Lepra ist eine gut zu heilende bakterielle Krankheit, die hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und zum Teil schwere neurologische Schäden verursacht. Sie ist nicht ausgerottet, aber unter Kontrolle gebracht. Trotzdem infizieren sich weltweit jedes Jahr über 200 000 Menschen daran. Seit dem frühen Mittelalter hatte die Lepragefahr in Europa beträchtlich abgenommen; offenbar verdrängte das verwandte Mycobacterium tuberculosis das konkurrierende Leprabakterium im Kampf um den Wirt. Im gleichen Zeitraum war die Tuberkuloserate im europäischen Raum angestiegen. (dw)
Paläopathologie
4000 Jahre alter Lepra-Toter entdeckt
Lepra ist eine gut zu heilende bakterielle Krankheit, die hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen wird und zum Teil schwere neurologische Schäden verursacht. Sie ist nicht ausgerottet, aber unter Kontrolle gebracht. Trotzdem infizieren sich weltweit jedes Jahr über 200 000 Menschen daran. Seit dem frühen Mittelalter hatte die Lepragefahr in Europa beträchtlich abgenommen; offenbar verdrängte das verwandte Mycobacterium tuberculosis das konkurrierende Leprabakterium im Kampf um den Wirt. Im gleichen Zeitraum war die Tuberkuloserate im europäischen Raum angestiegen. (dw)




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