Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • hätte man ja nicht gedacht

    13.10.2015, Jan-Hendrik Sibberns
    Die 3 Hauptwirkstoffarten gegen Insekten, die als Bienengefährlich eingestuft sind und deshalb nicht in blühenden Beständen angewandt werden dürfen, sind tatsächlich Bienengefährlich - ich kanns kaum glauben - Bitte berichten sie demnächst über Reissäcke die in China umfallen
  • Toter Bartliest!

    13.10.2015, Wulf Weber
    Sie hätten ruhig erwähnen können, dass die US-Forscher auch diesen Vogel "gesammelt" - sprich: zu Forschungszwecken getötet - haben, obwohl sie die Population nicht einschätzen, sondern nur vermuten können...
  • Zur Begrifflichkeit: "Schrapnell"

    13.10.2015, Moralinsaurer
    Auch wenn es nur der sachlichen und sprachlichen Korrektheit dient: Schrapnell-Geschosse waren zuletzt im 1. Weltkrieg up to date - machen Sie sich bitte mal kundig.
    Was hier offenkundig passierte, war die Explosion einer Sprenggranate, und die erzeugt Splitter, nicht "Schrapnells".
  • unrealistisch

    13.10.2015, MS
    Wenn ich Bienen mit Insektiziden besprühe (die meisten beschriebenen Stoffe gehören in diese Pflanzenschutzmittelkategorie), dann muss ich doch erwarten, dass die Bienen sterben, den sie sind Insekten. In der landwirtschaftlichen Praxis passiert das so aber nicht, da die Mittel nur angewendet werden dürfen, wenn keine Bienen da sind. Zum Beispiel unter der Erde (Beizung), oder zu Jahreszeiten bzw. Tagenzeiten in denen Bienen nicht fliegen oder auf Flächen, in denen sich keine Biene verirrt, weil es dort keine blühenden Pflanzen gibt. Die Auflagen im Pflanzenschutzmitteleinsatz durch Profis (Landwirte) sind so hoch, dass das Risiko für die Bienen sehr gering ist. Problematischer sind die vielen Hobbyanwender, die in Mittel im Baumarkt kaufen und dann unkontrolliert damit hantieren (übrigens auch Glyphosat).
  • Lianen vs. Bäume

    13.10.2015, Paul R. Woods
    Von Februar 1982 bis August 1984 war ich im bäuerlichen Kautschukprogramm in West Sumatra tätig.
    Bei der Auswahl von Flächen, die mit Kautschuk bepflanzt werden sollten, wurden bereits gerodete Flächen (Brandrodungsflächen des Wanderfeldbaus (= "shifting cultivation")) und/oder Sekundärwald (der dann gerodet wurde) vom Projekt ausgewählt.
    Dabei waren Lianen (u.a. Rattan) das wichtigste Indiz. Aber auch alte Kautschuk-Bäume und Bananen waren wichtige Zeigerpflanzen, die aber gegenüber den Lianen weitaus weniger wichtig waren. Es ist also der bereits gelichtete oder flächenmäßig reduzierte Wald, der von Lianen weiter geschädigt wird.
    Hingegen hat der Primärwald zumeist etwas von einer gotischen Kathedrale, wie ich im Norden von Kalimantan Timur (indon. Ost Borneo) sehen konnte, mit wenig Unterwuchs und vor allem keine Lianen.
  • Genau genommen

    12.10.2015, Jan Rothkegel
    Der Artikel ist sehr interessant. Wenn man genauer darüber nachdenkt, entpuppt sich die Strategie als "elementar", sobald man sich das Problem auf der Zunge zergehen lässt. Das erste Immobilienangebot liegt nicht in der Zielspanne? Ja selbstverständlich ist es dann ratsam, auf das zweite Angebot zu warten... Dem geneigten Leser kann ich zur Vertiefung diese Quelle empfehlen: http://was-die-welt-im-innersten-zusammenhaelt.de/2015/09/20/das-zwei-zettel-spiel/
  • Tststs...

    12.10.2015, bossel
    "muss vor ungefähr 3500 Jahren eine große Völkerwanderung aus Europa nach Afrika stattgefunden haben"
    Im Originaltext steht nichts dergleichen, sondern:
    "the genomes suggest a major migration into Africa by farmers from the Middle East, possibly about 3500 years ago"
    &
    "European farmers and living Africans inherited this DNA from the same source—a population in the Middle East, perhaps Anatolia or Mesopotamia"

    Mal abgesehen davon ist der Wortlaut auch im Original etwas seltsam, da dort immer nur von Afrika die Rede ist. Europide Populationen gab es in Nordafrika aber auch schon, bevor Mota lebte. Die alten Ägypter sind da wohl das beste Beispiel. Mit Afrika ist hier dann wohl nur Schwarzafrika (Afrika südlich der Sahara, engl. Sub-Saharan Africa). Was übrigens dadurch bestätigt wird, daß das englische Middle East normalerweise Ägypten umfasst.

    Manica hat dies wohl auch an anderer Stelle entsprechend erklärt. Falls ich das richtig sehe, spekuliert er, daß es Entwicklungen im Ägyptischen Reich waren, die zu den Wanderungsbewegungen Richtung Schwarzafrika führten.
  • Polarfüchse in der Subantarktis?!?

    11.10.2015, Yadgar
    In der Subantarktis? Wirklich? Also z. B. auf Südgeorgien, den Kerguelen-Inseln, den Crozet- und Prinz-Edward-Inseln, auf Macquarie? Das glaube ich erst, wenn ich es mit eigenen Augen sehe! Zweifellos könnten Polarfüchse in der Lage auf den genannten Inseln gut überleben - aber wie sollten sie dorthin gekommen sein? Mir sind lediglich verwilderte Hauskatzen als vom Menschen eingeschleppte Neozoen auf subantarktischen Inseln bekannt (die man in den letzten 20 Jahren zwecks Erhaltung der einheimischen Seevogel-Fauna mit großem Aufwand versucht, auszurotten)...
    Antwort der Redaktion:
    da hat sich ein "ant" versehentlich eingeschmuggelt - er lebt tatsächlich nur in der Subarktis!

    Ich habe den Fehler ausgebessert. Vielen Dank
  • N-Acetylcystein ist nicht nur ein Antioxidans

    11.10.2015, Stengel
    N-Acetylcystein ist von einer Aminosäure abgeleitet und ein Arzneimittel, das schleimlösend in den Atemwegen wirkt. Von seiner Wirkung (und der eines weiteren nicht näher bezeichneten Stoffs) Rückschlüsse auf Antioxidantien im allgemeinen zu ziehen, ist (noch) nicht gut begründet.
  • Neid Debatte

    11.10.2015, Manfred Schweizer
    Schade, dass sich SdW auf diese Neid Debatte einlässt. Die traditionellen Hirnforscher hatten doch schon 100 Jahre Zeit, ohne dass viel grundlegendes dabei herauskam. Langfristig führt doch eh kein Weg an Simulationen vorbei wenn wir verstehen wollen wie ein Gehirn funktioniert. Warum also nicht jetzt den Grundstein legen, selbst wenn das Ziel noch in weiter Ferne liegt.
  • Freudscher Versprecher?

    10.10.2015, Volker Scholz
    Langes Schamhaar? Oder Schnurr-, Tast- oder sonstiges Barthaar?
    Antwort der Redaktion:
    Nein, es ist tatsächlich das Schamhaar: "pubic hair" bzw. urogenital hairs laut Abstract der Veröffentlichung
  • Fällt das nur mir auf?

    10.10.2015, A. Lesemann
    Vllt. sehe ich ja "Gespenster", will auch garnicht anzweifeln, daß man da etwas entdeckt hat, aber der Name kommt mir denn doch irgendwie "schräg" vor.
    "Hyorhinomys stuempkei" (oder kurz "H.Stuempkei") erinnert zumindestens mich an jene wundervolle Publikation "Bau und Leben der Rhinogradentia" unter dem Autoren-Pseudonym "Harald Stümpke" (kurz:"H. Stümpke").
    Wurde dieses Putzige Tierchen nun in Erinnerung an dieses Werk benannt oder ist es im Ganzen ein mit modernen Mitteln ausgeführter Hoax (ggf. recht gelungen) und die Namenswahl ein kleiner Hinweis darauf? Jedenfalls bin ich schon gespannt auf weitere Berichte zu dieser Tierart?
    Antwort der Redaktion:
    es gibt zumindest eine wissenschaftliche Publikation, die im Text verlinkt ist... ;-)
  • Das erinnert mich...

    10.10.2015, Alex Berger
    ...an eine Aussage, die ich vor ein paar Jahren in einem Artikel über den Sinn und Unsinn von Antioxidanzien als Nahrungsergänzungsmittel gelesen habe.
    Da sagte ein Physiologe: Wir sind nicht gesund wegen der Antioxidanzien in der Nahrung sondern trotz deren Anwesenheit.
    Seine Forschungsergebnisse deuteten damals ebenfalls darauf hin, dass, einfach ausgedrückt, so genannte freie Radikale eine bedeutende Rolle bei der Reparatur von Zellschäden spielen.
    Wie auch der Artikel "Entzauberte Antioxidazien" hier auf der Seite zeigt, ist das schon lange keine Aussenseitermeinung mehr.
    Umso schlimmer finde ich es, dass noch immer in jedem zweiten Artikel in Mainstreammedien zur Ernährung Antioxidanzien als Wundermittel gegen Zellalterung und was weiß ich nicht alles angepriesen werden.
    Warum ist diese Erkenntnis oder zumindest der Zweifel an der Nützlichkeit noch nicht in der Ernährungswissenschaft angekommen?
    Ich versteh es einfach nicht.
  • Ziemlicher Unsinn der Kinderbegrenzung

    10.10.2015, renatus isenberg
    Der aktuelle Flüchtlingsstrom offenbart die Wahrheit. Es geht den amtierenden Politikern aufgrund ihrer besonderen Kenntnisse darum, unsere Bevölkerungszahl drastisch zu erhöhen. Aus Mangel an Willen bzw. an Möglichkeiten der eingesessenen Bevölkerung werden massenweise Ausländer eingeladen, die noch unbelastet von Ängsten Kinder machen wollen. Das ist einer der pragmatischen Gründe Merkels, die Völkerwanderung loszutreten. Das angeblich grosse Herz hat Merkel nicht, was sie schon beim syrischen Flüchtlingsmädchen im Juli bewiesen hatte. 3-4 Kinder sollte jede Familie haben, um die Millionen Singles zu kompensieren.
  • Einstein ist in keinem Falle der Autor der Formel E=m*c²!

    09.10.2015, Siegfried Marquardt
    Einstein ist in keinem Falle der Autor der Formel E=m*c²! In keinem „seiner“ Dokumente und Skripte taucht diese Formel auf. Literaturrecherchen ergaben, dass als Autoren für diese Formel der deutsche Astronom Johann Georg Soldner (1801), der österreichische Physiker Hasenörl (1904) und der deutsche Physiker Wilhelm Eduard Weber (1847) infrage kommen! Die Ablenkung der Lichtstrahlen im Schwerefeld von Gravitationskörpern als Grundlage der „Einsteinschen“ Allgemeinen Relativitätstheorie, geht nicht auf Einstein, sondern auf den deutschen Astronomen Johann Georg von Soldner zurück, der die Ablenkung des Lichtes im Schwerefeld der Sonne bereits 1801 mit der Newtonschen Mechanik berechnete, indem er die Lichtwellen als Teilchen betrachtete. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass er sich bereits der Äquivalenzgleichung E =m*c², die angeblich auf Einstein zurückgehen soll, bedient haben muss! Nach Martin Reisig soll offiziell diese Formel auf den österreichischen Physiker Friedrich Hasenöhrl (1874-1915) zurückgehen, der die Äquivalenz von Masse und Energie bei seinen Experimenten mit der eingeschlossenen Strahlung in einem Hohlraum herstellen konnte (zit. nach Stelzner, 1998). Jamin (2012) verweist darauf, dass diese Formel in modifizierter Form Hasenöhrl bereits 1904, ein Jahr bevor Einstein seine Schrift zur Speziellen Relativitätstheorie publizierte, ableiten konnte. Andere Autoren sind auch denkbar. Beispielsweise soll nach den beiden Physikern Georg Galeczki und Peter Marquardt (1997 – zitiert nach Rohmer, 2008) der Urheber dieser Formel Wilhelm Eduard Weber sein, der sich mit dem Strahlungsdruck elektromagnetischer Wellen um 1900 befasste. Über den Strahlungsdruck des Lichtes lässt sich mit der Differenzialrechnung diese Formel tatsächlich ableiten. Beide Physiker führen zudem noch als Urheber Henri Poincaré und Heaviside an. Nach Zwirni (2015) soll Weber diese Formel bereits 1847 formuliert haben.
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen, im Oktober 2015