Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Schwere Elemente

    29.01.2015, Ulrich Heemann
    Schwere Elemente jenseits des Lithiums sind m.W. in der jüngeren Phase nach dem Urknall faktisch nicht existent und auch Lithium sollte nur in Spuren vorhanden sein. Für einen Planeten reicht's also m.E. auf keinen Fall. Und ob sich reine Gasplaneten - analog zur zentralen Sonne - bilden können, muss bezweifelt werden. Selbst der Mars ist trotz deutlich geringerer Temperaturen kaum in der Lage, seine Atmosphäre zu halten.
    Also: Mindestens zweite Generation, oder?
    Dadegen spricht auch dann nichts, wenn die Altersbestimmung korrekt sein sollte. Die ersten Sonnen waren nach heutiger Einschätzung i.d.R. deutlich größer als die meisten heutigen Sonnen, so dass sie auch viel kurzlebiger waren und schon nach wenigen Millionen Jahren genügend festes Material in ihre Umgebung schleudern konnten. Und Planeten gleich in der zweiten Generation sind doch auch was Tolles!
  • Das wirft ja noch mehr Fragen auf...

    29.01.2015, Peter Reigber
    warum fällt eine solch enorme Menge dunkler Materie dann nicht unter der Einwirkung ihrer eigenen Schwerkraft in sich zusammen ??
    Müsste es nicht früher oder später "schwarze Löcher der dunklen Materie" geben ?
  • Der Untertitel ist ein Traum !!

    28.01.2015, Petra E.E. Kofen
    hartgekocht!
  • Extrazelluläre Matrix (ECM)

    28.01.2015, Dr. med. Federico Cardona
    "Was Bakteriengemeinschaften so unbesiegbar macht, ist ihr Schutzwall. Die so genannte extrazelluläre Matrix (...), das die Bakterien selbst produzieren."
    Mag sein, dass Bakterien auch ECM produzieren können (diesbezüglich bin ich überfragt). Die ECM (oder eM) ist jedoch fundamentaler Bestandteil des menschlichen Körpers.
  • 11 Milliarden Jahre alt (?)

    28.01.2015, Ulrich Schulz
    Planeten, kleiner als die Erde, Merkur-Venus-Größe? Weiß man, ob es tatsächlich Felsplaneten sind? Woher kommen denn dann die entsprechenden Elemente? Eigentlich wäre das Weltall doch noch zu jung für die Bildung der jeweiligen Mengen, oder?! Irgendwie widerspricht die Nachricht gängigen Theorien, oder irre ich mich? Zumindest bin ich - naja - ungläubig.
    Antwort der Redaktion:

    Das Weltall war zu jener Zeit natürlich deutlich metallärmer, aber es gab schon schwere Elemente. Insofern ist es zumindest nicht unmöglich, obwohl das ein berechtigter Einwand ist. Eine weitere offene Frage scheint mir auch zu sein, ob so viele Planeten auf so engen Umlaufbahnen überhaupt stabil sind.


    L.F.
  • Hähh??

    26.01.2015, Biff
    Und was wäre so schlimm dran, wenn es in Mitteleuropa nach 2 Jahren mal (für 1 Wo) im Januar Winterwetter gäbe?? Also das Normalste von der Welt!!??
    Antwort der Redaktion:
    Nichts - es ist ja auch nur eine Beschreibung des anstehenden Wetters^^

    Daniel Lingenhöhl
  • Wir befinden uns innerhalb eines Ereignishorizonts

    26.01.2015, Dr. R. Göhring, Hofheim/Taunus
    Sowohl in dem Einstein-de-Sitter- als auch im Lambda-CDM-Modell lässt sich zeigen, dass die (zeitlich veränderliche) Hubble-Sphäre dem Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs der gesamten Masse/Energie innerhalb der Hubble-Sphäre entspricht. Im Einstein-de-Sitter-Modell legt man die kritische Massendichte zu Grunde, im Lambda-CDM-Modell die barionische, die Dunkle Materie und das Massenäquivalent der Dunklen Energie; die Friedmann-Gleichungen liefern dann die zeitliche Entwicklung für die Hubble-Sphäre beziehungsweise den Ereignishorizont. Dieses Ergebnis steht aber sicher in keinem Zusammenhang mit dem in diesem Artikel beschriebenen Ereignis des Ursprungs unseres Universums.
  • Pirans und Jiménez' Hypothese leistet noch mehr...

    25.01.2015, Jared J. Myers
    ... und zwar eine plausible Begründung dafür, dass während der frühesten fast vier Milliarden Jahre der Erdgeschichte das Leben kaum über Algenteppiche hinauskam. Die gesamte Geschichte der diversifizierten Mehrzeller ist etwa 600 Mio. Jahre alt, die Erde insgesamt etwa 4,5 Mrd. Jahre, wobei dem Leben zuträgliche Klimate und Atmosphären-Zusammensetzungen seit etwa 4 Mrd. Jahren geherrscht haben müssen.
    Nimmt man weiterhin an, dass aufgrund der zunehmenden Metallizität unserer Galaxis die Häufigkeit der Hypernovae mit dem Alter der Galaxis abnimmt, so kann man annehmen, dass ein "Reset" des mehrzelligen Lebens früher häufiger vorkam und keine Höherentwicklungen zuließ.
    Es wäre schön, wenn sich mittels genauerer Stratigraphie präkambrischer Sedimentbecken und umfassenderer Funde von Mikrofossilien darin eine oder zwei Zonen identifizieren ließen, in denen die Diversität der Organismen tatsächlich plötzlich abgenommen hatte...
  • König-Vater und König-Sohn

    25.01.2015, Bayer
    Mir ist klar, dass ein Vater das Terrain vorbereitet und ein Sohn früher in die Fußstapfen des Vaters trat, auch mit Zerrissenheit, wie heute auch noch zwischen Vater und Mutter. Sozusagen Firmen-Übernahme. Die Mutter überhöhte noch die Gestalt des Sohnes mit dem Göttlichkeitsanspruch (wobei ihr Verhältnis zu einem ägyptischen hohen Priester hintergründig war, vgl. Oase Susa), was eine zusätzliche Potenz ergab. Er war nicht nur ein König und ein Griechenführer -und Einiger, sondern ein Halbgott-Ebenbild der Sagengestalten Herakles, Achilles, ein gesalbter göttlicher PHARAO und fast ein Welterlöser, der die damals bekannte Welt- sprich Ost-West einen sollte und wollte. Damit war die Mission überzogen, und die Menschlichkeits-Grenze holte Alexander wie seinen Vater ein: Alexander mittels Viren-Erkrankung , wie seinen Vater mittels Augenverletzung ( Einäugigkeit), Gelenkschaden usw. und mittels gutversteckter Rache der Noch-Ehefrau auf dem Umweg über das ausführende Organ, also den Leibwächter -Mörder, was kein Kunststück ist, da hier Vertrauen in den Wächter mißbraucht ist.
    Also alle "Helden" (Führungs-Figuren…) sind menschlich und haben menschliche Grenzen der Gegenspieler/Innen und Neider und biologische Grenzen wie z.B. Cäsar, Armin, Templer , mehrere US-Präsidenten usw.
  • Ein Video zum Thema "Gentherapie, zweiter Anlauf"

    24.01.2015, Gabriele Hess-Fernandez
    Für alle, die französisch verstehen ist hier ein interessantes Video zum Thema auf youtube und Culture Sciences.
    https://www.youtube.com/watch?v=YAW7pjpBrnE&list=PLIPYd6MiRrV7EFWaHinOlktqSWulyLiLl&index=13
    Ligne de mire. La therapie génique
  • Thema "Klärschlammgold"

    22.01.2015, Heinrich Graf
    Neben den Geringstmengen an Gold und Silber (0,3 g Au und 16,7 g Ag je to TS Klärschlamm) sind erhebliche Mengen des essenziellen Pflanzennährstoffs Phosphat und zwar etwa 60 kg P2O5 je to TS Klärschlamm enthalten.
    Die Politik hat entschieden, dass Klärschlämme zur Pflanzenernährung in Deutschland in naher Zukunft nicht mehr verwendet werden dürfen. Hier handelt es sich um eine politische Entscheidung, da die genannten Probleme, die nach Ansicht der Politik gegen eine landbauliche Klärschlammverwertung sprechen, technisch gelöst werden können. Die Klärschlämme werden dann sehr zur Freude der Betreiber von nicht ausgelasteten Verbrennungsanlagen thermisch verwertet. Die Pflanzennährstoffe gehen dabei verloren. Welch eine volkswirtschaftlich bedenkliche Ressourcenverschwendung.
    In Deutschland gibt es außer dem Klärschlamm keine natürlichen Phosphatlagerstätten. Die weltweit bekannten, wirtschaftlich nutzbaren Phosphatlagerstätten reichen nach Ansicht der Fachleute allerdings nur noch ca. 60 Jahre.
    Wie wollen wir dann unsere Nahrungsmittelerzeugung zu vertretbaren Preisen für die Konsumenten sicherstellen? Hier muss dringend der Weg zur Kreislaufwirtschaft zurückgefunden werden.
  • Ein Essay wäre ehrenwert, ein Buch umso mehr

    21.01.2015, Dr. Karl-Heinz Klär
    "Ancient human genomes suggest three ancestral populations for present-day Europeans" ist die Original-Veröffentlichung in Nature 7518 überschrieben. Sie dürfte jeden elektrisiert haben, der die europäische Vor- und Frühgeschichte wissenschaftlich bearbeitet oder interessiert verfolgt.

    Der Artikel von Jan Osterkamp ist okay, aber er lässt leider nichts von der Dramatik erkennen, die hier im Spiel ist

    Tatsächlich ist dieser neueste Befund zur genetischen Landkarte Europas ein echter Hammer. Da die Ergebnisse unzweideutig aussagen, dass die sog nordeurasische Eingabe in den europäischen Genpool vor weniger als 5000 Jahren geschah, erhärten sie massiv die Hypothese, dass die Indoeuropäisierung Europas dem Muster von Marija Gambutas und nicht dem Muster von Colin Renfrew folgte -- beides sehr achtbare, aber einander auschließende Deutungen der empirischen Befunde.

    Auf eine solche Klärung habe vermutlich nicht nur ich als interessierter Laie in der Paläoanthropologie lange gewartet. Wenn die Befunde kritischer Überprüfung standhalten, sind zahlreiche Hypothesen zu formulieren und zu überprüfen, und ein kundiger, ideenreicher und sprachmächtiger Vertreter der angesprochenen Wissenschaften könnte den Versuch einer sowohl faktenbasierten als auch (unvermeidlich) spekulativen Zusammenschau der Lage versuchen.

    Bryan Sykes hat das vor dreizehn Jahren gut gemacht.

    K./21.01.2015
  • Ähnlichkeiten

    20.01.2015, Mathias Völlinger
    "Zeit-Tarnkappen funktionieren ähnlich wie die schon länger erforschten räumlichen Tarnkappen."

    Raum und Zeit im Elektromagnetismus sind halt das Selbe. Ladungsdichten und Ströme. Deswegen reduziert sich auch die Anzahl der Maxwellgleichungen von vier auf zwei, wenn man sie, physikalisch vollkommen äquivalent, relativistisch formuliert. Ohne dass was weggelassen wird oder was neues hinzukommt. Es kann nicht oft genug betont werden, dass Maxwell die erste relativistische Theorie aufstellte, nur war bei ihm die Zeit noch nicht ganz reif um dies auch zu erkennen.

  • Viel Lärm um Nichts?

    20.01.2015, Robert Orso
    Ich musste mir den Beitrag mehrfach lesen, aber ich erfasse wohl die Idee dieser komplizierten "Tarnung" nicht.

    Es ist eine interessante Spielerei einen Lichtstrahl so zu manipulieren dass er "unerkennbar" zerhackt und wieder vereinigt werden kann. Es ist zudem gelungen den Modulator mehrere Billionen mal pro Sekunde ins Leere "modulieren" zu lassen. Dadurch wurde dem Lichtstrahl aber keinerlei Information aufmoduliert. Anderenfalls hätte sich diese am Empfänger Ende, aber noch VOR der Schließung der Lücken aus dem Strahl1 auslesen lassen müssen.

    Insofern erkenne ich auch den Zusammenhang mit einer Datenübertragung nicht. Die gleiche "Tarnung" bekomme ich billiger wenn ich einfach nur den zweiten Lichtstrahl manipuliere und den ersten überhaupt nicht anfasse. Der erste (komplizierte) ist zumindest in dieser Darstellung bei der eigentlichen "Datenübertragung" überhaupt nicht notwendig und bestenfalls ein Ablenkungsmanöver.

    Nach dem Motto: Wir haben das Datensignal erfolgreich unterdrückt, schicken wir es parallel auf einem anderen Kanal noch einmal.

    Was erfolgreich getarnt wurde ist, dass ein Modulator versucht hätte den bereits zerhackten Lichtstrahl exakt an den gleichen Stellen noch einmal zu zerhacken. Selbst das bekommt man einfacher.
    Antwort der Redaktion:

    Lieber Herr Orso, danke für Ihren Beitrag. Die Autorin schreibt Ihnen hierzu:

    "Es ist tatsächlich so, dass dem Strahl in diesem Fall keinerlei Informationen aufmoduliert werden - deshalb sagt Lukens ja auch: 'Das Ereignis war die Modulation des Lichtstrahls', also das Ereignis der Datenübertragung auf den Lichtstrahl selbst.

    Insofern ist das neue Experiment eine Weiterentwicklung des vorherigen Experiments: Im vorherigen Fall wurde ein 'getarnter' Lichtstrahl durch eine Leitung geschickt, dem die Daten nicht aufgeprägt werden konnten - diese Daten waren somit natürlich verloren. Im neuen Fall wurden nun zwei Lichtstrahlen (mit unterschiedlichen Frequenzen) durch dieselbe Leitung geschickt, sodass in diesem Fall die Daten nicht verloren gingen, sondern auf den 'ungetarnten' Lichtstrahl übertragen wurden. Natürlich ist das Ganze noch weit von der Anwendung entfernt und der Datenstrom an sich selbst ist nicht besonders gut 'getarnt' - schließlich könnte man ja einfach den Laserpuls mit den aufgeprägten Daten auswerten.

    Interessant wird es vor allem, wenn man bedenkt, dass durch eine einzelne Glasfaser sehr viele Lichtstrahlen geschickt werden, alle mit unterschiedlichen Daten. Hier könnten sich Möglichkeiten für diesen Mechanismus eröffnen, diese Datenübertragung effizienter zu gestalten."

    Mit besten Grüßen
    jd/Redaktion

  • Passende Dokumentstion

    19.01.2015, Michael Peter
    Ich denke auch, dass für Kleinbauern weltweit die Abhängigkeit von multinationalen Firmen ein grosses Problem ist, welches durch die Gentechnik entsteht/entstanden ist. Passend zu diesem Thema empfehle ich die Dokumentation "Good food, bad food", mit vielen spannenden Aspekten dazu.
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