Lesermeinung - Spektrum.de

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  • @Johannes und Joachim

    21.03.2017, Klaus Weber
    Vielleicht war das ja Satire, und wir haben es nicht bemerkt? Der Autor ist ja auch Kabarettist? ;-)

    Kleiner Witz.

    Ich fände es ja als ein schönes Experiment, wenn Herr Ebert in seiner Stadt um 20:00 Uhr 10% der Autos mit Verbrennungsmotor an die Tankstelle schickt.

    Die ersten zehn an jeder Tankstelle werden sich freuen, sie kriegen in Minuten einen vollen Tank. Aber alle anderen müssen - oh Schreck - warten. Und wenn es eine größere Stadt ist, müssen die letzten bangen, ob sie weit nach Mitternacht überhaupt noch Kraftstoff kriegen würden?

    Glaube sogar vermuten zu dürfen, dass das die Raststätte im Spessart nicht schaffen würde die Millionen Autos zu betanken.

    (PS: Man muss eigentlich nicht explizit messen. In einigen südlichen Ländern gab es immer wieder Situationen, z.B. wenn eine Abwertung ihrer Währung, oder Benzinpreis Erhöhungen angekündigt wurden, in denen man sehen konnte, was passiert, wenn plötzlich viele Autofahrer tanken wollten: endlos lange Warteschlangen und leere Tankstellen.

    Warum? Weil eben auch nicht 10% der Autos mit Verbrennungsmotor um 20:00 Uhr tanken, und das bestehende Tankstellennetz so etwas nicht aushalten würde. Dafür wurde es eben niht konzipiert.

    Ebenso wenig, wie dass 10% der E-Autos um 20:00 Uhr tanken wollen würden. Zumal man eben diese selten leer fährt (weil man dann stehen bleiben würde), sondern kontinuierlich nachlädt. Idealerweise in der eigenen Garage.

    Dieses ganze Szenario ist schlicht wenig realistisch.