Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Zwei entscheidende Grundlagen

    12.03.2013, Walter Weiss
    fehlen in der Fülle der Anwendungen mathematischer Überlegungen:

    (1) Unsere Sprache - und das gilt für alle menschlichen Sprachen - beruht auf basismathematischen Prinzipien. Sie besteht nämlich aus lauter Abstrakta, und zwar aus Gründen der Ökonomie und der Vereinfachung. Statt für jede Pflanze mit Stamm und Zweigen ein eigenes Wort zu nehmen, sagt sie 'Baum'. Sie behandelt also zahllose nur ähnliche Individuen wie gleiche. Von diesem Zeitpunkt an beginnt das Zählen - viele gleiche Gegenstände (oder auch Vorgänge) kann man abzählen, wobei zunächst die Zahlen Adjektiva zu den Abstrakta sind, später dann bei Fortentwicklung selbständig werden und sich von den Gegenständen/Vorgängen lösen.

    Übrigens ist dieser Vorgang nichts anderes als die Abbildung der insofern völlig übereinstimmenden (Denk-)Vorgänge im Gehirn auf das akustische Medium.

    Die Anfänge der Mathematik sind also jeder Sprache immanent und von ihr nicht zu trennen.

    (2) Naturwissenschaftliche Forschung besteht stets darin, Gegenstände und Vorgänge außerhalb der Reichweite der körperlichen Sinne verstehen zu lernen - mit zwei Ergebnissen (im Fall des Erfolgs einer solchen Forschung): zum einen wird das gefundene Ergebnis immer in Form einer mathematischen Formel auszudrücken sein (sodass ein 'Verstehen' im natürlichen Sinn gar nicht stattfindet, sondern 'nur' ein Berechnen); zum andern enthält die so gefundene Formel für die Berechnung eines außerhalb der Reichweite der körperlichen Sinne liegenden Gegenstandes/Vorganges stets als Sonderfall die zuvor längst aus der klassischen Physik bekannten Regelvorgang aus dem Gebiet innerhalb dieser Reichweite

    Also: Mathematik allüberall, gar nicht nur in den hervorgehobenen Sonderbereichen, sondern ständig in der täglichen Sprache und in sämtlichen naturwissenschaftlichen Ergebnissen.
  • Schwierige Frage

    12.03.2013, Blöb
    Handle ich wirklich sexistisch, wenn ich meine Freundin nachts ungerne alleine durch die Stadt laufen lasse?
    Selbstverständlich verbiete ich es ihr nicht, aber es ist mir doch lieber, wenn sie von jemandem begleitet wird. Dies einfach aus dem Grund, dass sie schlicht aufgrund ihres Frau-Seins in einer gewissen Gefahr schwebt sexuell belästigt zu werden, dies ist ja leider nicht zu leugnen.
    Natürlich ist das Problem nicht ihr Wunsch nachts alleine rauszugehen, das Problem sind die Männer, die Frauen auf der Straße belästigen oder schlimmeres, allein gegen das Zweite kann ich kurzfristig nichts tun, "gegen" das Erste schon.
    Schwierig.
  • Trotzdem gewinnbringend

    10.03.2013, Walter Weiss
    Diese Rezension war trotz nicht zu überlesender negativer Kritik doch so weit geeignet, Interesse am Buch zu erwecken, dass ich es mir angeschafft und sehr gern durchgelesen habe. Für einen interessierten Laien bringt es eine gute und verständliche Zusammenstellung.

    Die Rezension hat ein übriges geschafft: ich werde mich nach Claus Kiefer und Julian Barbour in der Fachliteratur des Netzes umsehen und meine Neugier auch insofern befriedigen. Hilfreich wären in der Rezension natürlich ein wenig konkretere Hinweise und Nachweise insofern gewesen...
  • Kränkende Effekthascherei

    10.03.2013, Ulrike
    Ich empfinde manche Aussagen wirklich als kränkend, sowohl für mich als Frau als auch aus Sicht der Männer. Für mich ist das kein positiver Beitrag zum "Frauentag", sondern ein Beitrag über Wehleidigkeit in dem Ängste geschürt und aufgebauscht werden. Ich bin Frau, ich bin stolz und ich bin auf meine Weise machtvoll. Es hat früher starke Frauen gegeben, es gibt sie jetzt und es wird sie immer geben. Ich bin nicht auf diese Instrumentalisierung von Frauen, gegen Männer und alles männliche angewiesen.
    Was man selbst fürchtet, was man in sich selbst spürt, aber nicht wahr haben möchte, wird unreflektiert auf andere projiziert. "Ein Schelm wer böses dabei denkt" - ist gar nicht so falsch.
  • Viel Nonsens hier....

    09.03.2013, MrX
    "...verschlechtert sich durch die zusätzlichen Emissionen von CO2 und abgefackeltem Erdgas schlagartig die Ökobilanz des Luftraums, woran die ganze Welt - und nicht nur die USA - leiden muss"

    Unsinn, denn Erdgas verdrängt in den USA vor allen Dingen Kohle als Energieträger. Die CO2-Bilanz der USA ist besser, als die von Deutschland, wo wir einen teuren und schmutzigen Mix aus Braun/Steinkohle sowie Wind & PV haben.

    "Es soll und muss daher massiv GEGEN das Fracking opponiert werden, und das vor allem bei uns in Deutschland, denn es konterkariert eklatant die Energiewende."

    Genau darum geht es... es gibt ein sinnloses Ziel und alles was dem entgegensteht ist schlecht.
  • Fracking , tightoil und Schiefergas... ein Scheinriese.

    09.03.2013, Tom Schülke
    Auch von mir vielen Dank für den Artikel.

    Das Post-Carbon Institut in Californien leistet hier hervorragende Aufklärungsarbeit.

    Tatsächlich befindet sich die konventionelle Ölförderung inzwischen auf einem seit 2004 anhaltenden Plateau und die Experten erwarten dass bis 2030 diese Ölförderung bei gleichzeitig in den Schwellenländern steigendem Bedarf und bei steigendem Eigenbedarf der Ölförderländer um bis zu 40% einbrechen kann.

    Schiefergas und Schieferöl werden die entstehende Lücke kaum füllen können. Selbst im Zusammenspiel mit Tarsanden, Gas to Liquid verfahren, Kohleverflüssigung und Tiefseeöl, werden wir nicht in der Lage sein, die entstehende Lücke des vier bis fünf- fachen der Fördermenge des heutigen Saudi Arabiens aufzufangen.

    Ein weiterer wesentlicher Aspekt, den dieser Artikel nicht beleuchtet , ist zudem der EROEI (Energie Return on Energie Invested). Der liegt beim tight-oil derzeit selbst in den sweet-spots bei 17:1 also in etwa beim energetischen Gewinn von Tiefseeöl (im Vergleich zu 100:1 zu Beginn des Ölfoerderzeitalters) . Er wird fallen sowie die Fördermöglichkeiten der Sweetspots gesättigt sind. Und niemand kann derzeit vorhersagen wie schnell. Nach Schätzungen muss aber unsere technische Zivilisation zum Erhalt Ihrer industriellen Struktur mindestens einen EROEI von 5:1 erreichen, da zusätzlich zur Energieförder-Infrastruktur natürlich auch andere Strukturen wie zb. Schulen, Krankenhäuser Eigenheime oder Strassen nötig sind damit die Energieförderung betrieben werden kann.

    gute Artikel zum Thema Tight Oil und Schiefergas findet man übrigens auf der Website http://www.peak-oil.com auf der unter anderem der Geologe Christoph Senz gut verständliche Artikel postet.

    Wir alle sollten uns bewußt werden dass entgegen der Überschwenglichen medienglorifizierungen der Presse das Ölzeitalter längst angezählt ist. Was uns bevorsteht ist ein Rückgang der weltweit verfügbaren Nettoenergieverfügbarkeit.

    Denn eines sollte klar sein. Es ist Irrelevant wie groß die Reserven oder Ressourcen im Boden sind. Relevant für unsere Wirtschaft ist alleine die Frage wie schnell wir die Energie aus der Erde bekommen. Und da sieht es nüchtern betrachtet bereits in 10-20 Jahen düster aus.
  • Wer erzeugt die Masse des Higgs?

    09.03.2013, alfred h.dürr
    Wie kommen die Teilchenphysiker aus dem Teufelskreislauf: Higgs erzeugt die Masse der
    Elementarteilchen, wer erzeugt die Masse des Higgs? Wie soll Higgs die Masse der schwachen WW (W+,W- und Zo) und in welcher quantitativen Menge erzeugen? Higgs 125 GeV und Zo 91,2 GeV:wie soll das gehen?und die vielen anderen Teilchenmassen /energien:
    von 10 hoch -9 bis 10hoch3?Wie kann es die Resonanzen der Neutrinos (masselos und mit Masse)beschreiben? Warum nicht auch die Masse der Protonen (up-quarks 2,4 MeV)? in Darmstadt (GSI) sollen die Hyperonen eigentlich und nicht das Higgs für die Masse veranstwortlich sein!!Und unsere normale Masse ("schwer" durch die noch nicht gefundenen Gravitonen?) "träge" in Bezug auf den Machschen Fixsternhimmel? Bleibt das Higgs weiterhin das "gottverdammte Teilchen" ?.....
    oder man muss es wie Lisa Randall es in ihrem letzten Buch beschreibt:" der LHC muss es erfinden!" .......
  • Männer als Frauenversteher?

    08.03.2013, J.
    Nach der berechtigten Integration von unterschiedlichen Ethnien könnte man natürlich auch eine Integration der Frauen in die Männerwelt anstreben und umgekehrt. Aber was soll diese ganze Gleichmacherei, wo sich Männer und Frauen nun mal wesentlich deutlicher voneinander unterscheiden als unterschiedliche Ethnien? Man könnte beinahe sagen, dass Männer mit anderen männlichen Primaten verwandter sind als mit Frauen und das gleiche auch auf Frauen bezogen. Wozu gibt es denn die Werbung des Mannes um die Frau und warum fragt sich niemand, warum Sexismus meistens nur Männern vorgeworfen wird? Wer ständig nur von Sexismus spricht, kann gerne versuchen die natürlichen Triebe aus den Angeln zu heben.
    Was die Karriere angeht: Männer müssen sich ebenfalls gegen Angriffe und die Konkurrenz ihrer Geschlechtsgenossen wehren und schaffen das meist mit Witz oder Scharfsinn. Haben Frauen ihren Sympathiebonus nicht auch oft genug ausgenutzt um in der Männerwelt voran zu kommen? Es ist ja nun nicht so, dass Männer die Frauen verabscheuen wie es zwischen verschiedenen Ethnien vorkommen kann!

    Frau Becker, wenn Sie die Männer nicht zu vollkommen gefühlskalten Maschinen und Lakaien einer „feministischen“ Gesellschaft machen wollen, dann sollten Sie in Ihre Überlegungen bitte auch die Natur der Männer einbeziehen. Denn wie wir alle vielleicht wissen – und das ist kein bloßes Vorurteil – sind Männer nicht so gut in der Lage mit ihrer Gefühlswelt oder Empathie so gut umzugehen wie Frauen. Der utopischen Vorstellung von romantischen Poeten und Frauenversteher als Bild eines idealen Mannes scheinen jedoch auch Sie anzuhängen. Kein Wunder, nach einem von weiblichen KommilitonenINNEN geprägten Psychologie-Studium!
    Und könnten Sie dann bitte auch gleich diese Gleichstellungsverstümmelung von Substantiven beenden?
  • Unbefriedigende Definition

    08.03.2013, Gernotjavascript:{}
    Die im Interview gelieferte Definition von Sexismus klingt leider recht hilflos und versucht erst gar nicht eine Abgrenzung vor dem Hintergrund des uns angeborenen bzw. angelernten sexuellen Verhaltensrepertoirs bereitzustellen. Das wird noch verstärkt durch den Hinweis, dass auch 'benevolentes' Verhalten sexistisch motiviert sein könnte. Wird hier subjektive Vermutung als Entscheidungskriterium zugelassen?
    Ist es nicht auch sexistisch, wenn uns von Natur aus mitgegebene sexuelle Signale gezielt zu Supersignalen hochgerüstet werden um sie zum wirtschaftlichen Vorteil, zur Interessendurchsetzung oder zur Machtausübung einzusetzen?
  • Frauenmode pervertiert

    08.03.2013, Ing. Peter Sinnl
    Wir hatten in den 60ern die Zur-Schau-Stellung der weiblichen Sexualmerkmale z. B. bei der Palmers-Werbung angeprangert - nicht aus Prüderie, sondern wegen der Jugendschutzgesetze. Wie haben die Frauenorganisationen reagiert? Es wurden danach auch halbnackte Männer posiert. Nachdem ich als FKK-Anhänger (und auch in der Sauna) seit dem 7ten Lebensjahr mit dem (allzu)menschlichen Körper vertraut bin, glaube ich, dass gerade in unserer Zeit die Kleidung der Weiblichkeit an sexueller Offenheit nichts verbirgt. Ich setze mich z. B. in die Situation eines Muslimen, der ganz bewusst mit dieser Prostitution konfrontiert ist.

    Im China Mao Tse Tungs war die Kleidung bewusst auf die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ausgerichtet - gar nicht schlecht, bedenkt man, dass die Larvenschau über die Faschingszeit hinaus fröhliche Urständ feiert.

    Am Rande bemerkt: Sieht man in die neurotisch gezeichneten Gesichter oft hübscher, junger Mädchen, die mit "hängendem Nipf" durch die Gassen streunen, denen jedes Lächeln fremd ist und deren Lachen pubertäres Gelächter ist, dann würde ich sie ohnedies keines Blickes würdigen.

    Wirkliche Frauenpersönlichkeiten umgeben sich mit einer Aura distanzierter Unnahbarkeit, die wirkliche Männer würdigen - das Buberlzeug war ja immer pervers.

    Zitiere den Psychiater Dr. Hans HOFF: Der Mensch am Ende des 20. Jhdts. wird eine organisierte Neurose sein.
  • Subtiler Sexismus

    08.03.2013, Hekate
    Der Artikel ist gut geschrieben und unterhaltsam. Aber sehen wir das Thema nicht zu verbissen? Ungleichbehandlung von Frauen im Arbeitsleben, z.B. schlechtere Bezahlung, als Männer, finde ich Sexismus pur und das ist wichtiger zu bekämpfen.

    Ein verbaler Faux-pax ist doch für den Betroffenen selbst peinlicher, vor allem, wenn er öffentlich gemacht wird. Das muss nicht unbedingt ein Politiker sein, auch im "normalen" Job kann man sich wehren, indem man die Bemerkung ganz harmlos im größeren Kreis wiederholt; dafür muss man gar nicht witzig und ironisch sein. Beleidigende Bemerkungen sollte man sich allerdings sofort verbitten und keinesfalls gefallen lassen; dafür wird man auch nicht als verbiestert oder Emanze angesehen.

    Aber ich möchte die Männer keinesfalls ermutigen, einen harmlosen Flirt oder ein nett gemeintes Kompliment aus Angst vor einer Sexismusdebatte wegzulassen.

    Relax!

  • De übliche Blindheit der Altertumsforscher

    08.03.2013, Hartwig Biedermann
    Weder seien bevorzugt Frauen dargestellt worden, noch gäbe es andere Anzeichen für eine besondere Rolle der Frau. "Es scheint, als sei der Unterschied zwischen den Geschlechtern schlicht und ergreifend unwichtig gewesen."
    Wie blind muss Herr Lichter sein, wenn er angesichts der zahlreichen Göttinnen-Statuen und Figuren
    so etwas sagen kann? Spricht nicht auch im Stierheiligtum die gebärende Muttergöttin, die gerade ihren Stierheros gebärt dafür, dass die männlichen Führer auf Zeit in dieser Kultur ganz unter dem Einfluss des Großen Weiblichen standen? Natürlich kann man auch übersehen, dass die männlichen Gebeine in dieser ersten Großstadt in Massengräbern zusammen geworfen wurden, während die weiblichen komfortable Einzelbestattungen erhielten.
    Man muss auch nicht wissen, dass bereits in den frankokantabrischen Höhlen der Altsteinzeit der männliche Stierheros sowie das weibliche Pferd als Führerin der Herden eine dominante Rolle in den Kathedralen der Steinzeit spielen. Wurde nicht auch noch dem Zeus ein Stier geopfert, anstelle des Gottes selbst, dessen Opfer vermutlich ursprünglich ein menschliches vorausging? War nicht auch noch der Pharao stets der große Stier, zu dessen Inthronisation stets ein heiliger Apisstier mutinthronisiert wurde? Waren nicht auch noch die sumerischen Könige allesamt "Söhne der großen Mutter"? Das Motto solcher blinden Forscher ist doch seit Jahrzehnten:
    Es darf nicht sein, was nicht sein soll! Interdisziplinäres Forschen sieht anders aus... Vielleicht sollte Herr Lichter sich mein Buch "Mutterrecht, Matriarchat und Mythos bestellen."
  • Sexismus bereits in der Schule

    08.03.2013, R. S. M.
    Vielen Dank für diesen Artikel!

    " (...) Umgekehrt haben Männer, die sich nicht helfen oder bevormunden lassen wollen, keine negativen Folgen zu befürchten."

    Auf Grund der unterschiedlichen Rollenbilder wird das gleiche Verhalten leider unterschiedlich wahrgenommen, abhängig davon, ob es eine Frau oder ein Mann ist, die oder der sich so verhält. Ich würde mir wünschen, dies bereits in der Schule anzusprechen und entsprechend in den Unterrichtsstoff zu integrieren, den Schülern (und Lehrern) den ihnen oft gar nicht so erlebten Sexismus bewusst zu machen.

    Meiner Erfahrung nach gelten Mädchen zum Beispiel schneller als verbissen, während bei Jungen Ehrgeiz eher als etwas Positives bewertet wird. Naturwissenschaftliches Interesse (und/oder evtl. sogar eine Begabung auf diesem Gebiet) wird in der Regel erst gar nicht vermutet bei Mädchen. So werden sie auch seltener gleich behandelt bzw. gefördert wie Jungen.

    Anstatt extra Kurse etc. für Mädchen einzuführen, wäre ein Umdenken doch angesagt - auch seitens der (beispielsweise) Mathematiklehrer.
  • das alte Dilemma

    08.03.2013, Tede
    Ich finde das Interview sehr informativ und interessant. Gerade im Frühling - es mag lächerlich klingen, aber so ist es - werden Frauen häufiger von zweifelhaftem männlichen Interesse gespickt. Dass das Problem allgegenwärtig ist (und nicht nur von Männern gegenüber Frauen ausgeht), ist außer Frage.

    Bedauernswerterweise ist die Thematik noch nicht damit behoben, dass man von außen herangetragenen Sexismus mit Witz und Ironie (und sämtlichen Schattierungen davon) zurückwirft. Leider ist es häufig so, dass gerade das eine Sache ins Rollen bringt, die unangenehm und penetrant für den/die Betroffene wird und zumeist aus z. B. Annäherungsversuchen und gesteigertem Sexismus besteht. Es wäre schön, wenn darauf auch noch eingegangen wäre, weil das kein seltenes Problem darstellt (gerade jetzt, zur "Saison")

    Trotz allem, ich empfand das Interview als lesenswert, an dieser Stelle ein Dank.
  • Relativitätsprinzip

    08.03.2013, Mathias Völlinger
    'Isaac Newton war klar, dass Raum und Zeit durch "Bewegung" verknüpft sind, er konnte aber nicht über seinen Schatten springen und erklärte sie zu unabhängigen, absoluten Größen.'

    Zumindest der Raum war doch schon damals nicht "absolut", sonst würde ja nicht mal das galileische Relativitätsprinzip gelten, wonach gleichförmig bewegte Systeme dynamisch äquivalent zu ruhenden Systemen sind. So habe ich das zumindest verstanden :-/