Was der österreichische Schriftsteller Arthur Schnitzler im einleitenden Zitat meint, leuchtet bei einem Blick auf die Fotografien (rechts) unmittelbar ein. In eine fast volle Regentonne fällt nach einem Regenguss Wasser - glucksend, spritzend und das Licht der wieder zum Vorschein gekommenen Sonne farbig reflektierend. Die Dynamik des Geschehens ging bei der Aufnahme aber verloren. Zurück bleiben nur die in der Zeit eingefrorenen Bahnabschnitte der Tropfen. Andererseits erhalten wir jedoch auf diese Weise Einblicke in Abläufe, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle stattfinden. Während der kurzen Zeit, in der die Blende des Fotoapparats offen steht …