Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Vergesst die Fußgänger nicht!

    16.12.2017, Prof. Dr. Ernst Feldtkeller
    Werden in dieser neuen Version der autogerechten Stadt ohne Ampeln die Fußgänger abgeschafft? Wollen die Verfasser dieses Artikels die Kreuzungen wirklich ausschließlich für Autos reservieren?
    Hat die Redaktion nicht daran gedacht, die Verfasser erst mal zu fragen, wie Fußgänger dann über die Kreuzung kommen sollen?
    Zebrastreifen für Fußgänger sind im Bild auf Seite 79 zwar noch eingezeichnet, auf Seite 80/81 schon nicht mehr.
    Da fehlt noch eine wichtige Ergänzung, wie Städte auch in Zukunft ihrem eigentlichen Zweck gerecht werden sollen, Menschen zusammenzuführen und nicht nur Autofahrer.
  • Irre

    16.12.2017, ottto
    Daß Radfahrer einen rechtsblinkenden Autofahrer rechts überholen dürfen ist grob fahrlässig, daß sie es tun ist einfach nur hirnloser Selbstmord.
  • Schutzstreifen. Wirklich?

    16.12.2017, CHuebsch
    Um ehrlich zu sein, als es dann hieß, dass er (Prof. Gerlach) eine "Lanze für den Schutzstreifen" brechen würden, war mir dann auch wenig wenig wie brechen zumute. Kann das ernsthaft wahr sein, dass jemand Radverkehr fördern will, indem er das mickrigste Mittel der Radverkehrspolitik als erstrebenswert propagiert?

    Arbeitet er sonst für Wissmann (also nicht den Heizungshersteller mit V, sondern den Drehtürminister, der jetzt für die Autoindustrie spricht)?

    Kein anderes Radverkehrinstrument zeigt so stark wie das Schmutzstreifchen, dass man Radfahrer doch am liebsten gar nicht auf der Fahrbahn hätte. Wenn doch, dann höchstens am absoluten Rand, am besten im Rinnstein, höchtens noch Kurven um Abflüsse fahrend. Aber auf jeden Fall so, dass der Autofahrer bloß nicht seine Fahrspur verlassen muss. Und wenn dann beim Überholen 10 cm Abstand zum Lenker bleiben - macht nix... da ist doch eine Linie!!!111elf

    Boah is mir übel.
  • Die Methode der Studie

    16.12.2017, Gottfried Heumesser
    ist meiner Meinung nach zu bezweifeln. Denn wenn jemand seine Wetterabhängigkeit kennt - und das ist bei chronischen Schmerzen wohl anzunehmen - läuft er nicht gleich zum Arzt, weil es einen Tag ein bisserl mehr weh tut. Wenn es mehrere Tage anhält haben wir Sonnenschein, und der Patient geht zum Arzt.
    Kann mich an Frauerl mit Hund erinnern, die hatten beide Hüftprobeme. Und wenn die beiden offensichtlich besonders ungleichmäßig gingen war sicher am nächsten Tag Schlechtwetter. Und nachdem das Frauerl gestorben war zeigte das der Hund alleine an.
    Aber solche Studien werden ja durchgeführt, damit jemand einen PhD oder eine venia bekommt. Ob's ein Unsinn ist oder nicht ist dabei egal, bewertet wird nach Länge der Veröffentlichungsliste.
  • Forschung erwünscht

    16.12.2017, Kathrin K.
    die Forschung umgeht das Thema der Ernährung. Werden Patienten mit rheumatischen Beschwerden, die den Arzt aufsuchen, gefragt, was sie gegessen haben? An meinen eigenen Problemen kann ich einen schnellen Zusammenhang erkennen. Wenn ich z.B. Milchprodukte (z.B. Käse) gegessen habe, habe ich mehr Schmerzen in meinen Gelenken und Knochen, als wenn ich Tierprodukte aller Art konsequenter weglasse. Das betrifft auch die Fußbeschwerden durch einen Halux Valgus.
  • Der schlechteste Artikel seit langem

    16.12.2017, Thomas Gehrke
    Tut mir leid, Ihnen das schreiben zu müssen, aber einen so schlechten und oberflächlichen Artikel wie diesen habe ich selten zu diesem Thema gelesen - und ich lese alle erreichbaren, denn ich leide selbst sehr intensiv unter Wetterfühligkeit.
  • Differentielle Betrachtung

    16.12.2017, Thomas
    Meine eigenen Schmerzen hängen nicht vom Wetterzustand, sondern von der Geschwindigkeit der Wetteränderung ab, also aus dem Blickwinkel der Physik von der ersten Ableitung. Zustandsänderungen solcher physikalischer, differentiell definierter Größen sind Gegenstand der Thermodynamik, die auch entsprechende Diffusionsvorgänge und damit verbundene chemische Gleichgewichte beschreibt. Beispiele dafür sind etwa Ludwig-Soret- und Dufour-Effekt. Geben die Studien hierzu was her oder wurde das alles ignoriert?
  • Weingläser der Queen

    16.12.2017, Uwe Federkeil
    Als wissenschaftliches Ergebnis der Studie lässt sich lediglich festhalten, dass die Volumen von Weingläsern der Queen erheblich zugenommen haben.

    In deutschen Haushalten trifft man lediglich Gläser mit Volumen von 150 bis 250 ml an. Seltener großvolumige Bordeaux-Gläser mit 350 ml, die auf die Edel-Gastronomie-Sitte zurück gehen, teuersten Wein in großen Gläsern zu kredenzen, damit möglichst viel Umsatz entsteht.

    Daraus lassen sich keine extreme Zunahmen der durchschnittlichen Gefäßgrössen ableiten.

    Ich wage den Sinn und die Seriösität der Studie anzuzweifeln. Bei den Römern und im Mittelalter waren Steingut-, bzw. Zinnbecher üblich, die mit der heutigen Größe absolut vergleichbar sind.

    Welcher Zweck wird mit der Veröffentlichung verfolgt?
  • Ist das wirklich vergleichbar?

    16.12.2017, tohuwabohu
    Vögel fliegen, d.h. sie können nicht (bzw. nur mit großem Energieaufwand) auf der Stelle fliegen. Werden sie langsamer, so sinken sie gleichzeitig auch ab. Sie haben mehr Freiheitsgrade um einander auszuweichen - sie können (statt abzubremsen) auch aufsteigen oder absinken und die "Luftstraßen" haben keinen Bordstein - sie können (am Rand des Schwarms) immer auch nach links oder rechts ausweichen.
    Die Bewegungsmöglichkeiten von Vögeln (oder auch Fischen) in drei Dimensionen sind erheblich besser, als die von Autos in eigentlich nur einer Dimension (im Stau bringt ein Spurwechsel meist kaum Vorteile).
  • Informativ, sachlich und engagierter Artikel

    15.12.2017, Peter Weigl
    zum Thema Impfen und Impfrisiken in der ZEIT. Vielen Dank.

    Leider wird in den öffentlich rechtlichen Medien den Angstverbreitern immer noch viel zu viel Raum gegeben. In der Wissenschaftssendung IQ des BR zum Beispiel darf immer wieder ein bekannter Homöopath und Impfverunsicherer, lediglich als Münchner Kinderarzt vorgestellt, gegen vom RKI empfohlene Impfungen "aufklären".
    In Japan ist die Impfquote bei HPV auf 1% gesunken - das machen nicht ein paar Verschwörerartikel im Internet.
    "It is very hard to unfrighten people" sagt man im Englischen und deshalb sollten sich Medien ihres Gefahrenpotentials sehr bewusst sein. Die Crux liegt im Vermitteln von Verständnis für korrekte Risikobewertung.

    Leider macht die ZEIT in Bezug auf Entwertung des hervorragenden BfR durch NGOs in ähnlich dem Impfrisiko gelagerten Angelegenheiten, aktuell bezüglich Glyphosat, unkritisch mit. Ditto bei der Dämonisierung der Kernkraft, wo wissenschaftliche "nutter", zum Beispiel Niederstrahlungsphobiker Platz fanden und finden, die rationale Risikobewertung zu verunmöglichen.
    Stellungnahme:
    Sehr geehrter Herr WEigl,

    wir sind Partner der "Zeit", der Artikel stammt aber von "Spektrum der Wissenschaft".

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Re. Spektrum.de
  • Abhilfe

    15.12.2017, Ulrich Heemann
    Abhilfe würde ein etwas längeres Rohr geeigneten Durchmessers sein, an dessen einem geschlossenen und transparenten Ende Aas angebracht wird, dessen anderes Ende aber durch nach innen gerichtete flexible Nadeln ein Eindringen erlaubt, einen Versuch des Rückzugs jedoch mit dem Tod der Schlange verbinden würden. Ist das Rohr hinreichend befestigt, kann die Schlange bequem eingesammelt werden. Andere Räuber, die eindringen würden, könnten aufgrund der Länge des Rohres ohne nennenswerte Verletzungen wieder befreit werden.
  • Es wird immer seltsamer und seltsamer

    15.12.2017, Dr. K. (m/w)
    in der Welt der Konstruktivismus in der Wissenschaft. Bei mir stimmt die Aussage kurzzeigefingrig = attraktiv + Partnerin mit THQ 0,7 jedenfalls nicht.

    Und wie kann etwas, das rein statistisch auftritt, typisierend sein?
    "Rein statistisch typisch männlich" dürfte wohl ins Reich des Sexismus gehören.
  • Verkehrsfluss Störungen durch zu viele Fahrzeuge

    15.12.2017, Bernd
    Seit mehr als 40 JAHREN beobachte ich solche Effekte, sobald zuviele Fahrzeuge in dieselbe Richtung wollen fängt es an zu stocken. M.E. heisst die einzige Lösung: autonomisches Fahren! Die Hauptursache liegt in Unvollkommenheit des menschlichen Fahrers. Und dann noch NACH HINTEN ausgleichend Abstand halten, ja wie soll der denn dann noch sene SMS oder FB-Likes zwischendurch absetzen?
    Menschen sind alle verschieden und selbst das Individuum ist heute mal so morgen wieder anders drauf. Einige sind agressiv, Zeitdruck, Ärger,,, andere wiederum heute mal gechillt. Und der Mensch hat im Gegensatz zum Fahrcomputer eine ewig lange Reaktionszeit. Schön zu beobachten an der Ampel, bis sich der 10. in Bewegung gesetzt hat, ist wieder rot. Und dann bremsen einige ständig und völlig unnötig, das Bremslicht führt zu einer Kettenreaktion, die bis zum Stillstand führen kann. Optimal wäre eine "verlinkte Kette" wie es wohl bald bei LKW Kolonnen sein wird. Aber das kriegen die individuellen menschlichen Fahrer niemals hin und viele wollen das auch nicht. Die "Freiheit zu fahren, wie man grade drauf ist" wird nicht so leicht aufgegeben. Dabei könnte mit autonomen Fahrzeugen viel Zeit für Smartphone & Co gewonnen werden. Und sehr viele Unfälle vermieden werden, die echte Staus verursachen. Diese Phantomstaus, bei denen einfach der Mensch durch seine Unvollkommenheit (Reaktion, Umsicht, Verhalten usw.) der Verursacher ist, würden durch autonome Fahrzeuge, die dann ja auch das Umfeld (eben auch nach hinten) einbeziehen können, ERHEBLICH reduziert werden und die Verkehrsleistung drastisch gesteigert werden. --- Vorausgesetzt, alle machen mit und lassen den Autopilot Modus an---
    Anm: Millionen deutscher Urlauber machen sich keine Gedanken darüber, dass der Pilot des Urlaubsfliegers eigentlich auch nur Passagier ist. Aber im eigenen Auto stellt er sich quer.
  • Unwahrscheinlich?

    15.12.2017, Alf Greeck
    Der Weinkonsum bei uns in Esslingen lag im Mittelalter bei bis zu 3 Litern pro Kopf und Tag, Kinder eingerechnet. Wein und (bei uns weniger) Bier wurden wegen der zweifelhaften Wasserqualität bevorzugt getrunken und auch als Suppe schon zum Frühstück gereicht. Vielleicht ist das Ergebnis über die Glasgröße eher auf gesellschaftlich gehobene Ereignisse zu beziehen, zumal Gläser ohnehin meist gesellschaftlich priviligierten Kreisen vorbehalten waren. Auch dass das durchschnittliche Weinglas in England heute einen halben Liter fasst, scheint mir durch Beobachtung eher erstaunlich.
  • und der Weihnachtsmann ist auch schuld?

    15.12.2017, A.Zeiff
    Es ist mir rätselhaft wie man als Forscher einen so beschränkten Blickwinkel haben kann - oder wird mal wieder wess Brot ich ess des Lied ich sing - gespielt?
    Wie wurden denn früher Gläser produziert? Wie teuer gut verfügbar waren die Rohstoffe? Wenn es Gold wie Sand am Meer gäbe wären Goldgegenstände auch größer.
    Ohne Natron/Potasche kein Glas: Richtwert war 9 Bäume verbrennen für Potasche und einen zum erschmelzen, da verschwanden schnell ganze Wälder, Glas war teuer! Gläser wurden von Hand gemacht, gesteuerte Abkühlöfen gabs nicht, entsprechend kleiner, dickwandiger ohne langen Stiel fielen die Gläser aus. Übrigens gabs damals auch "nur" Butzenscheiben und recht kleine Fenster...
    Geändert hat sich das erst mit industriell erzeugtem Soda Solvay / Leblanc-Verfahren. Wenn dann etwas nicht mehr so kostbar ist wird experimentiert und die Designer schlagen zu, experimentieren. Gläser werden größer (oder momentan mit LED die Autoscheinwerfer kleiner).
    Aber bestimmt sind so augenfällige Merkmale unwichtig, der Klimawandel wars.
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