Mathematische Unterhaltungen
Tierische Pflasterungen
Peter Raedschelders hat nach dem Vorbild von Maurits C. Escher originelle und vor allem nichtperiodische Aufteilungen der Ebene in unendlich viele gleiche Teilstücke ersonnen.
von
Christoph Pöppe
Vom künstlerischen Standpunkt dagegen sind dieselben Muster der Gipfel der Langeweile. Es ist allerdings durchaus eine fruchtbare Idee, die Ebene mit lauter gleichen – oder annähernd gleichen – Exemplaren einer Kachel lückenlos zu bedecken. Der niederländische Grafiker Maurits C. Escher (1898 – 1972) ist genau damit berühmt geworden. Die hervorstehenden Körperteile seiner fantasievollen Pferde, Reptilien, Engel und Teufel passen jeweils präzise in die Lücken des Nachbarn.
Aber natürlich halten sich solche Figuren nicht an die geraden Grenzlinien der Quadrate und Sechsecke. Dabei war zum Beispiel ein Escher- Kriechtier in einem frühen Entwurfsstadium ein

Christoph Pöppe ist Redakteur bei "Spektrum der Wissenschaft", zuständig vorrangig für Mathematik und Informatik sowie für die Rezensionen.
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