Jetzt folgen sie einander Schlag auf Schlag: Im Sommer 2004 suchten gleich vier Hurrikane Florida heim und zehn Taifune tobten über Japan. 2005 folgte die zerstörerische Wirbelsturm-Saison über dem Nordatlantik. Das zahme Vorjahr ließ uns nur eine kurze Verschnaufpause: Für die Zukunft gehen Klimaexperten von bedrohlich wachsenden Windstärken und Niederschlagsmengen aus.
Mittelalterliche islamische Künstler nutzten für ihre komplexen Linienornamente Prinzipien der Selbstähnlichkeit und Quasiperiodizität, die im Westen erst ein halbes Jahrtausend später entdeckt wurden.
Auferstehen aus Schnipseln sollen rund 45 Millionen Papierseiten der Stasi, die von Hand zerrissen wurden. Speziell dafür entwickelte Software wird derzeit in einem Pilotprojekt getestet.
Zwei junge deutsche Molekularbiologen konnten erstmals die räumliche Faltungsstruktur von Membranproteinen mit atomarer Genauigkeit simulieren. Fernziel sind neue, wirksamere Medikamente.
Mörtel und Putz halten viele Gebäude seit Jahrhunderten zusammen. Nun haben die Autoren und Kollegen eine Zeitreise durch die Geschichte dieser alten Baustoffe unternommen.
Riesenfaultier und Beutelsäbelzahnkatze – in uraltem Vulkangestein
eingeschlossene Fossilien helfen, die Evolution der Säuger
Südamerikas zu verstehen.
Alles deutet darauf hin, dass sich durch die globale Erwärmung die Zerstörungsgewalt tropischer Wirbelstürme erhöht. Sowohl die Windstärken als auch die Niederschlagsmengen werden zunehmen.
Ob Parkinson, Depression oder Zwangsneurose – Stimulationselektroden im Gehirn können zum letzten Ausweg werden. Schon prophezeien Visionäre die technische Aufrüstung des Gehirns schlechthin.
Rätselhafte Sternströme könnten Überbleibsel von Minigalaxien
sein, auf deren Kosten sich unsere Milchstraße zu einem
galaktischen Riesen entwickelte. Sie zu finden, erfordert astronomischen Spürsinn.
Modelle zur Vererbung kultureller und familiärer Merkmale enthüllen,
wie eng wir Menschen miteinander verwandt sind. Herkömmliche
Ansichten über Abstammungslinien erweisen sich als falsch.
Roboter, die sich nicht auf zwei Beinen, sondern auf einer
Kugel fortbewegen, könnten hinreichend mobil sein, um einmal
auch Menschen im Alltag zu unterstützen.
Warum merzen Selektionskräfte den Krebs nicht aus? Im Gegenteil – die Evolution scheint ihm sogar Waffen zu liefern. Abwehrmechanismen gegen Krebs lohnen sich offenbar nur eingeschränkt.
Ein Merkmal des Standardmodells der Kosmologie bewegt noch immer die Gemüter: Wird die »Galaxienflucht« durch die Expansion des Raums verursacht – oder handelt es sich um eine echte Fluchtbewegung?
Wie kann eine Seifenlösung ein möglichst großes Volumen mit möglichst wenig Materialaufwand einschließen? Jedenfalls nicht auf die regelmäßigste Weise.
Die Forscher Lawrence M. Krauss und Richard Dawkins diskutieren, wie Wissenschaftler mit Religion umgehen können. Eine Debatte auch über den Kreationismus
Hochtemperaturmikroben gedeihen bestens unter wahrhaft höllischen Bedingungen, wie sie vermutlich auf der jungen Erde herrschten. Sie versprechen daher auch ein besseres Verständnis vom frühen Leben...