Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • @ Mathias Völlinger

    25.09.2015, Albrecht Giese
    Geht es darum, ob ich Einsteins Theorie begriffen habe? Steht es denn in Zweifel, dass Einsteins Theorie ungeheuer kompliziert ist? Nobelpreisträger Steven Weinberg hat gesagt, er könne sich kaum vorstellen, dass es weltweit überhaupt 10 Personen gibt, welche sie wirklich verstanden haben.

    Nein, es geht doch darum, ob man auf dem einfacheren Weg bestimmte Probleme der relativistischen Gravitation eventuell nicht lösen kann. Da warte ich seit mehr als 10 Jahren auf jemanden, der mir dazu ein Bespiel nennt.

    Referenz zur Erläuterung des *einfachen* Ansatzes: www.ag-physics.org/gravity
  • @Albrecht Giese

    25.09.2015, Mathias Völlinger
    Sind Sie sicher, dass Sie Einsteins Theorie begriffen haben? Ich beziehe mich auf Ihre Bewertung derselben.
  • Kein Grüner Knollenblätterpilz

    25.09.2015, Klaus Herrmann
    Der beim Abschnitt "Knollenblätterpilz" gezeigte Pilz gehört zwar zur selben Gattung, ist aber keiner der giftigen Arten wie der Grüne, der Frühlings-Knollenblätterpilz oder der Pantherpilz. Keine dieser Arten weist so eine deutlich geriefte Manschette auf wie man sie auf dem Bild sehen kann. Wahrscheinlich ist das ein essbarer Grauer Wulstling. Der bei Austernseitling abgebildete Pilz ist auch keiner, der sieht ihm nicht einmal ähnlich....
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Herrmann,

    vielen Dank für Ihre Hinweise. Da bin ich offensichtlich falschen Kennzeichnungen bei den Bildagenturen aufgesessen (Bei Vogelarten wäre mir das so nicht passiert, aber bei Pilzen...). Ich habe beide Bilder ausgetauscht. Das zeigt aber, wie wichtig unser Hinweis ist, fragliche Funde stets abklären zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • 4-dimensionale Raumzeit - ein Geniestreich?

    25.09.2015, Albrecht Giese
    Einstein beharrte auf der Vorstellung, dass es im Universum kein abolutes Ruhesystem gibt. Das hatte für ihn weltanschauliche / ästhetische Gründe. Um nun logische Konflikte zu vermeiden, musste er die vierdimensionale gekrümmte Raumzeit einführen. Sie ist mathematisch äußerst schwierig zu handhaben.

    Akzeptiert man dagegen die Existenz eines Ruhesystems und die Varianz der Lichtgeschwindigkeit im Gravitationsfeld, werden Vorstellung und Rechnung äußerst einfach - Schulniveau. Kein Konflikt mit Quantenmechanik, keine Dunkle Energie.

    Einstein hat sich an einer unnötig komplizierten (wenn auch im Normalfall funktionierenen) Theorie festgebissen, und die Herde folgt ihm seit 100 Jahren.
  • Zeit als 4. Dimension?

    25.09.2015, Kinseher Richard
    Bischof Augustinus schrieb schon vor über 1500 Jahren (Bekenntnisse, 11.Buch, Kap.14-27) dass die Gegenwart nur ein Übergangszustand ohne Ausdehnung ist - und dass Zukunft und Vergangenheit nicht existieren. Der Buddhismus vertritt diese Sichtweise sogar schon seit 2500 Jahren. D.h. Zeit als Zeit-DAUER gibt es demnach nicht.
    Wenn man ´Zeit´ als 4. Dimension betrachtet, dann wäre es sinnvoll wenn die Wissenschaft endlich eine nachvollziehbare Definition für ZEIT entwickeln würde.
  • 4-dimensionale Raumzeit - ein Geniestreich?

    25.09.2015, Albrecht Giese
    Einstein beharrte auf der Vorstellung, dass es im Universum kein abolutes Ruhesystem gibt. Das hatte für ihn weltanschauliche / ästhetische Gründe. Um nun logische Konflikte zu vermeiden, musste er die vierdimensionale gekrümmte Raumzeit einführen. Sie ist mathematisch äußerst schwierig zu handhaben.

    Akzeptiert man dagegen die Existenz eines Ruhesystems und die Varianz der Lichtgeschwindigkeit im Gravitationsfeld, werden Vorstellung und Rechnung äußerst einfach - Schulniveau. Kein Konflikt mit Quantenmechanik, keine Dunkle Energie.

    Einstein hat sich an einer unnötig komplizierten (wenn auch im Normalfall funktionierenen) Theorie festgebissen, und die Herde folgt ihm seit 100 Jahren.
  • Aber warum?

    24.09.2015, Ulrich Heemann
    Ihr Artikel nennt zwar den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichen Faktoren und Lebenserwartung, erläutert ihn aber nicht. Liegt die kürzere Lebenserwartung an einem höheren Anteil prekär lebender Menschen und in der Folge an höherem Stress und geringerer Lebensfreude oder ist vielleicht eine schlechtere medizinische Betreuung, die mit der wirtschaftlichen Situation einhergehen kann? Es könnte auch mit Bildung (im allgemeineren Sinne) verknüpft sein, wie der Artikel zur Unwissenheit im Zusammenhang mit Herzmassagen andeutet.
    Leider wird das aus der Studie (noch) nicht deutlich.
  • Plötzlicher Herztod nicht so schlimm.

    24.09.2015, Dr. Franz Grell
    Welchen Tod möchten Sie sterben?
    Ich wünsche mir den Plötzlichen Herztod, und fürchte mich besonders vor Ersthelfern, die zu spät/zu insuffizient/ zu schwach reanimieren und mich als Hirntoten oder dementen Zombie in ein jahrelanges Siechtum bringen.

    Deshalb: Hände weg von Laien-/Notfalldefibrillation und Reanimation.
    Sterben müssen wir alle, und wichtiger als der Zeitpunkt ist die Art und Weise.
    Es gibt nichts besseres als den Plötzlichen Herztod.
  • Grösstes Problem hier...

    24.09.2015, Daniel
    ...ist meiner Meinung nach die Ausbildung in den Erste-Hilfe-Kursen. Angaben zu Frequenzen mit denen man Drücken und - für Könner - auch noch Beatmen soll, sind wenig hilfreich, da sie mehr Ängste beim Ersthelfer aufbauen, als zu verhindern.
    Über eines sollte sich jeder klar sein: der Mensch, der vor einem liegt, ist eigentlich tot. Egal was man macht - es kann nicht schlimmer werden. Dies klar in den Erste-Hilfe-Kursen zu vermitteln müsste oberste Priorität sein.
  • Ohmmmm

    24.09.2015, Karl Harpert
    Ich wußte es: meditatives Yoga im Sitzen fördert den Frühtot.
  • Numquam retro

    24.09.2015, Chris
    Ich habe gerade auf ServusTV in TM Wissen (sic!) einen Beitrag zu MarsOne gesehen, in dem auch ein Interview mit einem der angeblichen Mars 100 kam, einem gewissen Stephan Günther.
    Ich hab mich dann gefragt, was diesen Herrn, der gern Modelle bastelt und Spiele programmiert, dazu befähigt, unsere Spezies auf dem roten Planeten zu vertreten.

    Im Zuge meiner Recherche im Internet bin ich u.a. auf diesen Artikel hier gestoßen, der mir weit professioneller erscheint, als die Aufnahmekriterien der zukünftigen Marsianer.
    Letztendlich muss man einfach nur gesund sein, und gut sehen. Eine Eigenschaft, die mir leider nicht gegeben ist (kurzsichtig auf einem Auge), mein Studium kann ich mir da wohl auch in die Haare schmieren.

    Dass ich als Ingenieur der Elektrotechnik u.U. da oben den Tag retten könnte, ist scheinbar weder erforderlich, und irgendwie drängte sich mir das Gefühl auf, auch gar nicht erwünscht.

    MarsOne erinnert mich an ein Schneeballsystem, auch wenn ich durchaus weiß, dass es keines im engeren Sinne ist.
  • Licht in Schilda

    23.09.2015, Werner Rohden
    Das wäre was für die Bürger von Schilda gewesen, die ja vergeblich versucht haben, das fehlende Licht in Säcken in ihr fensterloses Rathaus zu tragen.
  • Organische Umformung

    23.09.2015, Christoph Hiller, Tuttlingen
    Ihr Artikel war sehr gut. Man hat früher versucht, ein Plastik herzustellen, das auf natürlichem Wege verrottet, den also irgendwelche Bakterien fressen können. Man könnte aber auch hier den Spieß umdrehen und Bakterien züchten, die ihrerseits das Plastik verdauen können. Es enthalten allerdings etliche Kunststoffe Chlor, aber es enthält ja auch das Salz Chlor, mit anderen Elementen wird es wohl auch so sein, dass man sie in organisches Material umformen kann. Viele Plastikabfälle kommen durch Flüsse ins Meer. Man könnte an den Flussmündungen Netze spannen, in denen sich das Plastik verfängt. Natürlich müssten diese Netze in regelmäßigen Abständen geleert werden - am besten immer dann, wenn gerade Schiffe durchfahren wollen. Man könnte auch die Plastiktüten durch Steuern verteuern, so dass die Leute sie mehrfach verwenden, die Steuern könnte man für den Umweltschutz verwenden.
  • Wesentlich Wärmer damals - da stellt sich eine Frage

    23.09.2015, Dr. J.Götz
    Wenn es - wie dargestellt - in dieser Region damals wesentlich wärmer war, warum?
    Die menschengemachte Klimakatastrophe kann es nicht gewesen sein.
  • Willensfreiheit und Bewusstsein

    23.09.2015, Eckart Lefringhausen, Geldern
    Zu Recht hat obiger Verfasser die Willensfreiheit an einen bewussten Willensakt geknüpft. Konsequenterweise muss dann aber der Wille an sich, der "natürliche Wille" unfrei sein, und erst durch das Hinzutreten des Bewusstseins frei werden können. Damit erledigen sich die Zweifel der Bestreiter der Willensfreiheit.
    Was ist aber "Bewusstsein"? Meines Erachtens besteht dieses in der Abstandnahme des Subjekts, hier zu seinem eigenen Willen. Nur ist ist es erklärlich, dass dem Willen Entscheidungsmöglichkeiten offen stehen. Dass die Abstandnahme eine Gehirnfunktion ist, können nur die bezweifeln, die dem Dogma des materialistischen Monismus huldigen, die also glauben, Wille und Denken sei n u r chemisch und physikalisch zu deuten. Ich kenne jedoch kein Experiment, das eine solche Folgerung auch nur ansatzweise bestätigen würde.