Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Hinweis sei gestattet

    06.02.2013, J A Werhahn
    In diesem Fall verstehe ich die Motive der Ankläger nicht. Wer steht dahinter, mit welchen Motiven (Wem nutzt es?)?
    Mein Gefühl aus langjähriger Beobachtung von Frau Schavan, mit ihren von mir beobachteten persönlichen Leistungen in BW und D, sagt mir, dass sie bleiben sollte.
  • nur EIN Aspekt!

    06.02.2013, Walter Weiss
    Hier wird allein die archäologische Seite der alten Frage erörtert (an sich sogar werden nur bisherige Messergebnisse in Frage gestellt), und das auch nur hinsichtlich eines eng begrenzten Ausgrabungsfeldes. Andere Aspekte bleiben - notgedrungen? - unbehandelt, so die genetischen Ergebnisse, wonach wir alle einige Gene mit den Neandertalern gemeinsam haben, was nur dadurch erklärbar ist, dass es die Neandertaler noch längere Zeit NEBEN dem Homo Sapiens gegeben haben muß, dass es also ein gewissen Überleben gegeben haben muß.
    Antwort der Redaktion:

    Sie haben Recht mit Ihrer Feststellung. Die Forscher beziehen sich ausschließlich auf Neandertaler in Spanien, in das der moderne Mensch relativ spät eingewandert ist. Dass es davon unabhängig - zu einem viel früheren Zeitpunkt und an einem anderen Ort, aller Wahrscheinlichkeit im Nahen Osten - zu einem Aufeinandertreffen beider Menschenarten gekommen ist, wird von keiner der Forschergruppen in Abrede gestellt.

    Jan Dönges, Redaktion

  • Fälschungssichere Verpackungen

    05.02.2013, Oliver Schumann
    Ich erinnere mich an einen Beitrag, bei dem wenigstens die Verpackungen vor Fälschungen geschützt werden sollten. Dazu wurde die Mikrostruktur der Pappschachtel in einem markierten Bereich beim Hersteller eingescannt und in einer Datenbank abgelegt. Da die Oberflächenstruktur jeder Schachtel einmalig ist, würde ein Fälschung beim Abgleich mit der Datenbank sofort auffallen.
  • Der Sexismusfall R.Brüderle

    05.02.2013, Gerd Höglinger
    Wenn das die ganze Äusserung Rainer Brüderle´s gegenüber der Stern-Journalistin Laura Himmelreich war, über die sich diese so sehr entrüstet hat, dann ist diese weibliche Person hochgradig reif für eine intensive Therapie. Ausserdem ist sehr merkwürdig, dass dieser Dame erst nach vielen Monaten einfällt, diesen lächerlichen "Vorfall", der sich offenbar in aufgelockerter Gesellschaft ereignet hat, erst jetzt an die große Glocke zu hängen.
    Sicher hat diese Journalistin ein berufliches Eigentor geschossen, denn es wird sich künftig jede männliche Persönlichkeit aus Wirtschaft und Politik sehr genau überlegen, ob man ihr ein Interview geben sollte.
    Interessant wird jetzt auch die Frage, wo künftig die Grenze vom erlaubten, sehr erwünschten zum anstößigen, sexistischen Kompliment der Männerwelt gegenüber der hochgradig emanzipierten Damenwelt zu ziehen ist. Im Zweifelsfall lieber kein Kompliment mehr !
  • alter Hut

    05.02.2013, Peter
    dieses Verhalten von Mycobakterien ist seit den Anfangszeiten der Tuberkuloseforschung bekannt => http://www.vri.cz/docs/vetmed/51-7-365.pdf
  • CO2-Bilanz von Atomkraftwerken

    05.02.2013, Dr. Oppermann
    Keine Art der Energieerzeugung ist frei von CO2-Emissionen, wenn man den gesamten Lebenzyklus der Anlage betrachtet. Weder Windkraft noch Solarenergie. Selbes gilt natürlich auch für Atomkraftwerke. Der größte Teil der CO2-Emissionen entfällt bei Atomkraftwerken auf die Herstellung der Kernbrennstoffe. Je nach Herkunftsland schwanken die Emissionen erheblich. Sie liegen aber in der selben Spannbreite wie die von Solarzellen oder Windkraftanlagen. In einigen Produktionsländern unterbietet die Kernenergie diese sogar deutlich. Der CO2-Ausstoß ist also als Argument gegen die Nutzung von Kernkraft bei genauem Hinsehen nicht haltbar. Da gibt es bessere Argumente.

    Quelle: CO2-Bilanzen verschiedener Energieträger im Vergleich




  • Böse Radioaktivität?

    05.02.2013, Joachim Datko, Regensburg
    Leider wird bei Radioaktivität kaum differenziert. Das Thema wurde in den vergangenen Jahren stark emotionalisiert. Technische und naturwissenschaftliche Fakten zählen nicht mehr, sondern das Mantra von der bösen Radioaktivität.





  • Für wen ist das Ranking eine echte Hilfe?

    04.02.2013, Alfred Fuhr
    Prof. Neckel und andere Professoren kritisieren Che, die die ihre Leistung objektivieren möchten. Che macht das mit allen anderen akademischen Fächern auch. Es ist dort nicht zum Dammbruch gekommen. Hier möchte eine politisch in den 1970er Jahren von der Politik gehätschelte und nun mehr aufgrund von Relevanzverlust abgewickelte Disziplin auf Sonderrechte pochen. Ob zukünftige Soziologiestudenten, die über Bachelor oder Master versuchen einen Platz in der Gesellschaft zu finden, wirklich interessiert, ob der akademische Impact der akademischen Beamten und ihre Forschungsleistung von Che falsch dargestellt wird? Nach welchen Kriterien sollen diese Studenten das Studienfach ihrer Wahl und dann den Studienort und die Universität wählen? Sich aus der Bewertung verabschieden - meinetwegen, aber was soll an diese Stelle treten. Nein sagen, ohne eine Matrix zu entwickeln, ist eher kindisch und zeugt nicht von großer Verantwortung für die nachwachsende Generation.
  • Theo

    04.02.2013, Theo Irmstedt
    @Die Klara,

    wenn Sie glaubwürdig bleiben wollen, dann schicken Sie jetzt bitte eine lange Beschwerde-E-Mail an Frau Himmelreich. Diese Journalistin hat in Stern-Ausgabe 39/2012 Ministerin Aigner als "dirndltauglich" beschrieben.

    Nicht nur das, sie wählte das Wort auch gleich als Überschrift des Artikels und bildete ein entsprechendes Foto ab.

    Die Heuchelei der Feministinnen ist zum Grausen! Außerdem: Lernt erstmal die Definition von Sexismus auswendig, bevor ihr die Republik mit Euren Jammertiraden und Eurer subtilen Männerfeindlichkeit überzieht.
  • Angebliche Ärztevertretung

    04.02.2013, Elmar Breitbach
    Völlig richtig. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Bruno Giordano Stiftung sich insbesondere zur PID völlig anders äußert als der klerikal geprägte Ethik-Rat, aber leider in der Politik sehr viel weniger Beachtung findet.

    Schlimmer aus meiner persönlichen Sicht ist jedoch, dass auch Ärztevertreter (Bundesärztekammer) sich nicht von wissenschaftlichen Erkenntnissen überzeugen lassen, wenn diese mit ihren persönlichen religiösen Vorlieben kollidieren.
  • Tippfehler

    04.02.2013, Sven Peter
    In der Tabelle in Spektrum Spezial Physik, Mathematik, Technik 2/12 auf Seite 26 sind mir vier Tippfehler aufgefallen, da ich die Summen der verschiedenen Strategien mit der Tabelle auf Seite 28 verglichen habe. Bei zwei Fehlern konnte ich das richtige Ergebnis selbst ermitteln: Die Fehler sind aus Seite 26. Strategie 11 gegen 1 ergibt 4996 statt 4669 Punkte und Strategie 7 gegen 10 3663 statt 2663 Punkte. Doch in Zeile 3 (Verrückt) und Zeile 6 (Periodisch ziemlich böse) habe ich eine Abweichung zwischen Seite 26 und 28 von 2 bzw. 10 Punkten festgestellt, deren Ursache ich jedoch wegen der zufälligen Strategie „Verrückt“ nicht feststellen konnte. Welche Tabelle stimmt?
    Antwort der Redaktion:

    Sie haben Recht. Wir haben die (fehlerhafte) Tabelle aus der Originalveröffentlichung in "Pour la Science" (korrekt) abgeschrieben. Im Internet ist die Originalquelle auf der von den Autoren eingerichteten Website "Iterated Prisoners's Dilemma" zu finden: "Expériences sur le Dilemme Itéré des Prisonniers" (gz-komprimierte PostScript-Datei). Der Rechenfehler zu "periodisch ziemlich böse" steht so allerdings schon im Original; und die Daten zu "Verrückt" sind nicht vergleichbar, anscheinend weil die Autoren andere Zufallszahlen zugrundegelegt haben. Diese beiden Fehler sind also nicht korrigierbar, allerdings auch für das Gesamtergebnis belanglos.

    Christoph Pöppe, Redaktion

  • Rat- und Hilflosigkeit der Ärzte

    04.02.2013, Sebastian Brandt, Halle
    Ich habe als (ehemalig?) selbst Betroffener Ihre Serie mit großen Erwartungen gelesen. Leider zeigen Ihre Artikel meist jedoch nur die allgemeine Rat- und Hilflosigkeit der Ärzte und Wissenschaftler. Vielleicht sei mir an dieser Stelle der Verweis auf das Buch 'Allergien müssen nicht sein' von Dr. Bruker gestattet (Emu-Verlag). Darin räumt
    er nicht nur mit dem Begriff selbst auf, sondern stellt als !einzige! Ursache die menschliche Unverträglichkeit tierischen Eiweißes fest, welche gewissermaßen im Lauf von Jahren das menschliche Immunsystem immer weiter gen Kollaps treibt. Ich persönlich habe mich durch Ernährungsumstellung (s. a. 'Unsere Nahrung, unser Schicksal' des gleichen Autors) von meinen kurzen, aber heftigen (Frühblüher-?)Anfällen fast vollständig ohne jegliche Medikamentation befreit. In der Hoffnung, dass ich auch den vierten Teil Ihrer Serie bei gleich gutem Gesundheitszustand erleben werde, bedanke ich mich dennoch bei der Spektrum-Redaktion für Ihre generell guten und interessanten Zeitschriften.
  • Dennoch: ADHS wird zu häufig und falsch diagnostiziert

    04.02.2013, Dr. Josef König
    Dass ADHS zu häufig und abweichend von den internationalen Richtlinien diagnostiziert wird zeigt eine Studie von Prof. Dr. Silvia Schneider und Prof. Jürgen Margraf (beide Ruhr-Universität Bochum) sowie Dr. Katrin Bruchmüller (Universität Basel), die 2012 im „Journal of Consulting and Clinical Psychology“ erschienen ist. Und dabei wird Jungen ADHS häufiger diagnostiziert als bei Mädchen - bei gleichen Symptomen! -
    Siehe: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2012/pm00104.html.de
  • Zu viel Gesicht

    04.02.2013, Roettker, Karlsruhe
    Der Referent mag noch so interessant sein, aber viel lieber würde ich sehen, was auf der Leinwand zu sehen ist. Ganz ehrlich, wenn ein Vortrag nahezu vollständig auf einer Präsentation basiert, diese aber nicht gezeigt wird, dann können Sie sich den Vortrag auch sparen. "Videos aus der Wissenschaft" sehen anders aus.
  • Dank an Edith Sachse

    04.02.2013, Hubert Kreft, Berlin
    Der Artikel erspart mir viel eigene Kritik, so dass ich nur noch auf die schon nachgewiesene Auskreuzung der fremden Gene auf Nichtzielpflanzen hinweisen möchte.

    Ich möchte aber nicht versäumen, meine Missbilligung über einen wieder beschönigenden Artikel auszudrücken, so dass ich schon eine Weile überlege, das Abo zu kündigen, zumal auch spekulative Artikel immer mehr Raum einnehmen.

    Antwort der Redaktion:
    Auch Sie möchten wir auf unser Interview mit Dr. Angelika Hilbeck von der ETH Zürich hinweisen, das einige problematische Aspekte der Pflanzengentechnik ausführlich darlegt. Sie finden es im Anschluss des Artikels im Heft oder online unter: http://www.spektrum.de/artikel/1178954

    Von Beschönigung kann also keine Rede sein.

    Die Redaktion