Eine Schweizerische Forschergruppe baut in einem Supercomputer ein künstliches Gehirn: das "Blue Brain". Damit wollen die Wissenschaftler per Simulation das Rätsel ergründen, wie unser Denkorgan arbeitet.
Felix Schürmann ist promovierter Physiker und Projektmanager des Blue-Brain-Projekts am
Brain Mind Institute der Ecole Polytechnique
Fédérale in Lausanne (Schweiz).
Wie findet man heraus, wie das menschliche Gehirn funktioniert? Indem man es nachbaut – davon ist Henry Markram überzeugt. Seit rund 15 Jahren erforscht der Biologe die elementaren Bestandteile unseres Denkorgans: die Nervenzellen. So untersuchte er in den 1990er Jahren zusammen mit dem Nobelpreisträger Bert Sakmann am Heidelberger Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, wie zwei miteinander verbundene Neurone in lebendem Nervengewebe über ihre Kontaktstellen kommunizieren
"Diese gesammelte Datenflut speist einen BlueGene/L-Supercomputer von IBM, der 22,4 Teraflops ausführen kann - 22,4 Trillionen so genannte Gleitkommaoperationen pro Sekunde."
auf Seite 59 falsch, schön wär´s wenn es so schnelle Computer für die Simulation gäbe. Leider sind es "nur" 22,4 Billionen.
Für mich ist es schon erstaunlich, warum Zahlen um den Faktor 1000 falsch im Heft stehen, besonders wenn sie auf drei Stellen genau angegeben werden.
Antwort der Redaktion: Sie haben Recht: Da ist uns ein Fehler unterlaufen. 22,4 Teraflops entsprechen 22,4 Billionen und nicht, wie geschrieben, 22,4 Trillionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde. Da ist uns wohl die englische Zählweise (trillions für Billionen) in die Quere gekommen.
Ich finde, dass die Hefte in letzter Zeit immer besser geworden sind, was die Bilder in den Artikeln angeht. Die neueste Ausgabe ist so richtig toll gemacht. Die gemalten Gesichter bei den Titelthemen sind eine schöne Idee. Am besten gefällt mir aber das "simulierte Gehirn". Ohne die Bilder hätte ich den verständlichen Artikel wohl auch gar nicht gelesen, weil ich mich nicht so stark für Computer begeistere. Weiter so!
Antwort der Redaktion: Vielen Dank für das Lob, das freut uns natürlich! Falls Sie uns noch Ihren Wohnort zumailen würden (hanser@spektrum.com), würden wir Ihre Zuschrift auch gern im nächsten Heft abdrucken.
1. Fehlerhafte Zahl
26.05.2008, Eduard Heindl, Furtwangen"Diese gesammelte Datenflut speist einen BlueGene/L-Supercomputer von IBM, der 22,4 Teraflops ausführen kann - 22,4 Trillionen so genannte Gleitkommaoperationen pro Sekunde."
auf Seite 59 falsch, schön wär´s wenn es so schnelle Computer für die Simulation gäbe. Leider sind es "nur" 22,4 Billionen.
Für mich ist es schon erstaunlich, warum Zahlen um den Faktor 1000 falsch im Heft stehen, besonders wenn sie auf drei Stellen genau angegeben werden.
2. Gute Bilder
04.06.2008, Melanie Strasser