Mit zunehmender Miniaturisierung geraten
elektronische Bauteile in einen Größenbereich,
in dem sich die Seltsamkeiten
der Quantenmechanik bemerkbar machen –
etwa in Form so genannter Vakuumfluktuationen,
bei denen kurzzeitig virtuelle Teilchen
entstehen. Zwischen benachbarten Bauteilen
löschen solche Fluktuationen einander
teilweise aus, was einen Unterdruck erzeugt.
Diese als Casimirkraft bekannte Anziehung
ließ sich bisher nur für einfache Anordnungen
wie parallele Platten quantitativ
vorhersagen. Alexej Weber von der Universität
Heidelberg und Holger Gies von der
Universität Jena konnten jetzt erstmals
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