Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Be your own guiding light

    02.05.2016, Johannes Seemann
    Laut Timothy Ferris ist ein Experte jemand, der mehr über ein Thema weiß, als sein Gegenüber. Derjenige der mehr weiß wird zum Lehrer, bis sich das Blatt wendet. Um ein Profi auf einem Gebiet zu werden braucht es ca 10.000 Stunden Beschäftigung mit einem Thema. Das sind 3,5 Jahre bei täglich (365Tage im Jahr) 8 Std.! Realistisch scheint mir eher: 6 -7 Jahre wenn man die Wochenenden, Feiertage und Urlaub mit einbezieht.
  • Ich weiß von nichts!

    02.05.2016, Dominique Boursillon
    "(...), sobald die Öffentlichkeit von ihr erfährt." Das erklärt sicherlich auch, warum Snowden Staatsfeind Nr. 1 ist. Letztendlich geht es also darum, alle illegalen Maßnahmen des Staates geheim halten zu müssen, damit mögliche Enthüllungen (zumindest ein Teil davon) die Bevölkerung nicht verunsichern. Das ist schon traurig. Wir sind sooo stolz auf unsere Freiheit und unsere Demokratie, und können dennoch nicht auf Methoden wie in diktatorischen Regimes verzichten. In diesem Sinne ist ein Nordkoreaner, der nicht weiß, dass er in einer Diktatur lebt, ein freier Mensch... Der Satz " Wissen ist Macht!" muss richtig lauten: "Nichtwissen macht selig!". Kurzum, Freiheit braucht keine Geheimdienste, sondern ein Verständnis von Datenschutz, das weniger überspritzt ist als das was wir heute zumeist darunter verstehen. Der Einzelne muss sich dem Wohl der Allgemeinheit unterwerfen, aber das soll bitte schön transparent geschehen. Freiheit ist zu allererst eine Pflicht, kein Recht!
  • Cäsar als unbesiegbarer Supermann

    02.05.2016, Bayer
    so war er für uns Schüler (im Gegensatz zu dem vorlieg. Buch), der immer raffiniertere Feldherr (als Hannibal...), der aus jeder misslichen Lage rauskam, bei den Ägyptern in Alexandria noch knapp davonschwimmend... Er konnte auch seine epilept. Anfälle bzw. Kurz- Absencen gegenüber den Soldaten verbergen und ummünzen (er habe nur das Neuland küssen wollen...), siegte gegen den (mehr) begnadeten Pompeius, Cäsar ein Multitalent, das Kalender und Staat ordnet, zuverlässig Soldaten bezahlt (von der Beute fast nichts für sich hat), ihnen Veteranenland erwirbt, gegen Schlaumeier Ariovist siegt..., er wäre nie in die Falle wie Varus gegangen, konnte sich in den Gegner hineindenken..., im gallischen End-Krieg (Alesia) knapp gegen Kelten-Übermacht aus der Umkreisung ebenso gewitzt herauskam usw... Klar war uns aber auch, dass da schriftstellerisch viel Selbstreklame war. Berthold Brecht schildert ihn als raffinierten Geschäftsmann. Auch Cäsar endete, leider im schlecht verhüllten Königshochmut und Ignorieren von Warnungen, durch Dolche seiner Getreuen, die zu nervös vor ihm, dem Großen, zustachen, so dass nur ein Hieb von vielen tödlich war...
  • Erschreckend

    02.05.2016, Christian
    Stufe 2 ist dann, dass so eine Selbstzensur quasi erwartet wird. "Ja was sucht der auch nach solchen Begriffen!" ist dann die Reaktion vieler Menschen, wenn jemand, der nichts Falsches getan hat, dann dafür Probleme kriegt, zum Beispiel am Flughafen.
  • Chilling Meta-Effekt ...

    01.05.2016, Sunny
    .. ist dann wohl, dass sich niemand traut, diesen Artikel zu kommentieren ...
  • Energiemenge

    30.04.2016, Friedrich Gebhardt
    Im 2. Textabsatz steht, die Energiemenge sei rund 50-mal so groß wie die des sichtbaren Lichts, das alle Sterne im Universum in der gleichen Zeitspanne aussenden. Für eine solche Aussage müsste man die Größe des (gesamten) Universums abschätzen können. Kann man das wirklich, oder ist (nur) unsere Galaxis gemeint?
    Antwort der Redaktion:
    Das gesamte sichtbare Universum ist gemeint: Also alles, wovon uns Licht erreichen kann - nicht nur die Milchstraße. Der Durchmesser des sichtbaren Universums ist gut 90 Milliarden Lichtjahre. Das ist größer als die knapp 14 Milliarden Lichtjahre, die Licht in der Zeit von der Entstehung des Universums bis heute zurücklegen kann. Der Urknall hat ja vor knapp 14 Milliarden Jahren stattgefunden. Der Grund für die Größe des sichtbaren Universums liegt darin, dass das Universum expandiert und uns deshalb Licht von Galaxien erreichen kann, die heute wesentlich weiter weg sind als diese knapp 14 Milliarden Lichtjahre.

    Dirk Eidemüller
  • Tiefgekühlt

    30.04.2016, Andreas
    Das Einfrieren hat keine Bakterien getötet?
    Antwort der Redaktion:
    Es bewahrt die Zusammensetzung und Quantität der Darmflora im Moment des Einfrierens - darauf kommt es an. Ansonsten kommt es zu massiven Verschiebungen, die das Bild verzerren.
  • Danke für den Beitrag

    29.04.2016, Dr. Herbert Schüssler
    siehe Betreff
  • Ratten importieren

    28.04.2016, Joachim
    Zu Beginn der Bekämpfungssaison muss man erst mal zahlreiche männliche Ratten (oder kastrierte bzw. sterilisierte Ratten) verbreiten, die den andern das Futter wegfressen, und das während der Gift-Aktionen fortsetzen.
    Man könnte auch mit (ebenfalls nur männlichen) Raubtieren (Katzen ?) arbeiten bzw. diese als Hilfskräfte einsetzen.
    Allerdings: 50 Überlebende sind eine Menge, wenn man die weitere vier mal auf die Hälfte dezimiert hätte, wären immer noch 12 übrig, sechs Paare, das reicht für die Wiederbesiedlung.
  • Neutrinojagd am Ende der Welt

    28.04.2016, Rainer2507
    Ein beispielhafter Bericht, alles sehr schlüssig und leicht nachvollziehbar beschrieben. Wunderbar, weiter so!!
  • Der Unterschied zwischen spontaner und gezielten Mutation ist folgender:

    28.04.2016, Schewitz
    die "spontane" Mutation erfolgt aufgrund von natürlichen Umwelteinflüssen und deren Änderung. z.B. Erwährmung oder Abkühlung des Klimas.
    Das wiederum bedeutet, dass die Mutation durch die Umwelt hervorgerufen ist und eben dadurch auch zur Umwelt passt.
    Anders verhält es sich mit gezielter Mutation. Ist ja wohl logisch.
    Siehe Superweeds und und und.
    Gerade beim Thema Gentechnik sollte man den Tunnelblick ablegen.
    Antwort der Redaktion:
    Sie unterliegen einem grundlegenden Missverständnis über die Natur von Mutationen. Ich empfehle da ja, einen längeren Blick in ein Genetik-Lehrbuch zu werfen.
  • Keine Kausalität!

    27.04.2016, derweltbuerger
    Die Überschrift suggeriert eine Kausalität, die gar nicht nachgewiesen oder auch nur behauptet wurde durch die Forscher. Das sollte in einem angeblich wissenschaftlichen Magazin nicht passieren!
  • Rattenplage auf "Trauminseln"

    26.04.2016, Wolf Peter Reinhold
    Als ich die Seychellen 1991 besuchte, staunte ich auf Praslin über große Löcher im Boden, auch über blecherne Palmenverkleidungen. Und dann wies der Taxifahrer noch auf die mit Drähten umwickelten Mülltonnen, vergitterte Fenster und Dachluken. Keiner lässt auf dem Küchentisch unbeaufsichtigt eine Tüte Obst liegen und manchmal werden kleinen Babies die Zehen angeknabbert. Greifvögel, Katzen, Gifte - hat alles nichts gebracht. Eine Zeit lang zahlte die Regierung für jede totgeschlagene und abgelieferte Ratte einen Dollar oder so ähnlich. Im Luxus-Hotel wurden über Nacht mein Gürtel und die Schuhe angeknabbert und die Armbanduhr geklaut. Anderntags fand man sie im Garten, die Uhr, mit Resten vom Lederband. Trotzdem fliegen Touristen auf die Seychellen. Ich nicht mehr.
  • Henne oder Ei?

    26.04.2016, Indigo
    Macht mehr Sex Paare glücklicher oder haben glücklichere Paare mehr Sex? Das ewige Spiel von Henne und Ei...
  • Dokumentarfilm "Tschernobyl. 3828" (übersetzt auf Englisch) mit deutschen Untertiteln

    26.04.2016, Pavlo Miadzel
    „…Solch eine Stelle wird vom Militär als „VORDERSTE LINIE“ genannt. Liquidatoren, die im Atomkraftwerk Tschernobyl arbeiteten, sagten „DIE DÄCHER“. Dies war eine am meisten verseuchte und deshalb eine gefährlichste Stelle in der Zone. Die Überreste der Dächer vom Block des Reaktors Nr.4.
    Der Arbeitsgang vom Aufräumen der Dächer dauerte mehr als fünf Monate. Wir werden nur über die zwei Tage erzählen. Über die zwei wichtigsten Tage im Leben vom Aufklärer-Dosiemetristen Walerij Starodumow. Er nahm am Arbeitsgang bis zum dessen Abschluss teil. Er ging selber auf die Dächer und führte die Menschen dorthin aus. Er persönlich hat die Fahne des Sieges auf den Höhepunkt 75 Meter als Zeichen für die ganze Zone – „Die Dächer sind aufgeräumt!“ – gehisst!...“
    "...Am 1. September 1986 wurde der deutsche Roboter „Joker“ beschädigt. Dieser Roboter wurde mit großer Mühe in der gefährlichsten Zone „M“ aufgestellt. Die inländischen Roboter konnten dort nicht arbeiten..."
    Auszüge aus der Beschreibung eines der besten Dokumentarlime über Tschernobyl (mit Untertiteln auf Deutsch!): https://www.youtube.com/watch?v=zduyeJayD84
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