Es ist rau geworden auf den weltweiten Rohstoffmärkten. In den letzten Jahren explodierten die Preise fast aller wichtigen Industriemetalle. Denn nicht nur westliche Staaten, sondern auch China, Indien oder Brasilien verbrauchen immer mehr Kupfer, Zink oder Seltene Erden, ohne die kein Industrieland auskommt: Kupfer ist in der Elektrotechnik unabdingbar, Zink als Legierungszusatz für rostfreien Stahl, Seltene Erden für Flachbildschirme oder die Generatoren von Windrädern. Die Preise steigen aber auch, weil wichtige Exportländer die eigenen Rohstoffe selbst verbrauchen: Im vergangenen Jahr verkündete der chinesische Regierungschef und studierte Geologe Wen Jiabao, Seltene Erden nur noch unter hohen Zöllen zu exportieren. Bei diesem Rohstoffwettlauf gelangen die "Grenzen des Wachstums" des Club of Rome von 1972 wieder in Sichtweite. In ihrer neu aufgelegten...