Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Trump

    26.01.2017, Golix
    Endlich tut es mal jemand, was bin ich froh.
  • Selbst das Arbeitsplatz-Argument ist Quark.

    26.01.2017, Angela
    Bestenfalls in der Bauzeit entstehen Arbeitsplätze und in einem Fall, ich glaube Keystone-Pipeline vor allem in Kanada, danach ist alles digitalisiert und es gibt bestenfalls 35 Arbeitsplätze, wie die TAZ schreibt.
    Ich hatte bei dem ersten Bild dieses Typs im Oval Office, wo er gleich ans Unterschreiben ging, den Eindruck eines gierigen Rotzlöffels im Bonbonladen.
    Gruselig.
  • Keep the cool...

    26.01.2017, Peter Weigl
    Auch hier wird nicht so heiß gegessen wie gekocht wird.
    Die Pipeline zu den kanadischen "Ölquellen" hat klare ökologische Vorteile gegenüber der Alternative des Eisenbahntransportes. Auch die politische Lichtgestalt in Form des kanadischen PMs Trudeau hat gestern nochmal explizit den Bau der Pipeline unterstützt.

    Das mediale Entsetzen über die geschlossenen Webseiten ist geheuchelt, denn das ist Praxis bei jedem Wechsel in den USA.

    Björn Lomborg hat kürzlich ein einem kurzen Video dargelegt wie die Welt über das Pariser Abkommen in die Irre geführt wird. Ist sehenswert, und wurde zum Beispiel auch bei der Anhörung eines der Trump Kandidaten im Kongress angeführt.
    "The Paris Climate Agreement Won't Change the Climate"
    https://www.youtube.com/watch?v=47bNzLj5E_Q

    Vor allem Deutschland sollte ganz vorsichtig sein mit Kritik, ist es doch dank Atomausstieg und damit verbundener Entscheidung für Kohlestrom (die EEs können gerade mal den weggefallenen Atomstrom wettmachen) der schlimmste Klimapolitikheuchler.
  • Anti-Trump-Propagande-nervt

    26.01.2017, Helprich Fockens
    Daniel: So moegen wir es, kritisch wie es in der Wissenschaft gehoert!!
    Antwort der Redaktion:
    Danke, Helprich ;-)
  • Trumps Grossangriff auf den Umweltschutz

    26.01.2017, Jürg Brandenberger
    Trumps Aktivitäten sind ausschliesslich destruktiv. Das können auch Kleinkinder! Etwas erschaffen erfordert halt ein bisschen mehr, nur das überfordert ihn halt! Bezüglich Arbeitsplätze schaffen, das ist nur ein Vorwand um skrupellos in den eigenen Sack zu wirtschaften. Der weiss halt schon, dass er nicht mehr am Ruder ist, wenn in den Hochhäusern von Miami die Fische schwimmen. Ist nicht ferne Zukunft. Allerdings denke ich, dass man ihn schon lange vorher zum Teufel jagen wird. Impeachment ist eine gute Sache. Leider muss man damit so lange warten, bis auch die dümmsten Wähler und Folger gemerkt haben wie sehr dieser Mann sie belogen und hintergangen hat! Mit Protesten und Sanktionen gegen die USA kann die Sache hoffentlich so weit beschleunigt werden, dass die Umweltschäden sich in Grenzen halten. Dazu braucht es, ganz richtig, auch die Medien. Berichten genügt, kritisieren nicht nötig. Trump sorgt zum Glück mit seinen Handlungen gleich selber dafür sich unmöglich zu machen. Der Kerl muss gestoppt werden, bevor der die Klimaerwärmung mit einem nuklearen Winter stoppt!
  • Der vergessene Handschuh ist nicht vergleichbar

    26.01.2017, Dr. Franz P. Schmidt, Frankfurt am Main
    Der Autor Juan Maldacena erläutert das Prinzip der Verschränkung anhand des Beispiels eines zuhause liegengelassenen Handschuhs und behauptet, dass im Gegensatz zur Teilchenverschränkung das Ergebnis, um welchen Handschuh es sich handelt, schon vor der Messung festgelegt ist.
    Ich denke dass er hier irrt, denn in der Regel lässt man ja nicht den linken oder rechten Handschuh bewusst liegen sondern einen von beiden ohne es wissen bevor man es bemerkt. Auch in diesem Fall enscheidet dann die Beobachtung des mitgenommenen Handschuhs darüber, welcher zuhause liegt.
    Und eine zweite Chance zur Beobachtung gibt es nicht, um das Gegenteil zu beweisen.
    Wie heißt es so schön, man steigt nie zweimal in denselben Fluss oder es gibt keine zweite Möglichkeit für einen ersten Eindruck.
    Antwort der Redaktion:
    Anders als bei einer quantenmechanischen Überlagerung ist die Situation des Handschuhs dennoch eindeutig - selbst, wenn man nicht in seine Tasche schaut. Denn der Handschuh (oder überhaupt jedes größere Objekt) wechselwirkt mit seiner Umgebung, was im quantenmechanischen Sinn bereits eine Messung darstellt. Wenn man so will: Die Festlegung hat bereits stattgefunden - man hat nur noch nichts davon erfahren. (Zumindest für Physiker ist das so, Philosophen mögen da anderer Ansicht sein.)
    Übrigens ist dieses Phänomen der so genannten Dekohärenz, also dass auch ohne eine Messung bereits die Umgebung mit einem Zustand wechselwirkt und Überlagerungen zerstört, eines der größten Probleme bei der Konstruktion einen Quantencomputers. Und der arbeitet nur mit Atomen und vergleichbar kleinen Teilchen, nicht mit Handschuhen.
  • Hallo Propaganda

    26.01.2017, E. Bernays
    Diese Propaganda nervt wirklich und ist zudem wirklich billig gemacht.
    Wenn sie wirklich etwas an Herrn Trump aufgrund ihrer Werte und Ideale zu kritisieren hätten so hätten sie doch schon vor einem Jahr DAPL kritisieren sollen. Dort ging ein jahrhunderte anhaltender Genozid unter Obama fröhlich weiter. Aber sie schreiben dann Obama hätte da irgendwas gestoppt.
    Ich vermute auch mal, dass Obamas Bomben die 2016 gefallen sind auch nicht wirklich gut für die Natur waren,oder?
  • Impulse für die Indoeuropäistik

    26.01.2017, Walter Weiss, Kassel
    Der Bemerkung der Rezensentin zur Behandlung der hethitischen Sprache in dem besprochenen Buch möchte ich noch anfügen: Die Entzifferung der hethitischen Sprache hat nicht nur nicht bis dahin gewonnene und erarbeitete Erkenntnise in der Indoeuropäistik über den Haufen geworfen, sondern glänzend bestätigt (Stichwort: drei Laryngale)! Überdies hat diese Entzifferung viele NEUE Erkenntnisse in der Indoeuropäistik gebracht, insbesondere das Rätsel, warum die - bereits etwa 1.500 Jahre VOR den weiteren indoeuropäischen ’Töchtern’ vom IE-Stamm abgezweigte - hethitische Sprache so formenarm ist und warum sie nicht drei Genera (masculinum, femininum und neutrum) enthielt, sondern nur zwei (commune und neutrum) - was den dann im Ergebnis sehr fruchtbaren Streit unter den Linguisten ausgelöst hat, ob diese Formenarmut generell im Indieuropäischen herrschte, als sich die hethitische Sprache vom Hauptstamm löste, ob also der große Formenreichtum der später abgezweigten Sprachen (griechisch, tocharisch, altindisch, altpersisch…) erst in der Zwischenzeit im Indoeuropäischen entwickelt worden ist - oder ob die hethitische Sprache bei der Abzweigung ebenfalls schon diesen Formenreichtum besessen hat, der dann aber bis zu der Zeit, zu der das Hethitische erstmals schriftlich erschien, wieder verkümmerte.

    Übrigens gibt es noch eine dritte Meinung: das Hethitische könnte auch mit Formenreichtum abgezweigt sein, dann aber zu einer Kreolsprache verkümmert sein (wofür der älteste hethitische Mythentext sprechen könnte).
  • Anti-Trump-Propaganda nervt

    26.01.2017, Wolfgang Kaufmann
    Der Leser weiß nun langsam, daß auch Sie ein Problem mit Trump haben - so wie viele Medienleute hierzulande.
    Könnten Sie daher Ihre permanente Kritik an restlos jeder Handlung Trumps vielleicht etwas zurückfahren und sich interessanteren Themen widmen?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Kaufmann,

    wenn es in unseren Augen etwas an Herrn Trump (oder anderen Politikern) zu kritisieren gibt, was die Wissenschaft betrifft, werden wir dies weiterhin tun.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Welche Informationen soll Echo denn in diesem Fall liefern?

    26.01.2017, klaus123
    Welche Informationen soll Echo denn in diesem Fall liefern?
    Echo schickt doch nur Daten an die Amazon Server nachdem das Codewort Alexa gefallen ist.
    Heißt. Solange das Opfer nicht: "Alexa, Hilfe ....." ruft sollte nichts an Daten bei Amazon gelandet sein.
    Falls Amazon entgegen der Angaben tatsächlich alles aufzeichnet, ist es ein völlig anderes Thema...
  • irreführender Begriff: "Invasive Art"

    25.01.2017, Kamps
    Und überhaupt: Wo/wann will man einen "Normal"-Zustand definieren, in den dann iiirgendwelche Arten hinein-"invadieren" dürfen oder eben nicht?

    Die Biosfäre lebt nun mal im wahrsten Sinne des Wortes vom Wechsel und Wandel, von Anpassung und Verdrängung der Arten, sowohl innerhalb als auch außerhalb nationaler Grenzen.

    Wenn hier Vertreter der Spezies "Homo sapiens" mit solch einem ganz schrägen, unter genauer Betrachtung nicht haltbaren Begriff "invasive Art" operieren, wollen sie nur eines:

    Ihrem weltweiten "Bio-Engineering" oder "Arten-Design" wieder einmal eine neue Strophe hinzufügen - ausschließlich menschenzentriert natürlich, sorry: widernatürlich!
  • Biowaffen einsetzen !

    25.01.2017, Falken
    Zur Bekämpfung von Ratten könnte es auch sinnvoll sein, begleitend zu einer Giftattacke die vielfache Anzahl an Männchen (oder "frisch" genmanipulierten fortpflanzungsunfähigen bw. anderweitig geschwächten Tieren) einsetzen, die auf diese Weise die biologische Nische besetzen und so die Ernährung der angesessenen Population erschweren und damit die Ausrottung erleichten.

    Ebenfalls einsetzen könnte man als Biowaffen eine entsprechende Anzahl von Jägern (z.B.Katzen), hier ebenfalls nur die männliche Variante, um ungesteuerte Fortpflanzung zu verhindern.

    gekürzt, die Red.
  • Amazon Echo wurde freiwillig installiert, nicht heimlich!

    25.01.2017, mike301243
    Wer so bescheuert ist, sich eine Abhöranlage freiwillig in der Wohnung aufzustellen, hat es nicht anders verdient. Hier sind die Gedanken immer noch frei, auch der Gedanke: "Warum lasse ich "Echo" in meine Wohung?"

    Rechtlich würde ich es so vergleichen:
    Die Fenster sind offen, ein Zeuge geht draußen vorbei und hört etwas. Dessen Zeugenaussage ist rechtens.
  • Gewöhnlich oder ungewöhnlich?

    25.01.2017, Stefan Bartilla
    "Das Schicksal von Larsen-B und Larsen-C ist für die Antarktische Halbinsel allerdings nicht ungewöhnlich."

    Was ist den gewöhnlich?

    "Während der letzten Jahrzehnte zerfielen dort rund ein Dutzend größerer Eisschelfe oder verloren zumindest einen großen Teil ihres Volumens."

    Genau in den letzten Jahrzehnten, die durch eine spürbare globale Erwärmung gekennzeichnet waren. Warum soll man die Häufung solcher Ereignisse herunterspielen?

  • Pflichte Ihnen bei!

    25.01.2017, Erwin Krump
    Den Schaden richtet der Mensch an, indem er das Einwandern fremder Arten ermöglicht oder bewusst herbeiführt.

    Ausbaden sollen es die Anderen, die Tiere, unsere Mitgeschöpfe. Damit spielt man nicht. Wir können uns die Welt nicht einfach nach Wunsch und Laune einiger Wichtigtuer richten und auch noch Forschungsgelder dafür kassieren.

    Den Schaden hat der Mensch angerichtet und damit soll er gefälligst leben. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, wenn durch unser Handeln sich die Flora und Fauna verändert.