Sind sie auf Beutejagd, verlassen sich Haie auf ihren sechsten Sinn: Sogar extrem schwache elektrische Felder bringen sie dann auf die Fährte ihrer Opfer.
ist Neurobiologe
an den Nationalen
Gesundheitsinstituten
der USA in Bethesda (Maryland).
Zuerst sehen wir die spitze Flosse, die
auf uns zurast – ein drei Meter langer
Blauhai hat das Blut gerochen.
Mehrere große Haie umzingeln
schon unser Spezialboot, die sieben Meter
messende "Boston Whaler". Plötzlich schießt
eine blausilberne Schnauze durch die quadratische
Öffnung im Deck. "Pass auf!", schreit
Melanie. Instinktiv schrecken wir zurück, obwohl
meine Frau und ich wissen, dass uns
nichts passieren kann. Der Hai zeigt nur sein
mit messerscharfen Zähnen bewehrtes Grinsen
und sinkt wieder ins Wasser.
Zwar hatten wir die Haie mit Blut
Uebers Internet bin ich zufällig auf den Artikel über den 6. Sinn, " ein Sinnesorgan das Elektrizität misst ", der Haifische gestossen. Viele Menschen haben diesen 6. Sinn auch. Sensible Menschen reagieren auf Reize, Spannung, elektrische Felder, Wasseradern, Wetterwechsel, Druck, Stress.
Vielleicht wären dies somit Anhaltspunkte in der Erforschung der Parkinsonkrankheit. Dort tappt man noch im Dunkeln, was den Auslöser des Dopaminmangels betrifft.
1. Der sechste Sinn
11.06.2008, Margrith Keusch, CH-5612 VillmergenVielleicht wären dies somit Anhaltspunkte in der Erforschung der Parkinsonkrankheit. Dort tappt man noch im Dunkeln, was den Auslöser des Dopaminmangels betrifft.