Krebsmedizin II - Spektrum der Wissenschaft Spezial 3/2003

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In Deutschland erkranken jährlich Tausende von Menschen an Krebs. Während jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Diagnose Krebs noch einem Todesurteil gleichkam, ist heute ein nicht unerheblicher Teil der Fälle heilbar. Aber immer noch verlieren viele – allzu viele - Patienten den Kampf gegen ihre Krankheit: Trotz jahrzehntelanger Bemühungen Tausender von Forschern weltweit ist diese Geißel der Menschheit also noch keineswegs besiegt.

In diesem Spezialheft beschreiben führende Wissenschaftler den Stand von Grundlagenforschung, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

Die Einführung des Spezials verfasste Harald zur Hausen, der den Nobelpreis 2008 für Medizin oder Physiologie erhielt.

Aus dem Inhalt:

• Verhängnisvolle Wanderschaft
• Zell-Harakiri auf Befehl
• Riskante Umwelt – riskantes Verhalten
• Krebs – auch ein Ernährungsproblem
• Molekulare Frühwarnsysteme
• Verräterische Leuchtspuren
• Was leisten Tests zur Früherkennung?
• Leben verlängern, Nebenwirkungen vermindern
• Strahlentherapie heute – präzise, effektiv und sicher
• Neue Medikamente
• Immuntherapie – eine vierte Chance?
• Alternative Methoden – das Prinzip Hoffnung
• Hilfe für leidende Seelen
• Wirksam gegen Schmerz

Themen

Chaos in der Erbsubstanz

  (kostenfrei)
12
Neue Forschungsergebnisse stellen etablierte Theorien zur Entartung von Zellen in Frage. Zugleich eröffnen sie Möglichkeiten, Tumoren Einhalt zu gebieten, bevor diese sich im Körper ausbreiten.

Schweres Ionengeschütz

  (kostenfrei)
71
Gegenüber der herkömmlichen Strahlentherapie mit Photonen besitzen schwere geladene Teilchen, so genannte Schwerionen, entscheidende Vorteile: Sie wirken mit geballter Kraft im Tumor, schonen aber weitgehend das Normalgewebe.
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