Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Brüderles Fehltritt - eine wissenschaftliche Untersuchung?

    29.01.2013, Dr. J. Bohnenberger
    Spektrum lese ich seit den Erstausgaben. Denn man schrieb sich von Anfang an (natur-) wissenschaftliches Denken und Schreiben auf die Fahnen. Ist das vorbei? Bietet Spektrum von nun an den eigenen Redakteuren und Redakteurinnen eine wissenschaftliche Korrektheit suggerierende Plattform zur Veröffentlichung von sehr persönlichen und sehr wissenschaftsfernen Kommentaren? So richtig mir persönlich auch der Kommentar stellenweise scheint – er entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Relevanz und hat im "Spektrum der Wissenschaft" nichts zu suchen, zumal wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema durchaus existieren.
    Antwort der Redaktion:

    Sehr geehrter Herr Bohnenberger,

    der Kommentar erschien im Original auf der Website der Spektrum-Tochter "Gehirn und Geist", unserem Psychologiemagazin, in dessen Themenfeld auch sexistische Einstellungen und Kommunikationspsychologie fallen. Ein längeres Interview mit einer Soziologin, die sich aus wissenschaftlicher Perspektive mit verschiedenen Formen von Sexismus beschäftigt, ist gerade in Vorbereitung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christiane Gelitz
    Redaktion Gehirn und Geist

  • Dürfte ich mal höflich fragen, ...

    29.01.2013, Werner Kohl
    ... was die Sexismus-Debatte in wissenschaftlichen Medien zu suchen hat?
    Hier geht es doch um wissenschaftliche Themen, oder?

    Falls ich mich irre, müsste ich nämlich mein jahrzehntelanges Abonnement von Spektrum der Wissenschaft in Frage stellen.

    Sicherlich sollte ein einziger Artikel nicht dazu führen, dass man ein Abonnement kündigt. Aber ich grüble schon seit einiger Zeit darüber, ob mir die derzeitige Entwicklung von Spektrum bzw. SdW gefällt. So habe ich den Eindruck gewonnen, dass insbesondere beim Thema Klimawandel die Redaktion eine eindeutige Stellung bezieht und hier offenbar nur Autoren publizieren, die eine alarmistische Haltung verteten. Ein Blick über den Tellerrand zeigt mir aber, dass die Lage nicht so kar ist, wie sie hier dargestellt wird.
    Es würde mich freuen, wenn mein Eindruck falsch ist.
    Und es würde mich freuen, wenn Sie hierzu Stellung nehmen.
    Antwort der Redaktion:

    Sehr geehrter Herr Kohl,

    der (deutlich gekennzeichnete) Kommentar erschien im Original auf der Website der Spektrum-Tochter "Gehirn und Geist", unserem Psychologiemagazin, in dessen Themenfeld auch sexistische Einstellungen und Kommunikationspsychologie fallen. Ein längeres Interview mit einer Soziologin, die sich aus wissenschaftlicher Perspektive mit verschiedenen Formen von Sexismus beschäftigt, ist außerdem gerade in Vorbereitung.

    Zum Thema Klimawandel: Wir berichten auch sehr oft über Lücken in der Theorie zum Klimawandel - etwa über den Einfluss der Sonne oder über das CLOUD-Experiment am Cern - und lassen regelmäßig Hans von Storch zu Wort kommen, der dezidiert eine wenig "alarmistische" Haltung vertritt. Hans von Storch hat auch bei Spektrum.de schon mehrfach im Interview darauf hingewiesen, dass man so genannte "Skeptiker" in der Klimaforschung anhören solle. Meist sind dies Physiker oder Geologen, in der Klimaforschung selbst finden Sie keinen Wissenschaftler, der explizit die Rolle des Menschen beim Klimawandel in Frage stellt.

    Ich darf Ihnen ein paar Beispiele bringen:
    http://www.spektrum.de/alias/palaeoklima/warmzeit-liess-groenlands-gletscher-kalt/1181984
    http://www.spektrum.de/alias/aerosole/wolkenbildung-im-labor-nachgespielt/1121253
    http://www.spektrum.de/alias/angemerkt/in-der-glaubwuerdigkeitsfalle/1128896
    http://www.spektrum.de/alias/klimapolitik/wir-muessen-die-herausforderung-durch-die-skeptiker-annehmen/1041031

    Mit freundlichen Grüßen
    Christiane Gelitz
    Redaktion Gehirn und Geist

    Daniel Lingenhöhl
    Redaktionsleiter Spektrum.de

  • SdW sollte sich schämen

    29.01.2013, Diane de Reynier
    In dieser Zeitschrift sollte es um WISSENSCHAFT, also Fakten,gehen, aber SdW driftet immer mehr im grauen Bereich wo Fakten nicht klar von "Meinungen" getrennt werden. Und jetzt gleitet SdW in die politische Stimmungsmacherei ab. Eine Frau die sich sichtbar "anständig" verhält wird eigentlich kaum von Männern belästigt. Und um Mitternacht an der Bar sind de Erwartungen anders als in einem professionellen Interview im Büro. Die amerikanische Hysterie über Sex in den USA brauchen wir hier wirklich nicht einzuführen. Und eine diesbezügliche Debatte hat in SdW nichts verloren.
  • Gelungene Analyse

    29.01.2013, Bernhard Schmid
    Ich halte den Kommentar von Frau Gelitz für eine gelungene, wertfreie Analyse.
    Eine einfache, aber effektive Übung in der Gleichberechtigungsdebatte ist, sich die Szene mit vertauschten Rollen vorzustellen. Eine angetrunkene Politikerin, die sich an der Bar über den Hintern oder sonstige sexuelle Vorzüge einer Journalistin oder eines Journalisten äußert, würde kaum von ihren Partei- und GeschlechtsgenossInnen verteidigt.
    Herrn Kinseher bitte ich, den Artikel noch einmal zu lesen, den er erklärt sehr gut, warum Komplimente sexistisch sein können.
    Und Herrn (?) Greiner sei gesagt, dass ein Spitzenpolitiker sich, vielleicht vom Familienkreis abgesehen, immer in einer professionellen Umgebung befindet.

    Aber Herr Brüderle ist eben nicht der Spitzenmann der FDP, sondern einfach mangels Alternativen noch nicht ins zweite Glied zurückgetreten.
  • Und was ist mit dem täglichen Sprachsexismus?

    29.01.2013, Gilbert Brands
    "Studenten" gibt es nicht mehr, überall wird statt dessen "Studierende" hineingepresst. Dasselbe gilt in abgeschwächter Form für andere Berufsbezeichnungen, die durch Tätigkeitsbezeichnungen abgelöst werden. Warum? Weil in die geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung "Student" mit Gewalt eine Geschlechterrolle hinein gezwungen werden muss, was im Plural dann zu "Studentinnen und Studenten" führt (weiblich natürlich immer zuerst, da lassen sich die Feministinnen nicht die Butter vom Brot nehmen). Lang und doof. Da passt "Studierende" besser, das zwar auch geschlechtsneutral eine Tätigkeit bezeichnet, aber im Plural für beide Geschlechter, die erst bei spezifischer Personifizierung hinzukommen, die gleiche Endung aufweisen. Verhunzung der Sprache durch feministischen Sprachsexismus, und wer das etwas wissenschaftlicher ausgedrückt lesen möchte, der schaue auf der Seite der Academie francaise, seit 400 Jahren per königlichem Dekret für die französische Sprache zuständig, nach, denn die Franzosen haben das gleiche Problem.
    Wasser predigen und selbst Wein saufen! Wir treffen uns dann nachher beim Backenden für ein Brötchen mit Belag vom Metzgerndem und schauen dem Verhaftenden beim Abführen eines Stehlenden zu.
  • Schreckliche Niederlage

    29.01.2013, Helmut Pohl
    Seit Jahrzehnten ist das oberste Bildungsziel kindlicher Erziehung die Vermittlung weiblicher Werte.
    Bildung und Erziehung sind fast ausschließlich in weiblicher Hand.
    Auch die Fortpflanzungswahl liegt bei den Frauen, sie entscheiden über ihre Sexualpartner und welcher davon die Chance zur Fortpflanzung bekommt. Sicher, es gibt Vergewaltigungen, sie sind aufs Schärfste zu verurteilen. Die Zahl der Kinder daraus ist aber gering, die meisten Kinder, auch die männlichen, sind Wunschkinder ihrer Mütter.
    Gebracht hat dies fast nichts. Die anstehende Debatte zeigt - die Frauen sind etwas mutiger geworden, sonst hat sich nichts verändert
    Betrachtet man gleichzeitig den starken Anstieg männlicher Gewalt in Fußballstadien und U-Bahnhöfen muss man sich eingestehen:
    Unsere Gesellschaft hat eine vernichtende kulturelle Niederlage erlitten.
    Kulturelle Niederlagen kann man weder dem eigenen Unglück, noch der Bosheit des Feindes zuschreiben.
  • Es ehrt Sprektrum ja

    29.01.2013, Kunibert Hurtig
    eine so gutaussehende junge Frau zu Wort bzw. zu Schreib kommen zu lassen. Ich erwarte jedoch ein Mindestmaß an intellektuellem Anspruch und nicht dieses aufgeregte Gegacker, dass allenthalben durch den Blätterwald schallt.
    Für die Zukunft sollte überdacht werden, ob die Äußerungen eines anscheinend angetrunkenen alternden Gockels überhaupt einer Erwägung wert sind. Ich bedanke mich im Voraus.
    Kunibert Hurtig
  • Aus dem Blickwinkel des Anthropozän

    28.01.2013, PEE Kofen
    wirkt die s/w gefleckte Kuh von Nebenan nicht ganz so charismatisch wie ihre wilden Verwandten, obwohl der Kurzhaarlook viel eleganter wirkt.
    Mit dem Nimbus "unklug seit je her", gar kein Fluchttier und "schneisenfressendes Sojateam Mitglied"
    ist nicht viel her zu machen, und mögliche Vorhautprobleme männlicher Teamkollegen erregen auch kein Interesse, wurden ja bereits industriell gelöst. Die Entwicklung ist hier zum Leidwesen unserer
    "Nutzteams" natürlich abgeschlossen. Um so mehr freut mich dass das Privileg unserer umfassenden Aufmerksamkeit dieser zottigen Minderheit gilt.
  • Wissenschaft, Feminismus und Professionalität

    28.01.2013, W. H. Greiner28440
    Wenn ein Ereignis in einer Zeitschrift kommentiert wird, die sich die Wissenschaft auf die Fahnen geschrieben hat, dann sollte man ein Mindestmaß an intellektueller Redlichkeit erwarten dürfen. Dazu gehört vor allem auch, dass man die berichteten Geschehnisse nicht unangemessen aus dem Zusammenhang reisst.
    Frau Himmelreich hat von Herrn Brüderle "Professionalität" eingefordert. Bei einem Interview tagsüber wäre das eine berechtigte Forderung; bei einem von ihr selbst (!) initiierten Gespräch um Mitternacht an einer Hotelbar, an der Herr Brüderle nach einem anstrengenden Tag beim Wein saß, ist das eindeutig zuviel verlangt: irgendwo gibt es auch für Politiker eine Grenze, an der das Professionelle aufhört und das Private beginnt. Hier hat zunächst Frau Himmelreich selbst eine Grenze nicht respektiert. Angesichts einer Annäherung um diese Zeit und in dieser Situation hatte Herr Brüderle alles Recht der Welt, die Dame eben nicht als professionelle Interviewerin ernst zu nehmen, sondern ihre Annäherung als so privat zu interpretieren, wie die ganze Situation war.
    Gut: ein Mindestmaß an Höflichkeit und Respekt darf Frau wohl trotzdem erwarten. Nun hat aber Frau Himmelreich selbst das von ihr initiierte Gespräch gleich mit einer Ungehörigkeit eröffnet: Herrn Brüderle auf sein "fortgeschrittenes Alter" anzusprechen ist wiederum ein klarer Übergriff ins Private - und gerade dann besonders übel, wenn der so Angesprochene nach einem harten Tag um Mitternacht nach Genuss von Alkohol klarerweise und auch völlig legitim die Grenze seiner eigenen Leistungsfähigkeit überschritten hat.
    Frau Himmelreich hat sich in einer klar privaten Situation mit bemerkenswerter Dreistigkeit und Hartnäckigkeit an einen in diesem Moment sichtlich nicht mehr professionell ansprechbaren Politiker "herangemacht" - und sich dann darüber beklagt, dass ihr Gegenüber sich ebenfalls (!) daneben benommen hat. Sich ein ganzes Jahr später öffentlich als Opfer eines "sexistischen" Skandals darzustellen, um den zwischenzeitlich avancierten Mann medial zu beschädigen, ist selbst ein Skandal. Wenigstens Spektrum der Wissenschaft sollte hier Job und Schnaps korrekt unterscheiden, anstatt sich unter einer reisserischen Überschrift einer gelenkten, politischen Schmutzkampagne anzuschließen.
  • Scheinheiligkeit

    28.01.2013, Kinseher Richard
    Diese Sexismus-Debatte ist scheinheilig, mehr nicht.
    Herr Brüderle sagte zu der Journalistin, dass sie ein Dirndl gut ausfüllen würde - oder so ähnlich. Solch eine Aussage ist ein Kompliment und keine sexistische Beleidigung.
    Dass diese Beschwerde erst nach einem Jahr kommt - nachdem(!) er Spitzenkandidat wurde -, zeigt wie fragwürdig sie ist. Entweder sind STERN-Journalisten geistig so langsam von Begriff, dass das ganze erst jetzt als Anzüglich empfunden wird - oder die ganze Aktion dient zur Auflagensteigerung des Stern, und die Moral der Leser soll nun finanziell instrumentalisiert werden.
    Diese Diskussion um Herrn Brüderle ist sehr fragwürdig - ich bin garantiert kein Sympathisant von Herrn Brüderle.

    Was mich aber wirklich wundert, ist es, wieso sich niemand über den sexistischen Begriff ´Frauenbonus´ des SPD-Spitzenkandidaten aufregte - der damit vor Kurzem die Beliebtheit der Bundeskanzlerin beschrieb: Hier wäre eine echte Empörung angesagt gewesen. Denn dieser Begriff zeigt, dass er Frauen prinzipiell für unfähig hält, dass sie sich in Führungspositionen durch gute Leistung Anerkennung erwerben können.
  • Der negative Kelvin

    28.01.2013, Bernd Wagner
    . . alles ist relativ . . .

    das hat schon ein Typ namens Einstein gesagt.
    Jetzt müssten wir die Erkenntnisse nur noch praktisch verwertbar machen können.

    Ich glaube, ich brauche ein Quantum Trost, weil an den Erklärungen Einiges dran ist,
    das mir unverständlich ist.
    Dass in der Quantenmechanik manche physikalischen Dinge auf den Kopf gestellt werden ist mir klar.
    Am besten gefällt mir, dass selbst die Wissenschafter vieles erklären, aber nicht alles verstehen.

    Viele Grüße,
    Bernd Wagner
  • Verständnis vom "ganzen Zoo"

    28.01.2013, Walter Schumacher
    Nach einem Vortrag in Aachen über das Higgs-Teilchen wollte ich mehr zum "ganzen Zoo" wissen. Dieser Artikel war eine große Hilfe. Ein Dankeschön der Autorin!
  • Zu kurz gegriffen

    28.01.2013, Holger Casselmann, Odenthal
    Der erste Satz "Die Nutzung der Kernkraft zur Energiegewinnung ist mit sehr geringen Kohlenstoffdioxidemissionen verbunden..." bezieht sich sicherlich nur auf die Nutzungsphase. Im Sinne einer nachhaltigen Bewertung sollte aber nicht vergessen werden, dass der Bau einer Kernkraftanlage mit großen Mengen an Stahl, Beton, hochwertigen Metallen und Legierungen und der so genannte Rückbau am Ende der Lebenszeit einer Kernkraftanlage mit einem nahezu unglaublichen Aufwand verbunden ist.

    All diese Materialien und Vorgänge benötigen Energie, die zum größten Teil wieder aus fossilen Energieträgern stammt und somit CO2-Emissionen verursacht. Zwischen- und Endlagerung der Abfälle sind ebenfalls mit großem Aufwand verbunden. Es liegt auf der Hand, dass ein Kohlekraftwerk mehr CO2 erzeugt, aber eine Windenergieanlage könnte pro Megawattstunde in der Gesamtbilanz über die Lebenszeit - die im Gegensatz zur Kernenergie überschaubar ist - weniger Emissionen verursachen. Deshalb verwundert es etwas, dass das Autorenteam zu dem Schluss kommt: "De facto wird die Kernenergie in Zukunft weltweit zur Stromerzeugung genutzt werden." Es kann sich dabei doch nur um eine Meinung handeln, aber nicht um "de facto". Die Zukunft bleibt jedoch glücklicherweise offen; als Gegenbeispiel sei das Weißbuch des Desertec-Projektes genannt, in dem die Kernergie in Europa in Zukunft nach dessen Expertenmeinung eben keine Rolle spielen wird.

    Der Artikel leidet auch darunter, dass keine konkreten Beispiele entsprechender gewünschter Kernumwandlungen aufgezeigt werden, sondern nur allgemein und recht verschwommen darüber referriert wird, so als wäre es ein rein theoretischer Ansatz. Konkret wird es erst bei den Elementen, bei denen es wohl nicht funktioniert wie Jod-129 oder Technetium-99.
  • Langfristsicherheit von Endlagern

    28.01.2013, Dr. Jürgen Freund, Kürten
    Immer wieder wird, wie auch in diesem Aufsatz, die langfristige Sicherheit von Endlagern für hochradioaktive Abfälle behandelt. Die beiden Diagramme deuten daraufhin, dass gerade die Zeit nach der Einlagerung wegen der dann sehr hohen Radioaktivität große Risiken birgt. Langzeitig gesehen, 1 Mio. Jahre, ist die Giftigkeit von eingelagerter Asche aus Steinkohlekraftwerken 200mal giftiger als die radioaktiven Abfälle (A.G. Herrmann, H. Röthemeyer: Langfristig sichere Deponien. Springer, 1998, S. 80/81). Denkt man an einzulagernde Schwermetall- und toxische Chemieabfälle, dürfte Steinkohlenasche noch zu den weniger gefährlichen Stoffen zählen. Die Abfallgebinde für hochradioaktiven Abfall weisen einen sehr hohen Sicherheitsstandard auf. Gilt das auch für die Abfallgebinde der sehr giftigen und nicht radioaktiven Stoffe? Deren Giftigkeit klingt mit der Zeit nicht ab. Warum wird die langfristige Sicherheit solcher Abfallendlager nicht öffentlich diskutiert? Ich vermute, sie weisen ein größeres Gefährdungspotential auf.
  • Hirnloses Bewusstsein

    27.01.2013, york karsunke
    "Die Eindrücke wandern direkt ins Hirn, ohne Umweg über das Bewusstsein."

    Aha. Und wo verortet der Rezensent dann das Bewusstsein? es sind solche Schludrigkeiten, die eine ganze Buchbesprechung diskreditieren können.
    Antwort der Redaktion:

    Es gibt zwar kein Bewusstsein ohne Hirn, wohl aber Hirn ohne Bewusstsein. Genau das ist gemeint, wenn auch etwas ungeschickt formuliert: Die Eindrücke wandern direkt ins Hirn, ohne Beteiligung des Bewusstseins (was Zeit erfordert hätte und deswegen im Effekt einem Umweg gleichkommt). Das versteht man zunächst richtig und merkt (in meinem Fall) gar nicht, dass es auch eine ziemlich alberne Lesart gibt.

    Ich glaube, die Rezension kann man trotzdem gebrauchen ...

    Christoph Pöppe, Redaktion

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