Medizin
Nanowürmer gegen Krebs
Hauptvorteil der Nanowürmer ist, dass sie wegen ihrer besonderen chemischen Zusammensetzung stundenlang im Blut zirkulieren, ohne abgebaut oder vom Immunsystem entfernt zu werden. Damit haben sie reichlich Zeit, ihr Ziel zu finden. Tatsächlich sammelten sie sich bei ersten Versuchen an Mäusen mit Krebs, wie gewünscht, in den Geschwulsten an.
Hinzu kommt, dass Eisenoxid superparamagnetisch und deshalb in Magnetresonanzaufnahmen leicht nachweisbar ist. So lassen sich auch schon sehr kleine Tumore aufspüren, an die sich die Würmer angelagert haben. Die Forscher erhoffen sich davon eine verbesserte Frühdiagnose von Krebs. Außerdem denken sie daran, ihre Nanowürmer mit Antitumor-Wirkstoffen auszustatten und so direkt zum Kampf gegen die entarteten Zellen einzusetzen.



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