Schlichting!
Eiszapfen, die gen Himmel wachsen
Aufwärtsstrebende Eiszapfen sind extrem selten. Kein Wunder – denn für ihre Entstehung müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein.
Auf alle Fälle hat man es mit einem in freier Natur nur selten zu beobachtenden Phänomen zu tun. Wesentliche Voraussetzung ist ein nicht zu großes Gefäß mit Wasser, das zunächst wärmer als vier Grad Celsius ist. Kommt es anschließend zu einem kräftigen Temperaturabfall

Der Autor ist Direktor des Instituts
für Didaktik der
Physik an der Universität
Münster. 2008
erhielt er für seine
didaktischen Konzepte
den Pohl-Preis der
Deutschen Physikalischen
Gesellschaft.
abrufen

1. Nach oben wachsender Eiszapfen
02.03.2011, Dr. Helen Wider, Wettingen, Schweiz2. Endlich eine Erklärung!
02.03.2011, Hugo Bender, Edegem, BelgienJetzt konnte ich die Erklärung lesen, vielen Dank dafür!
3. Wie kommen die Löcher in die Eisdecke?
11.03.2011, Dr. med. Hanswerner JohnDiese Löcher haben die Form einer auf dem Boden liegenden Krake mit kreisrundem Körper und davon radial abgehenden – anfangs dicken und an den Enden dünn auslaufenden – Armen mit ca. einem bis zu fünf Meter Länge (ähnlich einer gemalten Sonne). Der Lochdurchmesser beträgt 5 bis zu 50 Zentimeter und geht trichterförmig ins Eis – mit der Trichteröffnung nach oben. Bei Null Grad Celsius steht darin Wasser.
Der See besitzt keine Quellen am Grund!
Wer kennt die Erklärung für dieses Phänomen? Ich leider nicht.