Atome, Elektronen, Photonen - in der Welt des Kleinsten sind sie gemäß der Quantenphysik nicht zu greifen. Wie Wellen befinden sie sich überall und nirgends zugleich. Es sei denn, sie werden gemessen. Denn die Wechselwirkung mit ihrer Umgebung lässt ihre verschmierte Komplexität zu einem klassischen Teilchen kollabieren. Und dafür reicht manchmal der Einfluss eines einzelnen Elektrons.
Die Natur mag es im Grunde gerne unentschieden. Dieser Eindruck drängt sich beim Blick in den Quantenkosmos der Atome und Elementarteilchen geradezu auf. Besonders am traditionellen Beispiel des Doppelspalt-Experiments wird das deutlich. Das Prinzip kennt jeder aus dem Physikunterricht in der Schule: Möglichst gleichförmiges Licht, wie es beispielsweise ein Laser aussendet, fällt auf eine Wand mit zwei Spalten, die sich unabhängig voneinander öffnen und schließen lassen. Hinter der Wand befindet sich ein Schirm.
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