Forschung und Technik in der Renaissance - Spektrum der Wissenschaft Spezial 4/2004

Mit dem Fall Konstantinopels unter dem Ansturm der Osmanen begann im Jahr 1453 eine neue Zeit. Griechische Gelehrte flohen in den Westen und hatten Aristoteles, Platon und andere Geistesgrößen im Gepäck. Mit der Wiedergeburt der Antike, der Renaissance, rückte der Mensch in den Mittelpunkt des Strebens nach Erkenntnis, Neugier war erwünscht, das Experiment nicht mehr verpönt. Das neue Denken führte aber weit über die Rückbesinnung auf die Antike hinaus, die Renaissance bildetet nur den Auftakt der Frühen Neuzeit, des Aufbruchs in die Moderne. Mit Kopernikus, Galilei, Kepler und Newton sollten ganze Weltmodelle über Bord gehen, während Harvey und Vesalius die Medizin revolutionierten.

Aus dem Inhalt
• Zeit des Umbruchs
• Kultur der Neugier
• Einhorn und Indianermantel
• Der Wissen schaffende Bienenkorb
• Doktor Fausts Vorbilder
• Zeichnend zur Erkenntnis
• Die Welt als Uhrwerk
• Der neue Kosmos
• Das adlige Genie
• Die Erde - ein großer Magnet
• Frühe Meister des unendlich Kleinen
• Spieglein, Spieglein an der Wand
• Das Geheimnis der Metamorphose
• Bete zu Gott – oder hilf dir selbst
• Das neue Köperbild
• Herz oder Leber?
• Die Entdeckung fremder Völker
• Die Emanzipation der Technik
• Maschinen, die die Welt bedeuten
• Wasser im Berg
• Imitation des Lebens
(3. Dezember 2004)
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