Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: Unnötige Verschärfung, die Geld kostet

    13.07.2001, Papavasiliu

    Ich schätze, dass es auch keine stichhaltigen
    wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt, die die alten
    Grenzwerte rechtfertigen würden.
    Ob es eine unnötige Verschärfung ist, wird am
    schnellsten der beurteilen, der nicht beruflich
    strahlenexponiert ist.
  • RE: Unnötige Verschärfung, die Geld kostet

    13.07.2001, Dipl. Ing. Roman Spiess
    Ich teile Ihre Meinung. Die Verschärfung ist unnötig und nur politisch begründbar.
  • Unnötige Verschärfung, die Geld kostet

    13.07.2001, Dr. J.Götz
    Es gibt keine stichhaltigen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Absenkung der Grenzwerte rechtfertigen würden. In Deutschland werden rund 350000 beruflich strahlenexponierte überwacht. Aus den Überwachungsergebnissen läßt sich die Verschärfung nicht rechtfertigen und aus der Exposition der Bevölkerung schon gar nicht. Letztere wird dies indirekt über die mit der Umsetzung verbundenen Kosten in Höhe einiger hundert Millionen DM zu bezahlen haben.
  • Behutsamer Umgang

    13.07.2001, Dr. J.Götz
    Ein behutsamer Umgang mit der Materie ist geboten: humanistischen Zwecken dienende Forschung sollte möglich sein und durch fundamentalistische Ansichten nicht verhindert werden.
  • Grüne Gentechnik, wem nützt sie?

    12.07.2001, Gauster Diethelm
    Un/Glücklicher weise ist die Landwirtschaft schon jetzt in der Lage die Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren, jenachdem von welcher Position aus man es sieht. Das Vorhandensein regionaler Knappheiten sowie Überschüsse anderswo sind grundsätzliche Momente des Gewinn aus dem Geschäft mit Nahrungsmitteln. Je größer das Ungleichgewicht, desto größer der Gewinn - und dieser und nichts anderes wird angestrebt, auch wenn höhere Motive angegeben werden.
    War es vor einiger Zeit für den Gewinn noch wesentlich rechtzeitig Missernten und Überschüsse in den einzelnen Regionen aufgrund klimatischer Ereignisse zu erkennen, so wird heute die Ungeich-VERTEILUNG von den Launen der Natur immer unabhängiger. Sehr wahrscheinlich wird zwar eine noch größere Weltbevölkerung ernährt werden können, aber die Verteilung von Hunger und Über-Wohlstand wird sich dadurch nur verschlechtern. Klagen wegen Lizenzgebühren und Abhängigkeit werden das ihre dazu beitragen.
  • RE: Mal links herum, mal rechts herum

    12.07.2001, Thorsten Krome, wissenschaft-online
    Sehr geehrter Herr Heemann,


    vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Phänomen der "Lichtwirbel", optischen Wirbel (engl. optical vortex [soliton]) oder auch Laguerre-Gaußschen-Moden ist schon länger bekannt. Besonders in den letzten zehn Jahren wurde eine Vielzahl von theoretischen und experimentellen Arbeiten zu dem Thema veröffentlicht.


    Optische Wirbel sind ein allgegenwärtiges Phänomen, das in der Optik aber zumeist vernachlässigt wird. Fasst man Licht als elektromagnetische Welle auf, so rotiert bei diesen Wirbeln die Ausbreitungsrichtung der Welle um eine Achse. Da eine Umdrehung von 360 Grad eine entsprechende Phasenänderung verursacht, entsteht so in der Mitte des Lichtstrahls aufgrund von Interferenz eine so genannte Phasensingularität - alle Komponenten des elektromagnetischen Feldes heben sich gegeneinander auf, der Kern ist dunkel. Ganz wie das windstille "Auge des Sturms".


    Der Effekt tritt zum Beispiel bei

    • Laser-Moden (auch in Lichtwellenleitern auf), (Speckle)

    • unter anderem auch bei gestreutem Licht,

    • und ist das einzige bekannte Beispiel eines optischen Solitons - einer auf Dauer formstabilen Welle. Wissenschaftler schlagen vor, diesen Effekt auch als optische Pinzette zu nutzen.


    Leider lagen uns keine Achsenbeschriftungen zu den Grafiken vor. Wir haben die Bilder so übernommen, wie wir sie erhalten haben. Da die Werte zwischen -1 und 1 aufgetragen sind, vermute ich ohnehin, dass die Auftragung in "willkürlichen Einheiten" erfolgte. Sie soll nur demonstrieren, wie sich der Energiefluss um die Ausbreitungsrichtung beziehungsweise den dunklen Kern windet.


    In unserem Beitrag ging es nun primär um die Beobachtung, dass sich die Rotationsrichtung dieser Wirbel drehen lässt - weniger um das Phänomen optischer Wirbel an sich. Hierfür reicht sicherlich die zugegebenermaßen vereinfachende Analogie zu normalen Wirbeln.


    Zur weiteren Lektüre hier ein paar Internet-Adressen zum Thema:


    Correlated Vortices - Anton Zeilinger

    Artikel - Whirlpools Of Light Offer Speedy Data Transmission [ScienceDaily]

    Grover A. Swartzlander: Optical Vortices - The Amazing Dark Side of Optics [Abstract]

    David Grier: Optical Vortices and Optical Wrenches

    Die Sache mit dem Dreh [wissenschaft-online, Nachrichtenservice]


    Außerdem möchte ich Ihnen unser Physik-Forum empfehlen, hier erhalten Sie von unseren Lesern sicherlich noch weitere wertvolle Hinweise.


    In der Hoffnung Ihnen mit ein paar Informationen weitergeholfen zu haben, verbleibe ich mit besten Grüßen,


    Thorsten Krome, wissenschaft-online

  • Rupert

    11.07.2001, Torquemada
    Na endlich, das muss Rupert sein!!!
  • RE: Älteste Stadt überhaupt?

    11.07.2001, Karin
    Hey
    Auf meiner Suche nach der Antwort auf die älteste Stadt der Welt bin ich im Internet auf deine Frage gestoßen. Wenn du die Antwort weißt schick sie mir bitte.Schönen Gruß Karin
  • Unpassender Text

    11.07.2001, Nancy
    Wenn man den obigen Text liest, bekommt man den Eindruck, dass dem Schreiber nicht die Menschen, sondern das Geld wichtig ist. Er redet von Menschen in Zahlen, und mehr als Dreiviertel des Textes geht um Geld, finanzielle Mittel, Ausgaben... Es ist mir richtig unangenehm, diesen Text zu lesen, tut mir leid.
  • Mal links herum, mal rechts herum

    11.07.2001, Dr. U. Heemann
    Mir als Physiker waren bisher solche Lichtwirbel unbekannt und aufgrund Fehlens jeglicher Erläuterungen nach wie vor ein komplettes Rätsel. Im homogenen Medium (hier Luft) kann sich Licht (ohne Beachtung von Beugungserscheinungen) nur geradeaus bewegen. Die Anführung einer Grafik zur Energie auf Spiralform kann da nur weiter verwirren, zumal Achsangaben fehlen. Auch die holographische Maske erlaube keine wesentliche Erkenntnis, obwohl mir Holographie durchaus bekannt ist. Wäre es möglich, das Grundphänomen des Lichtwirbels evtl. in den nächsten Tagen zu erläutern? Ansonsten wäre Ihre Meldung effektiv wertlos, sicher nicht nur für mich.

    Dennoch Dank für die bisherigen Informationen und - hoffentlich - auch für die Beantwortung meiner Frage.
  • RE: Kloakengesellschaft

    11.07.2001, Chrissy
    Schlimm...ganz schlimm!

    Von Politikern, ob stalinistisch oder westlich-imperialistisch kann man ja nichts anderes erwarten.
    Daß sich aber immer wieder Chemiker zu Huren politischer Systeme machen, ist eine altbekannte schändliche Tatsache,
    die in dem Kampfstoffwahn des 1. Weltkrieges sowie den vielen "Labors" zur Produktion von Massenvernichtungswaffen
    in USA, EX-UdSSR etc. nur ihren traurigen Höhepunkt erreicht.
    Sarin, Tabun, Soman, VX, CS, BZ und der ganze andere Mist lassen grüßen.....

    Also denn:
    Auf zum "Stuhl-Schleudern", oder: "schiffen" wir uns ein..:))
  • RE: How many years can a mountain exist

    11.07.2001, J. Schüring, wissenschaft-online
    Sehr geehrter Herr Harten,


    gut, dass Sie nachgerechnet haben, da ist uns in der Tat eine Null abhanden gekommen.


    Vielen Dank und beste Grüße,


    J. Schüring, Redaktion

  • How many years can a mountain exist

    11.07.2001, Otto Harten, 28188 Edewecht
    Die Erosionsrate von 0,1 mm pro Jahr ergeben in einer Million Jahren 0,1 km und nicht 1 km, wie angegeben. Auch das bedeutet nach Größenordnung ca. eine Kontinentdicke seit Beginn des Paläozoikums.
  • Kaum Klimaschutz durch Aufforstung

    10.07.2001, Lars Reichert
    Daß Aufforstung kaum Klimaschutz bedeutet, scheint sehr verständlich zu sein. Ein gegenteiliges Denken ist entweder zu kurzfristig, bewußt irreführend oder entspringt dem in der Gesellschaft weit verbreiteten Irrglauben, Pflanzen würden CO2 vernichten und Luft-Sauerstoff produzieren. Dieser Irrglaube scheint mir die Quelle des Unverständnisses gegenüber der notwendigen Abkehr von der Verbrennung fossiler Kohlenwasserstoffe zu sein. Ich würde - vielleicht nicht unbedingt in Ihrer Zeitschrift - in jeder Berichterstattung vermehrt auf diesen Punkt aufmerksam machen, um die eigentliche 'Problematik' der CO2-Problematik jenseits der Konkurrenz-Szenarien der sog. Klima-Skeptiker wie der massenhaften Freisetzung der Methan-Hydrat-Speicher im Ozean verständlicher zu machen.
  • RE: Felsgravuren

    10.07.2001, J. Schüring, wissenschaft-online
    Sehr geehrter Herr Günther,


    schauen Sie mal hier.


    Beste Grüße,


    J. Schüring, Redaktion