Sie sitzen im Zentrum fast jeder Galaxie, wo sie nichts tun außer fressen und wachsen: die supermassereichen Schwarzen Löcher. Millionen bis Milliarden von Sonnenmassen sind sie schwer, aber ihr Appetit ist weiterhin ungestillt. Manche sind bereits auf Diät gesetzt, weil sie ihre Umgebung schon ziemlich leer gefegt haben, wie etwa das vier Millionen Sonnenmassen schwere Objekt im Zentrum der Milchstraße. Andere dagegen verschlingen weiterhin Sterne und Gas in riesigen Mengen, soweit der Nachschub es eben erlaubt.
Direkt beobachten lässt sich keines dieser Objekte. Nur Strahlung lässt sich registrieren, die entsteht, wenn sich Materie beim Absturz in das Schwarze Loch aufheizt. Ihr Energieausstoß ist enorm, und so treten die Schwerkraftmonster trotz ihres Namens als die leuchtkräftigsten Objekte am Himmel in Erscheinung. Laut Beobachtungen entspringen enorme

Gerhard Börner promovierte an der Ludwig-Maximilians-
Universität München mit einer Arbeit
über Teilchenphysik. Nach Auslandsaufenthalten
in Japan und den USA habilitierte er sich an der
LMU für das Fach Physik und forschte als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Max-Planck-Institut
für Astrophysik in Garching. Sein Forschungsschwerpunkt
ist die Kosmologie, speziell die Entstehung
und Entwicklung der Galaxien.
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1. Rechenfehler um Zehnerpotenz
03.05.2013, Richard B. Wernig, Strassburg (Österreich)2. Frage zur Thematik Schwarzer Löcher
06.05.2013, Robert Steffen, MeerbuschWie wirkt ein Schwarzes Loch auf die angenommene "Dunkle Materie" - auf Grund der gravitativen Wechselwirkung sollte dunkle Materie ebenfalls auf schwarze Löcher einfallen, und dann der Ereignishorizont auch für diese Materieform gelten? (Ist dies eventuell ein Beitrag zu den enormen Massen der superschweren Schwarzen Löcher in Galaxienzentren?)
Weshalb wird angenommen, dass eventuell kurz nach dem Urknall entstandene "Mini-SL" ohne Massenzunahme bis heute quasi "frei" durch das All schwirren? Wenn angenommen wird, dass diese Mini-SL im Zentrum von quantenfluktuationsbedingten Materieverdichtungen entstanden, sollten sie dann nicht die Chance gehabt haben, in kürzester Zeit von ausreichend Materie für eine große Massenzunahme getroffen worden zu sein und damit eventuell die Zentren der später gebildeten Galaxien zu werden (die großräumigen Materieverteilungen im All werden doch ebenfalls auf solche quantenfluktuationsbedingten Inhomogenitäten in der Materieverteilung zurückgeführt)?