Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • "... Folge der historischen Definition der Temperatur"

    04.01.2013, R. Rurländer
    Da kommt mir die "technische Stromrichtung" in den Sinn: auch eine historisch begründete Definition, die den Stromfluss ganz allgemein vom Plus- zum Minuspol festlegte ... bis man die Elektronen als Ladungsträger in elektrischen (metallischen) Leitern und auch als "Elektronenstrahlen" (Brownsche Röhre) entdeckte und feststellen musste, dass diese Elektronen NEGATIV geladen sein mussten. War auch eine irritierende Überraschung damals. Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt und durften zum Trost feststellen, dass z.b. in elektrolytischen Lösungen und Schmelzen durchaus auch positive Ladungsträger materiell und greifbar vorkommen, als Kationen (zumeist Metallionen) und diese sich der technischen Stromrichtung gemäß bewegen. Derzeit gewöhnen wir uns daran, dass sich in Halbleitern auch positive Ladungsträger bewegen. Das sollen wandernde Orte sein, von Atom zu Atom weitergereicht, "Löcher" bei denen die negative elektrische Ladung (= Elekronen) fehlt. Fast schon so etwas wie "dunkler Strom"? Und mit diesen Löchern wird unser elektronisches Zeitalter betrieben (ok, nicht nur allein mit diesen).
  • Dieser alte Artikel hilft...

    04.01.2013, madphilosophist
    ...vielleicht besser zu verstehen, was es bedeuten soll, wenn man von Temperaturen unter dem absoluten Nullpunkt spricht (zumindest mir half er): http://www.spektrum.de/alias/naklar/ultrakalt/1056876
  • Nicht nachvollziehbar

    04.01.2013, Hubert Kreft
    Wie stellt man denn mit dem Experiment die Energieverteilung auf den Kopf? Was ist eine unendliche Temperatur (mittleres Bild)? Vielleicht gibt es noch eine genauere nachvollziehbare Erklärung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hubert Kreft
  • ich versteh´s auch nicht

    04.01.2013, ti
    hat das irgendwer verstanden und kann´s mir mal erklären?

    ich hab verstanden, dass die Boltzmann Verteilung Kopf stehen soll, aber das angedeutete Gitter limitiert die Beweglichkeit bzw. ergibt eine Obergrenze der Energie?...

    grübelnde Grüße, ti
  • Besetzungsinversion

    04.01.2013, M.H.
    Eine Besetzungsinversion, d.h. die "überproportionale" Besetzung höherenergetischer Zustände, findet man in jedem Laser. Da spricht auch niemand von negativen Temperaturen. Insofern ist der Gegenstand des Artikels zwar immer noch durchaus interessant, aber nichts so Unerhörtes, wie der Titel weismachen will.
  • Zur Bemerkung von J_Bork zum Artikel "Boltzmann steht Kopf".

    04.01.2013, Dr. Harald Paul
    Spannung und Druck können durchaus als positiver bzw. negativer Druck betrachtet werden. Ein übliches Vorgehen, z.B. in der Theorie deformierbarer Medien. (Dies ist auch bereits über die Definition Kraft/Fläche ersichtlich.)

    Mit freundlichen Grüßen,
    Harald Paul
  • Übertreibung ;=(

    04.01.2013, Joachim K. H. Friedgé
    "Tecchnikgeschichte" kann vielleicht beschrieben sein (ich kenne das "Buch" nicht), aber zu Zeiten dieses Radios hat's noch keinen Transistor (der war gerade im Kommen) und keine farbkodierten Widerstände gegeben. Das Radio hatte 7 Röhren - Ich weiß, dass man solche "Hochspannungsexperimente" nicht verkaufen kann, aber man sollte sich auch vor obigen Übertreibungen hüten.
    Man hat ja bei dem Verlag schon gelernt, denn vor drei Jahren war noch "Löten erforderlich" - heiß
    ;=) M.f.G. J. Friedgé
  • Wer soll das verstehen?

    04.01.2013, H.Böhm
    Ein möglicherweise interessantes Thema leider völlig unverständlich dargestellt. Schade eigentlich.
  • Individuelles Phänomen oder soziale Prägung?

    04.01.2013, Boese Wolfgang
    Eine sehr interessante Studie. Das Phänomen vom Ende der Entwicklung scheint aber nicht nur ein individuelles zu sein, sondern auch ein soziales. Das erklärt vielleicht auch die immer wieder kehrenden Endzeitphantasien, welche seit Jahrtausenden in zahllosen Köpfen herumspuken, von der Apokalypse des Johannes, über das vom Papst Silvester II. vorausgesagte Ende der Welt um die Jahrtausendwende, Luther, Nostradamus etc. etc. bis jetzt zum Ende des Mayakalenders und Endzeitsekten aller möglichen religiösen Richtungen. hier wäre interessant zu untersuchen, ob dieses Phänomen - individuell und sozial - vorwiegend in westlichen monotheistisch geprägten gesellschaften auftritt, oder auch in gleicher Weise in buddhistisch geprägten Ländern, da der Buddhisumus ja keinen absoluten Anfang und kein absolutes Ende kennt. Ist das "gefühlte Ende der Entwicklung" mehr ein individaulpsychologisches Phänomen oder mehr durch kulturelle Prägung bedingt?
  • So what!

    04.01.2013, Walter Weiss
    Es handelt sich um das uralte Problem der menschlich empfundenen Vergangenheit im Verhältnis zur menschlich empfundenen Zukunft: die Vergangenheit hat sich eindeutig materialisiert, an ihr gibt es nichts mehr zu rütteln und zu deuten, während die Zukunft grundsätzlich ungewiss ist und deswegen am einfachsten geradlinig in Gedanken fortgesetzt wird.

    Dass das meistens unsinnig ist, zeigen die immer wieder versuchten Vorhersagen unserer Politiker und Wirtschaftswissenschaftler über die nächsten fünf/zehn/fünfzig usw. Jahren, obwohl bei diesen Vorhersagen sogar noch, da sie durchschnittliche statistische Werte zugrundelegen, also nicht Einzelschicksale, die außerordentlich differieren können, die Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit viel größer sein müßten.

    Also überraschen die Ergebnisse der Forschungen, über die hier berichtet wird, durchaus nicht - ein überflüssiges Buch mehr, will mir scheinen.
  • Unsinnige Frage = wie sehr werde ich mich verändern,

    04.01.2013, Diane de Reynier
    Veränderungsfaktoren sind m.E stresssituationen wie Unfall mit erheblichen Folgen, VErlust des Arbeitsplatzes, Verlust eines Familienmitglieds, VErlust des Vermögens, Heirat und Scheidung, etc sowie auch Selbsterkenntnisse und Beschluss an sich zu arbeiten. Das alles ist nicht vorhersehbar. Schaut man auf einem langen Leben zurück, gibt es Abschnitte mit großen Veränderungen, und welche im alten Trott, in dem man sich kaum verändert. Wir alle planen nach einem statischen Modell, hier und jetzt Bedingungen, mit etwas Spielraum falls sich etwas verändern sollte. Planung mit einem dynamischen Modell dessen Parameter man nicht kennt? Als nach Wunschdenken oder Horrorszenario machen nur Politiker. Was Geschmack anbelangt, ist eine Band eine Mode Sache. Vieles mochte ich vor Jahren, und mag es weiterhin, eine bestimmte Musik, Freunde, mein Zuhause, etc. Der Artikel bringt keine Erkenntnisse und ist Zeit und Geld Verlust.
  • ".. die Atome anziehen und somit ein negativer Druck herscht.."

    04.01.2013, J_Bork
    Bis zum Beweis bitte ich Abstand zu nehmen von "negativen Drücken", es gibt keine negativen Drücke!
    Antwort der Redaktion:

    Sehr geehrter Herr Bork,

    wir können es selbst zwar nicht beweisen, aber die Forscher des MPI sprechen selbst von einem negativen Druck:
    http://www.mpg.de/6769805/negative_absolute_temperatur

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktion Spektrum.de

  • Ein großes Danke für dieses Buch

    03.01.2013, seyinphyin
    Leider werden die Medien es wie üblich weitestgehend ignorieren, aber sobald Sarrazin wieder Erwähnung findet, werde ich hierauf verlinken.
  • Fast wie wir

    03.01.2013, tom
    Die Forschung entdeckt, dass uns die Großen Menschenaffen viel ähnlicher sind als wir das angenommen haben – und vielleicht auch wahrhaben wollen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir gerade dabei sind, ihren Lebensraum zu zerstören und sie endgültig auszurotten. Schade, dass wir das als Erbe für unsere Nachkommen hinterlassen, s.
    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/150368/index.html
    http://www.zdf.de/aspekte/Sch%C3%BCsse-im-Nebel-24003770.html
    http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wildtiere/menschenaffen/gattungen.jsp
  • 31.12.2012, Gerhard Pahl
    Nach den Regeln der Populationsökologie dürfte ein Zusammenbruch der Nahrungs-Populationen einen Zusammenbruch der Krabben-Populationen zur Folge haben - und letztere dürften sich davon langsamer erholen als ihre Nahrung. Deshalb sollte man nicht gleich vom Verschwinden einer kompletten Biozönose ausgehen, aber massive Änderungen der Artenzusammensetzung sind wegen der veränderten abiotischen Faktoren sicher zu erwarten.
    Ohne hier den Klimawandel schön reden zu wollen, empfinde ich die unmittelbaren anthropogenen Eingriffe in Ökosysteme aus kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen (Fischerei, Landwirtschaft, Rohstoffgewinnung) aber als wesentlich gravierender!