Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Weitsichtigkeit und Fettleibigkeit

    16.07.2016, Helmut Otter
    Wenn Kinder weitsichtig sind, tragen sie eine Brille mit dicken Gläsern, die regelmäßig sehr unvorteihaft aussehen. Mir ist jetzt aufgefallen, dass solche Kinder häufig dick sind. Nun bin ich kein Kinderarzt, sondern Mathematiker. Aber auch als solcher habe ich noch keine statistischen Untersuchungen zu einem Zusammenhang durchgeführt. Mich würde interessieren, ob dazu etwas bekannt ist.

    Eine Erklärung würde mir einleuchten: Kinder mit dicken Brillengläsern werden gehänselt, erfahren also "negative Aufmerksamkeit", sind frustriert, können nur eingeschränkt Sport treiben und greifen auf Grund des Frustes zu Süßigkeiten.
  • Was ist Blockchain (@tobmat, Heinrich Sauer)

    16.07.2016, Flow
    Ich stimme Peevsky schon darin zu, dass die Erklärung zu Bitcoins sehr lückenhaft ist (übrigens auch überall sonst im Wissenschaftsjournalismus und sogar auf der Wikipedia, die ja sonst bei kryptografischen Themen meist ganz akzeptabel ausgerüstet ist): Im Artikel wird nur die Oberfläche beschrieben, d.h. wie sieht dieses System von außen aus, sowie ein Haufen mehr oder weniger sinnvoller Anwendungen.

    Es wäre schon sehr schön, wenn sich mal jemand die Mühe geben würde und eine zwei- bis dreiseitige anschauliche, populärwissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben könnte, wie das System nun diese Funktionen implementiert und wirkliche Garantien über die Validität von Transaktionen geben kann. Hat ja schließlich nicht jeder die Zeit, sich in die (meist scheußlich geschriebene) wissenschaftliche Literatur zu vertiefen, nur um beurteilen zu können, ob wir da von ein paar FinTech-Startups vorgeführt werden.
  • Ein ausgezeichneter Artikel

    16.07.2016, B. Keim
    der auf eine anschauliche Art das Thema Cyberkriminalität erläutert. Eines der Hauptprobleme bleibt jedoch, wie die Menschen mit diesem Thema umgehen. Hier kommt es bisweilen zum unseligen Allianzen. Die Mittel, welche die Strafverfolgungsbehörden benötigen um der Cyberkriminaliät Herr zu werden, stehen unter scharfer Beobachtung der Beobachteten, so als wollte der Staat sie vor Kriminellen nicht schützen, sondern selbst kriminelle Taten gegen sie begehen. Je größer das Misstrauen gegen den Staat, desto leichteres Spiel haben Cyberkriminelle.
  • Stichprobe 1

    16.07.2016, Rainer
    Meine Erlebnisse als Vater eines ungeborenen Kindes unterscheidet sich sehr deutlich von Ihren. Glückwunsch zu Ihren positiven Erfahrungen! Bitte versuchen Sie mehr zu differenzieren zwischen "ich habe erlebt" und "es gibt". Es lohnt hier wohl nicht auf statistische oder sonstige Details einzugehen.
  • Leserbrief zum Beitrag Das Neutronenrätsel SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT JULI 2016

    15.07.2016, Dr. rer. nat. Timm Gudehus
    Das Neutronenrätsel
    Könnte es ein, dass die Abweichung der an bewegten Neutronen gemessenen Lebensdauer von der an ruhenden Neutronen gemessenen Lebensdauer auf das relativistische Uhrenparadoxon zurückzuführen ist? Oder wurde dieser Effekt bei der Auswertung bereits berücksichtigt, ohne dies explizit zu erwähnen?
    Der Zerfall bewegter Neutronen ist wie eine bewegte Uhr, die dem ruhenden Beobachter für den gleichen Vorgang eine längere Zeit anzeigt als eine ruhende Uhr, d.h. als der Zerfall ruhender Neutronen. Wenn die mittlere Geschwindigkeit der bewegten Neuronen bekannt ist, lässt sich die relativistische Zeitdilatation mit Hilfe des Lorenzfaktors berechnen. So ergibt sich aus der an bewegten Neutronen gemessenen Halbwertszeit von 887,7 s die für ruhende Neutronen gemessene Halbwertszeit von 878,5 s, wenn die Geschwindigkeit der bewegten Neutronen v = 0,1436 c beträgt.

    Dr. rer. nat. Timm Gudehus, Hamburg
    15. Juli 2016
  • Biologie

    15.07.2016, Hans-Peter
    In Anlehnung an Ursulas Suizidraten:

    I. Biologisch gesehen sehen Männer die Welt in einem gräulich-blauen Licht und Frauen in einem wärmeren Ton. Das kommt daher, dass Frauen mehr farbsensitive Zapfen haben als Männer. Durch eine höhere Stäbchenanzahl können Männer bewegungen besser einschätzen und in der Dämmerung besser sehen. (auswirkungen im alltag: "Welche Farbe hat das Kleid?" -"Blau!" -"Nein Rot!", "Fahr nicht so schnell",...) Nebeneffekte sind, dass eine blau-graue Umgebung depressiver wirkt als eine farbenfroh-warme.

    II. Im Gehirn der Frauen sind die Neurone stärker miteinander vernetzt als bei Männern. Hier kann man man nur interpretieren. Fest steht, dass bei Frauen mit frühkindlichem Stress die Vernetzung abnimmt und bei Männern zu. Die folgen sind Depressionen, etc.
    Als männlicher Verfasser kann ich es als eine Vorsichtige Interpretation ungefähr so forumlieren:
    Frauen kommunizieren (gesund) viel extrovertiert um das potential der vielen Vernetzungen zu nutzen. (emotionale Kommunikation?)
    Männer (gesund) komminizieren "direkter" und "logischer" (punktuell-logische kommunikation?)
    wie sieht es bei "kranken" aus? ist eine andere art der kommunikation hilfreich? wirkt eine kommunikation die die bilogie ignoriert heilend?

    Das ist was die Biologie und mögliche interpretationen meiner seits dazu momentan sagen können, doch wir alle wissen, dass es nur zwei weitere Sandkörner am Starnd eines Lebens sind.
  • Milchmädchen-Rechnungen

    15.07.2016, M.Ecker
    Wir haben doch schon genug "grüne" Revolutionen in der Agrarwirtschaft gehabt, die immer nur einzelnen Konzernen genutzt haben, statt wie versprochen den Hunger zu bekämpfen.
    Dass die wachsende Weltbevölkerung nur mit mehr GenTech ernährt werden könnte, ist eine durch nichts bewiesene Behauptung - richtig ist allerdings, dass es mit der heutigen hochindustrialisierten konventionellen Landwirtschaft nicht funktionieren wird, da diese mittelfristig mehr zerstört als erzeugt. Und das stimmt auch für die meisten Produkte der "grünen" GenTech - Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Beim sog. "goldenen Reis" ist hochumstritten, ob er ernährungsphysiologisch überhaupt etwas bringt - ob das Betacarotin erschlossen werden kann, ist z.B. stark von der Zubereitungsart abhängig.
    Ansonsten konzentriert sich grüne GenTech bisher stark auf Futtermittel für die übertriebene Fleischproduktion der Industriestaaten und verdrängt dabei die Nahrungsmittelproduktion für die ansässige Bevölkerung. Sie verstärkt damit die Probleme, statt sie zu lösen.
    Aus wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Sicht ist daher der Nutzen der "grünen" GenTech mehr als fraglich, selbst wenn sie biologisch funktionieren würde. Allerdings scheint auch das fraglich: die Forschung steckt da ja doch noch ziemlich in den Kinderschuhen, viele Prozesse in der Genetik versteht man erst ansatzweise, und viele Erkenntnisse mussten auch schon revidiert werden.
  • selbst verfasst???

    15.07.2016, Enrico Schulz
    Ich vermute mal, dass er den Artikel nicht selbst geschrieben hat. Wenn man bedenkt, wie lange man für einen Artikel braucht, kann ich mir nicht vorstellen, dass man als Präsident der USA dafür Zeit hat.
    Hat er die Statistiken und Grafiken auch selbst angefertigt?
    Ich habe meine Zweifel!
    Ghostwriter mögen bei Reden ihre Berechtigung haben, aber nicht in der Wissenschaft.
  • @Peevsky

    14.07.2016, tobmat
    Im Endeffekt ist eine Blockchain nichts weiter als eine lückenlose Dokumentation der Bewegung jedes einzelnen Bitcoins. Und diese Datenbank ist öffentlich und nach bisherigem Wissenstand nicht umgehbar oder manipulierbar. Daher rührt das große Vertrauen in diese Datenbank.

    Mehr ist das nicht.

    Der Rest der im Artikel besprochen wird, sind Algorythmen, die zur Dokumentation ihrer Tätigkeit diese Blockchain benutzen.
  • Was ist Blockchain?

    14.07.2016, Heinrich Sauer
    @Peevsky. Lies doch mal die zwei-drei Absätze von "Die 2008 veröffentlichte Lösung des Bitcoin-Entwicklers bestand darin, alle nötigen ... " bis zu "Und der wird dann an die Liste der bisherigen Bitcoin-Blöcke gehängt, eine Blockkette entsteht – auf Englisch "Blockchain". "
    Da steht es. Wie es implementiert und im einzelnen gesichert ist muss man dann woanders nachlesen.
    Beispiel antike Implementierung: Pharao Echnaton(?) hat, damit niemand seinen Namen weg meißeln konnte, angeordnet die Striche seiner Namensglyphe bis zu einem Meter tief in den Fels zu schlagen. Das war damals (recht) fälschungs- und vandalismussicher.
    Jetzt nehmen wir mal an, der Kaufmann Soth hinterlegt bei Echnaton einen Batzen Gold und gibt darauf Schuldscheine aus. Echnaton und seine Priesterclique sorgen dafür, dass mit obiger Technik jede Weitergabe eines Schuldscheines in mindestens 1000 Stelen geschlagen wird. Ebenfalls wenn ein Schuldscheinbesitzer seinen Schuldschein teilt und weitergibt, wird so verfahren.
    Jedermann, der lesen kann, kann an allen 1000 Stelen vorbei gehen und selbst nachlesen, was aus dem ursprünglichen Schuldschein geworden ist und in wie viel weiter er inzwischen aufgespalten ist. Die schiere Menge an Stelen, macht eine Fälschung fast unmöglich.
    Nun ja. Nur ein Gedankenspiel. Selbst Echnaton hätte Mühe gehabt 1. soviele Stelen für diesen Zweck bereitzustellen und 2. jede Transaktion auch wirklich 1000 mal einmeißeln zu lassen. Ob die Fläche Ägyptens dafür gereicht hätte? Was wenn jemand den Goldbatzen raubt? Die 'Stelenchain' ist dann noch da, der Rest ist Vertrauen. Aber das ist eine Bitcoinangelegenheit.
  • Blockchain

    14.07.2016, Sigbert
    Wird sich meiner Meinung nach für so wichtige Machtbefugnisse, wie dem Geldfluss weltweit nicht durchsetzen. UNZENSIERT ist bislang noch nie etwas geblieben. Dafür sorgen dann schon die "Richtigen". Übrigens jede Technik ist manipulierbar......VW lässt grüßen ;-)
  • Blockchain

    14.07.2016, Peevsky
    Was ist Blockchain? Nirgends lese ich: Blockchain ist....
    Der Artikel enthält nur verwirrende und nichtssagende Ausdrücke! Es ist wie mit der Industrie 4.0 Keiner weiß genau was das ist, aber jeder redet mit. Kommt mir so vor die die Geschichte " Des Kaisers neue Kleider".
    Bitte erklärt mal was Blockchain ist.
  • Bislang beschrieben....

    14.07.2016, Volker Bittrich
    Es ist noch völlig unklar, wieviele Arten dort wirklich vorkommen. Nur extrem wenige und dann nur sehr kleine Gebiete (das best bekannte ist die Reserva Ducke bei Manaus mit nur 100 Quadratkilometern) sind intensiv untersucht worden, und die Arten mit Hilfe von Spezialisten bestimmt. Es gibt nämlich so gut wie keine Floren (Bestimmungsbücher für ein Gebiet). Die letzte Gesamtflora ist über 100 Jahre alt.... Die wunderbare Flora der Reserva Ducke, gemeint für genau diese Reserva, wird überall in Amazonien verwendet, so dass anscheinend überall diesselben Arten vorkommen. Quatsch natürlich. Glaube Sie diese Zahlen nicht!
  • Mißverständliche Darstellung oder unverständliche Methodik

    14.07.2016, Heinrich Sauer
    IMHO ist ein Milchshake eine Mahlzeit! Es gibt Stämme, bei denen Kamelmilch (teilweise vermischt mit etwas Kamelblut) die Hauptnahrungsquelle ist.
    Es wird also ein Glas Wasser _nach_ einer Mahlzeit verabreicht und geschlussfolgert wie sich ein Glas Wasser _vor_ einer Mahlzeit auswirkt?
  • Blockchains brauchen Speicher, Speicher, Speicher

    14.07.2016, Heinrich Sauer
    Bei jeder Transaktion werden die Daten der Transaktion an die Blockchain angehängt. D.h. mit jeder Transaktion wird die Blockchain größer. Der Missbrauch dieses Mechanismus für Bruchteile von Centbeträgen lässt die Menge der Transaktionen und damit die Größe der Blockchains exponentiell? anwachsen. Eine Herausforderung für die Internetinfrastruktur - evtl. sogar eine Überforderung? Spiele und Videokonsum waren und sind heute noch die 'Befeuerer' der IT_Entwicklung. Werden sie nun von Blockchaintechnologie in dieser rolle abgelöst?