Fast acht Prozent aller Deutschen ernähren sich vegetarisch. Aber auch immer mehr Fleischesser wünschen sich moralisch vertretbare Nahrung auf ihren Tellern, ohne dabei ganz auf Kotelett oder Aufschnitt verzichten zu müssen. Derzeit arbeiten Wissenschaftler an verschiedenen Auswegen aus dem Dilemma - die aber womöglich nicht jedem schmecken werden.
Ines Maria Eckermann
Der Verbrauch an Fleisch- und Wurstwaren liegt in Deutschland momentan bei etwa 68 Kilogramm pro Kopf und Jahr - Tendenz steigend, so die Bundeshandwerkskammer. Zudem liege der tatsächliche Bedarf mit über 103 Kilogramm nochmals deutlich höher, da bei der Herstellung von genießbarem Fleisch wie Schnitzel oder Filet immer auch Abfallprodukte wie Knochen oder Haut anfallen.
Und während die Nachfrage weiter steigt, sinken die Preise für Bratwurst und Co stetig. Dass sich der Preisdruck auf die Lebensbedingungen der Schlachttiere auswirkt, steht außer Frage.
Längst beeinflusst dies aber auch die Wahl des Konsumenten: Das Leid der Tiere - für überzeugte Vegetarier einer der meist genannten Gründe, bewusst zu in Steak- oder Putenfiletform gepressten Sojabohnen statt dem fleischigen Vorbild zu greifen - ist auch vielen Liebhabern saftiger Schnitzel schon lange nicht mehr egal. Aber bieten sich Freunden ethisch korrekter...
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