Werfen Sie einen Blick auf "Die neue Kunst der Fraktale": Mithilfe von Möbius-Transformationen der komplexen Ebene gelang es Mathematikern, faszinierende Anblicke zu erzeugen. Außerdem handelt die Januarausgabe unter anderem von Wegen zu neuen Antibiotika, von Licht als Datenträger und vom Chaos im Sonnensystem.
Chaos? Ja, denn das Sonnensystem befindet sich stets auf der Kippe: Käme nur ein zusätzlicher Planet hinzu, würde es – so zeigen auch neueste Untersuchungen an Exoplaneten – die Grenze
zur Instabilität überschreiten.
Lesen Sie außerdem einen Kommentar zu "Falschen Klimaskeptikern" und einen Hauptartikel zur Frage, ob der viel beschworene Gletscherschwund am Kilimandscharo tatsächlich mit dem Klimawandel in Zusammenhang steht.
Aktuelle Messungen bestätigen, dass sich die Fließgeschwindigkeit des
Jakobshavn-Isbræ-Gletschers verdoppelt hat – Indiz für ein beschleunigtes
Abschmelzen des grönländischen Eisschilds wegen der globalen Erwärmung?
Aktive galaktische Kerne, wo große Mengen Materie in ein überschweres
Schwarzes Loch fallen, sind die hellsten Objekte im Kosmos. Nun legen neue
Beobachtungen nahe, dass sie auch die größten Teilchenbeschleuniger sind.
Ein Harvard-Psychologe hat nachgewiesen, dass Affen genau wie Menschen
ihre Beobachtungen in den jeweiligen Kontext einordnen und vor diesem
Hintergrund bewerten können.
Die Zahl der Planeten, die einen Stern umkreisen, ist kein Zufall. Unser
Sonnensystem könnte einst mehr Planeten besessen
haben. Beobachtungen extrasolarer
Planetensysteme erhärten diese Hypothese.
Sie sind kaum größer als unser Sonnensystem, doch strahlen
sie heller als ganze Galaxien. Ihre
Leuchtkraft gewinnen Quasare aus energiereichen
Prozessen rund um supermassereiche Schwarze Löcher.
Kontrollelemente der Boten-Ribonukleinsäure
verleihen dem Molekül die Macht, sein eigenes Gen ein- oder
auszuschalten. Dies macht sie auch für die Medizin interessant.
Ernest Hemingway machte den Schnee auf
dem Kilimandscharo berühmt. Inzwischen gilt seine schrumpfende Eiskappe als Kronzeuge für den Klimawandel. Zu Unrecht, wie eine sorgfältige Analyse offenbart.
Mathematiker haben ein über hundert Jahre altes Problem wieder
aufgegriffen. Das Ergebnis sind
Fortschritte in der komplexen
Analysis – und ein neues Betätigungsfeld für Amateure.
Der Handel florierte, die Gemeinwesen
wuchsen, kurz: Griechenland boomte
im 8. Jahrhundert v. Chr. Und dennoch brachen
Kolonisten zu neuen Gestaden auf –
waren sie die Verlierer
des Aufschwungs?
Seit Kurzem verstehen Forscher, warum Menschen so leichtgläubig sind. Zweifeln fällt ihnen schwer, umso mehr suchen sie Gewissheit. Unser
Autor sieht darin die Ursache für den Missbrauch des Glaubens.
Als Datenträger bietet Licht ungeahnte Möglichkeiten. Ein optischer Internetanschluss zaubert
Nachrichten, Filme und virtuelle Gesprächspartner drahtlos in
die eigenen vier Wände.