Um ein Magnetfeld aufzuspüren, genügt meist schon eine einfache Kompassnadel. Dreht sie sich wie von allein, dann, weil ein äußeres Magnetfeld auf sie einwirkt. Dass bestimmte Materialien - namentlich Eisen - diese Eigenschaft aufweisen, ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Eisen, lateinisch ferrum, gab denn auch dem Phänomen seinen Namen: Als Ferromagnetismus bezeichnen es Forscher, wenn sich die magnetischen Momente eines Materials in Anwesenheit eines äußeren Magnetfelds entlang der Feldlinien ausrichten. In den vergangenen Jahrhunderten stießen Wissenschaftler darüber hinaus auf eine Reihe ganz ähnlicher Eigenschaften, die sie auf Grund ihrer Verwandtschaft allesamt mit der Vorsilbe "ferro-" versahen. Bei der Ferroelektrizität beispielsweise richten sich die elektrischen Dipole in einem Kristall abhängig von einem äußeren elektrischen Feld aus. Auf beiden Phänomenen baut eine Vielzahl technischer Anwendungen auf. Nur machen sich...