Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Antwort auf 27

    18.01.2016, Walter Weiss
    Nicht eine einzige hier als 'Tatsachen' vorgetragene These ist richtig: alle sind längst gutachtlich widerlegt! Wo Bezugnahmen auf Erhebungen oder gar 'Sachver-ständige' erfolgen, sind ALLE parteiisch! Ebensowenig stimmen leider die stimmungsmachenden Äußerungen des Herrn Lingenhöhl nicht, der es wirklich besser wissen müßte. Etwa 1o.000 mal mehr Vögel und Fledermäuse sterben durch Kollision mit Stromleitungen und Gebäuden! Es ist unerhört, gegen diese klaren und neutralen Feststellungen mit bloßer Stimmungsmache an die Tierliebe der Bürger zu appellieren. Übrigens werden gerade die - völlig unnötigen - Riesenstromleitungen quer durch Deutschland ein Vielfaches von Vogelleichen verursachen gegenüber den Windrädern.

    Dass die Alternative Atomkraft wäre, kann man nicht mit Schmonzes aus der Welt bringen. Auf diesem Niveau wenigstens ist die ganze Diskussion unwürdig und letzten Endes durchaus unintelligent.
    Antwort der Redaktion:
    Ich wende mich nicht per se gegen Windkraft, sondern gegen einen weiteren Ausbau im Wald (siehe den im Verlauf verlinkten Artikel von mir über Windkraft auf hoher See). Natürlich sterben viele Vögel an Stromleitungen und mit Gebäuden. Dennoch muss man nicht Wälder in Industriegebiete verwandeln.
  • Alternativ-Erklärung zur Quantenbiologie

    18.01.2016, Martin Piehslinger
    Ich lese gerade das Buch "Der Quantenbeat des Lebens", siehe http://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-der-quantenbeat-des-lebens/1375744

    Demnach ist der Magnetsinn der Vögel eines der Indizien die auf Quanten-Phänomene in lebenden Organismen hindeuten sollen. Wurde mit der hier beschriebenen Entdeckung eine Alternative zum quantenbiologischen Erklärungsansatz gefunden?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Piehslinger,

    die hier beschriebene Entdeckung stellt vermutlich keine Alternative zur quantenbiologischen Erklärung dar, sondern eine Ergänzung zu dieser. Der Magnetsinn bei Tieren kann auf sehr verschiedenen Mechanismen beruhen - sogar innerhalb ein und desselben Tiers. So verfügen Rotkehlchen über einen angeborenen Kompass, der über verschränkte Quantenzustände funktioniert und bei dem es sich um einen Inklinationskompass handelt. Einige Beobachtungen scheinen dafür zu sprechen, dass die Tiere zusätzlich noch über einen Richtungskompass verfügen. Dieser mag auf bisher unentdeckten Magnetiten beruhen oder auf Proteinen ähnlich den oben beschriebenen.

    Mit freundlichem Gruß, d. Red.
  • Die Regeln verstanden

    18.01.2016, Dietrich Schnädelbach, Bonn
    Das „Viereck von Ushtogay“ erscheint weniger rätselhaft, wenn man die Zahl der Erdhügel pro Seite des Quadrats zählt: Es sind von Eck zu Eck jeweils 17. Auf den Diagonalen finden sich vom Eck zur Mitte jeweils 11 Erdhügel. Demnach ergeben eine Seite und eine halbe Diagonale 28 Erdhügel. 28 Tage sind vier Mondphasen zu je 7 Tagen. Dass tatsächlich der Mond gemeint ist, ergibt sich aus den elf Hügeln pro halber Diagonale: 11 ist die Differenz zwischen den Tagen des Sonnenjahrs (365) und denen des Mondjahrs (354 Tage = 12 Monate zu 29,5 Tagen).

    Dies legt den Verdacht nahe, dass die Zahl 28 auch in der Seitenlänge von 280 m kodiert sein könnte. Die Seitenlänge lässt sich verstehen, wenn man ein Maß von 80 cm heranzieht, das durch einen Kalksteinring von Göbelki Tepe belegt ist und seitdem immer wieder in Baumassen auftritt (oder seine Fraktionen von ½, ¼ oder 1/8). 280 Meter werden dann zu 350 (7 x 50) Einheiten.

    Schließlich scheinen auch die 12 Monate des Jahres kodiert zu sein. Wenn man eine Seite und zwei halbe Diagonalen als gleichschenkliges rechtwinkliges Dreieck ansieht, kann man folgende Rechnung anstellen: 17 x 17 = 289 = 2 x 144,5. 144,5 ist näherungsweise 12 x 12. Es scheint also, dass die Kantenlänge von 17 Einheiten auch auf die 12 Monate des Jahres Bezug nimmt. Aus dieser Sicht ist auch die Differenz zwischen 12 und 11 nicht zufällig. Sie repräsentiert den Schalttag der im vierten Jahr fällig wird, um die vier Jahre zu 365 Tagen mit dem Sonnenjahr von 365,25 Tagen zu synchronisieren.

    Insgesamt erweckt das „Viereck von Ushtogay“ den Eindruck, dass hier Menschen ihr astronomisches Wissen niedergelegt haben. Für eine frühe ackerbauende Kultur wäre dies nicht überraschend, weil das Verständnis des Jahresablaufs für die Bestimmung des Zeitpunkts erforderlich ist, an dem die Aussaat erfolgen muss. Angesichts der Größe des Erdwerkes könnte damit auch die die Versicherung an die höheren Mächte ausgedrückt werden: Wir haben die Regeln verstanden und werden uns daran halten.
  • interessant

    17.01.2016, Genital Gisela
    danke für diesen wunderbaren spannenden Bericht. ich wollte schon immer mal was über die Genitalwülste von verschrumpelten Eidechsen erfahren.
    Antwort der Redaktion:
    Wir bei Spektrum haben eben ein Gespür für jene Fragen, die für den Alltag unserer Leserinnen und Leser wirklich relevant sind.
  • Bitte den kritisierten Artikel auch lesen

    17.01.2016, Donig, Langenzenn
    Die Energieausbeute des Windrades beruht nicht auf einer 100%-igen Maximalauslastung des Windrades rund um die Uhr, sondern auf einer orts- und höhenspezifischen Simulation der Windbedingungen übers Jahr. Alles andere wäre völliger Blödsinn und könnte nie zu einem wirtschaftlichen Betrieb einer Windkraftanlage führen.
    Dass diese Anlagen sich wirtschaftlich behaupten, zeigt, dass die Berechnungen die Realität gut beschreiben und die Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können.
    Damit sind auch diese Berechnungen einigermaßen nachvollziehbar.
  • Eine Wende in der Beurteilung der späten Steinzeit

    17.01.2016, Walter Weiss
    Ausstellung und Begleitband zeigen nach der Rezension in dem Teil, der die späte Steinzeit und damit den Beginn der Landwirtschaft betrifft, offenbar eine erfreuliche Neubetrachtung, wobei die Landwirtschaft indessen zunächst nur eine untergeordnete Rolle spielte: die vor den Invasionen der Indoeuropäer aus der russischen Steppe nordöstlich des Schwarzen Meeres nach Westen und Nordwesten in Eurasien bestehende Alteuropäische Kultur besaß lediglich Anfänge einer Landwirtschaft, die die Ernährung aus Sammlung, Viehhaltung und Jagd nur ergänzte. Sie war matrifokal geprägt, hatte keinerlei Hierarchien und kannte kriegerische Auseinandersetzungen überhaupt nicht. Die erste Invasionswelle vom Osten her war noch friedlich - die Alteuropäer konnten die Eindringliche gewissermaßen ohne Auseinandersetzungen in ihr Kultursystem eingliedern. Die zweite und dritte Invasion war indessen von dem inzwischen bei den Indoeuropäern im Osten aufgebrochenen und erstarkten schroffen Patriarchat geprägt: mit den inzwischen gezähmten Pferden überfielen diese Eindringlinge mit roher Gewalt die friedlichen Siedlungen im Westen, raubten, mordeten und plünderten, versklavten, vergewaltigten und folterten die Bevölkerung. Von da ab gab es bis heute immer wieder und überall Kriege und gewalttätige Unterdrückung.

    Die Alteuropäische Kultur ist die Entdeckung der Sprachwissenschaftlerin und Archäologin Marija Gimbutas, die aus Grabbeigaben die entscheidenden Schlüsse gezogen hat. Inzwischen sind die damaligen Menschenbewegungen durch weitere Sprachuntersuchungen der Etymologen und genetische Erkenntnisse aus den Skeletten der damaligen Zeit sehr gut bestätigt worden. Man darf vor allem die aus der historischen Sprachwissenschaft gewonnenen unterstützenden Erkenntnisse nicht zu gering einschätzen - diese Seite der Forschung wird nach der Rezension womöglich in Ausstellung und Begleitband gar nicht berücksichtigt.

    Nicht unerheblich sind die seit diesen Erkenntnissen der Alteuropäischen Kultur überall in den Kultur-Wissenschaften entwickelten Einzelheiten der 'Erfolgs'-Geschichte des unheilvollen Patriarchats. Die Patriarchatsforschung schält nach und nach heraus, wie sehr unsere westliche Kultur noch überall mit den Gedanken des Patriarchats durchtränkt ist - unheilvoll getränkt ist, denn fast alle Schwierigkeiten, die uns heute im Zusammenleben der Menschen und Völker begegnen, sind auf das Patriarchat und dort ganz wesentlich auf de Auswirkungen der drei herrschenden monotheistischen Religionen zurückzuführen.
  • wieso GPS?

    16.01.2016, K.Seidel
    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht genau, warum GPS unter den 10 wichtigsten Anwendungen der Wissenschaft zu finden ist. Mit GPS kann man besser Krieg führen, die Felder optimaler bestellen und sein Auto auf Maisfelder navigieren... ganz praktisch, aber das ist eine Espressomaschine auch.
    Die Frage ist doch: wie sähe die Welt heute ohne diese Anwendungen aus?
    Ohne GPS sähe sie wohl genauso aus, wohingegen alle anderen Anwendungen die Welt verändert haben.
  • man flu

    16.01.2016, Worf
    Wie wir alle wissen, sind Frauen tausendmal härter als Männer: Sie halten die Qualen einer Geburt aus, während Kerle oft schon durch einen Schnupfen außer Gefecht sind. Für dieses männliche Herumgejammer hat man die spöttische Bezeichnung "man flu" ("Männergrippe") gefunden – eine Herabsetzung, die es zu einem eigenen Wikipedia-Eintrag geschafft hat. Was in diesem Eintrag noch fehlt: Ein Mann in Bristol ist gestorben, nachdem ihm Notärzte erklärten, dass er nur die "Männergrippe" hätte. So endet es, wenn männerfeindlicher Dreck in unserer Gesellschaft so alltäglich wird, dass sogar Ärzte ihn unkritisch übernehmen.

    http://www.dailystar.co.uk/news/latest-news/458794/Man-dies-meningitis-six-hour-ambulance-delay-man-flu

    In DE wird übrigens seit 15 Jahren jedes Jahr ein staatlich finanzierter Frauengesundheitsbericht erstellt. Für Männer gibt es das erst seit 2005 vollständig privat finanziert und soweit ich es eben schnell recherchiert habe, fehlte auch 2013 noch jegliche staatliche Unterstützung. Die Gesundheit von Männern seit dem Staat nicht so wichtig zu sein. Hauptsache sie arbeiten und generieren Steuern.
  • Warum fehlt die Leuchtkraftkurve?

    15.01.2016, Erwin Gebauer
    Schön wäre es gewesen, wenn auch die Leuchtkraftkurve abgebildet worden wäre.
    Zu sehen unter: http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/15012016121507.shtml
  • Antwort auf Nr. 23 und mehr

    15.01.2016, Karl Rahm
    Was ich nicht verstehe, ist, dass die meisten Befürworter von Windkraft nichts gegen die Verschandelung der letzten Reste unserer Kulturlandschaft durch derart gigantische Industrieanlagen haben. Ministerpräsident Kretschmann meinte sogar: „Das sind schöne Maschinen“! Ein die Natur liebender Dichter, Botho Strauß, hat es schon im Jahre 2004 (da waren die Windmühlen noch nicht 200 Meter hoch!) auf den Punkt gebracht: „Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windkrafträdern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht.“ („Der Untenstehende auf Zehenspitzen“ , Hanser Verlag - Seite 101) Muss man Hässliches aus ideologischen Gründen „schön“ finden? Ich bin sicher, dass sich Kretschmann und seine Gesinnungsgenossen anders äußern würden, wenn besagte monströse Anlagen Atomstrom erzeugen würden. Da würde man zum Beispiel gewiss vehement gegen die Verschandelung und Verheerung der Wälder zu Felde ziehen. Was erwidere ich einem Windmühlen-Fan, der mir entgegenschleudert: „Dann bist du wohl für Atomkraftwerke!“ Ich erwidere: „Nein, ich bin gegen die Homo-Ehe.“ Tatsache: alle 26.000 deutschen Windmühlen wären nicht in der Lage, auch nur ein Bundesland bedarfsgerecht mit Strom zu versorgen. Weitere Tatsache: Wir haben nach Dänemark die höchsten Strompreise. Zum Rückbau der AKWs: Die Betreiber mussten dafür Rücklagen bilden. Dass der deutsche, spanische, französische, dänische … Windstrom zum Zitterstrom wird, liegt daran, dass der Wind „weht, wann er will“ und nicht dann, wenn Strom gebraucht wird. Alle Windstrom-Diagramme von europäischen Ländern übereinandergelegt decken sich ungefähr. Im relativ kleinen Europa herrschen etwa die gleichen Wetterverhältnisse - wie man leicht anhand der Wetterkarte feststellen kann. Wenn wir alle Lückenbüßer-Kraftwerke abschalten würden, gingen sofort die Lichter aus. Sie gingen auch aus, wenn der - nur kurzzeitig! - überschüssige Windstrom, dessen Entsorgung der Verbraucher teuer bezahlen muss, im Netz verbliebe. Wenn alle unsere Nachbarn unserem Beispiel folgen würden, könnten wir weder unsere Wind- (und Sonnen-) Strom-Überschüsse an sie verkaufen, noch von ihnen bei Bedarf Strom (auch „Atomstrom“!) importieren (wie wir es jetzt tun), denn diese hätten das gleiche Problem.
  • Brunsbüttel?

    15.01.2016, Alexander Sasse
    Die Karte sei von 2015. Wie soll dann das seit 2007 wegen „nicht spezifikationsgerecht gesetzten Dübeln“ abgeschaltete Brunsbüttel sichtbar sein? Vielleicht mit Brokdorf verwechselt?
    Antwort der Redaktion:
    Die Karte sind von 2015, aber die IAEA-Daten überspannen einen längeren Zeitraum. Sie haben aber Recht, Brokdorf hatte ich vergessen.
  • Immer wieder faszinierend

    15.01.2016, Bernhard Keim
    wenn verstorbene Monster in den Wissenschaftsnachrichten von Neuem das Licht der Welt erblicken. Warum wurden sie so groß, warum starben sie aus? Vermutlich wuchsen sie zu solch immenser Größe, weil das Erdklima über lange Zeiten sehr stabil war. In einer konstanten Umwelt bringt Größe Vorteil. In einer sich wandelnden Umwelt, Kleinheit und kurze Reproduktionszyklen. Je kürzer der Reproduktionszyklus, desto leichter kann sich die Spezies an eine sich verändernde Umwelt anpassen. Damit sind nicht nur der Langlebigkeit, sondern auch dem Wachstum der Art gewisse Grenzen gesetzt, denn je größer eine Art, desto weniger Mitglieder kann ein Biotop von ihr beherbergen. Mit zunehmender Körpergröße tritt eine Spezies gewissermaßen zu sich selbst in Konkurrenz und versucht die Anzahl der Nachkommen auf das Notwendige zu beschränken, was deren Adaptionsfähigkeit an die Umwelt wiederum verringert.
  • Natur, Wahrnehmung und Wirklichkeit

    15.01.2016, Peter Altreuther
    In der Wissenschaft haben Glaube und Mythos nichts zu suchen - denkt man - aber, diese Hydra hat viele Köpfe. Sicher ist, sie hat in den wenigsten Fällen etwas mit einer Täuschungsabsicht zu tun. Mehr schon mit Geltungsbedürfnis, weil bekannten Wirkungen Ursachen zugeordnet werden, die zwar möglich, manchmal auch wahrscheinlich, aber nicht nachgewiesen sind. Und manches Mal sind eben auch die Erscheinungen so vieldeutig, dass es überhaupt nicht möglich ist, sie mit letzter Sicherheit bestimmten Ursachen zuzuordnen. Das gilt zum Beispiel beim "Krebs", einer ungeordneten Vermehrung von - eigentlich definierten oder definierbaren Zellen,- deren Unterschiede aber bestenfalls in Form der Lokalisation in einem Organsystem wahr genommen und so auch gemäß Organ behandelt werden. Früherkennung ist nicht von vornherein gut; sie kann schädlich sein, wenn der Befund ohne Behandlung nicht zur lebensbegrenzenden Erkrankung führen muß (z.B bei Prostatatumoren).
    Außerdem: Alle Beschreibungen von Krankheitsverläufen sind nur so gut, wie ihre statistische Bearbeitung und Auswertung; die Schwierigkeiten beginnen schon mit der genauen Definition des Krankheitsbilds, der Auswahl der Patienten, der Behandlungsart und der zeitlichen und sachlichen Verfolgung des Ergebnisses an einer ausreichenden Anzahl von Patienten. Viele publizierte Ergebnisse leiden an zu geringen teilnehmerzahlen oder zu kurzen Zeitspannen. Nur dann aber könnte man begründete Aussagen über die Wirksamkeit von Therapien machen - zu spät für beide, Arzt und Patient. Also hält man sich an die "Erfahrung" des Einzelfalls. Genau dasselbe glit für den Fall der "freien Radikale" und der "Radikalfänger": Solange man nicht im Einzelfall weiß, was bestimmte freie Radikale bewirken und was ihre Beseitigung verhindern würde, kann man weder eine definiert förderliche noch eine definiert schädliche Wirkung wissenschaftlich verkünden. Dass Wissenschaftler und Ärzte es trotzdem gelegentlich tun, hat wirtschaftliche oder vielleicht auch für den Patienten förderliche Gründe: Der Placebo-Effekt wirkt mindestens positiv auf die Psyche.
    Und, übrigens, wenn die Forscher selbst immer diese Grundsätze ernst nähmen, würden sie wahrscheinlich nur einen Bruchteil dessen publizieren, was zu den Fehlmeinungen beiträgt.
  • zum Beitrag: Einseitiger Beitrag

    15.01.2016, Stefan Swiderek
    Sehr geeherte Herr Lingenhöhl,
    folgenden Link zu Ihrer Information.
    http://www.erneuerbareenergien.de/vorschlaege-und-argumente-zu-vogelschutz-und-windkraft/150/434/92686/
    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Swiderek
  • Mythos 5: Homöopathie wirkt

    15.01.2016, Josef
    "Tut sie nicht". Mein Lieblingsteil. Kurz, knapp auf den Punkt. Man wünscht sich doch mal dass Wissenschaftler öfter mal an die Öffentlichkeit geben und einen Mythos glasklar, ohne viel Drumherum verneinen.