Stück für Stück lüften Paläogenetiker die Geheimnisse des Neandertalererbguts. Die jetzt analysierten mtDNA-Sequenzen von fünf Individuen bergen eine Überraschung: Nur wenige tausend Neandertaler besiedelten den europäischen Kontinent.
Andreas Jahn
Eigentlich sollte es ja schon längst vorliegen: das komplette Erbgut des Neandertalers. 2006 hatte die Arbeitsgruppe um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig zeitgleich mit amerikanischen Konkurrenten immerhin schon erste Sequenzen des Neandertaler-Genoms vorgelegt. Sie sollten eine unter Anthropologen heiß diskutierte Frage klären: Hat sich Homo neanderthalensis mit seinem modernen Vetter, dem Homo sapiens, gekreuzt? Steckt also in uns ein...
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