Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Der Rettungsring des Iapetus

    29.07.2015, systemfehler1
    Einfache Geschichte, der Planet wurde durch einen gewaltigen Impakt gespalten und nur an der gegenüberliegenden Seite zusammengehalten. Später krachten die beiden Hälften wieder zusammen und bildeten diesen Ring. Es würde auch erklären, warum der Planet nicht wirklich kugelig ist, sondern eher nussförmig.
  • Nicht verallgemeinern.

    29.07.2015, Smicer
    Man muss beim Dampfen genau unterscheiden. Man kann sich die teuren Liquids kaufen, die aus pharmazeutischen Grundstoffen hergestellt werden. Pharmazeutische Liquids müssen einen Reinheitsgrad von über 90% aufweisen. Alternativ kann man sich aber auch mit industriellen Liquids versorgen, die es mal wieder in China am günstigsten gibt und nur einen Reinheitsgrad von 60% aufweisen müssen. Die 40% die übrig bleiben, können beliebig aufgefüllt werden und so raucht man dann schnell Altöl oder Diesel.... also auch hier zählt mal wieder, auf die Qualität des kommt es an.
  • Katzengarten

    28.07.2015, Andreas Haustein
    Ich denke, in Wahrheit ist die Sache denn doch noch viel komplizierter als manche Menschen es sich eingestehen wollen. Gerade hier in Deutschland haben Menschen die Natur seit über 1.000 Jahren komplett über den Haufen geworfen. Es gibt heute so gut wie keine nennenswerte Raubtiere mehr. Und selbst die wenigen Ausnahmen, wie bspw. der Fuchs, kommen doch letztlich nur wegen der vielerorts völlig aus dem Ruder gelaufenen Mäusepopulation zustande. Nur will das kaum jemand wahrhaben. Jedenfalls finde ich es viel zu einseitig und kurzfristig gedacht, den Katzen allein die Hauptschuld zu geben. Schaut man sich mal viele deutsche Gärten an, wird sehr schnell klar, dass vielerorts die Grundstücksbesitzer die Hauptschuld am Verschwinden vieler Vögel haben. Die meisten Gärten sind für Tiere wie Igel oder Vögel völlig ungeeignet. Da nutzt es dann auch nichts wenn man die Katzen einsperrt.
    Was die Katzen betrifft, wir haben uns für einen Kompromiss entschieden. Wir haben unseren Garten eingezäunt und zum "Katzengarten" für unsere beiden Miezen umgestaltet. Denn seien wir doch mal ehrlich, natürlich ist reine Wohnungshaltung keine Tierquälerei. Aber mit artgerechter Haltung hat sie in vielen Fällen leider auch nichts zu tun. Wer möchte kann sich gerne mal unseren Katzengarten auf der HP anschauen. Bei Interesse einfach eine Mail schreiben.
    http://www.salem-und-floyd.de/katzengarten.html
  • Nachtsperre

    28.07.2015, My
    Man kann auch die Katzen über Nacht einsperren. So haben sie Auslauf und Tagsüber fangen sie nur sehr selten Beute.
    Allerdings meine Nachbarn vermissen meinen, leider jetzt gestorbenen Kater, der auf Mäuse und vor allem auf Ratte spezialisiert war. In der Großstadt, besser als Rattengift.
  • Unser Vater erklärt uns jeden...

    28.07.2015, Dudelsack
    YAP!! Memnoch, das denk ich doch auch mit starker Meinung!! Allein des berühmten Spruches wegen sollte man den Pluto wieder als Planet einführen, sapperlot. Man sollte über eine Volksabstimmung nachdenken. Wer ist für, wer ist gegen den Pluto als Planeten? Also gäbe es nichts wichtigeres wie den Pluto ;) Hoch lebe der Pluto!!!!
  • Ursache und Wirkung

    27.07.2015, Ingo Gnito
    Ich kann mich Felix Letkemanns Kommentar nur anschliessen. Auch ich musste im ersten Moment daran denken, ob hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht wurden. In einer Statistik ist dies natürlich kaum nachzuvollziehen. Generell lässt sich doch sagen, dass gerade Menschen mit einem alternativen Lebensstil und damit auch mit weniger Vorurteilen Vegetarier werden. Zudem denke ich, dass es verfälschend wirkt, wenn von vornherein insbesondere nach Vegetariern gefragt wird. Würden zu einer derartigen Statistik nicht gerade Fleischesser gehen, die mit Vorurteilen gegenüber Vegetariern geprägt sind? Immerhin haben die Vegetarier eine weitere 'Tatsache' gefunden, welche ihren Lebensstil zum einzig richtigen macht. Ich kann Vegetarismus nur befürworten, aber nicht einen Veggi-Wahn, wie er derzeit herrscht.
  • Vermutung

    27.07.2015, Stefan Dewald
    Ich schätze, dass die Wahrnehmung eines 6. Geschmacks "fettig" eher ein taktiles Empfinden als eine chemische Detektion ist. Ich dachte auch, dass man da schon sehr viele weiter wäre.
  • Eine scheinbar einfach Ja/Nein-Frage

    27.07.2015, Thommes
    Ist der Mars steril, oder ist er es nicht? Oder, etwas erweitert, war er immer steril gewesen? Beim Anblick der von Leben pulsierenden "infizierten" Erde ist es schwer, sich eine (schon immer) 100% tote Steinwelt vorzustellen. Alle Roverbilder der vergangenen Jahre suggerieren uns (nicht zu unrecht) eine sehr erdähnliche Welt, mit vielfältigen Landschaften und sogar so etwas wie Wetter. Von Merkur und Venus existieren keine vergleichbaren Bilder und Spekulationen über dortiges Leben gibt es nicht oder nur sehr verhalten. Aber diese Bilder sind es, die uns in Erdmaßstäben denken lassen und unsere Hoffnung auf Leben oder dessen Spuren weiter befeuern. Ist das etwa Naivität und Voreingenommenheit? So oder so, was immer dabei herauskommt, wir werden wohl Erde, Mars und das Leben in den nächsten Dekaden in neuem Licht sehen.
  • Wo ist die Methylierung?

    27.07.2015, Christine Stichel-Gunkel, Bergisch-Gladbach
    In der Abbildung S. 18 wird die Methylierung direkt in der Base Cytosin gezeigt, in der Abbildung auf S. 22 sitzt die Methylgruppen jedoch an dem Phosphat-Desoxyribose-Rückgrat - (außer der Methylierung der Histone) - was ist richtig? Wieso zeigen Sie unterschiedliche Methylierungsstellen in den Abbildungen? Das ist verwirrend.
    Antwort der Redaktion:
    Tatsächlich wird die Base Cytosin selbst methyliert, wie die Detailgrafik S. 18 zeigt. Die Grafik S. 22 ist schematisch und vereinfachend und soll nur das Prinzip zeigen; aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde dort die Methylierung an den Rand der Helix gezeichnet, so dass der Eindruck entstehen könnte, das Rückgrat würde methyliert. Ich gebe Ihnen Recht, dass dies etwas unglücklich ist und verwirren könnte.
  • Neuer Pfad zu den Wurzeln der Evolution

    27.07.2015, Peter Wolter, Lübeck
    Ein hohes Lob dem Anthropologen Michael Tomasello, der einen neuen Pfad zu den Wurzeln der Kognition zu beschreiten wagt. Kooperation als evolutionäre Komponente menschlicher Kulturentwicklung wird wahrscheinlich nicht unwidersprochen bleiben, implementiert es doch systemische Grundlagen, die von einem Teil der SozialwissenschaftlerInnen (und Laien) als "ideologischer" Irrweg angesehen werden dürften. Das junge, neue Forschungsgebiet wird noch viel Arbeit erfordern und man darf gespannt sein, wenn die Zusammenhänge der Kooperation sich zu konkretisieren beginnen. Es bleibt dann zu hoffen, dass auch die Ursachen der Kooperationsverweigerung, die der Menschheit jahrtausendelang so viel Leid aufluden, näher beleuchtet und erklärt werden können.
  • Sog und Druck

    27.07.2015, Uta Baranovskyy, Berlin
    Ich freue mich zu lesen, dass dieses für die Existenz des Daseins fundamental bedeutende Grundkräftepaar "Sog und Druck" in das Erkenntnisblickfeld von Wissenschaftlern gerückt ist. Vielleicht erlebe ich auch noch den Tag, wo sich die moderne Wissenschaft - wer immer dazu gehört - diesem grundlegenden allgemeinen trivialen Gebiet "Sog-Druck" forschend nähert. Ansonsten wünsche ich allen Forschern viel Erfolg auf ihrem Forschungsweg. Doch wohin sie auch auch ihr suchendes Auge richten, sie werden überall das basisbildende Pärchen in ihrer Forschungsrichtung finden.
  • Bei 42°C ist ohnehin Schluss ...

    27.07.2015, JLloyd
    Die Erkenntnis, dass Spinnen & Insekten mit steigender Temperatur agiler werden ist nun wirklich nicht neu; wegen der höheren Diffusion der Hämolymphe einerseits und der dadurch bedingten evolutionären Möglichkeiten schwindender Größenbeschränkung andererseits, welche vor Fressfeinden schützt. Egal, bei 42°C ist ohnehin Schluss, weil die Proteine anfangen sich zu zersetzen. Ein paar Grad darüber geht's noch mit Kühlung (z.B. per Verdunstung von Wasser oder öligen Körperflüssigkeiten) und generell bei erhöhtem Sauerstoffpartialdruck.
  • @Renate

    27.07.2015, Helmchen
    Ihr Beitrag ist recht... Kleingeistig. Um es mal salopp auszudrücken.

    Der Mensch und die Überbevölkerung sind definitiv Gründe, warum Tierarten aussterben und die Bestände zurückgehen...
    Aber das Katzenpfoten ist auch Menschen gemacht und kaum spricht jemand dieses Thema an bzw will etwas "richten" schreien die Gutmenschen aus zB ihrer Fraktion... Das ist doch harmlos...
    Jeder tote Vögel, der durch Hauskatzen oder andere eingeschleppte Tiere stirbt, ist einer zuviel.
    Auch ihre erwähnten Waschbären tragen, als Nestplünderer, ihren Teil bei. Denn diese Tiere dürfte es hier auch nicht geben.

    Was ich hier sehe, dass es Menschen, wie Ihnen, nicht passt, dass das Problem angegangen werden muss. Aber die geliebten Katzen, die in hoher Mio Zahl jagend durch die Lande ziehen... Sind doch Soooo süß.
    Katzen können nicht schießen... Aber wenn sie also seit Jahrzehnten Katzen haben... Wissen sie also auch, dass in der Natur auch aus "Spaß" getötet wird. Dazu braucht es keine Gewehre.
  • Jäger, Landwirte und Gartenbesitzer

    27.07.2015, Renate
    Unstrittig ist, daß Katzen auch Kleinvögel fangen. Allerdings nicht jeden Tag, auch nicht jede Woche. Es gibt Katzen, die überhaupt nicht auf Vogeljagd gehen und eben auch Spezialisten. Das kann ich gut beurteilen, weil ich seit Jahrzehnten Katzen habe.
    Merkwürdig nur, daß vor Jahren kaum einer die Katzen als plötzliche Vernichter der Vogelwelt angeprangert hat, warum nicht?
    Nun, vor Jahren gab es noch Niederwild in Massen, die Gärten waren voll von Singvögeln, Igeln und Insekten. Heutzutage sind viele Arten aus dem Garten verschwunden, in der freien Natur gibt es kaum noch Singvögel und Insekten an Autoscheiben und Kotflügel sind eine Seltenheit geworden. Durch die intensive Landwirtschaft und den "Saubermann-Wahn" in den Hausgärten sind die Arten verschwunden. Weil das aber sogar die Jägerschaft bestreitet, wird jetzt die Katze als das schuldige Monster betrachtet, die für das Verschwinden der Arten verantwortlich ist. Landwirtschaft und Jäger suchen sich die Schuldigen aus, wie es ihnen passt. Einmal ist es der Fuchs, dann die Rabenkrähe, der Dachs, oder ganz plötzlich der Bussard, der Habicht, oder doch der Waschbär?. Nun, keine dieser ach so bösen Arten vernichtet die Lebensräume, vergiftet die Umwelt, oder schiesst aus Zeitvertreib auf Wildtiere.
    Nein, der Mensch steht an erster Stelle der Artenvernichtung und er muss sich verändern. Sollte er weiterhin versuchen Tierarten die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist der Artenrückgang nicht mehr zu stoppen.
  • Bedrohte Drosera

    27.07.2015, Helmut Otter
    So, so: Eine gerade erst entdeckte Pflanze zählt sofort zu den bedrohten Arten! Woher weiß man das eigentlich? Vielleicht hat man sie ja deswegen erst jetzt entdeckt, weil es sie vorher noch gar nicht gab. Vielleicht hat sie sich erst kürzlich evolutionär aus den Untiefen des Urwaldes herausgemendelt, hat womöglich noch keine natürlichen Feinde und wird demnächst ihrerseits ein unvorstellbares Artensterben anrichten., und zwar auch unter den Tieren: Sie ist immerhin Fleisch fressend.
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