Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • "Klimawandel ist nicht schlimm"

    11.11.2015, Leo
    So eine Behauptung lässt sich natürlich leicht aufstellen, wenn man in einem der Länder lebt die maßgeblich zum Klimawandel beitragen und gleichzeitig aufgrund des gemäßigten Klimas mit am wenigsten davon betroffen ist. ,,Ist halt mal wärmer oder kälter", das mag vielleicht auf die Vergangenheit zutreffen, wo es noch nicht der Mensch war der den Klimawandel verursacht hat (wovon übrigens 99,99% der Wissenschaftler ausgehen). Außerdem muss man auch die Folgen betrachten, die so ein Wandel für die Menschheit hat. Ist halt mal wärmer, aber wenn es dann unter Anderem aufgrund von steigendem Meeresspiegel extremere Wetterbedingungen und Landverlust (Folge: Flüchtlinge) in Ländern wie z.B. Bangladesch oder diversen Inselstaaten gibt, lässt sich das nicht mit einem ,,Ist halt so" abtun, weswegen Präventivmaßnahmen notwendig sind.
    Selbst wenn es natürlich wäre, dass die Erde mal wärmer oder kälter wird, sollen wir uns Ihrer Logik nach also keine Sorgen machen und nichts gegen die Folgen (die definitiv kommen werden, darüber braucht man gar nicht mehr zu diskutieren) unternehmen?
    Das ist eine ziemlich einfältige, ignorante Sichtweise und das finde ich schade, auch in Anbetracht der Tatsache, dass man doch wissenschaftliche Fakten, Daten und Prognosen über den Klimawandel überall abrufen kann.
  • Von Äpfeln, Hunden und Giftsumach

    11.11.2015, Torben H. Temes
    "Birnen sind hingegen robust – zumindest gegen jene Erreger, die auf Apfelplantagen Probleme bereiten."

    Es ist schon klar, was gemeint ist, trotzdem eine unglückliche Formulierung. Hunde sind auch nicht deswegen robust, weil sie keine Pferdekrankheiten bekommen, sondern dann, wenn es Promenadenmischungen oder wenigstens nicht hoffnungslose Qualzüchtungen sind.

    "Bekanntlich sind gentechnisch veränderte Lebensmittel jedoch beim Verbraucher unbeliebt."

    Diese Verbraucher sind ja ganz schön nörglerisch. Oder ist es etwa so, dass die gentechnisch veränderten Lebensmittel vor allem dann beim Verbraucher unbeliebt sind, wenn bspw. Weizen und Mais Bakteriengene bekommen haben, die dazu da sind, um Stoffe zu produzieren, die andere Lebewesen vergiften sollen?

    Womöglich würden Menschen auch nicht gerne Brot essen, das mit Mehl von Weizen gebacken wurde, der mit Giftsumach gekreuzt wurde, und besonders lange gelagert werden kann, weil Mäuse da nicht ran gehen.

    "Genauer: Vier Eiweiße des Typs Mal d sind die Übeltäter, auf die das Immunsystem überreagiert."

    Wieso sind die Eiweiße die Übeltäter? Das liest sich ein bisschen wie diese Täter/Opferumkehr die von Vergewaltigungsopfern angeprangert wird. Die Eiweiße, die von Nicht-Allergikern ganz normal verstoffwechselt werden, werden hier zumindest zu Opfern der populärwissenschaftlichen Presse. Sollte es nicht wenigstens heißen "vermeintliche Übeltäter", wenn schon dieser plauderige Ton?
  • Nachtrag zu: Gleiche Argumentationsprobleme

    10.11.2015, M
    Vielen Dank, Herr Micha Trod, für Ihre Antwort.

    Ich habe mich vor kurzem aus persönlichen Gründen mit den Vor- und Nachteilen von Impfungen beschäftigt und musste am Ende feststellen, dass keine der beiden Seiten eine wirklich objektive und fundierte Meinung vertritt. Diese Erkenntnis wollte ich hier gerne teilen. (Es muss jeder für sich entscheiden.)

    Zu meiner Aussage: Ich rede nicht über schwer nachzuweisende Tatsachen wie außerirdisches Leben oder gar die Existenz Bielefelds. Ich rede von statistischer Signifikanz.

    Nehmen wir das folgende Beispiel: Ich möchte herausfinden, ob mich ein Lottogewinn reich macht. (Statistisch gesehen ist im Lotto zu gewinnen ja quasi unmöglich.) Ich wähle mir also zwei Gruppen: Lottospieler und Nicht-Lottospieler und schaue nach, ob jemand von denen im Lotto gewonnen hat. Wieviele werde ich wohl finden? Und wird das statistisch Signifikant sein? Jetzt setze ich aber noch einen drauf und kann sie nicht fragen, ob sie im Lotto gewonnen haben oder einfach nur so reich sind. Ich habe also zwei Gruppen, in denen manche reich sind, die meisten aber nicht. Nun möchte ich unterscheiden, ob Lotto-Spieler aufgrund ihres Spiels reicher geworden sind. Ich möchte es sogar (statistisch) beweisen! Wenn ich jetzt auch noch Freude daran habe, kann ich mir überlegen, ob Lotto-Spieler von Natur aus reicher sind (sonst könnten sie sich Lotto-Spielen vielleicht gar nicht leisten) und auch das müsste ich mit einfließen lassen.

    Das Vergleich sollte offensichtlich sein: Ich habe geimpfte und nichtgeimpfte Kinder und Frage, ob sie bleibende Schäden von dieser Entscheidung getragen haben. Für die meisten wird dies (glücklicher Weise) nicht der Fall sein. Ich kann sie zwar fragen, ob sie geimpft wurden, ich weiß aber nicht, woher der Schaden wirklich kommt. Nun könnte der Lebensentwurf der Kinder (Eltern) aber schon von vornerein unterschiedlich sein und Krankheiten fördern oder hemmen. (Am Ende des Tages vergleiche ich dies mit den Verkehrstoten im Jahr und frage mich, ob eine Kokusnus gefährlich als ein weißer Hai ist.)

    Übrigens ziehe ich ein Lotto-Gewinn sowohl einem Impfschaden als auch einem schweren Masernverlauf.
  • # Kommentar 6

    09.11.2015, Wolf Niese
    Da ist sie wieder ...

    >> Erklären wir es mal für die, die möglicherweise das eine oder andere Pfeifchen zu viel geraucht haben, anhand eines praktischen Beispieles: <<

    ... die Hanfbewürworter sind ja nur Malle in der Birne. Aber was stimmt denn an meinen Kommentaren nicht? Oder haben Sie vielleicht zu tief ins Glas geschaut. Sehen Sie, ist nicht schön, so abgestempelt zu werden.
  • Nachweisfähigkeit von "Schäden"

    09.11.2015, Micha Trod
    Zum Einen sollte "Impfschaden" differenziert dargelegt werden. Schaden impliziert eine dauerhafte wesentliche Beeinträchtigung. Ein Schaden kann auch ein 3 tägiges Taubheitsgefühl auf einem Ohr sein. Oder anders: Impfschaden ist nicht gleich Impfschaden.
    Die von #5, M geforderte Unterscheidung: "kein nachweisbarer Zusammenhang" erlaubt KEINEN Rückschluss a la "es gibt keinen Zusammenhang" ist faktisch zwar richtig. In Anbetracht der Tatsache, dass nichts in der Natur absolut ist eben auch eine letztlich sinnfreie semantische Unterscheidung ohne Relevanz/Nutzen. Das 'nicht-vorhanden-sein' von Etwas kann nie eineindeutig bewiesen werden!
    Wie weise ich nach, dass sich kein außerirdisches Raumschiff getarnt über Bielefeld befindet? Allein, Bielefeld ist schon ein Fake :-)

    Daher muss eine Informationsangabe die Erfassungsgenauigkeit der Nachweismethode beziffern als auch deren Ergebnis in Form einer Messgröße zum Restrisiko. Am besten in Relation zu einer allgemein begrifflich fassbaren Größe.


    Wie schwer das "Einschätzen" schon bei einer 1:1Mio fällt zeigt ein Besipiel: ad hoc die Höhe eines Turmes aus Wassereimern zu schätzen (!), die 1 Mio Bananen fassen sollen - ohne Volumenberechnung. Niemand stellt auch sonst Berechnungen an, man schätzt ab.
  • Gleiche Argumentationsprobleme

    09.11.2015, M
    Impfgegner sowie -befürworter verwenden beide wissenschaftliche Studien, um ihre Positionen zu belegen. Die jeweils andere Seite kritisiert dann die Aussagekraft dieser Studien oder wirft Fehlinterpretationen vor. Dieser Artikel ist ein hervorragendes Beispiel dafür.

    Fakt ist aber, dass die aufgeführten Folgeschäden (oder auch eben ohne "Folge") genauso wie die Krankheiten, gegen die geimpft wird, heutzutage extrem selten sind (medizinisch ist das wahrscheinlich sogar noch untertrieben, siehe Definition von selten, sehr selten, ...). Daraus ergibt sich aber folgendes Problem:

    Ein Zusammenhang kann nur sehr schwer nachgewiesen werden.

    Allerdings wird genau dies stets versucht, weil anderes auch kaum möglich. Aus der Statistik ergibt sich aber gleichzeitig, dass aus der Aussage "wir können kein Zusammenhang nachweisen" nicht auf "es gibt kein Zusammenhang" geschlussfolgert werden kann.

    Ein Zusammenhang kann damit nur sehr schwer ausgeschlossen werden.

    Beide Seiten nutzen de facto dieselben Argumente und machen eine sachliche (und fachliche) Diskussion unmöglich. Glaube schließlich keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
  • Bedenken ausräumen

    08.11.2015, Aluah May
    Beklagen Impfgegner nicht eine mangelnde Transparenz beispielsweise bezüglich des Herstellungsprozesses und der dabei verwendeten Inhaltsstoffe welche als strenges Betriebsgeheimnis unter Verschluss gehalten werden?

    Diese durchaus berechtigte Bedenken stehen in keinerlei Bezug zum allgemeinen Impfnutzen /-risiko um Sie anhand von u.a. med. Studien auszuräumen. Hier ist viel mehr die Politik gefragt.
  • Die "Aufklärer" waren Kinder ihrer Zeit?

    08.11.2015, Rene Macon
    Sensationelle Entdeckung! Und nur damit das klar ist: Die Aufklärung wurde in Wirklichkeit von der katholischen Kirche beschrieben. Die hat ja im übrigen auch die Menschenrechte erfunden !
  • Die Lösung ist denkbar einfach

    07.11.2015, Albert Zweistein
    Cannabis legalisieren und der Bedarf für illegale Plantagen ist dahin.
  • Klingt ja schlimm.

    07.11.2015, Torben H. Temes
    Die Riesenblase brodelt gar nicht weit weg von der Oberfläche, wo's schon mal einen halben Berg weggeblasen hat.

    Drum habe ich mal bei Wikipedia unter Erdkruste nachgeschlagen. Da steht, dass die Erdkruste zwischen 0-40 Kilometer dick ist und auf dem Erdmantel schwimmt. Plattentektonik und so, wir kennen das. Unter Bergen, bspw. dem Himalaja, ist die Erdkruste dicker (70 km). An Flachküsten ist sie auch mal dünner (25 km).

    Das würde bedeuten, dass unter der "ganz großen Papa-Blase" schon der Erdmantel liegt, der wiederum um die ganze Welt reicht. Das würde aber auch heißen, dass die Erdkruste in der Gegend halt ein bisschen zerklüftet ist, wie's für Erdbebengegenden so üblich ist. Steht ja auch als Erklärung für die Verbindungen zwischen den Blasen so im Text.

    Naja, sich sowas vorzustellen, ist das Eine, einzuschätzen, ob man sich von seinen Vorstellungen beängstigen lassen sollte oder nicht ist das Andere. Die Bedrohung schwebt im Subtext des Artikel, schon alleine durch die Kilometer-Angaben der Papa-Mama-Kind-Blasen deutlich mit. Dass in gleicher Tiefe (40 km) ganz normal fast überall auf der Welt der Erdmantel beginnt, auf dem die Krusten seit Urzeiten um die Welt schippern, hätte jedenfalls schon helfen können, die Blasen ein bisschen besser ins Erdschichten-Modell einzuordnen.

    Wäre aber natürlich trotzdem geil, wenn nächstes Mal Mama-Blase den kompletten Berg wegpustet. Und - oh, Mann - was für eine geile Show, wenn die Super-Duper-Gigantoblase unter dem Yellowstone-Park erst hoch geht!

    Oder ploppen die großen Blasen gar nicht wirklich im ganzen hoch, sondern sprotzeln immer durch die Risse, die sowieso in der Gegend sind nach oben? Ich will mal nicht hoffen, dass das so ist. Das wäre ein echter Showkiller für Geologen und Journalisten.
  • Das Problem mit den Impfungen

    07.11.2015, Christian Schuhmacher
    Kein Mediziner kann garantieren, dass ein Mensch durch eine Impfung keinen Schaden nimmt oder durch die Impfung einen vollständigen Schutz gegen die Krankheit erhält.

    Das Problem ist, der Bevölkerung klar zu machen, dass durch eine Impfung die Wahrscheinlichkeit krank zu werden erheblich (oftmals um das millionenfache) verkleinert wird. Gleichzeitig besagt die Statistik, dass ein gewisser Prozentsatz der Geimpften (oftmals nur einer von einer Million) durch die Impfung Schaden erleidet. Der Bevölkerung muss klar werden, dass im Zweifelsfall jeder zu denen gehört die krank werden wenn sie nicht geimpft sind und sie niemals zu denen gehören die durch eine Impfung Schaden nehmen. Dieses Wissen kann nur in den Schulen vermittelt werden, indem in Mathematik oder Biologie Fälle mit gängigen Impfstoffen (Masern, Kinderlähmung, Röteln usw.) durchgespielt werden. Man sollte in diesem Zusammenhang aber auch Impfungen wie z.B. Malaria behandeln, die bei vielen Menschen zu erheblichen wenn auch meist ungefährlichen Nachwirkungen (Fieber, Übelkeit usw.) führen.

    Leider beinhalten viele Impfstoffe überflüssige Risikofaktoren die eine Schädigung des geimpften Menschen wahrscheinlicher werden lassen. Diese werden zumeist durch Impfverstärker hervorgerufen, die aus finanziellen Gründen den Impfstoffen beigemischt werden. Beispielhaft können hier die auf Aluminium basierenden Stoffe genannt werden, die wir durch die Impfung
    intravenös zu uns nehmen aber in der Umwelt gerne verbannen um sie nicht im Körper anzureichern ??? (Da stimmt doch etwas nicht.)

    Kommt dann noch dazu dass, z.B. wie bei der Herbst 2009 Grippeimpfung, die Politiker einen anderen Impfstoff wie die Bevölkerung erhalten, ist abzusehen, dass die Impfakzeptanz schwindet. Apropos Verstärker: Herr Lauterbach verstärkte die Aversion dann noch durch die Aussage: „Das Bundesinnenministerium habe den verträglicheren Impfstoff für die Regierung bereits bestellt, als noch nicht klar gewesen sei, dass es zu einer weltweiten Pandemie kommen würde und große Teile der Bevölkerung geimpft werden müssen. Erst später sei ein anderer Impfstoff für die Bevölkerung geordert worden, der aber genauso wirksam und sicher sei. Die Regierung müsse jetzt in die Öffentlichkeit gehen und die Menschen von der Notwendigkeit der Impfung überzeugen.“ Man erkennt leicht den Widerspruch zwischen „verträglicheren Impfstoff“ und „genauso wirksam und sicher“. Quelle: http://www.merkur.de/politik/schweinegrippe-politiker-buerger-anders-geimpft-496567.html
  • Immer zu Ende lesen, liebe Hanffreunde!

    07.11.2015, Peter Spang
    Der Artikel kulminiert lediglich in der Erkenntnis, dass der illegale Anbau in ökologisch sensiblen Gebieten Schäden hervorruft, die durch eine Legalisierung vermeidbar wären. Nicht mehr und nicht weniger steht in dem Beitrag, Verschwörungstheorien sind hier völlig obsolet, die "Prohibition" wird hier ja gerade nicht gefordert! Erklären wir es mal für die, die möglicherweise das eine oder andere Pfeifchen zu viel geraucht haben, anhand eines praktischen Beispieles: Käme jemand auf die Idee, sich das architektonisch absolut geilste Eigenheim zu bauen, das die Welt bis dato gesehen hat, und wollte sich dazu des Kölner Domes oder von mir aus, des Brandenburger Tors, als Rohstofflager bedienen, wären ganz viele Menschen zu Recht "not amused". Genauso ist das mit Fleckenkauz und Fischermarder! Was die ökologischen Sauereien hinsichtlich der Gewinnung anderer Nahrungs- und Genußmittel aber in keiner Weise relativieren soll! Der Hanfanbau hat hier kein Alleinstellungsmerkmal und es ist schon faszinierend, dass er, bevor er überhaupt in der Legalität gelandet ist, sich die trostlose Realität der Agro-Industrie ohne zwingenden Grund zu eigen macht. Letztendlich geht es auch hier wieder nur um den schnöden Mammon.
  • In Bezug auf Hanf eindeutig fokussierte Medien auf eventuelle Risiken

    06.11.2015, Wolf Niese
    Man oder Frau gebe bei Spektrum.de den Begriff Hanf in die Suchmaschine ein. Das sehen wir:

    http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Hanf

    Man oder Frau gebe bei Spektrum.de den Begriff Cannabis ein. Dann sehen wir das:

    http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Cannabis

    Man oder Frau gebe bei Spektrum.de den Begriff Marihuana in die Suchmaschine ein. Was sehen wir? Das!

    http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Mariuhana

    Verstehen Sie, was ich meine, Herr Lingenhöhl? Unter der Prämisse, dass mein Link im Eingangskommentar der Wahrheit ziemlich dicht auf den Fersen ist, so ist doch so ziemlich die Information über Hanf bei Spektrum.de und bei den Leitmedien sehr einseitig auf eventuelle Risiken focussiert. Habe ich recht oder habe ich recht? Deshalb noch mal etwas eindringlicher: Herr Lingenhöhl, ich bitte Sie, nein ich flehe Sie an: Schreiben Sie doch mal ein Plädoyer für Hanf. Er hat es verdient. Der Kinder und Kindeskinder willen.
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Herr Niese,

    vielen Dank für Ihre Anregung. Dann werden wir mal zur Tat schreiten lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Ergänzung

    06.11.2015, Chris Dietrich
    Ich habe in dem Magazin der Nervenarzt (o.s.ä.) letztens einen Artikel über Verschwörungstheorien gelesen und wer so an diese glaubt.

    Neben dem Handwerk, waren Vertreter aus dem Gesundheitswesen besonders anfällig. Das finde ich sehr interessant. Verschwörungstheorien sind natürlich immer ein breites Spektrum, aber dass eine hohe Rate von Personen im Gesundheitswesen diese glaubt, lässt eine weitere Frage stellen:

    Glauben gerade Vertreter des GW nicht an Impfwirkungen? Es gibt ja auch immer wieder Wissenschaftler, die gegen Impfungen stänkern oder bestimmte Viren als erfunden ablehnen.

    Ich denke das gerade das GW geschlossen dahinter stehen muss um so beunruhigte Eltern wieder zum Impfen zu bewegen

  • Impfgegner in die Psychatrie einweisen?

    06.11.2015, Doktor des Lebens
    ....diese Frage muss sich der geneigte Beobachter dieser Diskussion tatsächlich stellen. Sicher ist Impfen nicht risikofrei, der Nutzen übersteigt die Gefahr jedoch deutlich; wissenschaftlich und empirisch belegt und auch nicht durch ein noch so starkes "I want to believe" widerlegbar. Daher geht mit der Impfverweigerung meiner Auffassung nach eine Kindeswohgefährdung einher. Ich war leider schon in der Situation Tetanusimpfungen per Eilverfahren gerichtlich durchsetzen zu müssen.... und war dabei unseriösen und fadenscheinigen Argumenten der Eltern ausgesetzt (sowie Drohungen meiner Person und meiner Familie gegenüber) Eine Einzelfallbeobachtung. Aber vielleicht maßgeblich für die "Szene"..