Ein neuer Kinofilm über ein verwaistes Schimpansenbaby rückt die erschreckende Situation der Menschenaffen wieder mehr ins Blickfeld. Sie werden gejagt, und ihr Lebensraum wird zerstört. Doch Forschung und Tourismus können die Tiere schützen.
Ab dem 9. Mai streift der kleine Schimpanse Oskar durch die deutschen Kinos. Er ist der Star in Walt Disneys neuem Kinofilm "Schimpansen" und lebt mit seiner großen Affenfamilie im Taï-Nationalpark der westafrikanischen Elfenbeinküste. Die Filmaufnahmen wilder Schimpansen haben Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie ermöglicht. Christophe Boesch, Leiter der Abteilung Primatologie, hat mit seinem Team in jahrelanger Arbeit wilde Schimpansen an den Menschen gewöhnt. So wurde er zum Wegbereiter für die Hollywood-Karriere von Oskar, der als Dreijähriger seine Mutter verliert und später vom Alpha-Schimpansen Freddy adoptiert wird. "Schimpansen" ist kein Dokumentarfilm, aber Boesch und seine Kollegen halfen den Kameraleuten nicht nur, die Tiere im dichten Regenwald zu finden, sondern achteten auch darauf, dass die wissenschaftlichen Fakten im Film korrekt...
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