Prähistorische Migration
Wie hat sich die Menschheit ausgebreitet?
Über Erbgutvergleiche können Forscher nachvollziehen, wie sich der Mensch schrittweise über viele Jahrtausende von Afrika aus über die ganze Erde verbreitete. Die größte genetische Vielfalt herrscht tatsächlich in Afrika, die kleinste bei den indigenen Amerikanern.
Warum sie zu dem Zeitpunkt ihre ostafrikanische Heimat verließen, wissen wir nicht genau. Das Klima könnte sich verschlechtert haben, oder der alte Lebensraum bot nicht mehr genug Nahrung aus dem Meer. Fest steht aber, dass diese afrikanischen Auswanderer anthropologisch gesehen – in Körperbau, Verhalten, Hirngröße und Sprachfähigkeit – moderne Menschen waren wie wir. Bald zogen einige von ihnen

Gary Stix arbeitet in der Redaktion von "Scientific American".
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1. Rassen statt Gradienten?
07.10.2009, Dr. H. Schleip, BirkenfeldDie heute auch unter Wissenschaftlern verbreitete Distanzierung vom Rasse-Begriff hat ideologische als wissenschaftliche Gründe: Gegen Schimpansen-Unterarten hat niemand etwas einzuwenden, aber von Menschen-Rassen zu reden hält man für unanständig, weil man sie als Träger menschlicher Biodiversität nicht beachtet und in ihnen nur noch Quellen von Ungerechtigkeit und Gewalt sieht.
2. Es gibt keine Farben - Antwort auf Dr. Schleip
08.10.2009, Harald Weiche, GarbsenFarben sind ein subjektiver Eindruck, der mit unsem Sehapparat zusammenhängt und in unserem Kopf entsteht. Die Gruppierung zu Farben rot, got, gold, schwarz hat teilweise nicht einmal eine Quantenentsprechung.
Wie schön, wenn alles 597 bis 530 nm wird (grün).
3. Von "Rassen" und "Geschlechtern"
27.10.2009, U. ElsaesserAußerdem vermutete man lange, dass es zwei Arten von Menschen (so genannte Geschlechter) gibt, die sich jedoch nur durch ein sogenanntes Y-Chromosom unterscheiden. Dieses Y-Chromosom (mit seinen 58 Millionen Basenpaaren) trägt aber nur zu 0,38% der gesamten DNA einer menschlichen Zelle bei (siehe wikipedia). Offensichtlich macht es keinen Sinn, von zwei verschiedenen Geschlechtern innerhalb der Menschheit zu reden, wenn es nur um ein drittel Promille und nicht wie bei den (nicht existenten) Rassen um 15 Prozent geht.
Mir ist klar, dass der kleine Unterschied zwischen den Beinen wesentlich länger zurückliegt als der in der Hautfarbe oder den Augenlidern, aber ich glaube dennoch, die biologischen Dogmatiker müssen nochmals in sich gehen.