Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Geschichtliche Logik auf den Kopf gestellt?

    07.02.2016, Walter Weiss
    Wir wissen effektiv: Kriegerische Auseinandersetzungen im Sinn dieses Begriffs (wie auch große Ein-Gott-Religionen) gibt es erst seit rund 7.000 Jahren, also just seit der Zeit, in der es zu größeren zusammenlebenden Menschenmengen kam, Dass die Regelung des Zusammenlebens dieser größeren Menschenmengen gerade NICHT genetisch verankert war und ist, sondern mühevoll gefundener menschlicher 'Gesetze' bedarf (Ursprung der großen Religionen und schließlich Erfindung der Demokratie mit - in der besten Gestaltung - Gleichberechtigung und einer funktionierenden unabhängigen Rechtsprechung), ist geschichtliche Binsenweisheit.

    Mit größeren zusammenlebenden Menschenmengen fertigzuwerden, ohne dass es zu täglichem Mord und Totschlag, Diebstahl, Unterdrückung usw. kommt, ist also leider nur durch menschliche Sozialerfindungen möglich, also alles andere als genetisch verankert.

    Daher stimmt die große Linie des Buchs einfach nicht.
  • Die vierte Dimension

    06.02.2016, yoatmon
    Zeit ist der lückenlos kontinuierlich fortschreitende Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zwischen Gegenwart und Zukunft. Die drei wesentliche Bezugspunkte der Zeit sind die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wir befinden uns immer in der Gegenwart. Die Zeit schreitet immer in eine Richtung; nämlich vorwärts.

    Nach gängiger Theorie (Urknall) sind Raum und Zeit erst mit dem Urknall entstanden (*darüber lässt sich trefflich diskutieren). Zeit ist ein metaphysisches Phänomen. Sie ist einerseits real, kann aber nicht gegenständlich gesehen / betrachtet oder physisch gefühlt werden, hat keine molare Masse und keine Ordnungszahl im periodischen System.

    Z. B. unsere Erde hat einen Durchmesser von ungefähr 12.742 Kilometer. Bei ihrem Umlauf um die Sonne beschreibt sie einen virtuellen "Schlauch" mit einem Durchmesser von ca. 12.742 Kilometer und einer Länge welche der Länge der Erdumlaufbahn um die Sonne entspricht. Dieser "Schlauch" ist zugleich real und virtuell. Real deshalb weil unsere Erde real ist und auch diesen "Raum" beschreitet; virtuell weil dieser "Raum / Schlauch" genauso metaphysisch ist wie die zuvor beschriebene Zeit.

    Im Altertum wurde die These des Atoms von dem Griechen Leukipp geboren und von seinem Schüler Demokrit verfeinert zu der Ebene die dem heutigen allgemeinen Verständnis darüber entspricht. Die moderne Wissenschaft hatte irrtümlicherweise das Atom als kleinsten Baustein der Materie definiert. Heute ist bekannt das das Atom nicht der kleinste materielle Baustein ist, da es einen Kern hat der aus Protonen und Neutronen besteht welcher von Elektronen umkreist wird. Diese subatomare Partikel lassen sich jeweils noch weiter unterteilen in Quarks. Es gibt sechs unterschiedliche Quark-Typen die nach gegenwärtigen Wissensstand die kleinsten Materie-Bausteine darstellen. Nach den ersten Griechischen Vorstellungen und heutigem Wissensstand müssten die Quarks eigentlich Atome heissen.

    Die Zeit lässt sich auch unterteilen ähnlich wie die Materie. Bei der Materie wissen wir heute, dass die kleinsten unteilbaren Teilchen Quarks sind. Bei der Zeit ist die kleinste Einheit die Plancksche Zeit / (ca.) 10 hoch -43. Die Planck Zeit stellt das theoretisch kürzeste mögliche Zeitintervall dar.

    Entsprechend dem Verständnis das wir über unser Universum haben, ist dieses ca. 13,78 Milliarden Jahre alt (Schätzung). Dieses Alter gilt für jeden räumlichen Punkt in unserem Universum. Das gilt jedoch nicht für die Galaxien und den in ihnen enthaltenen Sternen und Planeten da diese alle unterschiedliche "Geburtsstunden" erfahren haben.

    Die absolute zeitliche Altersgrenze des Universums - was immer die auf die Stunde, Minute und Sekunde genau wäre, ist unbekannt. Vorausgesetzt, das Zeitreisen möglich wären, könnte nie über die tatsächlich Altersgrenze des Universums in die Zukunft gereist werden da in dieser "Zukunft" noch kein Universum existiert. Gereist werden könnte in der Zeit nur innerhalb der existierenden Grenzen zwischen Anfang des Universums und seines absoluten max. Alters. Wenn Raum und Zeit Attribute des Universums sind dann kann nur in der Zeit gereist werden wenn sie auch tatsächlich vorhanden ist.

    *Eine Singularität, auch als schwarzes Loch bekannt, besteht nicht aus baryonischer Materie. Diese unvorstellbaren enormen Massen brechen alle existierenden Bindungen die es in der Hierarchie baryonischer Materie gibt. Es gibt weder Moleküle oder Atome noch subatomare Teilchen; nur noch elementare Materie und das sind nach Stand des Wissens, Quarks.
    Diese immense Schwerkraft zerreisst jede elementare Verbindung baryonischer Materie die in den Ereignishorizont einer Singularität tritt.
    Vor kurzer Zeit wurde eine kleine Galaxie mit einer riesigen Singularität entdeckt, die eigentlich viel zu gross erschien im Verhältnis zur Grösse ihrer Galaxie. Ich schliesse daraus, dass diese Galaxie sehr alt sein muss und das die darin befindliche Singularität reichlich an ihrer Galaxie geweidet hat.

    Entgegen der gängigen Meinung bin ich überzeugt das jede Galaxie in ihrer beherrschenden Singularität enden wird. Wenn dann alle Singularitäten im Universum über unvorstellbaren langen Zeiträumen miteinander verschmolzen sind ist es wiederum eine Frage der Zeit, bis bei einer solchen kritischen Masse ein kritischer Druck und Temperatur entsteht und es wieder zu einem Urknall kommt.

  • Zum Beispiel ist die Hand eines Weberknechts eine einzige Kralle.

    06.02.2016, smilie
    Mit der Kralle hakt sie sich einfach in kleinsten Ritzen fest.

    Soviel zur theoretischen Untersuchung von Spinnen.
  • ein wahrlich guter Artikel

    05.02.2016, Optio Nal
    Ich lese wirklich viele Artikel zu diesem Thema und ich muss sagen, dieser Artikel ist wirklich gelungen! Weder zu sehr in die eine, noch zu sehr in die andere Richtung gewichtet. Es werden sowohl Vor- als auch Nachteil beleuchtet. Es handelt sich meiner Meinung nach eher um eine realistische Betrachtung. Natürlich gehe ich davon aus, dass die genannten Fakten auch tatsächlich mit einer Recherche belegt sind. Da aber zum Beispiel auch sehr detailliert auf den Forschungsstand eingegangen wird (ohne zu verharmlosen!) kann man diesen Artikel nur loben. Generell komme ich nach genügend eigener Recherche zu folgendem Schluss: Selbstverständlich kann man ein Leben in absoluter Abstinenz leben. Dies trifft, betrachtet man die wissenschaftlichen Erhebungen - allein - zu Alkohol und Nikotin, oder den eigenen Familien- und Bekanntenkreis, wohl nur auf die allerwenigsten Menschen zu. Für diejenigen, die ihr Leben nicht in vollkommener Abstinenz verbringen, sollte - zumindest bei Stoffen, die in ihrer "Gefährlichkeit" im Bereich von Alkohol und Nikotin liegen - die eigene Entscheidung Grundlage für die Nutzung sein. Natürlich sollten öffentliche Angebote für Menschen bereit stehen, die Probleme mit dem "Konsum in Selbstverwaltung" entwickeln. Eine generelle Repression steht diesen Hilfeangeboten wie auch einem wirksamen Jugendschutz jedoch entschieden entgegen. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem vielzitierten Urteil von 1994 kein generelles "Recht auf Rausch" feststellen können. Weshalb dieses dann in Hinblick auf eine sehr verbreitete Volksdroge anders gehandhabt wird, ist mir ein völliges Rätsel. Hierbei verweise ich auch vorsichtig auf die tödlichen Folgen von z.B. Alkohol mit allein zehntausenden Todesopfern in Deutschland. Und ja, ich spreche hier von Opfern, denn auch im Bereich Alkohol könnten die Beratungs- und Hilfeangebote deutlich ausgebaut werden. Oder hören wir etwa auf, Sicherheitsmechanismen für andere Bereiche des täglichen Lebens, die mit einem Risiko für Leib und Leben verbunden sind (Beispiel Straßen-, bzw. Individualverkehr) zu entwickeln? Dass - vollständig unabhängig von diesem Thema - das vorenthalten von medizinisch hilfreichen Stoffen gegenüber tagtäglich bzw. jahrelang leidenden Patienten (ich persönlich gehöre glücklicherweise nicht dazu) moralisch höchst verwerflich ist und wohl deutlich in den Bereich der unterlassenen Hilfeleistung fällt, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.
  • Echt?

    05.02.2016, Max U.
    Und das (spezifische) Gewicht und auch die Geschwindigkeit spielen keine Rolle?
    Antwort der Redaktion:
    Diese spielen natürlich auch eine Rolle - ich bin natürlich von einem normal großen Kieselstein ausgegangen, der mit Schwung auf das Wasser geworfen wird ;-)

    Daniel Lingenhöhl
  • *verwirrt*

    05.02.2016, Freddy Kushner
    "Andererseits ist vor allem dieser Inhaltsstoff für die Rauschwirkung des Hanfs verantwortlich und kann zur Abhängigkeit führen."

    THC soll abhängig machen können? Und ich dachte, Stand der Wissenschaft wäre, dass Cannabis, bzw. dessen Inhaltsstoffe nicht körperlich abhängig machen, sondern der Konsum, bei einer entsprechenden seelischen Konstitution, lediglich zu psychischen Abhängigkeiten führen kann, wie man es auch beim Glücksspiel z.B. mitunter zu beobachten ist. Da würde doch kein Mensch davon sprechen, dass die es gerade die in einem Stapel Spielkarten enthaltenen Karten sind, die zur Abhängigkeit führen können. Psychische Abhängigkeiten kommen nämlich nicht durch irgendwelche Substanzen oder Suchtmittel zu Stande, sondern durch psychische Probleme. Sonst spräche man ja auch nicht explizit von psychischen Abhängigkeiten.
  • Aufbereitung

    05.02.2016, K.H-Baumann
    Ich finde den Artikel als journalistische Arbeit ganz gut. Doch liest er sich wie eine Abschrift der Forschungen aus der Industrie.
    Warum hat die Industrie die Aluminiumzusätze aus ihren Produkten entfernt, obwohl die Qualität des Produktes darunter leidet? Die Wirtschaft entscheidet sich nie zu Ungunsten der Ertäge etwas zu ändern. Wohl aber vorausschauend zu ihrer Sicherheit.
    Auch wenn die Forschung in diesem Zusammenhang noch am Anfang steht, auch wegen der fehlenden finanziellen Unterstützungund der Industrie und viele Anschauungen und kleinere Ergebnisse vorliegen, ist es nicht ausgeschlossen dass Aluminium nicht schädlich für den menschlichen Körper ist.
    Vielleicht hätte sich der Autor doch noch etwas besser informieren sollen.
    Die ironische Bemerkungen wie der Satz:
    Die ---messerscharfe ---Schlussfolgerung: Aluminium in Deos verursacht Brustkrebs,
    ist dumm und war nicht nötig. Ausserdem beleidigt er alle an Brustkrebs erkrankten und zum Teil daran verstorbenen Frauen.
    Sie setzten alle ihre Hoffnungen in eine-- seriöse-- Forschung und seriöse Berichterstattung über die Erkenntnisse der neuesten medizinischen Ergebnisse.
    Antwort der Redaktion:
    "...ist es nicht ausgeschlossen dass Aluminium nicht schädlich für den menschlichen Körper ist." Freut mich, dass Sie das zumindest anerkennen. Trotz böser Industrie.

    Ich glaube, sie missverstehen die Bedeutung des Begriffes seriös. Er bedeutet nicht, dass Ihnen das Ergebnis gefallen muss. Wenn man mal nen halben Tag lang die Studien über diese angebliche Verbindung von Aluminium und Blustkrebst liest, bleibt einem wirklich nur noch Sarkasmus. Meine Darstellung in dem Beitrag ist noch freundlich.
  • Existentielles Problem

    04.02.2016, Thomas Heindl
    Das Limit der Dunbar-Zahl ist ohne Zweifel ein existentielles Problem für die globalisierte Menschheit. Kulturell scheitern wir, wie man in den letzten Jahren beobachten kann, permanent an den dadurch verursachten Problemen, biologische Evolution ist sicher zu langsam für unsere aktuelle Situation (Umweltverschmutzung, soziale Ungleichheit usw.). Was Hoffnung gibt, ist möglicherweise künstliche Superintelligenz - das bedeutet aber für die Menschheit, die vermeintlich vorhandene Kontrolle über sich selbst abgeben zu müssen... Ich habe das hier genauer ausgearbeitet: http://www.interaktionstheorie.org/2016/01/21/weshalb-die-menschheit-ueberleben-wird/
  • Kampfbegriff "Gender"

    04.02.2016, mitm
    Die Bemerkungen in Kommentar #2 ist völlig richtig, gehen allerdings in der Kritik an der Verwendung des Begriffs "Gender" nicht weit genug. Wenn man "Gender" als "soziales Geschlecht" - was immer das genau heißen soll - definiert, sollte völlig offensichtlich sein, daß das (oder der?) Gender einer Person keinen Einfluß auf biochemische Prozesse haben kann. Man fragt sich, wieso jemand auf die absurde Idee kommen könnte, es sei anders.

    Der vage Begriff "soziales Geschlecht" unterstellt immerhin, daß "Gender" überhaupt eine Eigenschaft von Personen ist, die bestimmte Ausprägungen hat, die man bei einer konkreten Person "messen" oder beobachten könnte. Tatsächlich wird der Begriff "Gender" in den Gender Studies überwiegend normativ verstanden (z.B. in Judith Lorbers Standardtextbuch "Gender-Paradoxien"): einer Person wird durch soziale Willkür ein Gender zugewiesen, ihr Gender ist eine Verhaltensvorschrift. Der normative Gender-Begriff ist keine beobachtbare Eigenschaft von Menschen, sondern eine (hochgradig umstrittene) soziologische Theorie, wie geschlechtsspezifisches Verhalten entsteht. Es ist ein Kampfbegriff, der fundamental wichtig für die feministische politische Agenda ist. Deshalb wird er auch in völlig sinnlosen Verbindungen wie "Gender Medizin" (die korrekterweise geschlechtsspezifische Medizin heißen müßte) unters Volk gebracht. Es soll alternativlos erscheinen und als trojanisches Pferd die gender-feministische Ideologie in die Naturwissenschaften infiltrieren.
  • Erfahrungen mit Vogelfreunden in Deutschland

    04.02.2016, Richard Gruber
    Vor ca. 60 Jahren war ich als 15-Jaehriger Mitglied eines Vereines, der den Namen
    "Verein fuer Vogelfreunde" trug. Nach drei Jahren konnte ich nicht mehr an den
    monatlichen Vereinsversammlungen teilnehmen, da ich wegen meines Studiums
    gezwungen war, in eine Universitaetsstadt zu ziehen.
    Waehrend meiner aktiven Vereinszugehoerigkeit zuechtete ich Kanarienvoegel und Kreuzungen mit Wildvoegeln, ansonsten tat ich das gleiche wie meine erwachsenen Vereinsfreunde: Wenn es irgendwie ging, fingen wir Wildvoegel - im Winter Stand- und Strichvoegel und im Fruehjahr die aus den Winterquartieren zurueckkehrenden Zugvoegel. Waehrend der Brutzeit suchten wir die Nester seltener Voegel (z.B. Pirol, Wiedehopf) um an deren Junge zu kommen.
    Offiziell war das zwar verboten", doch die Praxis war anders. Als Jugendlicher
    haette man sich sicherlich von den "erwachsenen Vorbildern" beeinflussen, ja
    sogar praegen lassen koennen, aber das war und ist wohl eine Illusion.
    Vor knapp 20 Jahren machte ich eine ernuechternde Erfahrung: Ein
    "Vogelschuetzer" (den ich persoenlich gut kannte) hatte die Angewohnheit fast jedes Jahr nach Spanien zu reisen um dort seltene Voegel zu fangen, die er dann illegal nach Deutschland brachte. Dieser Mensch war ebenfalls Vorsitzender eines Vereins von Vogelfreunden und erhielt wegen besonderer Verdienste im Vogelschutz mehrere Auszeichnungen. Ich frage mich, wie so etwas in unserem zivilisierten Deutschland moeglich ist !
    Die akademischen (internationalen) Kooperationsprojekte sind m.E. zwar wichtig,
    aber wenn man nicht zuerst vor seiner Haustuer zu kehren in der Lage ist, dann
    darf man sich nicht wundern, dass durchschlagende Erfolge bei solchen
    Mentalitaeten nicht zu erwarten sind -vorallem wenn man die Mitarbeit einer i.d.R.
    aermeren Bevoelkerung (sog. Dritte Welt) einfordern will.
  • 11 Milliarden, nicht 12 Millionen

    04.02.2016, xy
    Der Stausee hat ein maximales Volumen von 11 Milliarden Kubikmetern Wasser, nicht 12 Millionen. Ein kleiner Unterschied
  • Beispiel an Indien nehmen

    04.02.2016, PM
    Die Inder sind den Indonesiern um einiges voraus:
    So hat ein indisches Gericht letztes Jahr festgestellt, dass Vögel ein Recht aufs Fliegen haben:
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/indisches-gericht-auch-voegel-haben-rechte-13599000.html

    Als Vogelfan würde ich übrigens Personen, die einen Vogel einsperren, nicht bezeichnen. Die korrekte Terminus wäre meiner Meinung nach empathielose, begeisterte Vogelquäler!
  • mehr als Libet

    04.02.2016, Nikolaus Wendel
    1. wurden die Libet-Experimente etwa 2002? und 2010? komplexer am Max Planck Institut in München wiederholt. Dass der Autor das nicht weiß, spricht eher für ein suchen nach Ablehnung, weil ihm das Resultat nicht gefällt. 2. Natürlich entscheiden wir, unser Gesamtsystem, aber nicht bewußt überlegt. Selbst ohne Versuche: denken Sie mal drüber nach, nach welchen Kriterien so ein Entscheidung entstehen soll ohne Emotionen (die Summe unserer Emotionalen Erfahrungen (die immer entscheidet, das sind WIR)): wir kämen vermutlich nie zu einem Ergebnis: und wenn, wäre es chaotisch, weil wir bewußt viel zu wenig berücksichtigen werden: sowohl das Wissen (jeweils gerade bewußte Erfahrungswerte) als auch die Zeit würden uns fehlen (und auch die wichtigen emotionalen Entscheidungskriterien): wir sind bewußt viel zu langsam .... Fazit auch hier (nicht nur bei der Evolutionsbiologie): wir sind ein Tier, Lebewesen wie jedes andere auch ohne den kleinsten prinzipiellen Unterschied. Wenn man wirklich nur die Wahrheit sucht ohne Rücksicht auf seine (insbesondere religiotischen) Prägungen, ist das leicht zu erkennen.

  • Antwort

    04.02.2016, Richard
    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Ich habe das Paper nun auch gelesen. "Der Clou: Der Gewinner war der Einzige, der die gewürfelte Augenzahl kannte." habe ich so interpretiert, dass verdeckt gewürfelt wurde, und dem Sieger aus Spiel 1 das Ergebnis verraten wurde, wodurch er leicht Profit machen konnte ... ich war mit dem Spiel dice-under-a-cup nicht vertraut

    Vielen Dank und Beste Grüße
  • Noch ein Geheimnis

    04.02.2016, Ulrich Heemann
    "Warum Vartanian und sein Team nur Frauen testeten, bleibt ihr Geheimnis."
    Mag sein. Aber warum hier dann ein solcher Artikel erscheint, dessen Aussage und Bedeutung praktisch gegen Null gehen, bleibt wohl das Geheimnis der Redaktion. Für mich war das Lesen verlorene Zeit.