Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Die Katastrophe ist jetzt schon da

    12.11.2015, S. Kächele
    Ich möchte Herrn Schulze beipflichten und weitere Akzente setzen. Je komplexer die Systeme werden, desto fehleranfälliger werden sie. Das sieht doch jeder im Umgang mit seinem PC, Tablet, Smartphone, aber auch daran, was passiert, wenn ein Ampelsystem, das Stromnetz oder bei einem grossen Anbieter wieder mal das Netzwerk ausfällt (z.B. neulich Skype oder die Ausfälle des NYS).

    Mit offenen Augen passiert das überall dauernd und täglich. Mit grösserer Vernetzung und Pseudo-Intelligenz werden die GAUs einfach nur NOCH grösser. Der Turmbau von Babel lässt grüssen.

    In diesem Zusammenhang sehe ich die Rückkopplung der gewachsenen Datenflut in einer starken Qualitätsverschlechterung der Veröffentlichungen. Die Menschen leben in einem enormen Kommunikationsdruck, unter dem die inhaltliche Qualität leidet. Das beobachte ich seit Jahren und auch hier bei dem digitalen Angebot von Spektrum. Das wiederum wirkt sich auch auf die Qualität des Denkens und der Lösungssuche aus. Ich halte deshalb viele Ansätze und Schlussfolgerungen der Autoren einfach für falsch, bzw. auf falschen Voraussetzungen aufgebaut.

    Als momentan Wichtigstes erscheint mir dem einzelnen Bürger in Deutschland (und auch der EU) seine direkte politische Entscheidungsmöglichkeit in Form Direkter Demokratie auf Bundesebene zurückzugeben, durchaus auch als digitale Wahlmöglichkeit. Dann erübrigt sich vieles von selbst, weil dann doch einige Bürgerentscheide zu einer Menge von Themen anstünden, die nun mal kein Supercomputer lösen kann, (weil niemand ihn damit beauftragt oder er die interne Berechtigung dazu nicht hat).
    Falls das (Direkte Demokratie) nicht geschieht, passieren weiterhin täglich all die strunz-idiotischen Dinge, die man seit Jahren und derzeit an politischen Entscheidungen, Fehlentscheidungen und Nicht-Entscheidungen beobachten kann und keine digitale Intelligenz wird daran etwas ändern.
  • Entschleunigung

    12.11.2015, Jürgen Schulze
    Was wir benötigen - aber nicht mehr bekommen werden - ist eine Entschleunigung in der gesellschaftlichen Diskussion und Problemfindung.
    Entscheidungen, die in Sekunden und dann, weil man annimmt, es so besser zu machen, in Bruchteilen von Sekunden von Maschinen auf Grundlage von Massendaten getroffen werden, können vielleicht Ampeln 99,9% der Zeit optimal steuern. Aber wehe ein Wagen steht quer und die Kamera ist ausgefallen. Dann geht nichts mehr.
    Ich habe früher bei einem internationalen Dienstleister gearbeitet, der sich auf die Verarbeitung von Kosumgüterdaten spezialisiert hat. Und da sind mir schnell zwei Schwachpunkte aufgefallen:
    1. Schrott rein, Schrott raus - Wenn die zu verarbeitenden Daten falsch gemessen oder falsch erhoben wurden, sei es technisch falsch oder semantisch falsch, dann taugen auch terabytegroße Datenbestände nichts.
    2. Es wurden die falschen Fragen gestellt - Zum großen Teil wurden "den Daten Fragen gestellt", die nur eine gefilterte aber niemals eine neue Sichtweise zeigte. Es wurde ermittelt, was man "eh schon wusste" oder nur noch einmal bestätigt haben wollte. Das hätte ich auch mit Papier und Bleistift erledigen können.
    Nein, Probleme lassen sich nicht mit noch mehr Maschinen sondern nur mit weniger Maschinen lösen. Und mit Zeit im politischen Diskurs.
    Aber wer heute von Amazon noch am selben Tag beliefert wird, der möchte auch für das Flüchtlingsproblem eine Lösung noch vor der Mittagspause haben. Aber das funktioniert nicht.
  • Wir haben schon verloren

    12.11.2015, Jürgen Schulze
    Meine persönlichen Erfahrungen aus 30 Jahren IT und 20 Jahren Internet zeigen, dass es keine Systeme gibt, die nicht fehleranfällig wären. Was passieren kann, passiert auch, irgendwann.
    Ich kann innerlich nur lachen, wie leichtfertig heutzutage von künstlicher Intelligenz geredet wird, wenn es doch nur um die massenhafte Verarbeitung von Daten auf vorgegebenen Algorithmen-Pfaden geht. Das hat mit Intelligenz nichts zu tun. Intelligenz ist für mich definiert als das kreative Reagieren auf unbekannte Probleme. Eher gelingt die kalte Fusion als eine "wirkliche" KI.
    Nur der Mensch in all seiner Unvollkommenheit hat es bisher geschafft, am Leben zu bleiben und sich zu entwickeln.
    Big Data schafft eine Pseudo-Genauigkeit, die letztlich fehleranfällig ist. Nur sind in einer unlösbar vernetzten Welt die Konsequenzen aus Fehlern katastrophal. Wer sich nur auf scheinbar intelligente Maschinen verlässt, wird irgendwann einmal ein furchtbares Schicksal erleiden.
    Und sei es auch nur, dass trotz Fitness-Armband (die freiwillige Rückkehr in Mutter-Kind-Strukturen) der Kassenbeitrag erhöht wird, weil die Daten mit amerikanischen Dezimalpunkt statt deutschen Dezimalkomma gesendet wurden. Ihr glaubt das nicht? Wir haben 2015 und noch heute gibt es keine 100% zuverlässigen Systeme, die Datumsangaben immer korrekt verarbeiten können. Und so einem Big Beta System soll ich meine Gesundheit, meine Zukunft oder auch nur mein Geld anvertrauen? So kann doch nur ein unmündiger Dummkopf handeln.
  • Ist die Bildung noch zu retten?

    11.11.2015, Ulrich Nagel
    Da sollten sie erst mal mein Buch lesen: "Ist die Bildung noch zu retten?"! Ich sehe zwar nicht alles ganz so schwarz wie Herr Städtler, aber auch ich sage, dass gerade wir aus dem "Osten" mit einem sehr guten Bildungssystem ins Bildungsmittelalter zurück gefallen sind! Ich mache keine Analyse darüber, weil fast alles verändert werden muss, ich schlage deshalb ganz konkret vor, was für eine Bildungsrevolution notwendig ist: Angefangen von einer besseren Ausbildung der Lehrer, weil sie das Eingangsportal in den Bildungsprozess sind und Schüler nur so gut sein können, wie der Lehrer den Lehrstoff kaum begreiflich herüber bringt! Weiterhin müssen die sachzerrissenen Lehrpläne von Fachkadern (keine Theorie-Lehrer) logisch komplex aufgebaut werden und drittens müsste es Lehrbücher geben, die wirklich LEHR-Bücher sind und keine Aufgabenbücher mit nicht auffindbaren Lehrinhalten dazwischen! Und zuletzt muss es (wie früher im Osten) Schulformen für längeres gemeinsames Lernen geben, um mit einer gleichbleibenden Didaktik/Methodik den Lehrstoff begreifbar an den Schüler zu bringen! Meine beiden Gesamtlehrbücher "Physik" und "Leitfaden der Mathematik 1.Klasse bis Abitur" sowie "Ist die Bildung noch zu rettenß" können sie unter google.books .de einsehen!
  • "Klimawandel ist nicht schlimm"

    11.11.2015, Leo
    So eine Behauptung lässt sich natürlich leicht aufstellen, wenn man in einem der Länder lebt die maßgeblich zum Klimawandel beitragen und gleichzeitig aufgrund des gemäßigten Klimas mit am wenigsten davon betroffen ist. ,,Ist halt mal wärmer oder kälter", das mag vielleicht auf die Vergangenheit zutreffen, wo es noch nicht der Mensch war der den Klimawandel verursacht hat (wovon übrigens 99,99% der Wissenschaftler ausgehen). Außerdem muss man auch die Folgen betrachten, die so ein Wandel für die Menschheit hat. Ist halt mal wärmer, aber wenn es dann unter Anderem aufgrund von steigendem Meeresspiegel extremere Wetterbedingungen und Landverlust (Folge: Flüchtlinge) in Ländern wie z.B. Bangladesch oder diversen Inselstaaten gibt, lässt sich das nicht mit einem ,,Ist halt so" abtun, weswegen Präventivmaßnahmen notwendig sind.
    Selbst wenn es natürlich wäre, dass die Erde mal wärmer oder kälter wird, sollen wir uns Ihrer Logik nach also keine Sorgen machen und nichts gegen die Folgen (die definitiv kommen werden, darüber braucht man gar nicht mehr zu diskutieren) unternehmen?
    Das ist eine ziemlich einfältige, ignorante Sichtweise und das finde ich schade, auch in Anbetracht der Tatsache, dass man doch wissenschaftliche Fakten, Daten und Prognosen über den Klimawandel überall abrufen kann.
  • Von Äpfeln, Hunden und Giftsumach

    11.11.2015, Torben H. Temes
    "Birnen sind hingegen robust – zumindest gegen jene Erreger, die auf Apfelplantagen Probleme bereiten."

    Es ist schon klar, was gemeint ist, trotzdem eine unglückliche Formulierung. Hunde sind auch nicht deswegen robust, weil sie keine Pferdekrankheiten bekommen, sondern dann, wenn es Promenadenmischungen oder wenigstens nicht hoffnungslose Qualzüchtungen sind.

    "Bekanntlich sind gentechnisch veränderte Lebensmittel jedoch beim Verbraucher unbeliebt."

    Diese Verbraucher sind ja ganz schön nörglerisch. Oder ist es etwa so, dass die gentechnisch veränderten Lebensmittel vor allem dann beim Verbraucher unbeliebt sind, wenn bspw. Weizen und Mais Bakteriengene bekommen haben, die dazu da sind, um Stoffe zu produzieren, die andere Lebewesen vergiften sollen?

    Womöglich würden Menschen auch nicht gerne Brot essen, das mit Mehl von Weizen gebacken wurde, der mit Giftsumach gekreuzt wurde, und besonders lange gelagert werden kann, weil Mäuse da nicht ran gehen.

    "Genauer: Vier Eiweiße des Typs Mal d sind die Übeltäter, auf die das Immunsystem überreagiert."

    Wieso sind die Eiweiße die Übeltäter? Das liest sich ein bisschen wie diese Täter/Opferumkehr die von Vergewaltigungsopfern angeprangert wird. Die Eiweiße, die von Nicht-Allergikern ganz normal verstoffwechselt werden, werden hier zumindest zu Opfern der populärwissenschaftlichen Presse. Sollte es nicht wenigstens heißen "vermeintliche Übeltäter", wenn schon dieser plauderige Ton?
  • Nachtrag zu: Gleiche Argumentationsprobleme

    10.11.2015, M
    Vielen Dank, Herr Micha Trod, für Ihre Antwort.

    Ich habe mich vor kurzem aus persönlichen Gründen mit den Vor- und Nachteilen von Impfungen beschäftigt und musste am Ende feststellen, dass keine der beiden Seiten eine wirklich objektive und fundierte Meinung vertritt. Diese Erkenntnis wollte ich hier gerne teilen. (Es muss jeder für sich entscheiden.)

    Zu meiner Aussage: Ich rede nicht über schwer nachzuweisende Tatsachen wie außerirdisches Leben oder gar die Existenz Bielefelds. Ich rede von statistischer Signifikanz.

    Nehmen wir das folgende Beispiel: Ich möchte herausfinden, ob mich ein Lottogewinn reich macht. (Statistisch gesehen ist im Lotto zu gewinnen ja quasi unmöglich.) Ich wähle mir also zwei Gruppen: Lottospieler und Nicht-Lottospieler und schaue nach, ob jemand von denen im Lotto gewonnen hat. Wieviele werde ich wohl finden? Und wird das statistisch Signifikant sein? Jetzt setze ich aber noch einen drauf und kann sie nicht fragen, ob sie im Lotto gewonnen haben oder einfach nur so reich sind. Ich habe also zwei Gruppen, in denen manche reich sind, die meisten aber nicht. Nun möchte ich unterscheiden, ob Lotto-Spieler aufgrund ihres Spiels reicher geworden sind. Ich möchte es sogar (statistisch) beweisen! Wenn ich jetzt auch noch Freude daran habe, kann ich mir überlegen, ob Lotto-Spieler von Natur aus reicher sind (sonst könnten sie sich Lotto-Spielen vielleicht gar nicht leisten) und auch das müsste ich mit einfließen lassen.

    Das Vergleich sollte offensichtlich sein: Ich habe geimpfte und nichtgeimpfte Kinder und Frage, ob sie bleibende Schäden von dieser Entscheidung getragen haben. Für die meisten wird dies (glücklicher Weise) nicht der Fall sein. Ich kann sie zwar fragen, ob sie geimpft wurden, ich weiß aber nicht, woher der Schaden wirklich kommt. Nun könnte der Lebensentwurf der Kinder (Eltern) aber schon von vornerein unterschiedlich sein und Krankheiten fördern oder hemmen. (Am Ende des Tages vergleiche ich dies mit den Verkehrstoten im Jahr und frage mich, ob eine Kokusnus gefährlich als ein weißer Hai ist.)

    Übrigens ziehe ich ein Lotto-Gewinn sowohl einem Impfschaden als auch einem schweren Masernverlauf.
  • # Kommentar 6

    09.11.2015, Wolf Niese
    Da ist sie wieder ...

    >> Erklären wir es mal für die, die möglicherweise das eine oder andere Pfeifchen zu viel geraucht haben, anhand eines praktischen Beispieles: <<

    ... die Hanfbewürworter sind ja nur Malle in der Birne. Aber was stimmt denn an meinen Kommentaren nicht? Oder haben Sie vielleicht zu tief ins Glas geschaut. Sehen Sie, ist nicht schön, so abgestempelt zu werden.
  • Nachweisfähigkeit von "Schäden"

    09.11.2015, Micha Trod
    Zum Einen sollte "Impfschaden" differenziert dargelegt werden. Schaden impliziert eine dauerhafte wesentliche Beeinträchtigung. Ein Schaden kann auch ein 3 tägiges Taubheitsgefühl auf einem Ohr sein. Oder anders: Impfschaden ist nicht gleich Impfschaden.
    Die von #5, M geforderte Unterscheidung: "kein nachweisbarer Zusammenhang" erlaubt KEINEN Rückschluss a la "es gibt keinen Zusammenhang" ist faktisch zwar richtig. In Anbetracht der Tatsache, dass nichts in der Natur absolut ist eben auch eine letztlich sinnfreie semantische Unterscheidung ohne Relevanz/Nutzen. Das 'nicht-vorhanden-sein' von Etwas kann nie eineindeutig bewiesen werden!
    Wie weise ich nach, dass sich kein außerirdisches Raumschiff getarnt über Bielefeld befindet? Allein, Bielefeld ist schon ein Fake :-)

    Daher muss eine Informationsangabe die Erfassungsgenauigkeit der Nachweismethode beziffern als auch deren Ergebnis in Form einer Messgröße zum Restrisiko. Am besten in Relation zu einer allgemein begrifflich fassbaren Größe.


    Wie schwer das "Einschätzen" schon bei einer 1:1Mio fällt zeigt ein Besipiel: ad hoc die Höhe eines Turmes aus Wassereimern zu schätzen (!), die 1 Mio Bananen fassen sollen - ohne Volumenberechnung. Niemand stellt auch sonst Berechnungen an, man schätzt ab.
  • Gleiche Argumentationsprobleme

    09.11.2015, M
    Impfgegner sowie -befürworter verwenden beide wissenschaftliche Studien, um ihre Positionen zu belegen. Die jeweils andere Seite kritisiert dann die Aussagekraft dieser Studien oder wirft Fehlinterpretationen vor. Dieser Artikel ist ein hervorragendes Beispiel dafür.

    Fakt ist aber, dass die aufgeführten Folgeschäden (oder auch eben ohne "Folge") genauso wie die Krankheiten, gegen die geimpft wird, heutzutage extrem selten sind (medizinisch ist das wahrscheinlich sogar noch untertrieben, siehe Definition von selten, sehr selten, ...). Daraus ergibt sich aber folgendes Problem:

    Ein Zusammenhang kann nur sehr schwer nachgewiesen werden.

    Allerdings wird genau dies stets versucht, weil anderes auch kaum möglich. Aus der Statistik ergibt sich aber gleichzeitig, dass aus der Aussage "wir können kein Zusammenhang nachweisen" nicht auf "es gibt kein Zusammenhang" geschlussfolgert werden kann.

    Ein Zusammenhang kann damit nur sehr schwer ausgeschlossen werden.

    Beide Seiten nutzen de facto dieselben Argumente und machen eine sachliche (und fachliche) Diskussion unmöglich. Glaube schließlich keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
  • Bedenken ausräumen

    08.11.2015, Aluah May
    Beklagen Impfgegner nicht eine mangelnde Transparenz beispielsweise bezüglich des Herstellungsprozesses und der dabei verwendeten Inhaltsstoffe welche als strenges Betriebsgeheimnis unter Verschluss gehalten werden?

    Diese durchaus berechtigte Bedenken stehen in keinerlei Bezug zum allgemeinen Impfnutzen /-risiko um Sie anhand von u.a. med. Studien auszuräumen. Hier ist viel mehr die Politik gefragt.
  • Die "Aufklärer" waren Kinder ihrer Zeit?

    08.11.2015, Rene Macon
    Sensationelle Entdeckung! Und nur damit das klar ist: Die Aufklärung wurde in Wirklichkeit von der katholischen Kirche beschrieben. Die hat ja im übrigen auch die Menschenrechte erfunden !
  • Die Lösung ist denkbar einfach

    07.11.2015, Albert Zweistein
    Cannabis legalisieren und der Bedarf für illegale Plantagen ist dahin.
  • Klingt ja schlimm.

    07.11.2015, Torben H. Temes
    Die Riesenblase brodelt gar nicht weit weg von der Oberfläche, wo's schon mal einen halben Berg weggeblasen hat.

    Drum habe ich mal bei Wikipedia unter Erdkruste nachgeschlagen. Da steht, dass die Erdkruste zwischen 0-40 Kilometer dick ist und auf dem Erdmantel schwimmt. Plattentektonik und so, wir kennen das. Unter Bergen, bspw. dem Himalaja, ist die Erdkruste dicker (70 km). An Flachküsten ist sie auch mal dünner (25 km).

    Das würde bedeuten, dass unter der "ganz großen Papa-Blase" schon der Erdmantel liegt, der wiederum um die ganze Welt reicht. Das würde aber auch heißen, dass die Erdkruste in der Gegend halt ein bisschen zerklüftet ist, wie's für Erdbebengegenden so üblich ist. Steht ja auch als Erklärung für die Verbindungen zwischen den Blasen so im Text.

    Naja, sich sowas vorzustellen, ist das Eine, einzuschätzen, ob man sich von seinen Vorstellungen beängstigen lassen sollte oder nicht ist das Andere. Die Bedrohung schwebt im Subtext des Artikel, schon alleine durch die Kilometer-Angaben der Papa-Mama-Kind-Blasen deutlich mit. Dass in gleicher Tiefe (40 km) ganz normal fast überall auf der Welt der Erdmantel beginnt, auf dem die Krusten seit Urzeiten um die Welt schippern, hätte jedenfalls schon helfen können, die Blasen ein bisschen besser ins Erdschichten-Modell einzuordnen.

    Wäre aber natürlich trotzdem geil, wenn nächstes Mal Mama-Blase den kompletten Berg wegpustet. Und - oh, Mann - was für eine geile Show, wenn die Super-Duper-Gigantoblase unter dem Yellowstone-Park erst hoch geht!

    Oder ploppen die großen Blasen gar nicht wirklich im ganzen hoch, sondern sprotzeln immer durch die Risse, die sowieso in der Gegend sind nach oben? Ich will mal nicht hoffen, dass das so ist. Das wäre ein echter Showkiller für Geologen und Journalisten.
  • Das Problem mit den Impfungen

    07.11.2015, Christian Schuhmacher
    Kein Mediziner kann garantieren, dass ein Mensch durch eine Impfung keinen Schaden nimmt oder durch die Impfung einen vollständigen Schutz gegen die Krankheit erhält.

    Das Problem ist, der Bevölkerung klar zu machen, dass durch eine Impfung die Wahrscheinlichkeit krank zu werden erheblich (oftmals um das millionenfache) verkleinert wird. Gleichzeitig besagt die Statistik, dass ein gewisser Prozentsatz der Geimpften (oftmals nur einer von einer Million) durch die Impfung Schaden erleidet. Der Bevölkerung muss klar werden, dass im Zweifelsfall jeder zu denen gehört die krank werden wenn sie nicht geimpft sind und sie niemals zu denen gehören die durch eine Impfung Schaden nehmen. Dieses Wissen kann nur in den Schulen vermittelt werden, indem in Mathematik oder Biologie Fälle mit gängigen Impfstoffen (Masern, Kinderlähmung, Röteln usw.) durchgespielt werden. Man sollte in diesem Zusammenhang aber auch Impfungen wie z.B. Malaria behandeln, die bei vielen Menschen zu erheblichen wenn auch meist ungefährlichen Nachwirkungen (Fieber, Übelkeit usw.) führen.

    Leider beinhalten viele Impfstoffe überflüssige Risikofaktoren die eine Schädigung des geimpften Menschen wahrscheinlicher werden lassen. Diese werden zumeist durch Impfverstärker hervorgerufen, die aus finanziellen Gründen den Impfstoffen beigemischt werden. Beispielhaft können hier die auf Aluminium basierenden Stoffe genannt werden, die wir durch die Impfung
    intravenös zu uns nehmen aber in der Umwelt gerne verbannen um sie nicht im Körper anzureichern ??? (Da stimmt doch etwas nicht.)

    Kommt dann noch dazu dass, z.B. wie bei der Herbst 2009 Grippeimpfung, die Politiker einen anderen Impfstoff wie die Bevölkerung erhalten, ist abzusehen, dass die Impfakzeptanz schwindet. Apropos Verstärker: Herr Lauterbach verstärkte die Aversion dann noch durch die Aussage: „Das Bundesinnenministerium habe den verträglicheren Impfstoff für die Regierung bereits bestellt, als noch nicht klar gewesen sei, dass es zu einer weltweiten Pandemie kommen würde und große Teile der Bevölkerung geimpft werden müssen. Erst später sei ein anderer Impfstoff für die Bevölkerung geordert worden, der aber genauso wirksam und sicher sei. Die Regierung müsse jetzt in die Öffentlichkeit gehen und die Menschen von der Notwendigkeit der Impfung überzeugen.“ Man erkennt leicht den Widerspruch zwischen „verträglicheren Impfstoff“ und „genauso wirksam und sicher“. Quelle: http://www.merkur.de/politik/schweinegrippe-politiker-buerger-anders-geimpft-496567.html