Lesermeinung - Spektrum.de

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  • In der heutigen Zeit gefangen

    20.03.2017, Onkel Thom
    Der Artikel ist nicht gerade über den Tellerrand gedacht. Schon nur im Hinblick, dass nicht gleich alle 60 Mio Autos in Deutschland auf eine Sekunde ersetzt werden, also das dauert schon ein bisschen länger. Auch das mit dem Laden, das gebührt in dem Artikel von sehr einseitigem Denken, ein bisschen erwähnt, ein smartes System, das lädt wenn der Strom vorhanden ist. In den Gedanken gefangen und nicht weiter denkend, alle müssen einen Strom Anschluss haben und alle tanken am selben Ort? So wie heute? Jeder fährt an die Tanke und tankt, ne, in Zukunft wird über Induktion geladen, während dem Fahren, das wird sich durchsetzen, also nichts mehr mit Tanken. Sehen wir es dennoch im Kontext mit dem „normalen heutigen“ Tanken, gehen für das 2020 von einer Reichweite von 1000 km aus dann ladet der Durchschnitt alle 3.46 Wochen einmal auf… Woher kommt denn der Strom? Wie viel Strom brauchen wohl die Raffinieren? Damit ist der Strom bereits zu 50 – 75% der E-Cars gedeckelt. Weiter gibt es ganz viele Häuser, da kann man Solarzellen montieren, es gibt ganz viele Lärmschutzwände, da haben ganz viele Solarzellen Platz und neben der Induktionsschleife auf der Strasse können auch Solarzellen montiert werden (ist noch nicht ganz ausgereift, doch die Solarstrassen sind in Arbeit, auch wenn es da Rückschläge gibt, doch die Wright Brüder sind auch nicht mit einem A380 geflogen) klar es braucht auch jede Menge Batterien, doch wenn wir die Tesla Gigafactory anschauen, werden diese schon „recht“ umweltfreundlich hergestellt und dann auch wieder recycelt, das ist noch nicht das A und O, das ist klar, doch da gibt es noch ein riesiges Potential zu Verbesserung und nicht zu vergessen, die Forschung läuft auf Hochtouren. Also die Mobilität wird sich Grundlegend verändern, das ist das, was es ausmacht und dafür muss man „out of the box“ denken und nicht in den heutigen Mustern. Wissenschaftler die eine solche Denkweise aufweisen, werden es im Maximum im Kabarettismus zu Höchstleistungen bringen, aber keine weltbewegenden Erfindungen präsentieren können.