Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Selbstmord in Deutschland

    28.10.2001, Melanie Wilts
    Dieser Artikel ist wirklich gut. Es geht mir eigentlich nicht direkt darum ein Kommentar zu schreiben, sondern wollte ich Sie fragen ob Sie mir helfen könnten. Ich habe in der Berufsschule ein Projekt, das heißt Suizid und Selbsverstümmelung. Könnten Sie mir hierzu vielleicht ein paar aktuelle Statistiken senden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar!!!
  • Die Bodenseegefrörnen

    27.10.2001, Roland Dorau
    Seit ca 1000 Jahren wird, wenn möglich, also wenn der See bis auf eine bestimmte Länge zugefroren ist, eine Heiligenfigur nach Müsterlingen gebracht.
    Das nächste mal zurück.

    Wenn man die zweiten Differenzen der dazwischenliegenden Jahre errechnet, bemerkt man eine deutliche Zunahme set ca. 350 Jahren.

    Man sollte ruhig mal Heimatarchive oder Kirchenarchive nach solchen Datensammlungen durchsuchen.

    ® Roland Dorau
  • Todesursachenstatistik

    27.10.2001, Dr. Hubert Behrendt
    Die statistische Aufbereitung der Todesursachen erfolgt auf der Grundlage der "Totenscheine", die der den Tod feststellende Arzt auszufüllen hat. Die "Görlitzer Studie" und nicht nur sie hat gezeigt, daß die Diagnosen in den Totenscheinen in einem hohen zweistelligen Prozentsatz nicht zutreffend ist, wenn man sie durch Obduktion, also die "Innere Leichenschau" zu verifizieren versucht. "Herzinfarkt" ist letztlich eine Verlegenheitsdiagnose, wenn nichts Anderes festzustellen ist und man die Hinterbliebenen wegen fehlender Hinweise auf Fremdverschulden auch nicht zu einer Obduktion drängen mag. Zudem ist hier auch immer die Frage des Kostenträgers offen. Gelegentlich übernehmen Berufsgenossenschaften diesen Part, wenn es um die Frage der Rentenberechtigung geht. Unterm Strich: der Todesursachenstatistik ist nur bedingt zu trauen, weil die zugrunde liegende Daten nicht von guter Qualität sind.
  • Gute Geschäftsidee

    26.10.2001, Dr.J.Götz
    Entscheident ist doch wohl die Frage, ob es die Sporen der Erreger tatsächlich und mit Sicherheit vernichtet.
  • Teilchenforschung

    25.10.2001, Holger Felder
    Die Plasma-Punkte könnten sich als (instabile) Elementarteilchen herausstellen. Damit könnte ein Teil der Teilchenbeschleuniger-Experimente durch die Pikuz-Vorrichtung wesentlich effektiver ausgeführt werden.
  • Falsche Bezeichnung

    24.10.2001, B. Fricke
    Hallo,
    in Ihre Meldung hat sich ein kleiner orthographischer Fehler eingeschlichen - es gibt keine Malleinsäure, sondern Maleinsäure, eine ungesättigte Dicarbonsäure, die hier bestimmt gemeint ist.

    Nichts für ungut!
  • RE: Hmmm ..

    24.10.2001, Matze
    Ich stell mir das auch net so einfach vor, da ist der tagesrhythmus weg!
  • RE: Indischer Raketenstart erfolgreich [23.10.2001]

    24.10.2001, J. Schüring
    Sehr geehre(r) Frau/Herr Elischka,


    ja, Indien hat eine Raumfahrtbehörde, die Indian Space Research Organisation. Auf der Homepage finden Sie alles Wissenswerte, auch über internationale Kooperationen.


    Beste Grüße,


    J. Schüring, Redaktion

  • Indischer Raketenstart erfolgreich [23.10.2001]

    24.10.2001, H. Elischka
    Könnte man erfahren, ob Indien ein eigenes Raketenprogramm, oder ob es ausländische Kooperationspartner (China?, Russland?, Europa?, USA?) hat?
  • Hmmm ..

    24.10.2001, Mike
    25.- die Stunde bei 16 Überstunden am Tag geht ganz schön ins Geld!
    Aber das ist ein Horrorjob, man sollte das nicht unterschätzen!
  • Schade

    22.10.2001, Lore Thaler
    Interessant wäre es zu erfahren, inwiefern "dritte Faktoren" berücksichtigt wurden.
    Denn der gesunde Effekt des Sportes könnte ja auch dadurch entstehen, dass sich die Frauen besser fühlen, Stress abbauen, und so dass Krebsrisiko verringern. In diesem Falle hätte man dann den "gemeinsamen dritten Faktor Stress".
    Und wie steht es mit der Ernährung, bzw. Lebenswandel?
    Könnte es nicht sein, dass sich sportliche Menschen auch gesünder ernähren, oder z.B. weniger rauchen?
    Wie ist es übrigens mit anderen Krebserkrankungen und ihrere Auftretensreduktion durch Sport? Oder ist der effekt nur spezifisch für Brustkrebs?
    Schade, dass über solche Dinge in dem Artikel nichts zu finden ist.
  • RE: Contergan

    21.10.2001, Wolfgang Weber
    das wohl weniger...
    Unsere ebenfalls "händigen" Enzyme erkennen die verschiedenen Strukturen und schicken die Verbindungen auf verschiedene Stoffwechselwege, mit zum Teil verheerenden Folgen...
  • RE: nähere Informationen

    17.10.2001, Joachim Schüring
    Sehr geehrter Herr Fischer,


    bezüglich weiterer Informationen kann ich Sie leider nur auf die Originalveröffentlichung verweisen:


    Reneman, L.; Lavalaye, J.; Schmand, B.; de Wolff, F.A.; van den Brink, W.; den Heeten, G.J. & Booij, J. (2001):


    Cortical Serotonin Transporter Density and Verbal Memory in Individuals Who Stopped Using 3,4-Methylenedioxymethamphetamine (MDMA or "Ecstasy") -
    Preliminary Findings



    Archives of General Psychiatry 58: 901-906.


    Die Forscher können Sie über die Homepage des


    Academic Medical Center


    in Amsterdam erreichen.


    Beste Grüße,


    J. Schüring, Redaktion

  • RE: Contergan

    17.10.2001, Dr. Stefan Löber
    Falsch.
    Die beiden spiegelbildlichen (enantiomeren) Formen
    des Thalidomids können nur in chiraler Umgebung
    voneinander unterschieden werden. So eine chirale Umgebung
    ist z.B. linear polarisiertes Licht. Aber auch Enzyme und Rezeptoren
    im menschlichen Körper stellen eine chirale Umgebung dar. Deshalb
    ist es möglich, dass die beiden Enatiomere des
    Thalidomids unterschiedliche pharmakologische
    Eigenschaften aufweisen. Aus der Chiralität von Thalidomid
    folgt also sowohl die Drehung des polarisierten Lichts als auch
    die unterschiedliche Wirkung der Enantiomere im Körper.
    Beide Folgen stehen aber miteinander nicht in
    einem Kausalzusammenhang.
  • Widerspruch?

    16.10.2001, R.P.Krause

    Man vergleiche diesen Artikel mit

    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/581136

    vom 8.10.2001.
    Hatte das Paul-Ehrlich-Institut keine Antibiotika für den armen Redakteur übrig?