Neu entdeckte Goldadern entlang des Salmon Rivers im Nordwesten der USA lockten um 1860 zahlreiche Glücksritter zu den heißen Mineralquellen des Yellowstone-Beckens. Bald darauf folgten Landspekulatoren, die ihre Claims samt der dort befindlichen Geysire abstecken und einzäunen wollten, um sie zu Privatbesitz zu machen. Doch so weit kam es dann nicht: Stattdessen wurde der Yellowstone 1872 als erster Nationalpark der Welt unter Schutz gestellt. Bemerkenswerterweise handelten die verantwortlichen Politiker in Washington D.C. vorausschauend und bewahrten die ursprüngliche Natur des Yellowstone für zukünftige Generationen, obwohl sie das Gebiet nur von Fotos und Gemälden sowie aus Erzählungen kannten.
Rund 100 Jahre später spürten Geologen ähnlich mineralreiche, heiße Quellen in der Tiefsee auf: in vulkanisch aktiven Regionen am Grund des Pazifiks. Diese Hydrothermalquellen beherbergen Bakterien, die verschiedene chemische Verbindungen im ausströmenden heißen Wasser nutzen, um Energie für ihren Stoffwechsel zu gewinnen. Sie bilden wiederum die Basis üppiger Lebensgemeinschaften ebenso...
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