Gehirn und Geist Juni 2009

So Aufsehen erregend die Fortschritte der Neuroforschung sind - viele wichtige Fragen blieben bislang unbeantwortet. Den spannendsten Geheimnissen des Gehirns widmen wir unser neue, fünfteilige Artikelserie. Kultur, Plastizität, Persönlichkeit, Empathie und Bewusstsein sind die Themen in den kommenden G&G-Ausgaben.

Weitere Beiträge im akutellen Heft:
Imaginäre Gefährten - Warum Kinder Fantasiefreunde erfinden
Alzheimerdemenz - Die Erkenntnisse der Tiermodell-Forschung
Magersucht - Neue Präventionsansätze für die Schule

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Links vor Rechts

  (kostenfrei)
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Nach einer Transplantation verdrahtet sich das Gehirn schneller mit der linken Hand als mit der rechten

Fehler erkannt, doch nicht gebannt

  (kostenfrei)
8
Noch ehe ein Pianist eine falsche Taste anschlägt, bemerkt sein Gehirn dies

Anti-Samariter-Effekt

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9
Gewalt in Filmen und Computerspielen verringert unsere Hilfsbereitschaft

Riskante Narkose

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10
Anästhetika machen Kleinkinder anfällig für spätere Lernprobleme

Gut gequäkt ist halb gewonnen

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11
Affenkinder setzen ihren Willen in der Horde leichter durch

Universeller Ohrenschmaus

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12
Urwaldbewohner erkennen dieselben Emo­tionen in Musik wie deutsche Hörer

Ab durch die Mitte

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12
Stress verursacht Durchfall, weil er Kolibakterien verändert

Titelthema

Zwischen den Welten

Der Chamäleon-Effekt

 
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Wie prägt die soziale Gemeinschaft den Einzelnen? Verlaufen neuronale Prozesse bei Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft verschieden? Und was würde das für das Verhältnis von Natur und Kultur bedeuten? Diese Fragen stehen im Zentrum einer jungen Forschungsrichtung namens "transkulturelle Neurowissenschaft"
Thomas Fuchs

"Kultur existiert zwischen Gehirnen"

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Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs im Gespräch über die neuronalen Grundlagen tradierter Werte und Verhaltensweisen

Psychologie

Unsichtbare Bande

Der Begleiter, den ich rief

 
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Viele Kinder haben zeitweise imaginäre Freunde, mit denen sie spielen, reden oder für die sie den Tisch decken. Kein Grund für die Eltern, sich zu sorgen, meint die Entwicklungspsychologin Inge Seiffge-Krenke von der Universität Mainz: Fantasiegefährten zeugen vielmehr von Kreativität und besonderen kommunikativen Fähigkeiten der Kids
Zum Knuddeln

Mein Freund, der Roboter

 
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Die Erforschung der Mensch-Maschine-­Interaktion steckt noch in den Kinder­schuhen. Neuerdings widmen sich Robotiker und Psychologen insbesondere ihren emotionalen Aspekten. Mit Hilfe des interaktiven Spielzeugdinos "Pleo" untersuchen sie, unter welchen Bedingungen wir selbst Maschinen regelrecht ins Herz schließen

Therapie

Der lange Schatten

Dem Schrecken ein Ende setzen

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Noch Jahre nach einem schlimmen Erlebnis wie einem Unfall oder körperlicher Misshandlung leiden viele Betroffene an einer Posttraumatischen Belastungs­störung. Der Therapieforscher Ulrich Frommberger und der Psychologe Nikolas Westerhoff über die effektivsten Behandlungsmethoden gegen die Angst
Kontrastprogramm

Mit Barbie durch dick und dünn

 
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Essstörungen sind auf dem Vormarsch: Bereits in der Grundschule ist jedes zweite Mädchen mit seiner Figur unzufrieden. Andererseits schleppen besonders Jungen oft überflüssige Pfunde mit sich herum. Experten setzen auf Prävention: Die Psycho­logen Uwe Berger und Andreas Schick stellen Programme für die 6. und 7. Klasse vor, die Magersucht und Bulimie vorbeugen sollen

Hirnforschung

Tierischer Durchblick

Maus macht mobil

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Fieberhaft fahnden Wissenschaftler nach einem Mittel gegen die immer noch unheilbare Alzheimerkrankheit. Welche bahnbrechenden Erkenntnisse Expe­rimente mit Mäusen den Forschern bescherten, erklärt der Molekularbiologe Jürgen Götz
Ulrich Herrmann und Elsbeth Stern

Frischer Wind ins Klassenzimmer

 
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Die Lernpsychologin Elsbeth Stern und der Erziehungswissenschaftler Ulrich Herrmann diskutieren im G&G-Streitgespräch, welche Erkenntnisse die Neurowissenschaft für den Schulunterricht liefert

Bildgebung in der Krise? Von wegen!

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Die Neuroforscher Jan Derrfuß, Christian Fiebach und Hauke Heekeren antworten auf die jüngst geäußerte Kritik am Neuroimaging. Ihr Fazit: Ohne den Blick ins Gehirn kommt auch die Psychologie nicht mehr aus

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