Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Habitable Zonen

    06.12.2016, Klaus Schulz
    Sehr interessanter Beitrag. Meine Vermutung, dass es mehr habitable Zonen gibt, als bisher diskutiert wird, bestaetigen Sie damit! Uebrigens, ich glaube, dass es z.B. auf dem Merkur - wegen der gebundenen Rotation - durchaus sehr "gemuetliche" Ecken gibt. Und zwar an den Raendern/Grenzen der Tag- und Nachthaelften. Da dort permanent die gleichen angenehmen Bedingungen herschen, wuerde ich mich nicht wundern, wenn das Leben dort auch eine Chance haette.
  • Selbstverständlich ist die Evolutionstheorie falsifizierbar!

    05.12.2016, K. Teubert
    "Antwort der Redaktion: ... Würden Primatenfossilien auftauchen, die unzweifelhaft ins Ediacarium datieren, wäre die Evolutionstheorie auf einen Schlag passé."
    Wirklich?? Ich meine, wir müssten in so einem Fall die Datierung nochmal genauer ansehen oder aber die Evolution war ganz anders, als wie bisher dachten.
  • abstrakt - konkret

    05.12.2016, langslib
    Chemische Formlen als abstrakter zu bezeichnen, fällt mir schwer zu verstehen.

    "Die chemische Symbolik und die Formeln der Chemie sind abstrakter als die der reinen Mathematik. Sie sind nicht allein aus der formalen Logik ihrer internen Beziehungen verständlich, sondern benötigen auch naturwissenschaftliches Hintergrundwissen, um korrekt interpretiert zu werden."

    Die chemischen Formeln sind konkreter nicht abstrakter, da sie bestimmtes Wissen voraussetzen und damit auf einen bestimmten Gegenstandsbereich eingeschränkt sind. Das macht sie natürlich nicht weniger interessant.
  • Antwort

    04.12.2016, Andreas Neuthe
    "Aber das geht eigentlich nur, wenn der liebe Gott die Naturgesetze nach jeder durchzechten Nacht aus einer Katerlaune heraus jeweils neu auswürfelt. (-: (-
    "

    wenn er das machte, dürfte das weltall in urknallgeschwindigkeit implodieren
  • Nur die halbe Wahrheit

    04.12.2016, Stefan
    Die Geschichte der "Wasservergiftung", die in so manchen MTB Magazinen derzeit gern diskutiert wird, hat nun auch den Weg in andere Sparten gefunden.
    Dabei ist aber nicht das viel trinken, sondern in Wirklichkeit das "falsch trinken" das Problem. Denn im Krankheitsfall scheidet man, ebenso wie beim Sport, viele Lebensnotwendige Mineralien aus, im ersten Fall über Darm und erbrechen, im zweiten durch schwitzen.
    Wenn ich dann reines Wasser ohne Mineralien trinke, kann dies zu einem gefährlichen absinken der Konzentration letzterer führen. Kalium z. B. ist für die Steuerung des Herzrhythmus notwendig. Fehlt es, kann sogar Herzstillstand auftreten mit tödlichen Folgen. Zu wenig Magnesium führt zu fehlender Muskelsteuerung, Krämpfe sind die Folge. Auch das Herz ist ein Muskel...
    Das Problem lasst sich leicht lösen, in dem man dem, was man trinkt, Mineralien hinzusetzt. Ich verstehe nicht, warum das hier nicht erwähnt wird? Das ist nicht gerade besonders wissenschaftlich hier, eher um Aufmerksamkeit heischend..
  • Ein bisschen üben?

    03.12.2016, Frank Svoboda
    Der Text:
    Na ja. Immerhin hat die KI den Weihnachtsbaum und Geschenke erkannt.

    Und die Musik:
    1000 Stunden sind eine ganze Menge. Allem Anschein nach hat die KI daraus allerdings die falschen Schlüsse gezogen. Sie setzt zwar Akkorde harmonisch einigermaßen passend zusammen - mehr aber auch nicht. Eine Melodie kann ich eigentlich nicht erkennen. Oder ist Ihnen irgendetwas davon im Ohr geblieben, während Sie das lesen? Auf den strukturellen Aufbau eines Liedes scheint es hier jedenfalls auch noch nicht anzukommen.

    An der Musikhochschule Köln haben wir bereits 1988 mit einem Kompositionsprogramm gearbeitet, das im Wesentlichen der Komponist (und unser Prof) Clarence Barlow entwickelt hat. Dabei sind bessere Ergebnisse heraus gekommen. Allerdings enthielt das Programm eine ausgefeilte Harmonie- und Melodielehre. Die Struktur eines Stückes - wie Strophe, Refrain usw. - konnte und musste man vorgeben. Das Programm komponierte z.B. bei der »International Computer Music Conference« (Köln 1988) die komplette Begleitung zu dem Vortrag einer Chellistin - in Echtzeit!

    Das hat aber nichts mit KI zu tun. Die KI muss die Musiktheorie selbst lernen. Und dazu gehört anscheinend mehr als 1000 Stunden Musikgenuss. Rein technisch macht die KI ja schon einiges richtig. Aber sie hat noch keinerlei Verständnis dafür, wie Musik auf den Menschen wirkt und was eingängig ist. Ich glaube, dafür braucht auch die KI noch einen Lehrer, der ihr das notwendige qualifizierte Feedback gibt.

    Musik ist hochkomplex - eine Sprache für die Seele. Man kann nicht erwarten, dass eine KI das so schnell hinkriegt. Wenn ich darüber nachdenke, dass man sie möglicherweise mit dem Einheitsbrei füttern könne, den wir aus dem TV kennen, hoffe ich, dass es auch noch lange nicht soweit ist.
  • @ C. Besch : ???

    02.12.2016, L.Schaber
    @ C. Besch am 30.11.16

    O.K. Aber was habe ICH (hier) mit kreationistischen Rückprojektionen zu sumerischen Vorzeitmythen oder Schöpfungsmythen zu tun (gehabt)?
    Im Moment ging es hier lediglich um die "Bedingungen der Möglichkeit" einer (experimentellen)Falsifikation besonders auch von Theorien über sehr weit zurückliegende Evolutionsvorgänge. (Die bis zur Erfindung der Zeitmaschine wohl schon etwas schwierig bleiben dürften).
  • Gegenfrage

    02.12.2016, L.Schaber
    Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll, einer Theorie ewige Gültigkeit zuszuschreiben, nur weil sie bisher (seit ihrer Erfindung mehrmals verifiziert wurde?
    Bei Popper geht es letztendlich nur darum, dass es (wegen des nie auszuschließenden "Schwarzen Schwans") keine endgültige Sicherheit bzw "Wahrheit" geben kann.
    Und zu Ihrer Frage: Ja, ich halte es für plausibel, dass Physiker ihre Experimente machen SOLLTEN (!) , um ihre eigenen Ansichten zu Fall zu bringen. Selbstverständlich ist es (aus soziologisch- psychologischen Gründen) natürlich noch besser, wenn das andere (Theorie-konkurrierende) Wissenschaftler tun. Aber selbst dann kann man vor Betrug/ Korruption nie ganz sicher sein.

    Und nur mal nebenbei: Kennen Sie aus der Geschichte(!) "der Wissenschaft" Theorien, die nach einer gewissen Zeit NICHT falzifiziert worden sind ? Es dürften nicht allzu viele sein.

    Und nur zum Spaß:
    Poppers Falsifikationstheorie ist eventuell dann falsifiziert, wenn sich sehr häfig zeigt, dass Theorien trotz ihrer empirischen /experimentellen eindeutigen Widerlegung doch richtig (gewesen) sind.
    Aber das geht eigentlich nur, wenn der liebe Gott die Naturgesetze nach jeder durchzechten Nacht aus einer Katerlaune heraus jeweils neu auswürfelt. (-: (-

    Oder natürlich viel wahrscheinlicher: Wenn aus politischen , egoistischen oder sonstigen Motiven heraus die " (Natur-)Wissenschaftlichkeit (= Methode) nicht eingehalten wurde, um ein (außerwissenschaftlich) gewünschtes Ergebnis zu erhalten, was nachweislich immer wieder vorgekommen ist bzw. vorkommt.
  • Kein schöner letzter Satz

    02.12.2016, MarcGyver
    Inhaltlich stimme ich dem Autor zu, aber der letzte Satz stört mich, weil er ein bisschen danach klingt (und durch das Wort "Unmengen" recht populistisch), als sollte dieses Geld lieber für die Erforschung des Lebens hier auf der Erde verwendet werden. Verschiedene Wissenschaftszweige gegeneinander ausspielen zu wollen gefällt mir aber nicht, weil die meisten davon nicht mit Prunk und Luxus gesegnet sind, Sinn und Unsinn eher selten von einzelnen Personen oder Gruppen abgeschätzt werden kann und das Geld daher besser zusätzlich dazu aufgebracht werden sollte.
  • Solange im öffentlich rechtlichen Rundfunk

    02.12.2016, Peter Weigl
    wie in der Wissenschaftssendung des Bayerischen Rundfunks "IQ - Wissenschaft und Forschung", Impfverunsicherer wie der Homöopath Martin Hirte - nur als Münchner Kinderarzt vorgestellt - ihre perfide Angstmache gegen etliche der Impfungen der verbindlichen Impfempfehlung unhinterfragt machen dürfen, wird sich die Lage in Deutschland auch nicht ändern.
  • Ich bin geschockt

    01.12.2016, Andreas Neuthe
    Ist "spektrum" eine wissenschaftliche oder religiöse Zeitschrift ?
    Nach dem Lesen der "Diskussion" hier bin ich zum Schluß gekommen, es ist eine religiöse im pseudointellektuellem Gewand. Ich kann ein "Pfui" gerade noch vermeiden auszusprechen.
    Herr Bittner: Nein ! Es läuft nicht auf die Fragen hinaus: Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Wie kommen Sie nur darauf ?? Die Antworten hierauf sind so trivial wie die Fragen dämlich und popenhaft-hinterlistig sind.
    Es gibt nur eine Frage: Nach welchen (objektiven, d.h. unabhängig vom Menschen, falsifizierbaren, verifizierbaren) Gesetzen funktioniert die Welt?
    Alles andere ist Schwurbelei.
    Ende.
  • mehrere Varianten

    01.12.2016, Martin Schlatter
    Ich habe gleiche mehrere Varianten anzubieten, die das Paradoxon abschwächen oder verhindert: a) wenn jemand in der Zeit zurück reist, warum sollte er dann sein eigenes Alter behalten? Ich würde sagen, wenn er 10 Jahre zurück reist, ist er auch 10 Jahre jünger. Er kann also niemals vor seine Geburt reisen.
    b) wenn jemand in der Zeit zurückreist und jünger wird, dann bedeutet das auch nicht, dass er sein altes Wissen behält. Er ist dann 10 Jahre jünger und weiss aber auch gar nichts mehr von der Zeitreise. c) es ist gar nicht gesagt, dass man sich "verdoppelt", wenn man in der Zeit zurückreist. Man reist 10 Jahre in der Zeit zurück, dann ist man 10 Jahre jünger, man weiss nichts mehr von der Reise, und man ist genau der, der man vor 10 Jahren war.

    Eine komplett andere Variante ist folgende: eine Reise in die Zukunft und eine Reise in die Vergangenheit unterscheiden sich gar nicht: im Jahr 2000 sitzt ein Mann in einer Raumkapsel. In einer anderen Raumkapsel sitzen alle Nachbarn, Freunde und Verwandte. Die andere Kapsel fliegt jetzt mit nahezu Lichtgeschw. weg. 50 Jahre später bekommt der Mann gesagt, er kann eine Zeitreise zurück zu seinen Verwandten machen. Die andere Kapsel kommt zurück, er trifft seine Verwandten und Freude, bei denen ist das Jahr 2001. Für den Mann ist das also so, als wäre er knapp 50 J. zurück gereist.

    Auf diese Weisen lassen sich Reisen in die Vergangenheit erklären, ohen dass sich die Personen verdoppeln und ohne dass sich Paradoxa ergeben.
  • Roboter? Syntelman!

    30.11.2016, Heinrich Sauer
    Der beschriebene 'Roboter' vermag eindrucksvolles zu leisten, ist IMHO aber gar kein Roboter. Ein Roboter ist eine autonom handelnde Maschine. Die sich eben dadurch auszeichnet, dass sie _ohne_ menschliches Eingreifen handelt.
    Die beschrieben Maschine würde ich eher mit 'Syntelman' bezeichnen. Ein Konzept dass aus den 70er (oder vielleicht auch 60ern, 50ern?) des letzten Jahrhunderts stammt. Syntelman ist eine Abkürzung für Synchron-Telemanipulator. Und das trifft das Beschriebene genau.
    Eine Überschrift "Perfektionierter Syntelman übertrifft bisher gebaute Roboter" wäre sprachlich genauer. Eine Wissenschaftsredaktion sollte sich um solch sprachliche Genauigkeit bemühen und nicht in TV-Journalsmus verfallen, der ferngelenkte Kampfmaschinen in einem "Robot-War" antreten lässt.
    Ansonsten wünsche ich der Redaktion und allen Lesern ein psychedelisches Abhängen bei Amon Düül IIs "Syntelmans March throug the Raoring Seventies".

  • Die Theorie von Allem..oder die Antwort auf die Frage aller Fragen...?

    30.11.2016, C.Besch
    @L.Schaber. Schauen wir doch einmal bei Wikipedia nach: "Eine Weltformel oder eine Theorie von Allem ...ist eine hypothetische Theorie, gebildet aus theoretischer Physik und Mathematik..." Also eine Theorie physikalischer Phänomene. Die Mathematik mischt in der theor. Physik halt auch ein 'bisschen' mit. D.h. diese Theorie ist auf das Gebiet der Physik begrenzt und macht keine Aussagen z.B. zur Rechtsgeschichte, Ethik, Ästhetik. Aus der hermeneutischen Exegese wissen wir, 1 .dass es in Genesis zwei Schöpfungsgeschichten gibt. In Gen.1.1 wird von "Elohim" berichtet. Plural von "El". Die Übersetzung mit "Gott" ist deshalb zumindest 'diskutierbar'. 2. dass diese Schöpfungsgeschichte wohl erst im Exil als Reaktion auf dort vorgefundene Traditionen entstanden ist.
    Fazit: die aktuelle kreationistische Vorstellung ist eine Rückprojektion, die den historischen Kontext in dem Texte/Tradiionen stehen nicht wahrnimmt/..nehmen will. Aber zugleich mit einem universellen Anspruch gegenüber ALLEN Aspekten der Wissenschaft und des Alltags auftritt. Da kann natürlich kein Wissenschaftler mithalten.
    Schade eigentlich, dass Ihr Betrag nicht unter Pkt "42" steht.
  • Redundanz war nicht das Problem - fehlerhafte Programmierungsmethode

    30.11.2016, Otto Albrecht
    Redundanz haette da wohl nicht geholfen - alle 3 Beschleunigungsensoren haetten Overload angezeigt.
    Was man da braucht ist ein Programm das Maximalwerte als Fehler erkennt und dann das System neu kalibriert, sobald wieder gueltige Werte gemeldet werden. Das kann man machen indem man z.B. Radardaten verwendet oder einen 10 oder hundert mal unempfindlicheren Sensor zusaetzlich beruecksichtigt - mit nachfolgener verminderter Genauigkeit, bis man wieder eine Kalibrierung oder einen Reset machen kann.

    Das ist das alte Problem dass digitale Zahlen nur bis zu einem Maximalwert (Integer) gehen - dann bleibt entweder der Maximalwert oder es kann sogar ein Overflow erfolgen der, wenn die Software das nicht erkennt, noch viel schlimmere Folgen hat. Bei Floating Point Zahlen kommt so was sogar noch oefter vor. Da kommt es dann vor dass man eine kleine Zahl (z.B. 1) zu einer grossen Zahl dazuzaehlt und das Ergebnis ist die urspruengliche Zahl.
    Das sind Programmierfehler die Fachleute eigentlich nicht mehr machen sollten aber fuer Amateure oft das Ende eines Projektes bedeutet haben.
    Auf einem Commodore 64, mit der eingebauten Software (Basic), kann man halt nicht mal sein (Bank-)Konto verwalten weil man dazu mehr als 6 1/2 signifikante Stellen braucht (floating point) oder meistens mehr als 320.00 Pfennige hat (integer). Will man so was, mit so einem Rechner, machen muss man mehr Gehirnschmalz einsetzen - aber das Problem ist bei jedem anderen Rechner auch noch da und muss vom Programmierer bei jeder Berechnung geprueft werden.
    Wenn man die Position von einem Beschleunigungswert aus errrechnet muss man eben ausschliesen dass einer der verwendeten Werte Oerflow war und, falls da einer dazwischen war, mit anderen Messungen neu eichen.

    Redundanz hilft in dem Fall nur wenn das Back-Up System einen groesseren Messbereich hat, aber dann ist die Genauigkeit vermindert, es sei denn das Back-Up System hat entsprechend mehr Bit Aufloesung - dann waere das urspruengliche System aber gar nicht noetig gewesen.
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