Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Anmerkungen und offene Fragen

    17.01.2017, maxi
    > Ende 2016 ächzte die Welt unter den so genannten Fake-News

    Sicher nicht. Die Welt ächzte vermutlich unter der Menschheit. Und die Menschheit sicherlich unter Krieg und Flucht. Und viele ächzten unter Progaganda, die deutlich mehr Schaden anrichtet, als sogenannte "Fake-News".


    > Wie schön wäre es, wenn Computer selbst die Welt
    > von Falschmeldungen befreien könnten!

    Das ist dann wohl die Satire, die manche nicht verstehen.


    > Das kritische Denken der Leser bleibt die zentrale Herausforderung.

    schöner Schlußsatz. Dann stellen sich aber Fragen, die Sie nicht aufgegriffen haben. Wer will warum eine Zensurinfrastruktur aufbauen? Wieso fiel die Wahl auf Correctiv und wer finanziert die?
  • Anwendungsgebiet?

    17.01.2017, gdh
    Irgendwie wird im Beitrag die Zielrichtung nicht ganz klar. Geht es um Nachrichten, die allein anhand menschlicher Urteilskraft als falsch entlarvt werden können?

    Oder ist die Aufgabenstellung, durch Recherche und Abgleich mit glaubwürdigen Quellen zu prüfen, ob ein Inhalt echt ist?

    Beides sind ja sehr unterschiedliche Probleme. Im ersten Fall, wenn es darum geht, sprachliche Muster zu erkennen, die Konstrukteure von Falschmeldungen einbauen, besteht gewiss die Gefahr eines Wettrüstens. Insbesondere professionelle Verbreiter von Falschmeldungen werden neue Erkenntnisse wohl berücksichtigen und auf das Einbauen bekannter Erkennungsmerkmale verzichten.
  • An Fritz Wunderlich

    17.01.2017, Jakob
    Lesen Sie den Artikel. Erstens steht dort, dass das Mittel nicht für *diese* Art von Infektionen zugelassen ist. Dass es für andere Infektionen wirkt hat also nichts damit zu tun - dafür ist es dann ja auch zugelassen.
    Und Zweitens wurde auch erst später festgestellt, dass es geholfen hätte. Das Mittel also zu verabreichen hätte sonst etwas anrichten können.
    Wer mehr an seine unqualifizierte Meinung glaubt als die von Experten hat mehr als nur "Gottvertrauen". Das ist anmaßend ohne Ende.
    Die Ärzte hatten ihre Gründe für ihre Entscheidung, und dazu gehört ganz sicher nicht Böswilligkeit nach dem Motto: "Wir wissen, dass es ein Mittel gibt das helfen könnte, aber wir wollen einfach nicht helfen, wir wollen lieber dass der Patient stirbt." Das ist nichts als Unsinn.
  • Vielfalt statt Königsweg.

    17.01.2017, astuga
    Wahrscheinlich wird es in Zukunft verschiedene Ansätze benötigen. Ein besseres Hygienemanagement in Spitälern, neue Antibiotika (die noch zu entwickeln sind), Blutwäsche (siehe EHEC), ein gesundes Mikrobiom fördern (um problematischen Keimen schon im Vorfeld keinen Raum zu überlassen), und alternative Methoden wie die Phagentherapie (Bakteriophagen).
  • Phagen

    17.01.2017, Phargo
  • phagen

    17.01.2017, jo
    Es ist mir unverständlich, dass ein doch womöglich erfolgversprechender Ansatz, nämlich der Einsatz spezifischer Bakteriophagen, in der aktuellen Diskussion bzw. Berichterstattung so wenig bis keine Erwähnung findet.
  • Fosfomycin verursacht keine unerträgliche Schmerzen.

    17.01.2017, Fritz Wunderlich
    In der aktuellen S3-Leitlinie zur Behandlung von unkomplizierten Harnwegsinfektionen wird Fosfomycin aufgrund der günstigen Resistenzlage als Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der unkomplizierten Zystitis empfohlen. (Aus Wikipedia)
    Wer Experten un'gschauter glaubt, sie wüßten schon, was sie tun, braucht ein ziemliches Gottvertrauen.
  • Versuchen Sie nur mal, eine ganz einfache Prostataentzündung wegzukriegen

    16.01.2017, Martin Wienand
    Bin mittlerweile bei der 4. Ladung verschiedener Antibiotika angelangt. Plus jede Menge Angocin.

    Nicht sehr lustig. Man muss nicht gleich sterben um an Resistenzen zu leiden.

    Geradezu unglaublich finde ich, dass bei der Antibiotikaverwendung in der Massentierhaltung nichts passiert.

    Die Deutschen lassen lieber ihre Kinder sterben, als auf Billigfleisch zu verzichten.

    Die Deutschen
  • Einer aus dem Dunkel

    16.01.2017, Helmut Hauser, Dessenhausen
    Mit Interesse habe ich diesen Artikel, der sich mit denen im Dunkel, den Leuten aus dem Bibel Belt und ähnlich abstrusen Personen befasst, gelesen, bin selber einer von ihnen!
    Aber, sind wir wirklich so beschränkt, das sich die etablierte Politik mit Streicheleinheiten unserer annehmen sollte? Tja, vielleicht sollte ich einwenden, das jemand, der an seinem Arbeitsplatz durch einen(vermeintlich billigeren, in Wirklichkeit aber nur aus Gründen des Lohndumpings eingeladenen) Migranten verliert, jemand, der, um Flüchtlingsströme gebührend zu versorgen, durch Steuerdruck an den Rand der Existenzfähigkeit (Steuerabschreibung funktioniert nur so richtig gut, wenn man genug Ressourcen, materieller als auch personeller Art zur Verfügung hat) getrieben wird? Oder, um auf die USA, Obamacare zu sprechen zu kommen, warum will keiner (oder doch eine Mehrheit) dort günstige medizinische Versorgung? Weil diese Versorgung allen, AUCH Illegalen Bewohnern zugutekommt, aber nur steuerzahlende, legale Einwohner diese zahlen müssen, SCHWER darunter leidende Einwohner, deren Lebensstandard stetig sinkt? Vielleicht sind alle diese so genannten "Menschen im Dunkel", diese Brexit-Anhänger und angeblichen Neofaschisten nur Menschen mit Existenzängsten, berechtigten Existenzängsten?
    Ja, wenn man natürlich Sozialdarwinist ist und der Meinung, wer fällt, verdient es auch zu fallen, kann man unbesorgt die Meinungen dieser Menschen im Dunkel als gegenstandslos, unqualifiziert und dumm abtun, so wie es auch die Politiker der Weimarer Republik taten, ein diktatorisch schon herrschender Hindenburg und die Minister von seinen Gnaden, die das deutsche Volk, nicht die Bessergestellten, aber die Armen, die durch ihre Arbeit und ihr Leiden die Existenz dieser so genannten Eliten erst ermöglichten, verhungern ließen!
    Und sich dann betroffen wunderten, das der Plebs, statt seinen Kindern den Hungertod zu bescheren und als Arbeitsvieh zu Grunde zu gehen, lieber jemanden an die Macht brachte, der wenigstens vorgab, sie zu verstehen, auf ihrer Seite zu sein?
    Einst sah ich einen Beitrag über sozialistisch-kommunistische Studenten, die Arbeiter zu Handlungen gegen den Vietnamkrieg aufstacheln wollten. Die bedrängten Werktätigen nahmen zu einer List Zuflucht, sie boten ihre Aufmerksamkeit den Themen der Studenten an, falls diese einige Zeit der Fließbandarbeit frönen würden!
    Eine dieser Studentinnen zog ein Fazit: Nach der Arbeit war ich so müde, das ich mich nur mehr in meine Badewanne legen und masturbieren wollte (Originalzitat)!
    Ja, vielleicht ist es so, mit der Leichtigkeit der Existenzbewältigung kommt auch die leichtere, liberalere Weltsicht! Und der Wurm, auch einer im Dunkel ist leicht zertreten, wenn man nicht daran denkt, das er dem Boden, den wir alle beschreiten, erst die Lebenskraft gibt!
    Und dann krümmt er sich, belügt Meinungsforscher, um eben nicht ins Abseits, in die Abkapselung von den Lebensströmen gedrängt zu werden, statt sich brav in seinen Untergang zu bescheiden, und wählt halt einen, der vorgibt, ihn ernst zu nehmen, immerhin besser als nichts!
    Klar, es gibt unter den Brexit-Leuten, Pegida-Anhängern und Nationalisten viele Dummköpfe, so wie mich, aber, die gibt es auch unter den politisch Korrekten, den guten Menschen, so genannten, weil in Wirklichkeit nur freigiebig mit fremden Gut und Geld, und politisch nicht korrekt, sondern nur Opportun!
    Aber, das ist halt nur die Meinung von "einem aus dem Dunkel"!

  • Inselwirkung

    16.01.2017, Konrad Lehmann
    "Viele Inselarten neigen zu Größenwachstum", heißt es im Artikel.
    Ergänzend sollte man vielleicht hinzufügen, dass es ebenso eine sehr weit verbreitete Inselverzwergung (https://de.wikipedia.org/wiki/Inselverzwergung) wie auch einen Inselgigantismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Inselgigantismus) gibt. Weshalb die besonderen Bedingungen von Inseln bei manchen Arten zur Verzwergung, bei anderen zur Vergrößerung führen, scheint nicht ganz klar zu sein.

    Jedenfalls hätte diese Gans einen ganz ordentlichen Weihnachtsbraten abgegeben.
  • Grad oder rad

    16.01.2017, Karl Bednarik
    1,22 liefert den Winkel in rad,
    69,9 liefert den Winkel in Grad,
    das sollte man noch erwähnen.
  • Meine Glückszahl

    15.01.2017, Sabrina Zelt
    Für mich ist die 13 eine Glückszahl. Geboren wurde ich an einem Freitag, dem 13., um 13.32 Uhr. Meine Mutter lag in Zimmer 513. Ich hatte die 13 bereits bei zwei Autos auf dem KFZ-Nummernschild (das erste Mal zufällig, das zweite Mal gewollt) und an einem Freitag, dem 13., meinen Führerschein gemacht. Einzige Ausnahme: Meine Kontonummer endet mit der 13. Reich geworden bin ich aber noch nicht ...
  • Zugelassen

    14.01.2017, D. Golla
    Lieber Herr Wunderlich
    Hätten die Ärzte das Fasfomycin eingesetzt der "Dank" wäre , so tragisch das auch ist, Millionenklagen gewesen. Die Rechtsanwälte in den USA lauern um jedes Krankenhaus. Wenn das Medikament nicht zugelassen ist , ist dessen Anwendung ein Kunstfehler . Da wird unweigerlich auf Schadenersatz geklagt. Auch wenn der Patient gerettet wurde. Es hätte ja auch schiefgehen können. Wenn Sie mal in USA Urlaub machen, schalten Sie den TV ein und beachten Sie die Werbespots der Kanzleien. Dann wissen Sie wie es da zugeht.
  • An Fritz Wunderlich

    14.01.2017, Jakob
    Es hatte seine Gründe warum das Medikament nicht verabreicht wurde. Wissen Sie, warum das Medikament nicht zugelassen wurde? Vielleicht wirkt es nur in ein paar Prozent der Fälle während es ansonsten unsägliche Schmerzen verursacht. Da würde ich als 70-jähriger Patient auch gerne darauf verzichten.
    Man kann allgemein immer erstmal davon ausgehen, dass die Experten schon ihre Gründe dafür haben warum sie so agieren wie sie es tun.
  • Zugelassen?

    14.01.2017, Fritz Wunderlich
    Wem interessiert, ob ein Medikament zugelassen wurde? Wer so dämlich ist, nach der Zulassung zu fragen, statt im Angesichts des Todeskampfes eines Menschen alle "verfügbaren" Antibiotika zu testen, zeigt nur, dass ihm die Vorschriften über alles gehen, auch über das Leben der Menschen. Kein seltener Fall.
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