Lesermeinung - Spektrum.de

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    20.03.2017, Guido
    Völliger Nonsens und wirklich peinlich für den Autor. Die durchschnittliche Fahrleistung pro Tag und Auto liegt in Deutschland bei 38 km pro Tag. Es gibt bislang keinen Grund zu der Annahme, das Fahrleistungen mit Einführung der Elektromobilität signifikant steigen.

    Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 15 KWh pro 100 km sind für die 38 km sind ca. 5,7 KWh an Energie nötig. Das ist die Energiemenge, die in der Praxis pro Tag durchschnittlich nachgeladen werden muss. Weil das Nachladen nicht mit 100,0% Effizienz geschieht, gehen wir mal von 7KWh aus, die im Schnitt pro Tag und Auto nachgeladen werden müssen. Bei einer Million Autos ergibt das 7 GWh pro Tag. Ein einziges "mittleres Kohlekraftwerk" von Herrn Ebert produziert ca. 36 GWh pro Tag - eine Strommenge ausreichend für 5 Mio. E-Autos.

    Und wie praktisch: Die meistens Elektroautos würden vor allem über Nacht geladen. Langsam - weil das in der Regel besser für die Langlebigkeit der Akkus ist. Und über Nacht ist die Stromnachfrage deutlich geringer als am Tag. Genau deshalb gibt es günstigere Nachtstromtarife. Das alles passt also extrem gut zum vorhandenen Tagesenergieprofil. Heute müssen viele Kraftwerke nachts runtergeregelt werden, weil dann die Nachfrage nicht da ist. Zukünftig laufen die nachts einfach weiter.