Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • @robert orso

    08.07.2015, johannes
    Reale Bauteile haben aber keinen wirkungsgrad von 1% wenn ich mich recht erinnere ;) derzeit sind solarzellen bei etwa 40% wirkungsgrad im experimentellen bereich, was sich in den nächsten jahren noch weiter verbessern wird. ich denke man kann also von 50% in den nächsten 10 jahren ausgehen. die 10% der "guten Oberfläche" sind also weit überzogen. und abwärme wird hier genau 0 erzeugt, da die erwärmung durch das einfallende sonnenlicht kommt, diese energie wird einfach nur urbar gemacht, die energie die von der sonne kommt bleibt auch die selbe energie und wird nicht mehr, gesetz der thermodynamik. es wird einfach bevor die erde erwärmt wird die energie zwischengenutzt. unbegrenzt verfügbare energie (exergie) gibt es natürlich nicht, aber ausreichend um von anderen energieträgern(fossil, atomar) wegzukommen
  • Nun ja, ich denke man sollte die Proportionen im Blick haben:

    08.07.2015, Rene Macon
    Die jährliche Gesamtenergie der Sonne, die von der Atmosphäre, den Ozeanen und Landmassen absorbiert wird, beträgt derzeit rund 3,85 Millionen Exajoules. Der menschliche Primärenergiebedarf lag im Jahr 2012 bei rund 497 EJ (U.S. Energy Information Administration). Das bedeutet, dass die pro Stunde auf der Erde ankommende Sonnenenergie 88% des derzeitigen menschlichen Jahresverbrauchs entspricht.

    Ein Großteil der Sonnenenergie wird aber auch wieder ins All zurückgeworfen. Den kann man zumindest theoretisch einfangen, ohne dass der Planet auskühlt. Und danach bauen wir dann eine Dyson-Sphäre ;-)

    Bis durch die Absorption von Sonnenenergie für unsere Species einmal ein "negativer Treibhausgaseffekt" eintritt und der Planet auskühlt, wird wohl noch ein Weilchen vergehen - insbesondere wenn der Wirkungsgrad von Solarzellen durch neue Materialien noch weiter steigt (mit einer Einschicht-Graphen-Zelle erreicht man theoretisch schon 60%).

    Bevor unsere Species durch den Verbrauch von Sonnenenergie den Planeten zu stark abkühlt, wird die zyklisch bevorstehende nächste Eiszeit ihre Arbeit tun. Und das ist - weil "natürlich" verursacht - doch ok, oder?

    Man hat manchmal den Eindruck, dass die Flagellanten noch immer unter uns sind. Alles was lebt sündigt - ein Naturgesetz dem niemand entrinnen kann. Save the planet - kill yourself...
  • Die Meere sind kaum erforscht

    08.07.2015, Noldi Schwarz
    Es ist schon erstaunlich, wie Wissenschafter mit irgendwelchen Daten umgehen. Die Meere sind kaum erforscht. Trotzdem werden Schlussfolgerungen gezogen. Da fragt man sich, wie seriös denn Wissenschafter heute arbeiten. Seit Jahren stagniert die globale Erwärmung. Es tauchen immer wieder neue Erkenntnisse über die Ozeane und ihren Bewohnern auf. Unser Planet ist Milliarden Jahre alt. Und die Wissenschafter erheben den Anspruch, ein paar Jahrhunderte voraussagen zu können was geschehen wird. Ein paar paar grosse Vulkanausbrüche und die Erwärmung wird sich über Jahrzehnte abschwächen. Jeder Wissenschafter weiss es, will aber sein Einkommen mit solchen Eventualitäten nicht gefährden. Es fehlt definitiv an kritischen Stimmen der anderen Art.
  • Von wegen dumm …?!

    08.07.2015, Johanna Kaster
    Meine Hühner haben alle ihre Eigenarten und jedes Einzelne einen anderen Charakter, der dem des Menschen schon sehr nahe kommt, zum Beispiel Arroganz, Aggression, Geselligkeit, usw … Manche sind intelligenter, andere dümmer. Am interessantesten sind die Hähne. Sie kümmern sich rührend um ihre Weiber und haben eine herausragende Intelligenz. So mancher Mann (Homo sapiens) könnte sich davon eine Scheibe abschneiden!
  • Das ist nichts wirklich Neues.

    08.07.2015, Loof
    Das gilt für alle Tier- und Pflanzenarten, die sich dort breitmachen, wo man sie nicht haben will. Kann jeder schon mal im eigenen Garten ausprobieren.

    Und was auch nicht neu ist, obwohl es diese Erkenntnis schon sehr lange zu geben scheint, ist, daß wenig bisher dagegen unternommen worden zu sein scheint.
  • An Daniel Lingenhöhl

    08.07.2015, Christine Schramm
    Vielen Dank für die Information und Aufklärung.

    Es ist sicherlich schwer, alles in einen Artikel unterzubringen, das sehe ich ein. Dennoch ist der Artikel, für viele wie mir scheint, zu einseitig.

    Ich freue mich, dass Sie ein Buch geschrieben haben, welches die Problematik im GANZEN beleuchtet. Aber leider sieht der Lesen HIER - in Ihrem aktuellen Artikel - die komplette Problematik nicht. Redakteure, wie Leute aus dem öffentlichen Leben, haben vieles in der Hand, sie lenken, beeinflussen und prägen oft die Denkweise der Menschen und wenn Sie - wie in Ihrem Artikel geschehen - nur die Katze und deren Katzenhalter beleuchten und hier klar erläutern und mit Studien unterlegen, dass das Aussterben der Vögel an dem Jagdverhalten der Katze liegt, dann ist das ein öffentliches Statement, welches gelesen wird und welches für viele, die sich mit der Problematik nicht so auseinandergesetzt haben, wie Sie oder auch Herr Homeier, nun mal Fakt und der Hass auf Katzen wird größer und größer.

    Wir reden hier von Lebewesen, die sicherlich nicht alles richtig machen, die sicherlich auch - bedauerlicherweise - mit vollem Magen ihren Jagdinstikt nachgehen. Und sicherlich müssen wir auch die Katze und den Schaden beleuchten und sicherlich bin ich auch dafür, wenn Kitten aufgenommen werden, dass diese nicht mehr rausgelassen werden und sicherlich bin ich für Kastration und Registrierung bei Tasso... Aber da die Katze ein kleines Rad gegenüber dem Menschen ist und gar nicht die Schuld für das komplette Elend trägt, sollten wir fair bleiben, denn es gibt genügend Katzenhasser und ohne Ihnen Absicht unterstellen zu wollen, Sie schüren damit deren negative Meinung und bekräftigen sie nur noch.

    Ich finde grundsätzlich muss hier mehr für die Vogelwelt getan werden, da bin ich bei Ihnen. Ich bin auch dafür, dass die Hundesteuer genau für diese Tiere, die immer weniger werden, genutzt werden und hier versucht wird Wohnraum zu schaffen, indem sie in aller Ruhe und ohne Angst brüten können. Die Hundesteuer gehört m. E. abgeschafft, aber wenn sie dennoch bleibt, dann sollte sie auch z. B. dafür genutzt werden, wie auch für Kastrationen der freilebenden Katzen, die keinem gehören! Ich bin sicher, auch wenn hier Geld in die Hand genommen werden muss, dass es Möglichkeiten gibt. Anstelle, dass wir die Schuld bei anderen Tieren suchen, sollten wir gemeinsam überlegen, wie können wir helfen, was können wir besser machen! Das mag jetzt salopp klingen, einfältig... Vielleicht ist es das auch! Aber wo ein Wille ist...

    Denn wie wir beide feststellten, nicht die Katze trägt am Ende die größte Schuld, sondern der Mensch. Also sollte der Mensch auch die Verantwortung übernehmen und versuchen es zukünftig besser zu machen. Diese Hochrechnungen, Studien oder was auch immer sind einseitig, genau wie es Studien und Hochrechnungen gibt, die genau das Gegenteil belegen, eben dass die Katze nicht die Schuld am Vogelsterben trägt, sondernd der Mensch. Daher wäre es sinnvoll, auch wenn der Platz dann sicherlich nicht ausreicht, einen Artikel zu schreiben, indem dem Menschen mal klargemacht wird, dass er sein Bewusstsein öffnen muss, dass er anfangen muss was zu ändern. Sie haben es in der Hand, Ihre Artikel werden gelesen.

    Ich könnte noch mehr schreiben, noch mehr Denkanstöße geben, aber das sprengt hier dann doch den Rahmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christine Schramm
  • Nutzen der Wissenschaftsphilosophie

    08.07.2015, libertador
    Ein sehr interessanter Artikel, der wie ich auch denke gut darlegt, dass die Beurteilung von Messungen eine Erkenntnistheorie braucht und die Interpretation der Theorien eine metaphysische Einstellung ist.
    Ich denke, dass zu beiden Fragen Wissenschaftsphilosophen und Naturwissenschaftlerinnen etwas beitragen können, da sie unterschiedliche Perspektiven und Hintergrundwissen haben. So kennen wohl wenige Naturwissenschaftler alle möglichen erkenntnistheoretischen Positionen.
    @ 7 Genau hier zeigt sich der Nutzen philosophischer Forschung. Da Philosophen die Literatur zu erkenntnistheoretischen Fragen besser kennen als Naturwissenschaftlerinnen, können letztere von den dort geführten Debatten profitieren, wenn es Wissenschaftsphilosophen gibt, die sich mit erkenntnistheoretischen Fragen beschäftigen, die auf bestimmte wissenschaftliche Bereiche angewandt sind.
  • Die Natur gibt nichts umsonst

    08.07.2015, Robert Orso
    @Rene Macon
    Auch bei der Solar Energie sollten wir nicht vergessen, dass es die nicht "umsonst" gibt. Selbst wenn Solarzellen eines Tages völlig kostenlos wären und 100% Wirkungsgrad hätten.

    Jedes von der Sonne auf die Erde eingestrahlte Watt Energie wird auf die eine oder andere Art bereits genutzt. Für das Wachstum der Pflanzen, für die Erwärmung von Boden und Meer, für die Verdunstung von Wasser und den Antrieb der Wettersysteme.

    Jedes durch Solarzellen "verbrauchte" Watt Sonnenstrahlung steht also für diese Dienstleistungen nicht mehr und nicht mehr an diesem Ort zur Verfügung und wird stattdessen an einem anderen Ort auf eine andere Art freigesetzt. Das mag jetzt noch völlig unerheblich wirken, aber man dachte ja auch nicht, dass "das bisschen CO2" einmal eine merkliche Auswirkung haben könnte.

    Die auf 0,01% der Erdoberfläche eingestrahlte Energie würde derzeit unseren globalen Energiebedarf völlig decken. In "realen" Bauteilen (Wirkungsgrad) und unter Berücksichtigung der Bewölkung müsste man eher mit 1% der Fläche oder mehr rechnen. Da sind Meere und Pole noch mit gerechnet. Zieht man diese sowie ungünstige Standorte ab, würde ich eher mit 10% der "guten" Erdoberfläche rechnen. Das ist kein Pappenstiel!

    "unbegrenzt" verfügbare "saubere" Energie gibt's nicht. Und selbst wenn es sie gäbe, würden wir damit im Endeffekt auch "unbegrenzt" Abwärme damit erzeugen. Machen wir nicht den gleichen Fehler zweimal.
  • Herrmann-Löns-Romantik

    08.07.2015, Arnd-Matthias Langner
    Ich finde es schrecklich, das "grün angehauchte" Naturapostel das Leben auf dieser Welt als einen statischen Naturpark sehen, ähnlich wie in den lodengrünen Romanen von Hermann Löns.

    Das Leben ist dynamisch - statisch ist der Tod!

    Und es hat auf diesem Planeten noch ganz andere Umwälzungen gegeben. Die erste und ziemlich grausame Umweltkatastrophe war die Erfindung der Photosynthese vor rund 2,5 Mrd. Jahren und die "Vergiftung" der Atmosphäre mit Sauerstoff, die ziemlich vielen Lebewesen das Leben gekostet hat - nur ohne die es uns heute nicht gäbe
  • An: Michael Homeier

    08.07.2015, Christine Schramm
    Sehr geehrter Herr Homeier,

    keiner sagt, dass die Katze nicht auch ein Problem am Vogelsterben ist. Eben auch eins von vielen! Was mich am Artikel stört, nicht alle Faktoren werden hier durchleuchtet. Hier in dem Artikel wird ganz klar auf ein Problem hingewiesen... Und das Problem scheint laut Schreiber ausschließlich die Katze zu sein! Wenn hier ein gerechter Artikel geschrieben und die Katze als Täter mit integriert worden wäre, dann würde sich wahrscheinlich keiner aufregen und Beifall klatschen. Aber sorry, die Katze hier als die größte Belastung zu sehen, als der schlimmste Feind der Vögel, das ist einfach nicht fair, nicht haltbar. Leute greifen solche Artikel auf und meinen - da sie unbewusster, unwissender sind, sich nicht wirklich informieren, alles glauben, was sie lesen -, dass die Katze tatsächlich das größte Übel ist und verbreiten ihre Meinung wieder, usw. Ich denke genau so verbreitet man Hass, mobbt man Lebewesen, um nicht noch weiter zu gehen. Der Redakteur übernimmt eine Verantwortung bei seinen öffentlichen Statements und sollte versuchen so neutral wie es geht zu sein, aber dennoch seine Meinung preiszugeben. Die Meinung, die Katze und deren Halter sind die größten Feinde der Vögel - ansonsten wird ja nichts weiter beleuchtet - kann nicht der rechte Weg sein.

    Ein Kitten an die Wohnungshaltung zu gewöhnen, das ist nicht das Thema. Das Thema ist, dass Freigänger, die ihr LEBENLANG auf der Straße klar kommen mussten, schwer noch in Wohnungshaltung umerzogen werden können. Sicherlich sollte jede Katze kastriert und registriert werden! Und die Kitten, die den Freigang im Blut haben, wurden auf der Straße geboren und so leid es mir tut, ich spreche da vollkommen aus Erfahrung! Aber das soll jetzt nicht das Thema sein!

    Eine Katze ist ein Raubtier und wenn wir ehrlich sein wollen, ist eine artgerechte Haltung der Freigang. Ihr Job war es früher den Hof vor Mäusen und Ratten zu säubern und genau das steckt in der Katze - nach wie vor - drin, ob Stubentiger oder Freigänger. Und genau den Job, wofür die Hauskatze gehalten wurde, sprechen wir heute der Katze komplett ab! Eine artgerechte Haltung ist somit nicht nur der Freigang, sondern auch das Fangen von verschiedenen Tieren, welches der Mensch als störend empfunden hat. Dass wir heute unser Raubtier nicht mehr artgerecht halten und auch diese nicht mehr artgerecht ernähren (es war wohl nicht üblich, dass Katzen Kühe oder Elche jagen und gefressen haben) ist alleine dem Menschen zuzuschreiben, aber nicht der Katze. Die Katze hat sich in ihrem Verhalten nicht verändert. Sie ist nur durch den Menschen verwöhnter und verweichlichter und sucht natürlich, da das Angebot gemacht wird, sich den leichtesten und einfachsten Weg raus.
    Ich bin ganz bei Ihnen, Rücksichtsnahme gehört von ALLEN Seiten dazu. Sicherlich von den Katzenhaltern, wie aber auch von den anderen Menschen, die meinen, einen noch viel größeren Schaden an unseren Tieren, an unserer Umwelt und Natur anrichten zu wollen und das teilweise noch bewusst. Fassen wir zusammen: Es ist nicht die Katze, die die Schuld trägt, sondern generell der Mensch! Und auch hier bin ich bei Ihnen: Fakten zu ignorieren bringen nichts! Nur leider scheint das der Redakteur anders zu sehen, denn er hat - außer der Katze - sonst alle Faktoren komplett ignoriert und somit einen unfairen Artikel veröffentlich!
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Schramm,

    wie kommen Sie eigentlich darauf, in meinen Text hinein zu interpretieren, dass ich allein Katzen als Problem sehe? Der Artikel bezog sich auf eine Studie, in der das beschriebene Problem analysiert worden war und hat eine Bewegung in den USA erwähnt, die Katzen am liebsten im Haus sähe. Nochmals: Ich habe ein komplettes Buch zum Thema Vogelschutz geschrieben, worin auch Katzen als potenzielles Problem erwähnt werden - aber weit hinter Landwirtschaft, Umweltverschmutzung oder Jagd. Ich verzichte hier mal auf den Link dazu, damit mir hier nicht wieder Werbung vorgehalten wird (die ich dann schon ein paar Jahre früher hätte betreiben müssen ;-)). Ja, ich bin der Meinung, dass Katzenhalter auch mehr Rücksicht auf die Natur nehmen sollten. Aber nein, sie sind nicht das größte Problem. Sie können aber nicht erwarten, dass ich alle Gefahren für Wildtiere in einem Drei-Absatz-Artikel unterbringe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Kostengünstige Solarzellen...

    08.07.2015, Rene Macon
    ...,die Solarstrom billiger als fossile Energietärger herstellen können, wären ein willkommener "Nebeneffekt" dieser Legoland-Spielfreude. Ein "Nebeneffekt", der unsere Wirtschaft möglicherweise noch stärker revolutionieren würde, als die Erfindung der Dampfmaschine. Kaum auszumalen, was sich alles ändern würde, wenn die Energiepreise in Richtung unerheblich purzeln würden. Nicht nur die Treibhausgasproblematik wäre gelöst. Der 6. Kondratjew-Zyklus könnte der interessanteste von allen werden...
  • Momentaufnahme eines lebensnahen Zustands

    08.07.2015, Harald Engelhardt, Martinsried
    Joachim Schulz vergleicht die Möglichkeiten des Freien-Elektronen-Lasers (FEL) mit der Abbildung durch die Lichtmikroskopie und stellt die mit 75 bis 130 Nanometern erzielte Auflösung eines Zyanobakteriums als Schritt auf dem Weg zur atomaren Rekonstruktion komplexer biologischer Objekte dar. Der Autor verkennt leider völlig, dass natürlich auch Elektronen biologische Zellen wie Bakterien durchstrahlen können und unmittelbar interpretierbare Bilder (ohne Phasenproblem) liefern. Die Zellen werden mit geringem Aufwand schockgefroren und bieten eine Momentaufnahme eines lebensnahen Zustands. Mehr noch, mit der Technik der Kryoelektronentomografie (CET) erzielt man heute 3-D-Rekonstruktionen intakter Zellen von einigen hundert Nanometern Dicke mit einer Auflösung von ≤ 2 Nanometern und kann die Struktur von Proteinkomplexen im Zellinneren erkennen und identifizieren.
    Auch potenziell atomare Auflösung hilft letztlich nicht viel, wenn nur eine Aufnahme in Strahlrichtung aufgezeichnet wird. Denn hier überlagern sich die Moleküle und liefern kein interpretierbares Signal. Um Strukturen in der Rekonstruktion räumlich voneinander trennen zu können, ist die Kombination von Aufnahmen aus verschiedenen Richtungen notwendig. Und die müssen gleichzeitig aufgezeichnet werden, denn für einen weiteren "Schuss" gibt es die Zelle nicht mehr (destruction after diffraction). Bleibt die atomare 3-D-Zellrekonstruktion mit dem FEL deshalb Illusion? Das wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls ist es nützlich zu wissen, dass es in Deutschland mehr Transmissionselektronenmikroskope mit CET-Anwendung gibt als weltweit Synchroton-Strahlquellen mit geeignetem FEL.
  • Wahrheit

    08.07.2015, manfred selck
    Wahrheit ist die praktischte Theorie. Wenn vor mir ein Glas Bier sehe und ich nehme an, in Wirklichkeit stehe es unter dem Tisch, dann ist das unpraktisch, da ich dann durstig bleiben würde. Die Suche nach der Wahrheit ist aber nie zu Ende, sondern nur eine Annäherung an ein Optimum, das nie erreicht wird.
  • An Christine Schramm

    08.07.2015, Michael Homeier
    Bei Ihrer Meinung, daß der Mensch das eigentliche Übel ist, bin ich absolut bei Ihnen !
    Auch daran wird seit langen gearbeitet !
    Hier in diesem Bericht geht es aber mal nicht um die Sünden der Menschen, sondern darum einmal darzulegen inwieweit freilaufende Hauskatzen und die dazugehörige Ignoranz der Freilaufbefürworter das durch den Menschen eh schon wacklige, natürliche Gleichgewicht noch mehr ins Wanken bringen !
    Hätten Sie den Artikel und meinen Beitrag aufmerksam gelesen, wüssten Sie das !
    Es geht auch nicht darum einer Spezies die Schuld am Ganzen zu geben oder sie zu erschießen !
    Ebenso nicht darum Freigänger einzusperren ! Wenn Katzen einmal draußen gejagt haben, ist es sowieso schon zu spät. Die lassen sich tatsächlich nicht mehr so ohne weiteres umerziehen.
    Es würde ja schon reichen, wenn die angeblichen "Katzenkenner" zukünftig aufhörten ihre neuen Stubentiger erst an den Freilauf zu gewöhnen ! Dann würden die Katzen es auch nicht vermissen !
    Und Sie können mir glauben daß ich weiß wovon ich rede bzw. schreibe.
    Ich arbeite schon sehr lange im Natur- und Artenschutz ! Speziell im Amphibien- und Reptilienschutz.
    Bei dieser Arbeit habe ich schon viel zu häufig miterleben müssen wie die "süßen Kätzchen" ihren Jagdinstinkt ausleben. Ohne Notwendigkeit ! Einfach nur so aus Spaß und Lust ! Glauben Sie mir, das möchten Sie nicht sehen !
    Und das waren keine Straßenkatzen oder erbbelastete Hauskatzen die angeblich " Freigängerblut" in sich hatten ! Das waren wohlgepflegte, satte, gelangweilte Katzenlieblinge !
    Die Behauptung "Freigängerblut" ansich beweist eh nur Unwissenheit ! Das ist absoluter Blödsinn und in keinster Weise irgendwo schon mal belegt, da so etwas garnicht existiert ! Das ist nur wieder eine von vielen Ausreden der Katzenlobby !
    Außerdem hatte ich zweimal, jeweils über 20 Jahre, selbst Katzen die sich in ihren vier Wänden sehr wohl gefühlt haben ! Die erste hatte ich als Junge bekommen und sie anfangs auch raus gelassen. Selbst die hat sich später an den Verbleib im Haus gewöhnt, ohne das Haus zu zerlegen !
    Man muss sich eben einfach, deren Jagdinstinkt entsprechend, ausreichend mit ihnen beschäftigen und nicht andere unschuldige Kleintiere dafür herhalten lassen ! Zudem kenne ich nicht wenige verantwortungsbewusste Katzenhalter die das ebenso handhaben, ohne daß es den Katzen an irgend etwas fehlen würde !
    Und eine Hauskatze mit Wildtieren zu vergleichen ist in diesem Zusammenhang sowieso völlig daneben. Das ist wie Äpfel mit Bananen zu vergleichen !
    Äpfel gehören zu unserer Natur, Bananen nicht !
    Wildkatzen (und damit sind nicht die vielen tausend verwilderten Hauskatzen gemeint!) und die anderen von Ihnen genannten Wildtiere gehören zu unserer Natur, Hauskatzen nicht !
    Wildtiere sind ein Teil der Natur die sich draußen selbsterhalten und deshalb jagen müssen ! Die machen das nicht aus Langeweile wie unsere Hauskatzen !
    Hauskatzen sind Haustiere die keinerlei Recht auf Tötung freilebender Tiere haben !
    Wenn es nach mir ginge müsste jede Katze, wie bei Hunden praktiziert, besteuert werden !
    Dann würde sich so mancher überlegen sich eine oder, was garnicht so selten ist, mehrere Katzen zuzulegen !
    Gleiches Recht für alle !
    Und nun als Schlusswort: Hier möchte ich ohne Abstriche das Ihrige übernehmen und noch hinzufügen - Bei der Lösung des hier beschriebenen Problems hilft nur EINSICHT, SACHKENNTNIS, SACHLICHKEIT UND ZUSAMMENARBEIT !
    FAKTEN STUR IGNORIEREN BRINGT KEINEM ETWAS !


  • Darauf ein Guinness!

    07.07.2015, R.Kemnitzer
    Noch nie seit Beginn moderner Wetteraufzeichnungen maß man soviel Mist.
    Auch wenn der Papst die Station zusätzlich noch gesegnet hat, möchte ich den Rekord bezweifeln.
    Die Station liegt hier:
    https://www.google.com/maps/place/49%C2%B044%2710.7%22N+10%C2%B010%2741.2%22E/@49.736305,10.1781111,15z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x0:0x0
    Und sah mal so aus:
    http://www.infranken.de/storage/scl/importe/mp/artikel/mpnlneu/kt/lo/1436003_t1w454h300q75v17581_1H9Y9D.jpg
    Wenn man in Google die Satellitensicht (Earth) auswählt und hochskaliert, sollte man die Crux des Standortes sehen. Das eine Problem ist die Abschottung des Standortes Richtung West und Südwest, das andere ist der Abschluß des Grundstückes mittels einer Hecke. Wie hoch und wie dicht ist der Bewuchs der Hecke am 05.07.2015 gewesen? Wie sehen die Felder dort zur Zeit aus, wächst da gerade Energie-Mais heran? Wie genau ist der Sensor? Misst der im Hunderstel Grad-Bereich, wie hoch ist sein nativer Messfehler? Etc pp.

    Man sollte doch mal wenigstens die Regeln des Guinness Buches einhalten, also Verifikation und Plausibilität.

    Und ja, der Sonntag war wohl temperiert.