Gehirn und Geist Mai 2011

Draußen strahlt die Frühlingssonne, und das Thermometer steigt - was läge da näher als ein Ausflug ins Grüne? Wie G&G in der neuen Ausgabe berichtet, spricht auch aus Forschersicht viel dafür. Psychologen und Mediziner wissen um den wohltuenden Effekt des Naturerlebens: Es stärkt die Konzentration und hält Körper und Psyche gesund.

Weitere Themen im aktuellen Heft:
Gähnen - Warum es ansteckend ist
Gasotransmitter - Giftige Gase als Hirnbotenstoffe
Depersonalisation - Wenn das Ich unwirklich erscheint

Ein gute Lektüre wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Zügellose Neurone

  (kostenfrei)
8
Übermäßig aktive Hirnzellen machen Nager apathisch

Sichtbar warm

  (kostenfrei)
8
Taufliegen registrieren mit dem Sehpigment Rhodopsin Temperaturunterschiede

Visuelles Kräftemessen

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9
Dominante Persönlichkeiten halten aggressiven Blicken anderer stand

Am gleichen Strang

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10
Elefanten lösen komplexe Aufgaben im Duo

Bewusstlos auf Raten

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10
Wenn wir einschlafen, verändern zwei neuronale Netzwerke ihre Aktivität

Gemeinsamer Nenner

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11
Beim Lesen sind im Gehirn von Blinden die gleichen Wortareale aktiv wie bei Sehenden

Fehlerhafte Bremse

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12
Bei hyperaktiven Kindern fällt ein hemmender Mechanismus im motorischen Kortex aus

Dritte im Bunde

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13
Probanden können eine Gummihand als zusätzliche Extremität wahrnehmen

Psychologie

Ausradiert

Irren ist nützlich

 
14
Menschen machen Fehler - klar. Doch sollte man sie beim Denken und Lernen nicht tunlichst zu vermeiden suchen? Die Psychologin Anna Gielas erläutert, warum Patzer auch ihr Gutes haben
Dominoeffekt

Gähn!

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20
Fast alle Wirbeltiere müssen mehrmals am Tag gähnen - sogar schon im Mutterleib. Welchem Zweck dieses Verhalten dient, gibt Wissenschaftlern allerdings noch immer Rätsel auf. Laut dem Neuro­logen Adrian G. Guggisberg stellt Gähnen vor allem eine Form der non­verbalen Kommunikation dar
Ohne Worte

Der Geruch der Furcht

 
24
Chemische Signale im Schweiß verraten uns, wenn Menschen in unserer Nähe Angst empfinden. Wie Forscher jüngst herausfanden, beeinflussen diese unsichtbaren Botschaften offenbar auch unser eigenes Handeln

Hirnforschung

Gasotransmitterproduktion

Giftige Geister

 
28
Sie gelten als extrem toxisch: Stickstoff­monoxid, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff. Umso erstaunlicher ist, dass der menschliche Körper diese Gase selbst produziert und sogar als universelle Botenmoleküle einsetzt - auch im Nervensystem
Methoden der Hirnforschung

Neurone in 3-D

 
36
Um den Schaltplan von Neuronen zu entziffern, schneiden Forscher Nervengewebe in unzählige hauchdünne Scheiben und scannen sie mit dem Elektronenmikroskop. Diese Technik ermöglicht es, große neuronale Netzwerke detailgenau zu rekonstruieren
Biologie des Bewusstseins

Trügerische Blicke

 
41
Unsere Sinne vermessen die Welt nicht so exakt, wie es uns erscheint: Wer etwa körperlich erschöpft ist, nimmt einen ansteigenden Pfad steiler wahr als mit frischen Kräften. Wie es dazu kommt, beschreibt der Hirnforscher Christof Koch

Titelthema

Die Kraft der Natur

Die Kraft der Natur

 
44
Wer im Grünen wohnt, lebt gesünder - und länger. Schon ein Park in der Nachbarschaft senkt das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Angst­störungen oder Depressionen. Und wie Hirnscans offenbaren, kann allein das Betrachten von Naturaufnahmen ein Gefühl innerer Ruhe vermitteln. Ein Streifzug durch das blühende Feld der Umweltpsychologie
Romantisches Stimulans

Forschers Blütenlese

 
50
Können Blumen und Zimmerpflanzen Schmerzen lindern und das Konzentra­tionsvermögen fördern? Der französische Psychologe Nicolas Guéguen stellt einschlägige Studien vor, die solche verblüffenden Effekte belegen

Medizin

Douglas M. Kelley

Der Nazi und der Psychiater

 
56
Im Zuge der Nürnberger Prozesse untersuchte der amerikanische Psychiater Douglas M. Kelley die seelische Verfassung inhaftierter Nazis. Kelleys persönliche Notizen über seine Treffen mit Hermann Göring wurden erst vor Kurzem öffentlich zugänglich - sie dokumentieren eindrucksvoll die "Banalität des Bösen"
Entlastende Botschaft

Gewichtige Gene

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Dicke Menschen sollten weniger essen und sich mehr bewegen - meinen viele. Doch womöglich ist der Hang zur Leibesfülle manchem in die Wiege gelegt! Forscher kennen mittlerweile eine Reihe von Erbfaktoren, die über unser Körpergewicht mitbestimmen

Das entfremdete Selbst

 
70
Von einer Depersonalisationsstörung Betroffene nehmen sich selbst und ihre Umgebung als unwirklich und fremd wahr. Marco Canterino und Matthias Michal von der Universitätsklink Mainz berichten, warum Ärzte und Psychologen die Erkrankung häufig falsch einschätzen

Bücher und mehr

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