Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Tierfutter mangelhaft?

    24.01.2013, Clemenes
    @napp: also nichts für ungut, aber Tierfutter wird in Deutschland zu denselben lebensmittelrechtlichen Bedingungen hergestellt, wie menschliche Nahrung. Vor dem Hintergrund, dass Pflanze und Tier aus den Rohnährstoffen Eiweiß, Kohlenhydrate und Wasser besteht, ist die Herkunft ernährungsphysiologisch vollkommen unerheblich; außer dass Rohnährstoffe tierischer Herkunft biologisch besser verwertet werden können - auch wenn das dem Herrchen nicht passt. Und wenn wir schon über Lebensmittelverschwendung sprechen: besser der Einsatz im Heimtier als in der Tonne. Wie gesagt: dem Tier ist's egal .... .
  • Neue Erkenntnisse?

    24.01.2013, Karl Napp
    Ein Hund, der "gebarft" wird, frisst ja nicht ausschließlich Fleisch, sondern auch ein Großteil an Obst/Gemüse etc.
    Selbstredend ist dieses auch nicht ideal, aber allemal besser/gesünder als das, was die Tierfuttermittelindustrie uns als "Tierfutter"/Hundefutter/Katzenfutter verkaufen will.
    Einfach mal die Inhaltstoffe auf den Verpackungen anschauen....
    Würg...
  • Vegetarische Hunde?

    24.01.2013, Ina
    In meinem Bekanntenkreis beobachte ich zunehmend eine Vegetarisierung der Haustiere, bei gleichzeitiger Zunahme von Veterinärbesuchen. Dabei besagen die Untersuchungen lediglich, dass der Hund im Laufe der Domestikation seine Nahrung, die vorwiegend aus Lebensmittelresten und Schlachtabfällen bestand (und immer noch besteht) besser verwerten kann, als ein Wolf, der - beobachtet man ihn in der freien Wildbahn - ausschließlich von "Edelstücken" seiner erlegten Beute lebt (wenn die denn im Überfluss vorhanden ist). In Notzeiten wird alles verputzt. Ein Stück Fleisch besteht zu 20 bis 30 % aus Aminosäuren und der Rest sind Kohlenhydrate und Wasser (und Mineralstoffe).
    Man sollte nicht vergessen, dass sich Fleischesser durch eigene Darmrezeptoren für Eisen aus Fleisch auszeichnen.
  • Jeder wusste es

    24.01.2013, Dipl.-Ing. Hans-Georg Weke
    Muss man eigentlich eine akademische Studie machen, um herauszufinden, was alle Menschen schon immer wussten: Ein jeder überschätzt sich. Ob nun mit oder ohne Multitasking.
  • Gefahren werden übertrieben

    23.01.2013, Michael
    Ich halte die Gefahren für übertrieben. Zum einen deshalb, weil das ganze Laborbusiness nicht so einfach ist, wie es sich zunächst liest (was die Autoren ja auch gemerkt haben), besonders, wenn man dann nicht nur etablierte Rezeote nachkochen will, sondern neues entdecken mag. Dazu braucht man dann neben ausreichend Grundlagenwissen und Erfahrung auch den Zugang zu den passenden Materialien. Zum anderen ist es beispielsweise gar nicht mal so trivial, nennenswerte Mengen an Proteinen in Bakterien zu produzieren (die dann auch noch biologisch aktiv sind). Gerade bei Rizin bezweifle ich, das das überhaupt vernünftig geht, das Zeug ist cytotoxisch und die Chance, das die Bakterien das nicht überleben ist recht hoch.
    Auch der Hype um dem Besitz von Primern und Co. verstehe ich nicht so recht, hier wird meiner Meinung nach deutlich übertrieben.
    Um wirklich gefährliche Bakterien oder Viren herzustellen, gehört doch etwas mehr als nur ein paar Primer. Und dann muss man es auch noch hinbekommen, so zu arbeiten, das man nicht das Opfer seiner eigenen "Forschung" wird.
  • Mathematische Modelle in der Ökologie

    22.01.2013, Dr. Christian Monnerjahn, Magdeburg
    Der Autor gibt eine sehr gute Einführung in eines der Kernthemen der moderen Ökologie: prospektive Modellierung von komplexen Lebensgemeinschaften. Der Artikel beschreibt sehr anschaulich die Herausforderungen und erste Erfolge. Es wäre schön, das Thema weiter auszubauen - zum Beispiel die benutzten mathematischen Ansätze zu beschreiben - und mit denen zu vergleichen, die in anderen Disziplinen benutzt werden, zum Beispiel der Meterologie oder der Physik. Kann man biologische Systeme ähnlich modellieren wie Universen (siehe Artikel "Das Universum in der Kiste" im gleichen Heft)? Wie wählt man bei biologischen Systemen die Kennparameter und definitiert numerisch ihre Beziehungen? Aus meiner Sicht (als Biologe) ist eine solche vergleichende Betrachtung ein lohnendes Thema - auch, da "Rechnen" zwar fest mit Physik assoziiert ist, aber (zumindest gefühlt) wenig mit der der "weichen" Naturwissenschaft Biologie. Die Mathematikseminar im Biologiegrundstudium waren - zumindest in meinem Fall - nicht mit biologischen Themen korreliert. Auf der anderen Seite waren einfache statistische Modelle ein Kernaspekt des Ökologiegrundkurses an der Uni Bremen. Ökologie kommt ohne mathematische Werkzeuge nicht aus.
  • Erst die Menschen, dann die Wege...

    22.01.2013, Holger Gruber
    Als wir Anfang der 1960er Jahre in die gerade neu entstehende Siedlung der Neuen Heimat in Dortmund-Lanstrop zogen, wurden zwischen den großen Wohnblöcken allerlei Wege angelegt. Meine Mutter meinte dazu, sie habe gerade über einen interessanten Vorschlag gelesen: Man solle bei solcher Gelegenheit zunächst mal keine Wege anlegen, sondern erstmal die Leute auf der Grünen Wiese rumlaufen lassen. Da, wo sich nach einiger Zeit die Trampelpfade gebildet hätten, da sollte man dann die Wege bauen...

    Dieser listige Vorschlag lässt sich natürlich kaum umsetzen, denn 1. muss man irgendwann mal mit dem Planen und Bauen fertig werden. Und 2. macht der in unseren Breiten häufige Regen aus dem Netz von Trampelpfaden schnell einen schlammigen Sturzacker.

    Der am Ende des Artikels zitierte Vorschlag von Dirk Helbing, dass eine Simulation diese initialen Trampelpfade treten soll, geht den für die Praxis entscheidenden Schritt weiter!
  • Bedrückung

    22.01.2013, Norbert Stgephan
    Die Lektüre dieses Artikels hinterlässt Bedrückung. Dieser Beitrag will den Anschein erwecken, es handele sich um eine umfassende Übersicht über die angesprochenen Fragen - und beschränkt sich dabei auf einzelne, spezielle Gesichtspunkte, die gerade unter wissenschaftlichen Aspekten nicht haltbar sind, zumindest nicht in der Darstellung dieses Beitrages. Ausgangspunkt ist hierbei die Studie - oder besser Umfrage - der Bertelsmann-Stiftung im Rahmen des Projektes Gesundheitsmonitor 2012. Träger dieses Projektes ist die Bertelsmann-Stiftung und die BARMER GEK.

    Zunächst fällt auf, dass das Ergebnis dieser Darstellung ganz überwiegend auf Patientenbefragungen und vor allem auf die Aussagen von Psychologen und Psychiatern gestützt wird. Die hier präsentierten Ergebnisse sind gerade nach dem "gängigen wissenschaftlichen Denken" nicht nachvollziehbar oder auch nur belegt. Die Aussagen der Psychologen und Psychotherapeuten erwecken eher den Anschein, dass in das vermeintlich wissenschaftliche Denken eingepasste Vorstellungen und Vermutungen unter dem Mantel der Wissenschaftlichkeit als "Erkenntnisse" präsentiert werden. Damit befindet sich die Darstellung in einer langen Tradition, die schon 1847 ihren Anfang nahm. Seinerzeit äußerte sich Emil du Bois-Reymond "Brücke and I have sworn to each other to validate the basic truth that in an organism no other forces have any effect than the common physicochemical ones…" (New Beer in an Old Bottle: Eduard Buchner and the Growth of Biochemical Knowledge, pp. 97-98, ed. A. Cornish-Bowden, Universitat de València, Valencia, Spain, 1997). Interessanterweise sind die von den Kritikern herangezogenen (psychologischen) Begründungen chemisch-physikalisch nicht ohne weiteres zu erklären und nachzuvollziehen, obwohl sie (die Kritiker) nur solche Erklärungen gelten lassen wollen.

    In einseitiger Weise wurden in dem vorliegenden Beitrag ausschließlich Studien (die zum Teil nicht belegt sind) herangezogen, welche die Unwirksamkeit alternativer Heilmethoden belegen sollen. Eine objektive Darstellung verlangt immer auch die Kennzeichnung der Gegenposition. Diese fehlt hier gänzlich. Vielmehr wird der Behauptung, alternative Heilmethoden wären Plazebos gleichzustellen, breiter Raum gegeben. Diese Behauptung ist allerdings so erkennbar einseitig und den wirtschaftlichen Interessen verpflichtet, dass sie mit Wissenschaftlichkeit nichts mehr zu tun hat. Andernfalls hätte man eine ausgedehnte und vor allem wissenschaftlich fundierte Untersuchung vornehmen müssen. In dieser hätte es auch andere Untersuchungen als ausschließlich psychologische gegeben. Die in diesen Zusammenhängen allzu häufige Verbreitung von Halbwahrheiten, die Unterdrückung unliebsamer Tatsachen und die Manipulation von Studien verunsichern die Menschen mehr als alles andere.

    Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass es durchaus Untersuchungen gegeben hat, in denen die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen nachgewiesen worden ist - wie beispielsweise die Studien zur Wirksamkeit der Homöopathie im Rahmen des Programms zur Evaluation der Komplementärmedizin, das von der Schweizer Regierung in Auftrag gegeben worden und 2005 (positiv!) abgeschlossen worden ist.
    Antwort der Redaktion:

    Herr Stephan,

    vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Text. Ich teile Ihre Ansicht, dass in einem Beitrag diesen Umfanges immer nur ein Teilaspekt einer komplexen Fragestellung betrachtet werden kann.

    Es ging in dem Artikel ganz und gar nicht darum, Heilmethoden als "wirksam" oder "unwirksam" einzustufen. Gerade angesichts der Fülle der verschiedenen alternativen Therapieformen lag es mir genauso fern, allen den Charakter einer reinen Placebowirkung zuzuschreiben.

    Das Hauptanliegen dieses Beitrags war vielmehr, herauszubekommen und darzustellen, warum Menschen zu Therapien greifen, deren Wirksamkeit (noch) nicht durch klinische Studien belegt bzw. durch bekannte pharmakologische Wirkmechanismen erklärbar ist.

    Ulrike Gebhardt
  • Man lese "Die Zeit"

    21.01.2013, Erwin Gebauer
    In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Die Zeit" einlesenswerter Artikel hierzu erschienen. Er stellt weitergehende Informtionen zur Verfügung.
  • Betrifft auch die Gebiete EDV / IT / Medizin - Spezialisten / Experten

    21.01.2013, Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie auch schon in dem Kommentar des Softwareentwicklers (auch wenn dieser eher eine Art Vokabel-Training nutzt), zeigt sich dieses Verhalten des Für- und Wider-Abwägens auch bei ( EDV / IT / Medizin ) - Spezialisten / Experten. Welche bei der Aufsetzung eines neuen hoch komplexen Themas, innerhalb von 5 Minuten diese evaluieren und zu einer Mind Map (bis zu 2000 Knoten) darstellen. Indem durch die Selbstgespräche nicht nur die Thema Motivation / Ideen gelenkt, sondern auch dessen Abhängigkeiten / Fallen, durch das (Zwie)-Selbstgespräch gleich vereinfacht mitgeführt werden, um schnell hoch qualitative Ergebnisse zu erzielen.

    mfG
    Dipl.Ing.Ing. Bernd Letz
  • Euler versus Navier-Stokes Gleichungen

    21.01.2013, Helmut Z. Baumert, Ludwigslust
    Die Sackgasse, in der sich die Turbulenzforschung recht lange aufhielt, heißt Navier-Stokes-Gleichung. Sie gehört zur Klasse der singulär gestörten Gleichungen. Wenn man hier die Reibung gegen null gehen lässt, was dem Fall des idealen Fluids entspricht, so tritt bei null eine Singularität auf: Der Typ der Differenzialgleichung ändert sich und damit auch die Anforderungen an die Randbedingungen. Diese Singularität ist es, die wie eine Mauer fungiert, an der alle bisherigen Theorien scheiterten. Beginnt man eine Turbulenztheorie aber von der Eulergleichung her, so ist bekannt, dass deren Lösungen nicht eindeutig sind und man Physik hinzufügen muss. Dieser Approach hat also zunächst ein Geschmäckle. Fügt man man aber elementare ideale Wirbelgesetze in qualitativer Form hinzu, so erhält man die nötige Einzigkeit und es ergibt sich zwanglos eine ganz einfache Theorie der neutral geschichteten Turbulenz, die - neben anderem - als besonderen Gag erstmalig die karmansche Konstante als 1/SQRT (2*pi) ~0.399 liefert, wobei pi = Kreiszahl. Der geschätzte Leser kann all dies hier nachlesen: http://arxiv.org/abs/1203.5042 . In der Tat, Herr Bodenschatz hat Recht: Turbulenz wird nicht mehr lange unverständlich bleiben. Es gibt im Umkreis dennoch mehr als genug zu tun, zum Beispiel wenn Temperaturschichtung eine Rolle spielt und das Fluid schwingungsfähig wird, wenn schwere Teilchen transportiert werden und vieles mehr.
  • 18.01.2013, Harald Schnabel
    Mal eine ganz grundsätzliche Frage,

    unser Strafgesetz bzw. Gesetze allgemein, gelten doch für alle. Warum wird hier für die Kirche eine Extrawurst gemacht? Oder verstehe ich hier was falsch? Ich muss da immer an das Beispiel aus dem Buch Lexikon der Rechtsirrtümer denken: "Der Rechtsweg ist ausgeschlossen" (bei Gewinnspielen)

    Niemand kann den Rechtsweg, also staatliche Gesetze ausschließen. Auch der Papst oder "kircheninterne Gesetze/Vorschriften" nicht. Wie seht ihr das?
  • Der Murks hat Methode

    18.01.2013, Dr. Theo Wember
    Als Statistiker kann ich die Thesen des Artikels nur bestätigen.
    Im medizinischen Wissenschaftsbetrieb ist ein erheblicher Teil der publizierten Ergebnisse falsch, verzerrt oder der Signifikanzbegriff wird falsch interpretiert.
    Der Artikel belegt, dass es in der Psychologie wohl noch schlimmer ist. Es ließen sich aber leicht Standards etablieren, die so etwas verhindern. Man kann aber wohl nicht erwarten, dass Mathematik ferne Forscher, in der medizinischen Forschung typischerweise mit einem sehr gesunden Ego ausgestattet, mathematische Modelle richtig interpretieren und diskutieren.
    Ich arbeite jetzt für Ingenieure: dort ist es viel einfacher, saubere Versuchsmethodik und angemessene statistische Analysen zu vermitteln.
  • Noch etwas zu Schrödingers Katze

    18.01.2013, Josef Gnadl, Regensburg
    In seinem Beitrag "Schrödingers Zombie" schrieb Richard Jelinek:
    Wird man ernsthaft behaupten wollen, die Digicam hätte eine Superposition aufgenommen und diese würde erst beim Betrachten des Aufnahmematerials in einen Zustand kollabieren, der mit dem beobachteten Zustand der Katze kohärent ist? [Zitat Ende]

    Es ist wohl eher so, dass auch die Kamera Teil der Überlagerung ist, und in einem Zweig der Überlagerung eine Kamera existiert, welche eine tote Katze filmt, und in einem anderen Zweig eine Kamera existiert, welche eine lebende Katze filmt.

    Nach der Many-Worlds-One-Mind-Interpretation der Quantenmechanik ist das Bewusstsein ein außerhalb der bisherigen Physik existierender passiver Beobachter der Aktivitätsmuster des Gehirns. Wenn bei einem Messprozess das Gehirn (und die ganze Welt) sich in Zweige auseinander-entwickelt, spaltet sich das Bewusstsein nicht, sondern entscheidet sich für einen Zweig und beobachtet dann nur noch diesen Zweig. Es wird postuliert, dass die Bewusstseine aller Menschen und Tiere demselben Zweig der Welt folgen.

    Angewandt auf Schrödingers Katze könnte daraus diese Sichtweise folgen: Wenn die Katze sich in den lebenden und den toten Zweig auseinander-entwickelt, kann zweierlei passieren: Entweder das Bewusstsein der Katze folgt dem toten Zweig. Es hört auf zu existieren (oder vielleicht verliert es seine Individualität und verschmilzt mit einem Welt-Bewusstsein). Nach dem Zusammenhaltspostulat folgt das Bewusstsein des Experimentators diesem Zweig, in welchem sein Gehirn die Katze tot vorfindet. Im zweiten Fall folgt das Bewusstsein der Katze dem lebenden Zweig. Das Zusammenhaltspostulat sagt, dass das Bewusstsein des Experimentators beim Öffnen der Kiste auch in den lebenden Zweig eintritt. (Wenn die Kiste perfekt isoliert ist, sind in der Außenwelt bis zum Öffnen der Kiste beide Zweige identisch, und das Bewusstsein des Experimentators muss sich erst beim Öffnen entscheiden.)

    In jedem Fall ist das subjektive Erleben des Bewusstseins der Katze eindeutig und keine Überlagerung von Leben und Tod.

    In den nicht beobachteten Zweigen gibt es tatsächlich Zombiegehirne ohne Bewusstsein. Das braucht einen aber nicht zu stören, denn da diese Zweige ohne bewussten Beobachter sind, ist es dasselbe, als ob sie nicht existierten.

    Auf den Begriff "One Mind Interpretation" bin ich zum ersten Mal hier gestoßen:
    http://goertzel.org/dynapsyc/SquiresOneMind.htm

    Zur Seriosität dieser One-Mind-Interpretation: Sie hat es immerhin auf eine Literaturliste des CERN geschafft.
    http://cds.cern.ch/record/1368762/linkbacks

    Zu meinen eigenen Ideen, wonach das rätselhafte Ich-bin-Erlebnis von im Prinzip nachweisbaren Abweichungen von quantenmechanisch berechneten Wahrscheinlichkeiten begleitet sein könnte, siehe
    http://www.mikrocontroller.net/topic/254701
    http://www.drillingsraum.de/room-forum/showthread.php?tid=2907

    Zum Schluss: In dem Artikel wird, wenn ich mich recht erinnere, die Frage aufgeworfen, wie es um eine mögliche gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen Zweige der Quanten-Multiwelt durch die Gravitation steht. Die Sache war mir ein Rätsel. In dem Artikel las ich zum ersten Mal, dass sie tatsächlich ungeklärt ist. Vielleicht ergeben sich hier noch Änderungen an den oben dargestellten Ideen.
  • ergebnisoffen

    16.01.2013, howetzel
    Genauso wünsche ich es mir. So sollte die Diskussion geführt werden!
    Die Ansätze, die Herr van Noorden hier gibt, sollten deshalb weiter untersucht werden.
    Die ideologieverbrämten Aussagen unter 2, 3 und 4 beleben nur Vorurteile und sind deshalb bei allem guten Willen deshalb destruktiv.
    Denken sie immer daran, dass Deutschlands CO2-Einsparung nur Trittbrettfahrerei und keine echte Leistung ist!(http://www.spektrum.de/alias/klimaschutz/anatomie-des-scheiterns/1180445). Denken Sie daran, dass die 25% Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen für die aufgewendete Förderung und Privilegierung dieses Stromes eigentlich ein mageres Ergebnis sind!

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