Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Du bist was Du ißt

    24.01.2013, Martina Hoffmann-Buß
    Irgendwie verstehe ich diesen ganzen Wirbel ums HuFu nicht.

    Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, ob sich ein Wolfsrudel oder die wildlebenden Hunderudel (alle Canidenarten) sich Gedanken darüber machen oder es sich überhaupt leisten können, Gedanken darüber zu machen, was denn nun heute den Welpen oder den Junghunden als passende Nahrung unter die Nase gehalten werden kann/darf? Heute lieber ein Huhn oder doch lieber das Lamm? Wohl eher nicht. Es kann auch mal etwas pflanzliches sein wenn die Beute rar ist. Was sich bietet wird "gejagt" und den jungen Wölfen oder Hunden zum fressen angeboten. Die Alttiere wollen auch satt werden und werden bestimmt nicht wählerisch sein, sondern auch mal hier eine Beere abknabbern oder dort am Grashalm nagen etc. (Glegenheitssnacks).
    Ich denke, es ist gut und richtig die Hunde vielseitig zu ernähren. Je vielseitiger das Futterangebot ist, desto eher lernt der Organismus damit umzugehen. Wenn ich mich, vom Welpenalter an, nur auf eine Futtersorte einschieße, darf ich mich nicht wundern, wenn der Hund auf andere Nahrung negativ reagiert. Das kann auch dann wohl mal die plattgefahren Maus am Wegesrand sein. Und die gehört nun wirklich zum Beutechema eines Caniden.
    Meine Hunde vertragen auch Milchprodukte, da ich sie nie gemieden habe. Labbis, Beagle, Dalmatiner und einige andere Rassen sind reine Fressmaschinen. Die fressen einfach alles und wenige davon haben Probleme mit dem verarbeiten der Nahrung.
    Wichtig ist sicherlich, das man darauf achtet, nicht zuviel von dem Ein- oder Anderen zu füttern oder nur das Eine zu füttern. Ausgewogen sollte es sein und das darf auch mal Fertigfutter aus der Dose oder aus dem Sack sein aber auch frisches Fleisch und Milchprodukte, Obst, Gemüse oder was der Hund sonst gerne aus unserem Angebot mag.

    Wir erleben zur Zeit eine Flut von Allergiebelasteten Hunden oder solche, die schon früh am Skelett erkranken, ständig haaren oder ein stumpfes, fettiges Haarkleid zeigen. All das könnte/n Anzeichen von schlechtem/falschem Futter/Fütterung sein und für uns ein Zeichen zum umdenken.

    Man braucht keinen Tierarzt, keinen Hundeernährungsberater, sondern einfach nur einen klaren Menschenverstand, um unsere Hunde gesund ernähren zu können.

    Um einen Denkanstoß zu geben, kann ich nur jedem raten, mal zurück zu denken, an die Zeit, wo es noch kein Hundefutter in Dosen, Packungen oder Tüten gab. Das war nicht die Zeit, in der Hunde ausgestorben sind, weil sie nichts zu fressen bekamen. Aber die Zeit, in der Hunde wahrscheinlich gesünder waren als heute und natürlicher fressen durften.

    Eine Sache noch zum Trockenfutter: Trockenfutter kann nicht natürlich sein. Es ist trocken - staubtrocken und mit Cerealien versetzt, die meiner Meinung nach, in den meist vorhandenen Mengen, kein Hund braucht- Wasser sollte immer dabei stehen. Klar... sonst würde der Hund austrocknen, bzw. die Nieren trocken laufen. Wenn der Hund dann nach dem fressen Wasser zu sich nimmt, quillt es schön im Magen. Der Magen muß sich also unheimlich denen. Wer mal einen Futterbrocken in Wasser legt und einen Augenblick wartet, kann sehen, wie sich dieser Brocken um ein vielfaches vergrößert. Das, das nicht angenehm im Bauch ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Vor allem, wenn wir unsere Hunde nur einmal am Tag füttern. Der Magen verkleinert sich rapide bis zur nächsten Fütterung und dann wird wieder ordentlich gestopft. Das ist ähnlich wie Fast Food. Man ist zuerst pappsatt und nach einer halben Stunde hat man wieder Hunger.
    Ich will hier niemanden vom Trockenfutter abraten, doch sollte man es nicht ausschließlich füttern, finde ich.

    "Du bist was Du ißt!"


  • Reaktoren der IV. Generation?

    24.01.2013, Dr. Jürgen Ludwig, Mannheim
    Interessanter Artikel. Es würde mich freuen, wenn Spektrum der Wissenschaft auch mal einen Artikel über die erwähnten Reaktoren der IV. Generation bringen würde.
  • P&T ist ethisch bedenklich

    24.01.2013, Dr. Michael Karger, Bielefeld
    Zitat: "Hat man jedoch das Verfahren erst einmal industriell
    etabliert, gewährleistet es, dass die Radiotoxizität des
    abgebrannten und dann transmutierten Kernbrennstoffs bereits
    nach einigen hundert oder tausend Jahren auf diejenige
    von Natururan abgefallen ist."

    Einige hundert oder tausend Jahre? Wissen die Verfasser, was das heißt, können sie das ethisch vertreten? Wissen sie, wie lange einige hundert oder tausend Jahre sind? Halten sie die Verringerung von 100 000 Jahren auf 1000 Jahre für eine Lösung des Nuklearabfallproblems? Allein diese Bemerkung disqualifiziert diese Methode, stehen doch andere Energiegewinntechniken zu Verfügung.

    Ich vermisse auch eine Energie- und Kostenbilanz. Wenn die Energie, die man aus einer Masseneinheit Natururan herausholen kann, geringer ist als die Energie, die man aufwenden muss, um die gleiche Menge zu prozessieren, transmutieren und endzulagern, dann ist die Bilanz negativ und das Verfahren wird sinnlos. Da die Kosten wohl wieder die Steuerzahler tragen werden, ist die ökonomische Bilanz für AKW-Betreiber allerdings immer positiv.
  • Fleichernährung

    24.01.2013, Marianne Töpfer
    @Dr. Henrich: schon verrückt, welche Argumente Akademiker zur Rechtfertigung ihres Fleischmobbings aus der Mottenkiste zaubern.
    Damit die Diskussion hier sachlich bleibt, empfehle ich die Lektüre nachfolgender wissenschaftlicher Untersuchungen und Darstellung:
    http://www.zoeharcombe.com/2012/03/red-meat-mortality-the-usual-bad-science/#utm_source=feed&utm_medium=feed&utm_campaign=feed
    In dem Zusammenhang sollte man auch die Auswertung belgische Wissenschaftler von rd. 105 Untersuchungen aus den letzten 40 Jahren zum Einfluss des Fleischverzehrs auf Entzündungen des Darmtraktes und Darmkrebs kennen. Das Ergebnis: "... epidemiologische Studien am Menschen ergeben keinen Zusammenhang zwischen Proteinverzehr und Colonrectalkrebs." (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/mnfr.201100542/pdf).
    http://www.animal-health-online.de/gross/2009/03/17/wissenschaftler-finden-mehr-dramkrebs-bei-vegetariern/10694/, danach erkranken Vegetarier häufiger an Darmkrebs solche, wonach Fleischverzicht zu mehr Krebs führt: http://www.thepigsite.com/articles/18/government-regulatory/2669/meat-intake-and-mortality
    Ich halte von solchen epidemiologischen (Beobachtungs-)Studien nüscht. Sie zeigen aber, es gibt offensichtlich zwei Seiten der Medaille.

    Völlig krude sind allerdings die Vorwürfe bzgl. der "System immanenten Tierquälerei" unserer landwirtschaftlichen Nutztiere. Schon mal was von 5 Freiheiten gehört und dass der Tierschutz mit dem Management steht oder fällt? Egal ob in Groß- oder Klein, Bio- oder konventioneller Haltung oder gar bei Haustieren (in Stadtwohnungen)?

    Der Vorwurf, die Tierhaltung sei für den Hunger in der Welt verantwortlich ist deutlich zu kurz gesprungen. Hier wird unterstellt, dass man anstatt Futterpflanzen Getreide für den Weltmarkt anbauen könne. Dafür muss man erst mal die Fläche für derartige Ackerkulturen haben. Es wird verschwiegen, dass 90 des Futters eben nicht importiert wird, sondern aus dem heimischen Anbau stammt und insbesondere die Reststoffe aus der Speiseölindustrie (Raps- und Sojaextraktinsschrote, Schlempen usw.). Bei einem Weltsojaernteergebnis von 265 Mio t, landen gerade einmal 6,2 Tonnen als Rückstände in Form von Extraktionsschroten Ressourcenschonend im Tiertrog. Alternativ könnte man diesen wertvollen Eiweiß- UND Energielieferanten auch Kompostieren ...

  • Tierfutter mangelhaft?

    24.01.2013, Clemenes
    @napp: also nichts für ungut, aber Tierfutter wird in Deutschland zu denselben lebensmittelrechtlichen Bedingungen hergestellt, wie menschliche Nahrung. Vor dem Hintergrund, dass Pflanze und Tier aus den Rohnährstoffen Eiweiß, Kohlenhydrate und Wasser besteht, ist die Herkunft ernährungsphysiologisch vollkommen unerheblich; außer dass Rohnährstoffe tierischer Herkunft biologisch besser verwertet werden können - auch wenn das dem Herrchen nicht passt. Und wenn wir schon über Lebensmittelverschwendung sprechen: besser der Einsatz im Heimtier als in der Tonne. Wie gesagt: dem Tier ist's egal .... .
  • Tierfutter

    24.01.2013, Ki-Ki
    Aha, der Verfasser dieses Artikels arbeitet nicht rein zufällig bei einem Futterhersteller was?
    Tja Clemens, auch nichts für ungut, hast du die Fleischabfälle denn schon mal persönlich begutachten können, die ins Fertigfutter kommen, da du behauptest das alles "lebensmittelrechtlich" hergestellt wird? Da kann ich dir ein gutes Buch empfehlen, dann behauptest du sowas nie wieder....."Katzen würden Mäuse kaufen", da steht die Wahrheit drin und nichts als die Wahrheit, auch wenn es die Futterhersteller vor Wut hat schäumen lassen, sie konnten nichts gegen dieses Buch unternehmen, da es nur die schonungslose Wahrheit erzählt! In meine Hunde kommt kein Getreide, das sind Hunde und keine Meerschweinchen ;-)
  • Wenn ich "multitaske"...

    24.01.2013, Liane Mayer
    dann mache ich nicht zwei Sachen, die volle Konzentration erfordern, gleichzeitig. Sondern ich stelle z. B. einen Topf auf den Herd, und bis das Wasser kocht, beantworte ich Post oder mache sonst etwas, was mich hinreichend fordert, unterbreche dann (vorausgesetzt ich vergesse nicht auf das Wasser am Herd) sobald das Wasser kocht und bearbeite den Kochvorgang weiter, bis sich wieder eine Wartezeit ergibt, die sich mit Post - Beantworten oder dergleichen überbrücken lässt. Das Kunststück besteht dann nur darin, sich zu merken, wo ich gerade war und die liegen gelassene Arbeit genau dort wieder aufzunehmen, wo ich sie unterbrochen habe. Den Versuch, zwei Sachen, die beide wirkliche Konzentration erfordern, gleichzeitig zu machen, halte ich für Unsinn. Allenfalls lässt sich ein gut automatisierter Vorgang (wie z. B. Zwiebel schneiden) mit einem mäßige Aufmerksamkeit beanspruchenden (wie z. B. plaudern) verbinden. Auch Nüsse aufschlagen und nebenher eine Unterhaltung führen oder über ein Problem nachdenken geht. Aber das geht wohl nicht als echtes Multitasking durch, oder?
  • erstaunlich

    24.01.2013, F. Hartmann
    finde ich die Zunahme von Getreideallergien bei Hunden.
    Ich selbst hatte eine Hündin, die ich barfen musste. Sie kratzte sich wund bei Getreide im Napf.
    Nun habe ich einen jungen Rüden, der bekommt bei Reis und Hafer Blähungen zum Weglaufen :-(
    Wie soll ich jetzt die Feststellung, dass Getreide inzwischen besser verwertet werden, verstehen?
    Warum gibt es inzwischen so viele getreidefreie Hunde(fertig)futter ?
    Sollten Hunde Getreide so gut vertragen, hätten wir für solche Produkte keinen Markt.
  • Hunde sollten vegan ernährt werden!

    24.01.2013, Dr. Ernst Walter Henrich
    Wer Tiere liebt, sollte sie nicht quälen, nicht töten lassen und nicht essen. Wer Tiere liebt, sollte sie auch nicht an seine Haustiere verfüttern. Wer seine eigene Gesundheit liebt und die Gesundheit seiner Haustiere, sollte keine Tierprodukte als Nahrungsquelle verwenden. Die Gründe:
    Die erheblichen gesundheitlichen Gefahren durch Barfen (Fütterung von rohem Fleisch), insbesondere wegen der Infektionen, sind bekannt.
    Ein Hund ist ein Allesfresser und kein Carnivore. Es wird zwar öfters so dargestellt, ist aber nicht korrekt. Sogar ein Wolf frisst den pflanzlichen Mageninhalt seiner Beute. Der domestizierte Hund ist bestens an die menschliche Ernährung angepasst.
    Fleischfütterung als "artgerecht" zu bezeichnen, ist eine ideologische Verblendung und daher völliger Unsinn. Offensichtlich bestehen erhebliche Irrtümer darüber, was der so missbrauchte Begriff "artgerecht" bedeutet. Artgerecht ist eine Ernährung dann, wenn sie dem Tier alle Nährstoffe zur Verfügung stellt, die es für ein gesundes und langes Leben braucht. Es kommt also ernährungsphysiologisch nicht darauf an, WOHER ein Tier die Nährstoffe erhält, sondern DASS es alle Nährstoffe erhält. Das ist bei veganer Fütterung in optimaler Weise der Fall. Alle Untersuchungen und Erfahrungsberichte zeigen, dass vegan ernährte Hunde gesünder sind und durchschnittlich erheblich länger leben. Auch vegan ernährte Katzen erfreuen sich bester Gesundheit.
    Warum vegan ernährte Tiere länger leben, ist durch Studien auch geklärt: Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren löst die Fütterung von tierlichem Eiweiss mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Krebs aus und lässt auch bestehenden Krebs schneller wachsen. Tierliches Protein ist nach den Erkenntnissen u. a. von Prof. Dr. Campbell das stärkste bekannte Karzinogen!
    Eine Ernährung durchzuführen, bei denen das Tier einen schlechteren Gesundheitszustand hat und auch kürzer lebt, und dies auch noch in einer ideologischen Verblendung als "artgerecht" zu bezeichnen, ist verwerflich.
    Wir haben die Verpflichtung, das uns anvertraute Tier nach besten Wissen und Gewissen zu ernähren, so dass es bei bester Gesundheit ein möglichst langes Leben bei bestem Wohlbefinden führen kann. Es ist keiner Weise gerechtfertigt, sein Tier durch die Fütterung von Fleisch zu schädigen und ihm mit einer veganen Fütterung nicht die gesündeste Ernährung zukommen zu lassen.
    Ausser der Verpflichtung unserem eigenen Tier gegenüber besteht aber auch eine Verpflichtung anderen Tieren gegenüber. So sehr wir unser Haustier auch lieben, so berechtigt es uns jedoch nicht, wegen des eigenen Tieres andere Tiere leiden und töten zu lassen. Die willkürliche Bevorzugung des eigenen Tieres, indem wir "Futtertiere" quälen und töten lassen, um damit das eigene Tier zu füttern, ist eine Form von Rassismus und daher moralisch mehr als anrüchig.
    Völlig absurd und schizophren wird es dann, wenn man sich selbst aus ethischen Gründen vegetarisch oder vegan ernährt, aber wegen des eigenen Hundes andere Tiere quälen und töten lässt. Wenn man das Quälen und Töten von Tieren aus ethischen Gründen ablehnt, dann gilt das natürlich auch bei der Haustierfütterung. Alles andere ist schizophren.
    Nicht nur die eigene Ernährung mit Tierprodukten, sondern auch die Fleischfütterung der eigenen Haustiere führt dazu,
    - dass der Konsum und die Verfütterung von Tierprodukten für mindestens 51% der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist und somit den Klimawandel bzw. die Klimakatastrophe auslöst,
    - dass jeder Tod eines Tieres und die systemimmanente Tierquälerei in der Tierhaltung ein unerträgliches und "extremes" zum Himmel schreiendes Unrecht darstellt.
    - dass täglich zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger streben, während ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden, was zum grossen Teil sogar aus den "Hungerländern" stammt, (80% der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird.)
    Wenn sich jemand gegen die eigene Gesundheit entscheidet, mag das noch ok sein, auch wenn es über die Krankenkassen alle Versicherten belastet und ein eher unsoziales Verhalten auf Kosten aller darstellt. Wenn jemand aber durch die Haustierfütterung dabei mitmacht, den Hungertod von Kindern und Erwachsenen zu verursachen, "Nutztiere" zu quälen und zu töten, die Erde für die nächsten Generationen unbewohnbar zu machen, dann ist das ein (moralisches) Verbrechen, das völlig inakzeptabel ist.

    Wichtiger Hinweis über Nahrungsmittel, die giftig für Hunde sind und daher nicht gefüttert werden sollten:
    • Weintrauben und Rosinen
    • Schokolade
    • Zwiebeln
    • Knoblauch
    • Avocado
    • Kakao
    • Nikotin
    • Obstkerne
    • rohe Bohnen und rohe Kartoffeln
    • Süßstoff Xylit
    http://www.provegan.info/de/vegan-ernaehrte-haustiere
    www.peta.de/web/fleischlose_kost.155.html
    www.peta.de/web/studievegetarische.158.html

    www.vgt.ch/doc/veg-hund-katz/index.htm

    www.vgt.ch/vn/0901/vegane-hunde.htm

    www.vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch/shop/produkte.php

    www.veganismus.de/vegan/faq-vegane-hunde.html
  • Tierfutter mangelhaft?

    24.01.2013, Clemenes
    @napp: also nichts für ungut, aber Tierfutter wird in Deutschland zu denselben lebensmittelrechtlichen Bedingungen hergestellt, wie menschliche Nahrung. Vor dem Hintergrund, dass Pflanze und Tier aus den Rohnährstoffen Eiweiß, Kohlenhydrate und Wasser besteht, ist die Herkunft ernährungsphysiologisch vollkommen unerheblich; außer dass Rohnährstoffe tierischer Herkunft biologisch besser verwertet werden können - auch wenn das dem Herrchen nicht passt. Und wenn wir schon über Lebensmittelverschwendung sprechen: besser der Einsatz im Heimtier als in der Tonne. Wie gesagt: dem Tier ist's egal .... .
  • Neue Erkenntnisse?

    24.01.2013, Karl Napp
    Ein Hund, der "gebarft" wird, frisst ja nicht ausschließlich Fleisch, sondern auch ein Großteil an Obst/Gemüse etc.
    Selbstredend ist dieses auch nicht ideal, aber allemal besser/gesünder als das, was die Tierfuttermittelindustrie uns als "Tierfutter"/Hundefutter/Katzenfutter verkaufen will.
    Einfach mal die Inhaltstoffe auf den Verpackungen anschauen....
    Würg...
  • Vegetarische Hunde?

    24.01.2013, Ina
    In meinem Bekanntenkreis beobachte ich zunehmend eine Vegetarisierung der Haustiere, bei gleichzeitiger Zunahme von Veterinärbesuchen. Dabei besagen die Untersuchungen lediglich, dass der Hund im Laufe der Domestikation seine Nahrung, die vorwiegend aus Lebensmittelresten und Schlachtabfällen bestand (und immer noch besteht) besser verwerten kann, als ein Wolf, der - beobachtet man ihn in der freien Wildbahn - ausschließlich von "Edelstücken" seiner erlegten Beute lebt (wenn die denn im Überfluss vorhanden ist). In Notzeiten wird alles verputzt. Ein Stück Fleisch besteht zu 20 bis 30 % aus Aminosäuren und der Rest sind Kohlenhydrate und Wasser (und Mineralstoffe).
    Man sollte nicht vergessen, dass sich Fleischesser durch eigene Darmrezeptoren für Eisen aus Fleisch auszeichnen.
  • Jeder wusste es

    24.01.2013, Dipl.-Ing. Hans-Georg Weke
    Muss man eigentlich eine akademische Studie machen, um herauszufinden, was alle Menschen schon immer wussten: Ein jeder überschätzt sich. Ob nun mit oder ohne Multitasking.
  • Gefahren werden übertrieben

    23.01.2013, Michael
    Ich halte die Gefahren für übertrieben. Zum einen deshalb, weil das ganze Laborbusiness nicht so einfach ist, wie es sich zunächst liest (was die Autoren ja auch gemerkt haben), besonders, wenn man dann nicht nur etablierte Rezeote nachkochen will, sondern neues entdecken mag. Dazu braucht man dann neben ausreichend Grundlagenwissen und Erfahrung auch den Zugang zu den passenden Materialien. Zum anderen ist es beispielsweise gar nicht mal so trivial, nennenswerte Mengen an Proteinen in Bakterien zu produzieren (die dann auch noch biologisch aktiv sind). Gerade bei Rizin bezweifle ich, das das überhaupt vernünftig geht, das Zeug ist cytotoxisch und die Chance, das die Bakterien das nicht überleben ist recht hoch.
    Auch der Hype um dem Besitz von Primern und Co. verstehe ich nicht so recht, hier wird meiner Meinung nach deutlich übertrieben.
    Um wirklich gefährliche Bakterien oder Viren herzustellen, gehört doch etwas mehr als nur ein paar Primer. Und dann muss man es auch noch hinbekommen, so zu arbeiten, das man nicht das Opfer seiner eigenen "Forschung" wird.
  • Mathematische Modelle in der Ökologie

    22.01.2013, Dr. Christian Monnerjahn, Magdeburg
    Der Autor gibt eine sehr gute Einführung in eines der Kernthemen der moderen Ökologie: prospektive Modellierung von komplexen Lebensgemeinschaften. Der Artikel beschreibt sehr anschaulich die Herausforderungen und erste Erfolge. Es wäre schön, das Thema weiter auszubauen - zum Beispiel die benutzten mathematischen Ansätze zu beschreiben - und mit denen zu vergleichen, die in anderen Disziplinen benutzt werden, zum Beispiel der Meterologie oder der Physik. Kann man biologische Systeme ähnlich modellieren wie Universen (siehe Artikel "Das Universum in der Kiste" im gleichen Heft)? Wie wählt man bei biologischen Systemen die Kennparameter und definitiert numerisch ihre Beziehungen? Aus meiner Sicht (als Biologe) ist eine solche vergleichende Betrachtung ein lohnendes Thema - auch, da "Rechnen" zwar fest mit Physik assoziiert ist, aber (zumindest gefühlt) wenig mit der der "weichen" Naturwissenschaft Biologie. Die Mathematikseminar im Biologiegrundstudium waren - zumindest in meinem Fall - nicht mit biologischen Themen korreliert. Auf der anderen Seite waren einfache statistische Modelle ein Kernaspekt des Ökologiegrundkurses an der Uni Bremen. Ökologie kommt ohne mathematische Werkzeuge nicht aus.