Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Ist das nicht natürlich?

    05.10.2017, Christian
    Zur Verteidigung der viel gescholtenen "neuen" Medien, muss ich anmerken, dass es heute unerheblich ist, wo und wann die Sonne aufgeht. Was nützt mir das Wissen das im Stadtpark eine Eiche steht und keine Birke, da spreche ich noch nicht einmal davon zu bestimmen was für eine Eichenart es ist. Man entfremdet sich soweit von der Natur, weil man es im heutigen Leben nicht benötigt. Ich muss nicht wissen wie die Raupe des Schwalbenschanz aussieht, ich muss nicht wissen wie man Ton brennt, welche Bäume es vertragen, das man die Rinde entfernt, oder ob der Vogel im Garten ein Haussperling oder ein Weidensperling ist. Das Gehirn kann nicht unendlich Wissen aufnehmen. Vor 500 Jahren war es einfach sich verschiedene Vogelarten zu merken, inklusive Gefiederbild und Singstimme, heute ist es wichtiger das ich meine PIN-Nummer der SIM Karte kenne.
  • Deprimierend

    05.10.2017, Sonja D.
    Ich habe mich schon als Kind für die Natur interessiert, später Biologie studiert und mich auf Insekten und Vegetation spezialisiert. Ich stelle fest, dass man bei den allermeisten Leuten mit diesen Interessen als "Sonderling" gilt (neue Medien hingegen werden als hip wahrgenommen).

    Weiterhin stelle ich eine wahre Hysterie fest, die sich in der Bevölkerung breitmacht, sobald es nicht um gepflegte Garten- und Parkflächen, sondern "echte" Natur geht, wo dann mal unversehens ein Insekt auf dem Ärmel sitzt, oder ein Wurm aus der Erde schaut. Diese Hysterie übernehmen die Kinder von ihren Eltern, die auch schon keine Ahnung haben.
  • Erschreckend

    05.10.2017, Peter Pfahl
    ...aber ich bin mir sicher, meine Pfadfinder hätten deutlich besser abgeschnitten. Es wird immer einen Teil der Bevölkerung geben, der sich intensiv mit Natur und Naturschutz auseinandersetzt. Auch in Städten. Dieser Anteil mag zwar aus verschiedenen Gründen zurück gehen, aber sicherlich nie ganz verschwinden, wie man den Text teilweise verstehen könnte.
  • Keine Panik

    04.10.2017, Michael Weskamp
    Der Autor hat Recht. Streunende Hunde sind gefährlicher. Selbst Kühe in den Alpen töten gelegentlich Wanderer und man lässt sie im Allgemeinen in Ruhe. Bei Kurti bin ich nicht sicher, ob es nötig war, ihn zu erschiessen, immherhin, er zeigte auffälliges Verhalten. Wo ich lebe, ist seit einigen Jahren auch ein Wölfin und verirrt sich selten mal in den Bericht der Jägerschaft. In Zukunft braucht es sicher Regelungen, die Aufnahme in die Liste jagdbaren Wildes ist der erste Schritt, der zur Zeit erstmal weitere Schutzmassnahmen erlaubt.
    An den Poster, der auf Polen und Rumänien hinweist, möchte ich an die Dokumentation über Wölfe in Bukarest erinnert, die sich frei quer durch die Stadt bewegten und von den Bewohnern für verwilderte Hunde gehalten wurden. Sie bewegten sich zwischen Höhle mit Jungen abseits des Stadtrandes und Plätzen mit Futter quer durch das Stadtzentrum.
    Hysterie und Panik ist wirklich nicht notwendig. Die Bevölkerung sollte aber schon darauf hingewiesen werden, nicht zu füttern und die Tiere zu verjagen, wenn man ihrer ansichtig wird auch wenn man sich über ihre Gegenwart freut.
  • Vermutungen und Vorwürfe

    04.10.2017, Pollo Asado
    "Verdächtig auch, dass sich der Kritiker P.A. nur auf Stilformalismen stürzt, aber noch nicht mal versucht, die Vorwürfe der analytischen Oberflächlichkeit und des Propagandageruchs durch Argumente zu entkräften."

    Noch ein Verdacht ;-)


    Nun, Herr Schaber, ich würde ja gern auf Argumente eingehen, die die "Vorwürfe der analytischen Oberflächlichkeit und des Propagandageruchs" (einfache und primäre Anführungszeichen, weil Zitat) untermauern. Allein, es lassen sich in Ihrem Text keine finden.

    Sie schreiben: „Die Rolle bzw. die Gefährlichkeit von "social bots" wird vermutlich maßlos übertrieben.“

    Sie können ja gerne vermuten. Um aber auf Ihre Vermutung argumentativ eingehen zu können, müssten Sie schon äußern, worauf sich Ihre Vermutung stützt. Immerhin hat Professor Hegelich dazu ein Gutachten veröffentlicht (im Ursprungstext von Herrn Lobe zitiert). Professor Hegelich arbeitet schon länger zu diesem Thema und kann seine Ergebnisse belegen. Sie Ihre Vermutung auch?

    Sie schreiben: „Denn es hingen wochenlang im ganzen Land massenweise "plakative" "bots" an jeder Straßenecke und es wurden wochenlang Wahlspot-"bots" in den Großmedien gesendet (usw). Deren Wirkung auf Wahlentscheidungen übertrifft vermutlich die von "social bots" um Längen.“

    Dass es auch andere Werbemittel als Social Bots gibt, sagt nichts über deren Wirkungsweise aus. Ihr Verweis darauf ist also so überflüssig, wie Ihr rhetorischer Kunstgriff, diese anderen Mittel „Bots“ zu nennen. Außer dem Wunsch des Auftraggebers, dass sie die Wähler in seinem Sinne beeinflussen mögen, haben diese anderen Mittel nichts mit Bots zu tun. Der Meinungsartikel soll ja gerade das Besondere dieses neuen politischen Werbemittels diskutieren. Dazu liefert der Artikel einige Argumente, zu denen Sie nichts zu sagen haben.

    Sie schreiben: „Die social-bot "Analysen" muten oberflächlich an.“

    Schön, sie muten an. Gibt es auch ein Argument, oder sollen wir Ihnen das jetzt einfach glauben, weil sie es sind?

    Sie schreiben: „Manches riecht nach politischer "Gegenpropaganda."“

    Können Sie etwas genauer beschreiben, was Ihr Geruchssinn wahrgenommen hat? Welcher Teil des Textes („Manches“), welches Argument ist weshalb falsch, weil Propaganda?

    Kurz zum Schluss: Sie bringen nichts, auf das man inhaltlich eingehen könnte. Substanzlose Vermutungen und argumentlose Vorwürfe sind einfach nicht diskutierbar.

    Nachweisen müssen Sie die schon.
  • Ist das so?

    04.10.2017, waldschrat
    Vielleicht hatten die Versuchspersonen einfach ein uebersteigertes Selbstvertrauen und dachten daher haeufiger, mehr Probleme loesen zu koennen? Immerhin glauben auch mehr als 50% der Menschen, der schlaueren Haelfte der Menschheit anzugehoeren.
  • Die Antworten von heute sind die Saat, leider eben nicht die Frucht der Erkenntnis

    04.10.2017, FractalOrbit
    Die Zeit ist mir zu statisch betrachtet, der maximale Informationstraffic von Raumzeitpunkten nicht berücksichtigt und generell macht die Natur auch mal Fehler. Wen das nicht so sein kann dann.....
  • Angst um's Überleben

    04.10.2017, Gregor Metz
    All unser Denken ist auf uns selbst gerichtet und so können wir uns alles vorstellen, wozu auch wir Menschen fähig wären. Davon ausgehend, gibt es nur wenige Gründe für extraterrestrische Inteligenzen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Vielmehr wäre es so, dass Aliens, mal deren Interesse vorausgesetzt, nur aus drei nachvollziehbaren Gründen agierten: Erhaltung der eigenen Spezies, Profit oder Forschung.

    Gehen wir davon aus, dass es um deren Erhaltung geht, sieht es düster für uns aus. Wir stören und sind überflüssig. Oder, wir wären selbst das Ziel. Mit anderen Worten: entweder es geht um die Ressourcen unseres Planeten oder wir selbst wären wertvoll als Nahrung oder körperliche Wirte für die Herstellung einer solchen.

    Gehen wir von dem nur allzu menschlichen Grund des Profits als Grund für eine Kontaktaufnahme aus, wird es noch schlimmer für uns. Ich muss das nicht weiter ausführen, jeder kennt die Grausamkeiten, derer der Mensch fähig ist, wenn es um Profit geht; wie immer dieser aussieht. Hier also werden wiederum unser Planet oder wir selbst den Wert darstellen. In beiden Fällen letztlich tödlich für uns.

    Und letztlich die Forschung. Was soll erforscht werden? Unser Planet mit all seinen Ökosystemen und seinen Populationen? Möglich. Als Terrarium oder Zoo für extraterrestrische Forschung zu dienen, geht für Mensch und Erde ebenfalls tragisch aus - erinnern wir uns nur an eigene Vorgehensweisen in diesem Bestreben.

    Im Übrigen ist auch eine weitere Art der Betrachtung interessant: sollte die Erde von einer intelligenten Spezies observiert werden, müsste diese zwangsläufig feststellen, dass ausschliesslich der homo sapiens alles in seiner Macht stehende tut, um den Planeten zugrunde zu richten. Keine andere Lebensform unseres Planeten tut so etwas! Ergo müsste der Mensch als cancerogene Epidemie eingestuft werden, die, sollte man den Erhalt dieser Welt als Ziel haben, entweder indoktrinatorisch oder toxikologisch "behandelt" werden müsste.

    Ich mag es drehen und wenden,wie ich will, letztendlich hat es stets negative Auswirkungen für uns, wenn uns überlegene Intelligenzen - und das müssen sie sein, so sie den Weg zu uns finden - kontaktieren. Zugegeben, ich beziehe alles darauf, wie der Mensch handeln würde; die Erfahrungen aus den letzten Jahrhunderten haben es auf drastische Weise gezeigt, wie "wir" sind. Und so fällt es mir sehr schwer, an freundliche oder gar freundschaftliche Kontakte zu glauben. Aus den geschilderten Gründen kann ich daher nur davor warnen, die galaktische Position der Erde durch irgendwelche Botschaften ins All zu offenbaren. Wenn wir selbst dazu in der Lage sein werden, andere Welten zu besuchen, ist noch Zeit genug, mit anderen Intelligenzen in Kontakt zu treten.

    Mit dem Hinweis auf Vorsicht..
    G. M.
  • Warum so kompliziert?

    04.10.2017, Robert Orso
    Es würde schon reichen, wenn Firmen wie Facebook, Google, Amazon und Co. ihre Steuern genau so anständig bezahlen wie deren Nutzer. Dann wäre reichlich Geld da, um über ein Grundeinkommen oder einen anderen sozialen Nutzen nachzudenken.

    Im Übrigen ist es mit der Freiwilligkeit der Nutzungsdaten gar nicht so weit her. Nur weil die Nutzer keine Möglichkeit haben, diesen Diebstahl zu unterbinden, wird er nicht rechtskonform. Heute produziert man ja schon monetarisierbare Daten, wen man überhaupt nichts tut, nur aufgrund indirekter Beziehungen zu anderen. Selbst wenn man gar keinen Computer oder kein Smartphone hat, wird man von anderen in Gesprächen oder E-Mails erwähnt, ist auf Fotos die andere Benutzer teilen usw.

    Selbst Totalverweigerung ist also kein Mittel, um die Verwertung der eigenen, persönlichen Daten zu unterbinden.
  • Plastik, Plastik, Plastik

    04.10.2017, Plastik
    Es ist echt verrückt wie viel Plastik in unseren Weltmeeren so schwimmt.
    Bis ins Jahr 2050 könnten es ja sogar mehr Plastikteilchen als Fische geben :(

    Doch nicht nur das Plastik in Form von Plastiktüten, Plastikflaschen sondern auch Mikroplastik in Duschgel usw. :(
    Ganz schön krass.

    https://ecoyou.de/mikroplastik-2/
  • Normalität nur als Schlagwort benutzt aber nicht erklärt..

    04.10.2017, Yannick Oswald
    Hallo zusammen,

    ich finde die Kolumne hier sehr schön und lese sie regelmäßig. Aber in diesem Beitrag z.B. finde ich es nicht gerecht den Begriff Normalität nur als stilistisches Mittel zu benutzen und nicht zu erklären warum die Mathematiker sich solch einem Begriff bedienen. Eigentlich ist die Begriffnutzung ganz natürlich oder "normal" an dieser Stelle (gerade auch im alltäglichen Sinne), da die Definition ja gerade ist, das alle jeglichen Zahlenkombinationen gleicher Länge gleich häufig d.h. mit gleichem Erwartungswert auftreten. Wie in einer Normalverteilung halt und nicht zu gunsten bestimmer Kombinationen verzerrt. Daher ist der Begriff normale Zahlen mathematisch und alltäglich sehr sinnvoll, da man von einer Häufigkeitsverteilung die "normal" ist ausgeht und eben nicht z.B. Power Law verteilt o.Ä. Dieser Normalitätsbegriff ist im Übrigen auch sehr gleich dem, den wir im Alltag benutzen. Wenn wir etwas als normal bezeichnen, z.B. die Größe einer männlichen Person in Deutschland d.h. 1,80m liegt das daran, dass die Größen der Männer in Deutschland um diesen Wert normalverteilt sind. Finde ich schade also, dass der eigentliche mathematische Gedankengang hinter dem Begriff gar nicht erwähnt wird. Populärwissenschaft ja, aber bitte die eigentliche Message transportieren und nicht so tun als würde Mathematiker fernab jeglicher Realität durch die Gegend spinnen ;).
  • Stichwort Gänsefüßchen...

    04.10.2017, Martin Tauchnitz
    Lieber Herr Caltern,

    vielen dank für die Links.
    Ich bestreite nicht, dass sich der gute Prof. Kotrschal eingehend mit Wölfen befasst hat. Leider macht das die Sache nur noch schlimmer.
    Denn ganz offensichtlich ignoriert er zum einen wesentliche Fakten (z.B. die auf jeden Fall bereits erfolgten Angriffe seitens Wölfen in Deutschland und anderen Ländern) und zum anderen propagiert er ein quasi fest programmiertes Verhalten seitens seiner Schützlinge, was a) durch die Entwicklung bereits widerlegt ist und b) grundsätzlich jedem Gedanken von Entwicklung und Evolution Hohn spricht - ganz besonders im Hinblick auf die außerordentliche Intelligenz dieser Tiere.

    Für mich als jemanden, der sowohl Herrn Kotrschal, als auch den Wölfen grundsätzlich neutral gegenüber steht, entsteht der Eindruck, dass er extrem wichtige Rahmenbedingungen, nämlich die Bevölkerungsdichte in Deutschland sowie die Art und Weise, wie der Mensch in Deutschland dem Wolf entgegen treten kann / darf / will, komplett ausblendet. Dasselbe gilt natürlich für die Folgen, die diese Rahmenbedingungen für das Verhalten der Wölfe haben - und DAS ist meiner Meinung nach unwissenschaftlich!

    Vor diesem Hintergrund kann man nur über seine Motive spekulieren - aber die Grenze zwischen Inkompetenz (z.B. in Form von Ignoranz) und "böser" Absicht ist nun mal fließend ... auch hier.

    Wie meine Vorredner und ich jeweils deutlich betont haben - es besteht kein Grund zur Panik! Aber dass eine unkontrollierte Vermehrung des Wolfes in Gebiete, in denen ein Zusammenstoß unvermeidlich ist, keine gute Idee ist, dazu stehe ich nach wie vor - und ein Experte, der auf die offensichtlichen Fakten und absehbaren Entwicklungen nicht eingeht, sondern - wie hier - unreflektierte und unvollständige "Beruhigungspillen" absondert, hat sich meiner Meinung nach seine Gänsefüßchen redlich verdient ...

    Trotzdem vielen Dank nochmals für die Links und auch für den impliziten Hinweis, hinsichtlich der Behandlung des "Gegners"!
    Zumindest für mich gebe ich zu, dass ich die Gänsefüßchen hätte begründen sollen, wie ich es hiermit tue - in der Sache stehe ich allerdings dazu.
    Wir werden sehen, was Prof. Kotrschal zu sagen hat, wenn es die ersten Verletzten oder Toten in Deutschland gibt. ICH werde ihn ggf. auf jeden Fall fragen.
  • Wachsende Zahl Hungernder (Antwort auf letzten Beitrag)

    04.10.2017, Tom Kopp (I.L.A. Werkstatt)
    Alle Zahlen in dem Dossier sind durch Quellen belegt und stammen aus den letzten Jahren (Kapitelweise ist das Dossier herunterzuladen unter www.aufkostenanderer.org). Hier liegt vielleicht ein Missverständnis vor: Reduziert hat sich der Anteil (!) der Armen, nicht die absolute Zahl. Diese ist nicht gesunken. Die Zahlen sind aufgrund des Bevölkerungswachstums nicht identisch.
  • Bumerang

    03.10.2017, L.Schaber
    @ Pollo Asado
    Ebenso ist (neben Anderem) die beleglose bzw. anlasslose Unterstellung amoralisch niederer Motive eines Meinungskontrahenten ein Merkmal einer von wem auch immer definierten LTI. Zumal der kritisierte "Ironisierer" sich auf den Text hier und nicht auf den darin zitierten bezog. Verdächtig auch, dass sich der Kritiker P.A. nur auf Stilformalismen stürzt, aber noch nicht mal versucht, die Vorwürfe der analytischen Oberflächlichkeit und des Propagandageruchs durch Argumente zu entkräften.
    Und nur nebenbei: Mein Motiv für die Anführungszeichen war, darauf hinzuweisen,dass bei manchen der üblichen "Begriffe" Vorsicht geboten ist. Weil sie entweder zweideutig sein können oder in bewusst manipulativer Absicht "eingeführt" wurden. (Manchmal kann also mit den Zeichen auch in ideologiekritischer Absicht darauf hingewiesen werden, dass mit dem Wort in manipulativer Absicht ein ganzes (falsches) Denkkonzept gewaltsam verbunden wurde.

    Irgendwie wäre ich ja selbst froh, wenn meine Verdächtigungen kontrafaktisch und überzogen wären. Aber nachweisen muss man mir das schon.
  • Nicht jedes Axiomensystem ist unvollständig

    03.10.2017, Alexander
    Der ERSTE Satz von Gödel besagt, daß jedes Axiomensystem, was auf den Axiomen der Arithmetik beruht, ist unvollständig. Egal, wie sehr man sie ausbaut, da findet man immer Lücken (es gibt noch einen zweiten Satz von Gödel, der noch schockierender ist).
    Andere Axiomensysteme könnten schon vollständig sein, so z.B. die Gruppentheorie oder Presburger Arithmetik. Jedoch treten dort andere Probleme auf, die die Berechnungen so verkomplizieren, daß sie teilweise unbrauchbar sind, so daß das zur Unvollständigkeit analog ist.