Die Hütten waren verrammelt und alle Kanonen vergraben, zwei Schiffe lagen reisefertig im Hafen. Der 7. Juni 1610, das hatten sie beschlossen, sollte das Ende der Kolonie Jamestown sein. Drei Jahre und knapp zwei Monate nach der Gründung hissten sie auf dem James River die Segel. Ziel: erst der offene Atlantik und dann die Heimat - England. Zwei Tage später saßen sie wieder am alten Küchentisch. "Alle am Fort wieder angelandet", verzeichnet der Chronist William Strachey für den 9. Juni. Fluch oder - je nachdem - Segen der Kolonisten war, nach nur zehn gesegelten Meilen auf Thomas West, den Baron De La Warr, zu stoßen. Der frischgebackene Gouverneur von Jamestown kam gerade aus England und hieß die Siedler umkehren. Moskitos und...