Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • ungeschützter GV...

    19.10.2016, H. Gutmann
    Zit: 'Neandertaler und moderner Mensch hatten offenbar weitgehend ungeschützten Geschlechtsverkehr.'
    Donnerwetter!
    'Offenbar' ist offenbar.
    Aber 'weitgehend'?! Welche Alternative zum ungeschützten GV gab es denn vor 40.000 Jahren, den Lümmeltütenautomaten in der Kneipe 'Zum Mammutknochenhaufen'?
  • Schade

    19.10.2016, Helmut B.
    Das solche "Erkenntnisse" inzwischen als Wissenschaft gesehen werden stimmt mich traurig. Erstens ist nichts von dem Geschilderten nicht banal. Und zweitens ist der politische Unterton etwas, was in der Wissenschaft nichts verloren hat. Wie so oft bei einer solchen Form von Wissenschaft ist das Ergebnis gegen Kritik immunisiert: Man darf ja schließlich die Autorin nicht schwächen. Und doch wäre Kritik so furchtbar wichtig: Es werden ein paar Implikationsbröckchen hingeworfen doch nicht weiter ausgeführt. Was will uns die Autorin nun sagen? Dass man als Lehrer seine Schüler nicht kränken, sondern motivieren sollte? hmm. Oder, dass man nicht "schimpfen" darf? Soll Ärger grundsätzlich als "böse" hingestellt werden, auch, wenn er sich gegen die Mächtigen richtet?
  • Variable

    19.10.2016, Hero Pattner
    Die von den Forschern als "Optimisten" Genannten, könnte man auch die "Spekulierenden/Risikoreichen" bezeichnen. Die "Pessimisten" als die "Vorsichtigen/Überlegenden" und die Neider als die "Strategische/Optimierer". Und schon wirkt das Ergebnis des Experimentes ganz anders.

    Die verwendeten Begriffe alleine sind nicht neutral. Mag sein, daß Experimentersteller da für sich das rein sachlich belegen, der Leser tut dies meist nicht.

    Als Leser weiß man nicht um genauen (detaillierten) Ablauf des Experimentes. Mir stellt sich zB. die Frage, inwieweit berücksichtigt wird, daß bei einem Spiel das Ziel ist zu gewinnen. Oder bei einem Experiment halt "es nicht falsch" zu machen. Es ist halt - eine wie auch immer geartete - "Aufgabe" zu erledigen. Da handelt man anders, als wenn es keine Aufgabenrahmen gäbe. Der Anreiz von Lotteriescheinen verstärkt das Ziel "zu gewinnen". Und da handeln dann vermutlich halt die meisten strategisch, oder sind Zocker. Die "Neider" versuchen es mit Gewinnen und den anderen "schädigen" (zurückwerfen). So wie das bei Spielen halt ist, um zu gewinnen.

    Lose Gedanken dazu, vielleicht ist auch all das berücksichtigt gewesen bzw. gewollt gewesen.
  • Re-Aktion

    19.10.2016, Defender
    Ich hatte einmal einen Gesprächspartner, der stellte die Theorie auf, daß ICH die Verantwortung für SEINE Beschimpfungen habe, ICH also die Entscheidung habe, ob ich mich in meinem eigenen Wahn beschimpfen lasse. Ich legte ihm dar, daß Beschimpfungen in jedem Fall Kosten verursachen, entweder in der Unterdrückung oder in der Ausführung einer Reaktion, ich also in jedem Fall ein Opfer bin. Er mochte meiner Argumentation nicht folgen.

    Ich ließ anschließend eine Hetztirade los - nicht persönlich auf ihn, daß wäre ja eine objektive Beleidung gewesen, sondern auf mich! Er reagierte. Hereingefallen.
  • Hyperhidrose

    19.10.2016, M.N.
    Als Betroffene (riesige Schweißflecken, tropfende Hände, tropfnasse Füße) bin ich neben der Anwendung einer Iontophorese auf die Verwendung von Aluminiumsalzen angewiesen. Aluminiumchlorid lasse ich mir als halbflüssiges Gel in der Apotheke anmischen. Ich benutze es zweimal wöchentlich unter den Achseln und an Händen und Füßen. Zusätzlich benutze ich ein aluminiumfreies Deo.
    So komme ich ganz gut über die Runden. Die Hyperhidrose ist eine schwere und schwierige Erkrankung, die sich vor allem negativ auf soziale Kontakte auswirkt, mit allen Konsequenzen.
    Doch sollte der Preis Brustkrebs und Alzheimer sein? Eine schreckliche Vorstellung!!! Ich bin froh über den vorstehenden Artikel, der die oft populistisch aufgemachten Alarmmeldungen in der Presse auf ihr realistisches Maß zurückschrauben und eine vernünftige Risikoeinschätzung zulassen. Danke!
  • Grenzwert zu hoch?!

    17.10.2016, Peter Weigl
    Wieso sollte der Grenzwert von 600 Bq/kg zu hoch sein? Der hat damit noch soviel Sicherheit, dass er bei Bedarf ohne gefährdend zu sein verdoppelt werden kann (was ja auch nach EU Richtlinien nach Chernobyl und Fukushima gemacht wurde) Dass die diversen grünen Spendensammlervereine diese Angstmacherei ad nauseam verkünden ist arg genug - von Sigmar Berndt von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie hätte ich mir diese unbegründete Aussage nicht erwartet.

    Es kommt nicht von ungefähr, dass in Deutschland die "Gesundheitsgefährdung" durch einige ppb (parts per billion) des von allen Risikoabschätzungsstellen dieser Welt für ungefährlich eingestuften Glyphosats in Getränken, die den von allen Risikoeinschätzungsstellen dieser Welt für gesundheitsgefährlich eingestuften Alkohol im Prozentbereich enthält, die mediale Runde macht.

    Die Gefahr beim Pilzessen geht von den Giftpilzen aus, nicht von deren radioaktiver Belastung - auch wenn das so schön in die Antikernkraft-Ideologie passt.
  • Signifikant? Erkenntnis?

    17.10.2016, K.
    Ist 5% schon signifikant? Also prinzipiell sind die Untersuchungen ja interessant. Wenn ich als Heavy-User > 1 Joint pro Tag rauche, ist es allerdings nicht verwunderlich, wenn ich mir öfter die Knochen breche. Wenn ich mehr als einen Ethanol-Rausch pro Tag habe, ist das Ergebnis wahrscheinlich das Gleiche.

    Irgendwie kommen bei solche Untersuchungen immer Binsenweisheiten raus. Heavy -User werden mit Sicherheit auch mehr Probleme mit der Polizei haben/ mehr Probleme im Straßenverkehr haben/ mehr Probleme in Beziehungen haben/weniger verdienen als der Durchschnitt/häufiger irgendwelche anderen körperlichen Beschwerden haben usw... Das gilt statistisch gesehen auch für alle anderen Heavy-User Drogen Konsumenten (legal und illegal).

    Was ist denn das Ziel dieser Untersuchungen? Exzessiver Drogenkonsum ist schlecht (weiß jeder), moderater Drogenkonsum geht aber noch?
  • Furzen!

    17.10.2016, brüno
    Uh ... "Flatulenzen" ... "Darmwinde"... irgendwann darf man auch bei "Spektrum" das Kind beim Namen nennen!
    "...warum rülpset und furzet ihr nicht?" ... wer sagte das doch gleich?
  • Interessanter Artikel

    17.10.2016, B. Keim
    was ich aus eigener Erfahrung dazu beitragen kann ist, dass (bei mir sehr seltene) Migräneanfälle sich nicht durch Aspirin und Co, sondern durch Übergeben beseitigen lassen. Klingt krude, wirkt aber, zumindest bei mir.
    Dass Migräne sich auf die psychische Verfassung auswirkt, soll hier nicht weiter erläutert werden.
  • Das hat nichts mit dem Hirn zu tun

    16.10.2016, Gast
    Die Erklärung hat nichts mit dem Gehirn zu tun. Das Objekt hat nur eine ganz spezielle Form die aus unterschiedlichen Blickwinkel so aussieht. Der Spiegel zeigt uns nur einen zusätzlichen Blickwinkel. Das Gehirn wird also nicht getäuscht. Es liegt keine Sinnestäuschung vor.
  • die Teilhabe Aller an Allem ???

    16.10.2016, Georg Stürmer
    ...was würde wohl ein Sklave (das Öl der Antike) und auch so Menschen wie Frauen dazu sagen?
  • Maximale Gebirgshöhe als mögliche Ursache?

    15.10.2016, Dr. Herbert Haupt
    Die maximale Gebirgshöhe auf der Erde liegt bei etwa 9000 m. Wird ein Gebirge noch weiter hinaufgedrückt, so plastifiziert dessen Basis infolge des extermen Druckes und fließt seitlich oder in die Tiefe weg. Zum Vergleich: Beim Mars hat der Olympus Mons die dort wegen der geringeren Schwerkraft an der Oberfläche etwa maximale Höhe von 25 km, was denselben Basisdruck erzeugt. Wegen der enormen Größe von Himalaja und Karakorum kann dort die überschüssige Masse nicht seitlich abfließen; es bleibt nur der Weg nach unten.
  • Beeinflussung der Meinung

    15.10.2016, H.Rott
    Man sollte glauben, der Mensch kann denken. Wenn dem so ist, dann frage ich mich, wieso die Computertechnik all die Fehler (Nebenschauplätze) schafft, die die Biologie auch gemacht hat. Leider scheint irren allzu menschlich zu sein.
  • Korrektur

    14.10.2016, L.Schaber
    Korrektur zu:
    "... dass eine Probe mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden könne .."

    Richtig ist:
    ...dass eine Verunreinigung der Probe mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden könne...
  • Ähnliche Problematik in Traditionsmedien

    14.10.2016, L.Schaber
    Zu folgendem Zitat :

    "..."Politische Kampagnen automatisieren immer stärker ihre Botschaften und viele Bürger, die soziale Medien nutzen, sind häufig nicht in der Lage, die Quellen einer Botschaft zu evaluieren oder die Kraft der Argumente kritisch zu hinterfragen", schreiben die Autoren. Fake-Accounts würden Propaganda verbreiten und "artifizielle Trends" erzeugen. ..
    (Zitatende)

    Was hat eigentlich die (angeblich ! ) mangelnde Fähigkeit der Bürger zur Quellenevaluation oder zur Stärke von Argumenten mit der Informationsautomatisierung (und den bots) zu tun? Beide Probleme betreffen den Umgang mit den traditionellen Medien genauso.
    Oft wird suggeriert, dass quasi göttlich unabhängige und völlig unkorrumpierbare Redakteure dies paternalistisch für den Konsumenten tun oder zu tun hätten. Das liegt aber sehr oft weitab von der Realität:
    In Zeitungen lese ich zudem heute dieselben Agenturverlautbarungen, die ich fast identisch gestern in den Audiovisuellen Medien gehört und gesehen habe.
    Und was der dpa- Redakteur oder auch der TV- bzw Radioredakteur wegelassen hat, um mich nicht zu "beunruhigen", das weiß ich nicht.

    Merke: Auch (Chef-) Redaktionen können "Bot- Kollektive" sein. (-: