DNA-Stränge mit zueinander passenden Sequenzen binden von selbst aneinander. Dies nutzen Forscher um Peng Yin von der Harvard University (USA), um winzige Skulpturen herzustellen. Das Team verwendet künstliche DNA-Einzelstränge mit einer Länge von 32 Nukleotiden. Sie haben unterschiedliche Sequenzen, passen aber in einzelnen Abschnitten zueinander, so dass sie sich dort zusammenlagern. Jeder Strang bindet an vier Nachbarn und bildet mit ihnen eine räumliche Struktur. Bei geschickt vorgegebenen Sequenzen entsteht aus solchen Strukturen ein nanometergroßer Würfel. Indem man darin einzelne DNA-Stränge weglässt, kann man Formen mit Löchern, Kanälen und modellierten Oberflächen erzeugen.

Die Forscher entwerfen die gewünschte Form am Bildschirm. Ein Computer wählt dann aus einem Satz standardisierter DNA-Stränge die erforderlichen …