Prinzipiell ließe sich der Energieverbrauch aller Menschen auf der Erde problemlos durch Sonne und Wind decken (siehe die ersten beiden Beiträge der Serie in SdW 12/2011, und 1/2012). Das Problem: Beide Energiequellen sind "volatil", stehen also wetterabhängig in zeitlich sehr schwankendem Umfang zur Verfügung. Erzeugung und Nachfrage weichen daher dauernd voneinander ab.
Eine stabile Stromversorgung funktioniert aber nur bei einem präzise ausbalancierten Gleichgewicht von Produktion und Verbrauch. Um Beschädigungen oder Ausfälle im Stromnetz zu vermeiden, müssen demnach zeitweilig auftretende Überschüsse zwischengespeichert werden, so dass Mangelphasen überbrückt werden können.
Der benötigte Speicher, um in Deutschland jederzeit, auch über die größten zu erwartenden Flauten hinweg, die Nachfrage befriedigen zu können, wird in so genannten Tagesladungen angegeben. Eine Tagesladung reicht aus, um allein per Speicher die Vollversorgung für einen Tag mit der im Langzeitdurchschnitt zu erwartenden Stromnachfrage zu gewährleisten


Matthias Popp studierte Maschinenbau an der Fachhochschule Coburg und machte sich später selbstständig. 1989 diplomierte er an der Technischen Universität München. 2002 bis 2008 war er Zweiter Bürgermeister seiner Heimatstadt Wunsiedel im Fichtelgebirge. 2010 promovierte er an der Technischen Universität Braunschweig über erneuerbare Energien.
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