Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Ja Ja die Fahrradfahrer ...

    03.10.2016, Erich Pache
    Was durchaus hilft, ist Abstand zum Vordermann und nicht zu bremsen, wenn es denn geht - Fuß von Gaspedal. Wenn es richtig läuft, ist sogar möglich, mit dieser Methode Staus aufzulösen ...
    mfG
  • Schockwelle

    02.10.2016, Zolko
    Es existiert aber eine "kritische Dichte"

    Sie haben vergessen zu sagen was diese ist. Ich kann ihnen helfen: diese Theorie taugt nichts. Der Grund für Phantomstaus - eher Harmonikastaus - ist ähnlich wie die Schockwelle bei überschallgeschwindigkeit. Dies passiert wenn der Fluss schneller ist als die geschwindigkeit der Information in dem Medium.

    Nehmen wir ein regelmäsiges Tempo an, ohne Lastwagen. Bei Autos ist die Geschwindigkeit der Information : der mittlere Abstand zwischen den Autos / mittlera Reaktionszeit der Fahrer (~1s). Z.B. wenn der Abstand zwischen Autos 30m ist, ist die Informationsgeschwindigkeit 30m/s=110km/h. Wenn die Gesammtgeschwindigkeit also über 110km/h wird es diese Phantomstaus geben.
  • Wie Katzen uns und unsers Welt sehen

    02.10.2016, Karl Kaeßmayer
    In diesem Beitrag wurde festgestellt das Katzen sich keine Hilfe bei Menschen hohlen , das ist nicht richtig denn unsere Katze hat sich schon mehrmals meine Hilfe geholt , als sich eine Maus , die sie schon gefangen hatte , auf einen Platz versteckt hatte wo sie unsere Katze nicht erreichen konnte .Man Muss dazu die Katze länger kennen und ihre Sprache verstehen .
    Trotzdem freue ich mich über jeden Newsletter von euch .
  • Zu simpel?

    02.10.2016, Frank Lehmann
    Die Erklärung überzeugt mich so noch nicht. Warum "muss das folgende Fahrzeug seine Geschwindigkeit schon stärker verringern, das Auto dahinter noch mehr"? Die Geschwindigkeit im gleichen Maße zu verringern, scheint doch zu reichen. Höchstens, um den Sicherheitsabstand wiederherzustellen. Wenn das so ist, wäre es vielleicht eine gute Idee, die Erklärung etwas auszuweiten. (Mir erscheint das Modell zu simpel, um die Realität abzubilden.)
  • Entwicklung von Selbstregulation aggressiver Selbstdurchsetzung ist der Schlüssel

    01.10.2016, Rainer Biermann
    Der Artikel zeigt recht anschaulich, dass aggressive Selbstdurchsetzung - zunächst auf körperlicher Ebene - ein universelles, motivationales Merkmal des Menschen ist.
    Die Ausprägung dieses Merkmals wird zum einen durch das individuelle Temperament des Kindes (und später des Erwachsenen) beeinflusst und zum anderen durch die individuelle Entwicklung der Fähigkeiten zur Selbstregulation (oder Selbstkontrolle), die die aggressive Selbstdurchsetzung automatisch hemmt, um anderen Menschen keinen Schaden zuzufügen.
    Die Fähigkeiten zur Selbstregulation der eigenen aggressiven Impulse müssen Kinder lernen - und sie lernen dies ausschließlich über Erziehung (Fremdregulation). Eltern vermitteln ihren Kindern, wann, wo, wie und warum aggressive Selbstdurchsetzung angemessen oder nicht angemessen ist. So werden aus den gelernten sozialen Verhaltensnormen persönliche Verhaltensnormen - aus Fremdregulation wird Selbstregulation.
    Und dieser Prozess der Internalisierung hemmender Verhaltensnormen verläuft umso besser, je liebevoller, klarer und für das Kind nachvollziehbarer die Verhaltensregeln begründet und vermittelt werden. Dieser Prozess kann aber auch punktuell scheitern, nämlich dann, wenn in der Erziehung (aus verschiedenen Gründen) keine hemmenden Verhaltensnormen vermittelt werden, sondern legitimierende – ob bewusst oder unbewusst.
    Ein Mann, der sich gegenüber seiner Frau aggressiv durchsetzt (z. B. mit körperlicher Gewalt), vermittelt insbesondere männlichen Kindern Legitimation von Gewalt. Eine überforderte Mutter, die ihre Kinder in ihrer aggressiven Selbstdurchsetzung gegen andere gewähren lässt, vermittelt Legitimation (hier zeigen Langzeitstudien, dass diese Kinder im Erwachsenenalter ein ungehemmtes, rohes Machtmotiv besitzen), eine Ideologie oder ein Glaubenssystem, dass Gewalt in spezifischen Situationen rechtfertigt, vermittelt Legitimation.
    Das Problem liegt also nicht per se darin, dass Menschen ein Motiv der aggressiven Selbstdurchsetzung in sich tragen - das Hauptproblem liegt in dem Erfolg oder dem Scheitern der Entwicklung einer hemmenden Selbstregulation dieser Impulse.
  • "Herrschaft" und "Aufstieg" sind unpassende Begriffe

    01.10.2016, M. Wehrstedt
    Ich möchte hier einmal kurz darauf hinweisen, dass Begriffe wie "Herrschaft" (einer Tiergruppe) oder "Aufstieg" in Zusammenhängen von Paläontologie und Evolution im Grunde unzulässig sind. Es sind Begriffe aus dem menschlich-sozialen Bereich und haben nur dort eine sinnvolle Bedeutung. Wenn sie ständig im Zusammenhang mit evolutiven Vorgängen gebraucht werden, wird das Denken in Richtungen gelenkt, die schädlich und falsch sind...
  • heilend ist Hühnersuppe je länger sie kocht

    01.10.2016, Ekkehard
    Die heilende Wirkung einer Hühnersuppe kommt auch durch das Kalzium, das sich bei längerem Köcheln aus den Knochen löst. Mindestens 4 Stunden braucht es, um genügend Kalzium zu lösen und die Suppe wirksam zu machen. Man kann den gleichen Effekt auch durch Rinderknochen erzielen, wenn man diese sanft für bis zu 24 Stunden köcheln lässt. Dabei muss die Suppe aber säuerlich sein:
    Rosen HN, Salemme H, Zeind AJ, Moses AC, Shapiro A, Greenspan SL.: Chicken soup revisited: calcium content of soup increases with duration of cooking. In: Calcif Tissue Int. Vol. 54, Nr. 6, 1994, S. 486–8 (springerlink.com).
  • Aggression als Lebenszeichen

    30.09.2016, Christopher Plathe
    Der Satz, “Kinder brauchen Grenzen, damit sie lernen, mit Enttäuschung umzugehen und Belohnungen aufzuschieben. Das macht sie stark für spätere Krisen" halte ich so für nicht richtig. Kinder brauchen zu allererst die Gewissheit geliebt zu werden. Alles was sich daraus ergibt an Erziehungsregeln ist für das Kind viel mehr nachvollziehbar. Mein Schwägerin kommt nach längerer Zeit mit ihrer Familie aus Indien zurück und ist geschockt mit welcher Kälte und Gleichgültigkeit in der Kita umgegangen wird. (Eher wohlhabende Gegend.) Aber hierin liegt meiner Meinung nach der Schlüssel: Wir brauche nicht noch mehr Verhaltensregeln sondern echte Aufmerksamkeit und Zeit füreinander und Interesse am Ergehen des Nächsten.
  • Wissenschaftlicher blödsinn

    30.09.2016, Noldi Schwarz
    Sorry, einmal mehr werden Mäuse als Testtiere anstatt Menschen verwendet. Seit Jahrzehnten weiss man, das Tests, die an Mäusen durchgeführt werden nicht auf den Menschen übertragen werden können. Der menschliche Körper regariert in den meisten Fällen anders. Und gerade hier muss man sich fragen: Warum Mäuse und keine Menschen?
  • Zu wenig Information bez. "Untergruppe"

    30.09.2016, L.Schaber
    Zu:
    ".. Zusätzlich fand Al Hazzouris Gruppe den Effekt auch bei einer Untergruppe von Menschen mit hoher Bildung und akademischer Ausbildung, so dass sie eine umgekehrte Kausalität – dass einfach schlechtere Testergebnisse zu mehr Armut führen – als unwahrscheinlich betrachtet.."
    (Zitatende9

    Das ist etwas "dünn" (Bezug Zitat), d.h. dazu wären detailliertere Informationen nötig, um sich weiter damit zu beschäftigen. (Z.B. Was für eine "Untergruppe, wie groß usw.)
    Zudem ist schon länger bekannt, dass Gehirne in irgendeiner Art von "Depresssionsmodus" nicht (mehr) die gewohnte Leistung erreichen (können).
  • Irreführende Überschrift

    30.09.2016, R. Martin
    Methusalem bezieht sich auf einen Herren (ein Individuum) der mutmaßlich sehr alt wurde, Spitzmäuse haben im Gegenteil eine eher kurze Lebenserwartung von 1-3 Jahren. Da sie ausgestorben sind lässt sich über deren Lebenserwartung höchstens noch spekulieren. Das die im Text beschriebenen Tiere ein evolutionär sehr alter Zweig der Säugetiere waren macht sie eher zu vor einigen hundert Jahren noch "lebenden Fossilien" aber keineswegs zu Methusalem. Individuelle Lebenserwartung und evolutionäres Alter einer Tiergruppe sollten auch im Wissenschaftsjouranlismus auseinander gehalten werden können.
  • Umweltstress als Auslöser von Vielfalt

    30.09.2016, C. Strutinski
    Interessanter und ausgewogener Beitrag. Ich möchte aber hinzufügen, dass nicht bloß die Säugetiere im mittleren Jura eine große Artenvielfalt entfalteten, sondern auch die Dinosaurier (siehe dazu beispielsweise Abbildung 3 des Aufsatzes von Benson et al, 2014: Rates of Dinosaur Body Mass Evolution Indicate 170 Million Years of Sustained Ecological Innovation on the
    Avian Stem Lineage). Insofern ist es nicht ganz korrekt, zu behaupten, die Säugetiere seien die einzigen gewesen, die zumindest im Jura, auf Vielfalt setzten. Große Vielfalt ist nicht ein Zeichen von Fortschritt, sondern von extrem stressiger Umwelt, die die Organismen geradezu zwingt zu experimentieren. Die meisten der so entstandenen Linien bleiben ohnehin relativ schnell auf der Strecke und nur wenigen gelingt es, sich wirklich anzupassen. Der Aufsatz und besonders die Graphik des Stammbaumes der Säugetiere lassen sich mit dieser Sicht durchaus in Einklang bringen.
  • Rangordnung (Ranking)!

    30.09.2016, Christian Ivansits
    Das bedenkliche an diesem Ranking ist nicht, dass der eine oder andere Ort nicht enthalten ist, es gibt wahrscheinlich noch viele mehr! Viel mehr beunruhigt mich, wie wir Menschen generell mit unserem Lebensraum umgehen. Wir kaufen Autos die mit Chrom korrosionsbeständiger werden, verbrauchen Unmengen fossiler Brennstoffe (möglichst billig!), und tragen Kleidungsstücke aus Leder. Wir sollten uns bewusst sein: wir zerstören damit nicht die Natur, aber unseren LEBENSRAUM!
  • 10 Jahre forschen ohne zu veröffentlichn

    30.09.2016, nnx
    Das waren noch Zeiten... Heute wäre der mann nach 6 Monaten ohne Publikation entlassen worden.
  • Telepathische Kommunikation !?

    30.09.2016, Michael
    Mio - Mein roter, kastrierter (ex) Kater - der mich seit seiner sehr frühen Kindheit ( 3-4 Wochen jung ) nun schon 11 Jahre lang abgerichtet hat ;-) schläft selbstverständlich in meinem Bett und hat nicht nur ein sehr feines Gespür für meine Stimmungen - sondern wir agieren auch "telepathisch" und mit Blickkontakt.
    Bei einem Pfiff in den Garten kommt er sofort zum Appell aus irgendwelchen Gebüschen angeschlichen.
    Umgekehrt (er hat eine Katzenklappe) sitzt man abends beim TV klopft er mit dem Kopf an die Terrassentür um hereingelassen zu werden ...
    Sollte ich die Frühstückfütterung verschlafen - so werde ich betreten und wachgemaunzt :-(
    Als ich für einige Jahre beruflich im Ausland war und nur alle paar Wochen nach Hause kam (das Kätzchen wurde von Familienangehörigen versorgt)
    - saß Sie nachts in der Einfahrt als ich angefahren kam. Was sehr unregelmäßig der Fall war, auch ist dies eigentlich kein bevorzugter Aufenthaltsort von ihr.
    Wenn ich traurig bin spürt das die Katze und kommt mich trösten.
    Was ich merkwürdig finde ist, das ich eigentlich nur stark an die Katze zu denken brauche (kuscheln) und in kürzester Zeit schlappt das pussierlich Tierchen ins Zimmer... Andererseits kann der fordernde Blick einer Katze einem umgehend ein schlechtes Gewissen machen. wenn man wieder das preiswerte Futter gekauft hat .
    Jedes mal wenn ich länger weg war wird das Ende diese Abwesenheit mit frischen Mäusen und Goldfischen gefeiert, welche in der Nähe des Toasters abgelegt werden.
    Klar das wir auch verbal kommunizieren, wenn Besuch da ist traut sie sich nicht immer gleich auf das Sofa - aber wenn ich sie rufe hüpft sie hoch.
    Sind wir allein so genügt ein Blick zur Katze und auf meinen Schoß
    meistens wie ich mir sicher nur einbilde genügt es auch zu denken "komm her".
    Ich glaube, das dieser extrem erfolgreiche "Jäger der Nacht" ein sehr empathisches, treues und verlässliches Wesen ist, dem mehr als nur fünf Sinne zur Verfügung stehen.
    miau