Spektrum der Wissenschaft Januar 2007

Genies werden nicht geboren, sondern gemacht: Für Staunen erregende geistige Leistungen – gleich auf welchem Gebiet – braucht es keine Ausnahmebegabung, sondern nur stetiges angestrengtes Üben. Dabei spielt offenbar Motivation eine wichtigere Rolle als angeborene Fähikgeiten. Lesen Sie mehr zu diesem spannenden Thema in der Titelgeschichte dieser Ausgabe.

Weitere Themen in diesem Heft:

• Papyurs, das Papier der Antike
• Die dunkle Frühzeit des Weltalls
• Stammzellen als Verursacher von Krebs?
• Supraleitende Lichtsensoren
• Hydrothermalquellen als Brutstätten des Lebens
• Gibt es sichere Software?
• Wie Vögel Farben sehen
• Essay: Glauben und Wissen
• Mathematische Unterhaltungen: Der Enzensberger-Stern

Titelblatt

Editorial

Inhaltsverzeichnis

Leserbriefe

Spektrogramm

Bild des Monats

Forschung Aktuell

Springers EINWÜRFE

Wissenschaft im Rückblick

Themen

Das Papier der Antike

 
28
Mit viel Mühe und Geduld entziffern Experten unscheinbare Papyrusfetzen und lesen aus ihnen die Vergangenheit.

Wie Genies denken

 
36
Untersuchungen mentaler Prozesse bei Schachmeistern zeigen: Für Staunen erregende geistige Leistungen – gleich auf welchem Gebiet – braucht es keine Ausnahmebegabung, sondern nur stetigen Drill.

Wissenschaft im Alltag

Themen

Die dunkle Ära des Universums

 
46
Vor dem Aufleuchten der ersten Sterne war das All finster. Astronomen erkunden nun diese Epoche und suchen darin nach Strukturen, aus denen später Galaxien wurden.
Krebsstammzelle

Krebs – sind Stammzellen schuld?

  (kostenfrei)
56
Stammzellen besitzen auch eine dunkle Seite. Nach unserer Erkenntnis sind sie zumindest bei mehreren Arten von Krebs die verborgene Wurzel allen Übels. Für eine völlige Heilung müssten diese...

Sehen mit Supraleitern

 
64
Detektoren aus supraleitendem Material reagieren schon auf einzelne Lichtquanten. Für derart hyperempfindliche Fotosensoren gibt es vielfältige Anwendungen in Astronomie, Teilchenphysik und sogar zum...

Der heiße Ursprung des Lebens

 
74
Poren und verborgene Hohlräume in Mineralen am Rand warmer alkalischer Quellen in der Tiefsee waren die Brutstätten der ersten Organismen.

Neue Wege zu sicherer Software

 
84
Computerprogramme bilden das Rückgrat unserer Kommunikationstechnik. Sie steuern Handels- und Produktionssysteme, fliegen Flugzeuge und erledigen Bankgeschäfte – nicht selten geplagt von...

Junge Wissenschaft

Preisrätsel

Themen

Vögel sehen die Welt bunter

 
96
Ein Vogel nimmt mehr Farben wahr als wir – ein altes Erbe, das den Säugetieren verloren ging. Die Primaten fanden dafür nur schwachen Ersatz.

Rezensionen

Reise zu den Sternen – ganz ohne Beamen

 
104
Alice Krüßmann und Götz Hoeppe über "Das All!" von Mary K. Baumann et al. und "Hubble" von Lars L. Christensen und Bob Fosbury

Kein Glaubensinhalt, sondern Faktum und Theorie

 
105
Ulrich Kutschera über "Philosophie der Biologie" von Ulrich Krohs und Georg Toepfer (Hg.)

Hängt eine Gesellschaft wirklich an ihren Wäldern?

 
107
Frank Ufen über "Kollaps" von Jared Diamond

Nimmermüdes Mahnen

 
108
Stefan Keilmann über "Grenzen des Wachstums - Das 30-Jahre-Update" von Donella und Dennis Meadows und Jørgen Randers

Dr. Oetkers neue Warenkunde

 
110
Susanne Gellweiler über "Was ist wirklich drin?" von Georg Schwedt

Und es geht doch: Mathematik zum Vernaschen

 
110
Christoph Pöppe über "Mathematik für Sonntagmorgen" und "Mathematik für Sonntagnachmittag" von George G. Szpiro und über "Fünf Minuten Mathematik" von Ehrhard Behrends

Superman springt zu kurz

 
112
Emanuela Buyer über "Physik der Superhelden" von James Kakalios

Mathematische Unterhaltungen

Der Enzensberger-Stern

 
114
Bescheidener Vorschlag zum Verständnis einer algebraischen Fläche, die neuerdings den Namen eines prominenten Schriftstellers trägt

Essay

Vorschau

Die Milchstraße

  ist PLUS
Himmelsdurchmusterungen vom Erdboden und vom Weltraum aus haben das Bild unserer Milchstraße in den letzten Jahren entscheidend erweitert: Spiralarme, ein zentraler Balken, zwei Arten von...
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